Mein bewusster Wiedereinstieg bei Nikon mit der DSLR D800 statt einer DSLM

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Bergsteigender Nikonist

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Hallo und servus an die Forengemeinde,

ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin im zarten Alter von 53 und, wie mein Username andeutet, betreibe ich Bergsport in Verbund mit der Fotografie. Ich fotografiere seit 39 Jahren. Von 1992 bis 2015 mit Nikon, danach beim roten Erzfeind. Warum, erkläre ich noch. Ich möchte den Hype auf die ach so tollen DSLM etwas entgegen setzen und setze bewusst auf den Spiegel.

Meine letzte Nikon vor dem Wiedereinstieg war die D700. Sie war ein Traum, gerade ihre High-Iso-Fähigkeiten begeisterten mich. Ich weiß noch, wie ich 2011 im Schloss Pfaueninsel Innenaufnahmen mit der D700 anfertigte. Blitzen war ja aus gutem Grund verboten. Die anderen Besucher mit ihren Kompaktknipsen schielten nur neidisch auf mich. Dann machte Nikon aus meiner Sicht den Fehler, keine Nachfolgerin der D700 mit mehr Auflösungzu präsentieren. Die 750 war es für mich nicht, die D800 war mir damals zu teuer. Dann kam es, wie es kommen sollte, mir wurde eine 6D vom roten Erzfeind günstig angeboten und ich fiel ab von der gelben Fraktion. Da die D700 samt Geraffel 2015 noch einiges an Geld einbrachte, konnte ich den Umstieg leichter finanzieren.

Seitdem ich mir meinen Traum verwirklicht habe, da zu leben, wo ich sonst nur Urlaub gemacht habe, stieg bei mir das Bedürfnis, für die Bergfotografie doch ein bissel mehr Auflösung haben zu können. Da alte Liebe nicht rostet, habe ich mal geguckt, was so die D800 heute gebraucht kostet. Ich habe mir beim Fachhändler eine D800 mit "nur" 15000 Auslösungen geschossen, dazu ein AF-S 4/24-120. Damit sollte die Diva klar kommen. Nun bin ich fleißig dabei, wieder das Bedienkonzept von Nikon zu verinnerlichen.

Beim Wiedereinstieg habe ich keine Gedanken an DSLM verschwendet. Ich möchte weiterhin das reale Sucherbild vor Augen haben und nicht eletronisches. Und weil die SLR-Technik aus Marketinggründen gestorben ist sezte ich bewusst auf Gebrauchtgeräte. Ist schließlich nachhaltig. Bei der Preispolitik, die Nikon betreibt, verweigere ich den Kauf von Neuware, auch wenn es eine 800 noch neu geben würde. Knapp 5000 EUR für eine Z8 sind einfach unterirdisch. Und - das sei betont - irgendwelche Renditeerwartungen von Aktionären gehen mir am Allerwerstesten vorbei. Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit Gebrauchtware sowohl von privaten als auch gewerblichen Verkäufern gemacht. Sollte die D800 die Hufe hochreißen, wird sie eben durch eine gebrauchte ersetzt.

Ich sehe auch nicht, dass ich mit der D800 heute technisch rückständig fotografiere. Die technische Entwicklung ist meiner Meinung nach an ihren Ende angekommen. Und dieses Machine Learning, als KI gehypt, ist für mich nur Augenwischerei. Es sei denn, diese KI-Kamera zieht allein von dannen und kommt mit perfekten Bergfotos nach Hause. Die KI-Form der Motivklingel.;)

Vegleichen wir doch mal die D800 mit der Z8. Meiner Meinung nach ist die Z8 am ehesten mit der D800 zu vergleichen. Ein gern hervorgebrachtes Argument der DSLM-Fans ist die angebliche Gewichtsersparnis einer DSLM wegen der weggefallenen Spiegelmechanik. Hier die Gegenüberstellung:

D800 mit AF-S 4/24-120 zusammen 1710 g gegenüber Z8 mit Z 4/24-120 1540 g.

Das sind gerade mal 170 g Unterschied, knapp zwei Tafeln Schokolade. Der fällt im Rucksack gar nicht auf. Wer bei 170 g Mehrgewicht in die Knie geht, sollte sich vieleicht ein Fitness-Abo schenken lassen. Zumal die Gehäusegewichte der beiden Kameras sich nur um 90 Gramm unterscheiden.

- die Z8 bietet 9 Megapixel mehr. Gegenüber 36 MP nicht gerade der Burner.
- die Z8 nimmt 8 K Videos auf. Da ich mit einer DSLR nicht filme, ist der Vidomodus nicht relevant für mich. Er könnte sogar komplett verschwinden. Dafür gibt es bessere Kameras
- die Z8 kann 60 Bilder bei voller Auflösung. Bei meinen Motiven nicht relevant.
- die AF-Fähigkeiten der Z8 sind für mein Aufnahmespektrum genauso wenig relevant.
- Die Verschlussgeschwindigkeit von 1/32000 ist natürlich unübertroffen. Das schafft kein Verschluss mit Spiegelmechanik. Da aber "meine" Berge bisher immer still gehalten haben, ist mir selbst die 1/8000 ein bissel überdimensioniert;)

Damit hier keine Missverständnisse aufkommen. Ich bin kein Feind der neuen Technik. Aber ich bin auch gegen das Bashing der SLR-Technik. Nur weil es jetzt ohne Spiegel geht, ist diese Technik nicht aus der Steinzeit.

Beste Grüße und jederzeit gut Licht wünscht Lars
 
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Du argumentierst quasi, dass dir ein Hammer völlig reicht und eine Schlagbohrmaschine Overkill wäre, weil du ja eh nur ein Bild auf einem Nagel aufhängen willst. Das ist völlig ok und nachvollziehbar. Warum du das so ausführlich begründen und dabei eben doch Technikbashing betreiben musst ("technische Entwicklung ist ... am Ende", "reales Sucherbild", "SLR aus Marketinggründen gestorben" [nee, die ist gestorben, weil sie nahezu keiner mehr kaufen wollte]), ist mir allerdings ein Rätsel.

Aus der Sicht des Bergfotografierens mag eine alte DSLR vollkommen reichen. Es gibt auf diesem Forum allerdings gar nicht so wenige Menschen, die sich deutlich komplexere fotografische Aufgaben vornehmen und glücklich sind, dass ihnen die heutigen Kameramodelle dabei das Leben erleichtern oder bestimmte Aufnahmen überhaupt erst ermöglichen. Ich zum Beispiel bin froh, dass ich weder meine alte D700, noch die D500, noch die D850, noch eine andere von meinen verschiedenen DSLR- / SLR-Modellen noch mein eigen nenne.

Nebenbei bemerkt sind es nicht wirklich die Renditeerwartungen, die dir am Allerwertesten vorbeigehen, sondern die ohnehin ziemlich unsichere Zukunft deines Kameraherstellers. Ohne die Preise deutlich anzuheben, kann angesichts des stetig schrumpfenden Markts kein einziger Kamerahersteller mehr überleben.
 
Zuletzt bearbeitet:
L
lokatz kommentierte
Als Kommentare von anderen sagten, man solle über dich nicht so herfallen, du bist ja neu hier und teilst einfach nur deine Eindrücke, neigte ich erst dazu, ihnen recht zu geben.

Mittlerweile habe ich aber meine Meinung geändert, da du immer wieder beweist, dass du auf einem Kreuzzug gegen spiegellose Kameras bist. Nee, das ist mir zu blöd. Dieses uralte Spielchen musst du alleine spielen...
 
cjbffm
cjbffm kommentierte
Welches 'immer wieder'? Kennt ihr euch privat? Oder aus einem anderen Forum?

Und was den Kreuzzug betrifft, so scheinst Du doch auf einem solchen zu sein. In einer äußerst aggressiven Art übrigens: Wie am Stammtisch nach dem zehnten Bier.
 
B
Bergsteigender Nikonist kommentierte
Nein, wir kennen weder aus einem anderen Forum noch privat. Aber bitte. Dann bin ich eben auf einem Kreuzug gegen DSLM. Ist damit auch der Kreuzsensor beim AF gemeint?
 
cjbffm
cjbffm kommentierte
Wieso antwortest Du? Ich meinte doch den aggressiven Lokotz - äh, lokatz.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
traurig, wenn (relativ) alte Männer(?) sich wie Kinder benehmen ...
 
Der Gewichtsunterschied ist in der Tat nicht groß, was aber auch daran liegt, dass die neuen Z-Objektive nicht auf Gewicht und Größe, sondern auf optische Qualität entwickelt wurden. Laut den Kollegen hier im Forum soll das Z 24-120 optisch viel besser als das AF-S 24-120 sein. Da ich beide nicht besitze, kann ich das weder bestätigen noch bestreiten.
Das Du für deine Motive keine superkurzen Verschlusszeiten und hohen Bildraten und nicht den Höchstleistungs-AF benötigst ist auch verständlich.
Eventuell wäre für Dich auch die D850 eine gute Wahl gewesen.
 
2 Kommentare
Engagi
Engagi kommentierte
Und die D800 würde ich auch eher mit der Z7 vergleichen. Dann liegt der Gewichtsunterschied bei 375g.
Und das Z 24-120/4 ist in der Tat nochmal deutlich besser als die AF-S-Ausführung (was auch für die Bildqualität der Z7 gegenüber der D800 zutrifft).
 
B
Bergsteigender Nikonist kommentierte
Und selbst bei 375 g brauche ich noch kein Fitness-Abo. Mag sein, dass das neue 24-120 besser ist. Meins war als Kit gleich mit dabei. Es wird nicht bei diesem Objektiv bleiben.
 
Hallo,

Ich denke, Dein Vergleich mit der Z8 passt eher nicht, die Z8 ist auf Speed optimiert. Das Gegenstück zur D800 ist die Z7(ii), die ist merklich kleiner und leichter, als die D800 und hat den besseren Sensor. - Auch die bekommt man junggebraucht für kleines Geld.

Aber Du wirst natürlich auch mit der D800 viel Spaß haben und gute Bilder kann man damit auch machen.
 
Kommentar
Mein einziges und nicht diskutierbares Totschlagkriterium für die "großen" Z Kameras war der IBIS. Ansonsten liebe ich auch die DSLR aus meiner Sammlung, weil ich langsam und bedächtig fotografiere.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Manuelles fotografieren, da sind viele hoffnungslos verloren was ich vielmals feststellen musste.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Als Z7ii-Nutzer kann ich Dir versichern, dass Fotografieren damit reinste, puristische Kontemplation sein kann. Warum sollten sie diesbezüglich auch nur ein mü anders sein als High Speed-DSLR? 😄
 
Mauleselchen
Mauleselchen kommentierte
Ich bekomme aufgrund meiner Einschränkung frei Hand nur Bilder mit Verwacklungsschutz hin. Die Z30 und Z50 haben sehr effektiv stabiliserte DX Objektive und die z6 macht das mit dem Sensor. Und die Z6 entzittert auch die AF-S Objektive die kein VR haben für meine Zwecke ausreichend.

Für die seltenen Fälle, die ich mit der Z30 filme, nutze ich ein recht gutes Gimbal oder statt des wackeligen Handys jetzt auch eine DJI OSMO Pocket 2 die ebenfalls stabile Bilder hinbringt.

Ansonsten nehme ich aber gerne meine DSLR mit, baue ein Stativ und das Licht auf und fotografiere dann sehr langsam und bedächtig :) Das 10-20mm, das 85mm und das 105mm Micro von Nikon sind auch sehr gut stabilisiert. Die kann ich an guten Tagen auch freihand an der D7200 einsetzen.
 
Rudi
Rudi kommentierte
Langsam & bedächtig geht nur mit einer F2, hat meine F4 ersetzt 1990.
 
Mauleselchen
Mauleselchen kommentierte
Oder mit einer D1 ohne X ... Klick .... grünes Speicherlicht geht an ... warten .... warten ... Licht geht aus ... Sanduhr dreht am Bildschirm ... warten .... warten ... Bild auf dem Bildschirm :)
 
Dass die Qualität der Abbildung moderner Sensoren in anspruchsvolleren ISO-Bereichen über der des doch schon etwas betagten D800-Sensors liegt, hast Du sicher nur vergessen, oder? Die D800 ist sicher nicht schlecht, moderne Sensoren bieten jedoch mehr. Im Vergleich zur D700 ist natürlich auch eine D800 schon ein Schritt nach vorn, extrem bei der Dynamik im unteren ISO-Bereich.Screenshot_20241126-171849.png

Zudem ist die Aufgabe der DSLR kein Marketing, sondern wir sehen schlicht eine neue Technologie, die sich breit macht und die das mit dem einen oder anderen Nachteil behaftete Hilfskonstrukt "hochklappbarer Umlenkspiegel" wieder überflüssig macht, weil jetzt auch ohne ihn ein Echtzeitbild ohne Parallaxenfehler und Brennweitenrahmen usw. wie bei Sucherkameras möglich ist - genau diese Mängel waren ja der Entwicklungstreiber der SLR, um das Bild im Sucher real durchs Aufnahmeobjektiv zu sehen. Genau das bieten elektronische Sucher der DSLM heute.
 
T
Tom.S kommentierte
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Diese Behauptung sehe ich für das technisch ähnliche Paar Z6ii (24 MPix) und Z7ii (45,7 MPix) ausweislich der Messdaten nicht bestätigt:

Screenshot_20241127-134424.png
 
T
Tom.S kommentierte


Man sieht ja an der Grafik, dass die Dmax der Z7II größer ist.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Man sieht an der Grafik, dass die Dynamik der Z6ii nahezu über den gesamten ISO-Bereich (die Zone der Verstärker-Schaltstufen mal ausgeklammert) geringfügig bis relevant über der der Z7ii liegt, wie zu erwarten. Dass die Kurven bei unterschiedlichen ISO-Werten beginnen, ist Dir aufgefallen...?
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Dann erklär zudem mal, warum bei der D5 mit steigender Pixelzahl die Dynamik spürbar unter geringer auflösenden älteren Sensoren liegt:
Screenshot_20241127-151220.png
 
Ich stimme Dir zu, dass grossartige und packende Photos mit extrem simplen Kameras gemacht wurden - man "braucht" nicht die neueste Technik für phantastische Photos. Weiterhin habe ich auch dieses Jahr noch eine weitere D810 zu meiner bereits vorhandenen D810 hinzu gekauft - für meine Art zu arbeiten stellen diese Kameras keinerlei Einschränkung dar. Sie sind nach wie vor genauso gut und fortschrittliche wie im Jahr ihres Erscheinens.

Aber das muss ja nicht für irgendjemanden Anderen gelten. Und - besonders wichtig für professionelle Kameras - sobald Nikon den Reparaturservice einschränkt oder einstellt, MUSS die Frage aufkommen, ob man mit einer älteren Kamera z.B. noch auf Reisen geht, die man nicht wiederholen kann. Lässt man sie fallen oder gegen eine Mauer knallen, nehmen alte wie neue Kameras Schaden. Nur die neueren bekommt man eben noch repariert ... eventuell sogar vor Ort.

Ausserdem kann der erhöhte Dynamikumfang neuer Sensoren gerade bei Natur- und Landschaftsaufnahmen oder der Augen-Autofokus im Portraitbereich DEN Unterschied machen. Von Video gar nicht zu sprechen (falls das interessiert - ich bin da auch raus). KANN - nicht muss. In meinem Fall (grösstenteils S/W Portraits) spielt das eine untergeordnete Rolle, dazu kommt das vorhandene, perfekte F-Bajonett Objektivset. Aber müsste ich heute von vorn anfangen, weil meine komplette Ausrüstung gestohlen oder verbrannt ist, dann würde ich wahrscheinlich mein Geld für eine Mirrorless ausgeben. Für eine Hasselblad X2D ;o)
 
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Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Das mit dem "jedes Gramm sparen" betreiben auch etliche Leute, die Hüttenwanderungen über ein paar Tage weit unterhalb des Extrem-Alpinimus unternehmen. Auf einer Bergwanderung z.B. über die Seiser Alm hoch zum Gipfel des Schlern nehme ich natürlich auch einiges an Fotoausrüstung mit; *2* D800 würde ich aber auch dorthin nicht hochschleppen wollen, da hätte eine zusätzliche Wasserflasche klare Priorität vor Kamera-Redundanz.
 
B
Bergsteigender Nikonist kommentierte
Ja, so ist nun mal das Leben. Es gibt Leute, die fahren billig und leistungslos mit Seilbahn auf die Zugspitze. Und es gibt Leute, die steigen 1700 Höhenmeter auf die selbige, genießen allein auf dem Gipfel einen super Sonnenaufgang und steigen dann, bevor die Turmschuhtouristen den Berg bevölkern, durchs Reintal 30 km ab. Und das mit alten kiloschweren Kameras.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Ja lauter tolle Hechte die Sportler, was die alles auf sich nehmen, Ehrgeiz kann aber auch blind machen.
Da gehöre ich lieber zur Turmschuh Fraktion, früher konnte ich noch selbst auf Türme steigen, die Zeiten sind aber vorbei.
Es gibt halt Leute die einfach nicht auf die Zugspitze klettern können, oder Kinder haben und das teuer bezahlen müssen um nach oben zu fahren und die tolle Aussicht zu genießen.
Es wäre ja schlimm wenn man Natur nur durch körperliche Leistung erfahren könnte, meinetwegen könnt ihr zehn Kilo schwere Plattenkameras mit euch rumschleppen, aber es gibt auch eine andere Sichtweise.
Btw. die wenigsten fahren mit der Bahn zum Sport und auf dem Himalaya türmen sich die Müllberge.
Das sind meistens nicht nur Touristen.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Da Du vermutlich die allerwenigsten der Anwesenden hier mit solchen Heldengeschichten beeindruckst, sind sie eigentlich überflüssig und machen Dich nicht besonders sympathisch. Schön, dass Du auf die Zugspitze gewandert bist. Ich habe mir 2000 noch als Student den Luxus einer Seilbahnfahrt hoch und Zahnradbahnfahrt runter geleistet. Beiderleuts Erlebnisse sind allerdings hier im Kontext jetzt mehr so 🤷🏼‍♂️.
 
B
Bergsteigender Nikonist kommentierte
Das sind nun mal die Kehrseiten des Massentourismus Berge mit Seilbahnen verschandeln und betuchte "Bergsteiger", die ihren Müll nicht mitnehmen. Wer sich 70000 EUR für eine Mount Everest-Tour leisten kann, geht nicht gerade für den Mindestlohn arbeiten.
 
Eine dumme Frage, wer ist eigentlich der rote Erzfeind? wie er schrieb. (Von 1992 bis 2015 mit Nikon, danach beim roten Erzfeind)
 
1
1bildermacher1 kommentierte
Das ist halt der Unterschied bei einem Fotoclub in einem Weltkonzern, da toleriert man die Ausrüstungen der Mitglieder wie auch deren Nationalität etc. und zum Lachen gibt es keinen Grund. Vielleicht ist das auf dem Land anderst.
 
B
Bergsteigender Nikonist kommentierte
Hätte ich ein Ironie-Smiley ranhängen sollen? Ich wollte einfach nur ein bissel frotzeln. Dass Canon und Nikon zeitweise krasse Konkurrenten waren, sollte bekannt sein. Ich habe es selbst erlebt, dass sich ein NIkon- und ein Canon-Fotograf erbittert bekämpften, welcher Body nun der bessere ist. Und wenn der Autofocus nur eine Millisekunde schneller zu sein schien, war das schon "kriegsentscheidend" Und diese beiden Herren waren keine Berufsfotografen, sondern Hobbyisten.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Ich habe seit Jahren sowohl eine Canon DSLR (5D Mk.II) als auch zwei Nikon DSLRs (D3 und D800) und eine Nikon DSLM (Z6), sowie einen Haufen Adapter von xyz-Bajonetten auf Canon EF, Nikon F und NikonZ.
Ich möchte keine missen!
 
B
Bergsteigender Nikonist kommentierte
Nun ja, ich habe eine Canon EOS 7D, 6D II und dazu das passende Objektivgeraffel. Ich wollte eigentlich nur noch ein System verwenden, aber ich kann mich nicht von der 6D II trennen.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Da der Club, über den ich sprach, nicht "auf dem Land", sondern im Speckgürtel Stuttgarts angesiedelt ist, geht Dein arroganter Spott ins Leere; im Übrigen ist Markenfrotzelei sowas weit von "Markenintoleranz" entfernt wie nur irgendwas. Tatsächlich fanden gelegentlich interessante Gespräche über unterschiedliche Lösungen der Hersteller für Anforderungen statt.

Ansonsten habe ich als ehemaliger Mitarbeiter der Firma Novartis einen sehr guten Einblick in die brutale und macchiavellistische Kultur dieses Unternehmens, in dem vorrangig die Stromlinienförmigkeit zum Aufstieg führt und sachliche Gegenargumente als Angriff betrachtet werden, gewonnen. Erzähl mir bitte nichts vom Novartis-Kosmos als einem guten Platz zum Leben; Standard-Replik von Headhuntern, wenn sie meine Ablehnungsgründe für Jobofferten im Novartis-Reich zu hören bekommen ist "Ja, das hören wir von vielen Leuten, da hat Novartis viel verbrannte Erde in der Menschenführung hinterlassen.".
 
Ich möchte weiterhin das reale Sucherbild vor Augen haben und nicht eletronisches. Bei der Preispolitik, die Nikon betreibt, verweigere ich den Kauf von Neuware, auch wenn es eine 800 noch neu geben würde. Knapp 5000 EUR für eine Z8 sind einfach unterirdisch.
Nun, das mit dem Sucher ist subjektiv. Gerade in dunklen Situationen ist ein elektronischer Sucher jedoch eine Wohltat. Und er erlaubt dann solche schöne technische Spielereien wie augengesteuerter AF, auch wenn das heute noch nicht ausgereift ist. Aber allein die Erkennung von Objekten wie Augen kann schon eine Erleichterung sein. Und in der Z8 ist er sogar blackoutfrei.

Eine Z8 kostet - Stand 26.11.24 - keine 3.900 Euro neu. Im übrigen auch schon im letzten Jahr eine kurze Zeit für diesen Preis zu bekommen. Gerade Nikon ist in der Preissetzung recht zurückhaltend. Schau mal bei Canon und Sony.
 
Kommentar
Eine Z8 kostet - Stand 26.11.24 - keine 3.900 Euro neu. Im übrigen auch schon im letzten Jahr eine kurze Zeit für diesen Preis zu bekommen. Gerade Nikon ist in der Preissetzung recht zurückhaltend. Schau mal bei Canon und Sony.
Meine D800 hat 600 Euro gekostet.
 
kommentierte
Wird das jetzt hier ein Ratespiel?
 
Belmondo
Belmondo kommentierte

"Die DSLM sind inzwischen auch nur Plastikbomber - drei Mal benutzt und das Ding sieht stark gebraucht aus."

Diese Aussage sehe ich für meine Z6 II nicht bestätigt.
 
kommentierte
Habe es in 11.12 begründet...
 
W
W.W. kommentierte

Christoph Blümer
Auch wenn ich sehr viel fotografiere, gehe ich mit den Sachen ordentlich um. Die gesamten F-Sachen habe ich nach ca. 10 Jahren Nutzung im neuwertigen Zustand verkauft und das wurde nach Erhalt von den Käufern bestätigt. Hier liegt jetzt Z-Zeug im Wert eines guten Mittelklassewagens, alles etwas über zwei Jahre alt. Die Objektive sind durch Aufsetzen und Abnehmen der Blende an den richtigen Stellen ganz schön runtergerockt. Dass die Z9 nicht so wertig ist wie eine D6 habe ich gleich nach dem Kauf festgestellt - wollte damals auch niemand hören. Es scheint die aktuelle Zeit zu sein, mitnehmen was geht. Qualität runter, Preis rauf. Ich bemängele hier nur die mechanische Verarbeitung sowie die verwendeten Materialien. Technisch sind die neuen Sachen eine richtige Freude und das meine ich auch.
Da könnte ich auch sagen, eine D5 ist nicht so wertig, wie eine F5. Bei meiner D5 hatte ich bereits nach 1 Jahr Stellen, an denen die Farbe bis aufs Metall abgerieben war, das habe ich bei meiner F5 selbst nach 15 Jahren nicht gehabt. Bei meiner Z9 übrigens nach fast 2 Jahren auch nicht. Auch die Z-Objektive (fast 2 Jahre bis 0,5 Jahre alt) und der FTZ II (fast 2 Jahre) sehen noch 'wie neu' aus. Meiner Ansicht nach steht die Z9 der D5 in Sachen Verarbeitungsqualität in nichts nach. Bei den Z-Objektiven wird halt mehr (hochwertiger!) Kunststoff verbaut wie an den F-Objektiven. Trotzdem finde ich die Verarbeitungsqualität dem Preis angemessen.
 
kommentierte
Seit 1985 knipse ich mit Gerätschaften von Nikon. Bis zum Wechsel auf Z konnte ich keine Verschlechterung der Qualität feststellen (ausgenommen die klapperigen, Plastik-Objektive der AF und AF-D Serie).
 
Das mag sein, wobei ich ex-D800-Nutzer kenne, die einen schadenbedingten Umstieg auf die D810 als eine Art Erleuchtung empfanden.
Wo ist die Erleuchtung?
Habe vor dem Kauf einen Fotoprofi gefragt, der beide hat.
Antwort: Ich nehme die, welche das richtige Objektiv drauf hat.
 
1 Kommentar
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Ich habe Erfahrungen anderer Leute wiedergegeben, war an sich klar erkennbar.
 
........................Knapp 5000 EUR für eine Z8 sind einfach unterirdisch.......................
ich habe keine Ahnung wie du zu diesem Preis kommst. So viel hat sie noch nichtmal am Erscheinungstag gekostet.

Ohne Dir nahe treten zu wollen, solche Aussagen sind grenzwertig falsch und gehen schon in Richtung Nikon-Bashing.

Alle anderen Deiner Beweggründe sind Geschmacksache über die sich jeder selbst seine Gedanken machen muss.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


von einem Body mit Objektiv war aber erstmal nicht die Rede, sondern nur vom Body. Und der hat niemals 5000 Euro gekostet und ist aktuell selbst ohne Rabattaktion immer wieder für unter 4k zu bekommen. Selbst Nikon, die ja bekanntlich immer etwas teurer sind, liegen deutlich drunter.
 
LouCipher
LouCipher kommentierte
Ja, der Thread ist hier diesbezüglich etwas unübersichtlich geworden. Hier nur der Body, anderswo das Kit. Da kam ich wohl etwas durcheinander. Wobei ich den Vergleich im nativen Kit aber fairer finde. Niemand kauft eine Kamera ohne Objektiv, wenn er keines hat.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Ein Objektiv wird dann aber auch für die gebrauchte DSLR benötigt.
 
LouCipher
LouCipher kommentierte
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Ich würde vor allem leistungsseitig annähernd äquivalente Kamera-Objektiv-Kombinationen vergleichen, wenn ich mit dem Preis argumentiere. Dass Gebrauchtware zudem viel billiger als Neuware kommt, ist ja jetzt nicht überraschend, aber selbst da gilt "You get what you pay for" ohne Abstrich (ausser, jemand stößt aus Gründen sehr günstig und damit schnell ab).
 
ich habe keine Ahnung wie du zu diesem Preis kommst. So viel hat sie noch nichtmal am Erscheinungstag gekostet.

Ohne Dir nahe treten zu wollen, solche Aussagen sind grenzwertig falsch und gehen schon in Richtung Nikon-Bashing.

Alle anderen Deiner Beweggründe sind Geschmacksache über die sich jeder selbst seine Gedanken machen muss.
Z8 + 24-120 5100 Euro bei Nikon.
Ohne Z Objektive macht eine Z für mich keinen Sinn.
 
2 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
ja klar, und für die D800 kostet ein Objektiv kein Geld?
Sollte es so sein habe ich die letzten Jahrzehnte so ziemich alles falsch gemacht, ich musste für meine Objektive bis jetzt immer Geld auf die Ladentheke legen.

Wer wieviel Geld ausgibt und ob es für den einzelnen Sinn macht ist eine andere Sache.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Kann man individuell zwar so sehen, aber andere schreien unablässig sogar nach einem Adapter, um Uralt-AF-Objektive an Z betreiben zu können. Als Übergang sowieso, aber auch als geldsparender Zwischenschritt ist die AF-S-Adaptierung an Z doch gar nicht verkehrt, wenn einen die neuen Möglichkeiten der Z-Kameras reizen. Die F-Objektive sind an der Z genauso gut wie an der alternativen D-Nikon, d.h. man verliert nichts, null - man hat aber Z-Möglichkeiten gewonnen. Solange man dann mit konstant an der Kamera montiertem Adapter und nur F-Objektiven arbeitet, ist es auch nicht unbequemer als mit der DSLR (das "Adaptergehampele" beginnt erst mit dem F/Z-Objektivmischbetrieb).
 
ja klar, und für die D800 kostet ein Objektiv kein Geld?
Sollte es so sein habe ich die letzten Jahrzehnte so ziemich alles falsch gemacht, ich musste für meine Objektive bis jetzt immer Geld auf die Ladentheke legen.

Wer wieviel Geld ausgibt und ob es für den einzelnen Sinn macht ist eine andere Sache.
Sorry,
bei mir waren die Objektive schon da. Ich wollte nur ein zweites Gehäuse.
Ein gebrauchtes AFS 24-120 F4 kostet auch nicht mehr die Welt
 
1 Kommentar
dembi64
dembi64 kommentierte
ist doch alles OK, ich wollte nur mit der Falschaussage aufräumen eine Z8 würde 5000 euro kosten was jedoch nie der Fall war.
Aber OK, ich halte mich ab sofort raus.
 
3 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
Ja, und für den Betrag bekommt man fünf gebrauchte D800 mit 24-120/4 VR. Da kann man bei den Bergwanderungen vier Stück in die Schlucht werfen und es bleibt immer noch eine zum Fotografieren übrig. ⛰️🚠
 
B
BerndUwe kommentierte

Aber nicht absichtlich!
 
1
1bildermacher1 kommentierte
Bernd, nachdem sich @volkerm an die letzten Bilder mit der Kamera erinnerte .......
 
Wo kommt denn jetzt noch wieder diese Diskussion her? Das Thema ist doch durch und läuft fur mich auf diese Erkenntnisse hinaus:
  • DSLR ist als Produkt für den Handel tot. Preise verfallen. Produkte werden ausgelistet und Support wird eingestellt.
  • Zwischen heute aktuellen DSLM und den letzten DSLR liegen Jahre in denen es auch technischen Fortschritt gab. An manchen Stellen mehr an anderen weniger.
  • Man kann mit einer DSLR einwandfrei fotografieren. Kaum jemand / Niemand wird einen Unterschied im Bild sehen. Aber in Foren wird über Technik und nicht über Bilder diskutiert.
 
4 Kommentare
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Das ist leider so. Du kannst bei DSLR täglich zuschauen, wie du heftig Geld verlierst.

Ich habe letzte Woche die Reißleine gezogen und meine heìßgeliebte D6 in der Bucht versenkt. Tat schon weh.

Ist einfach sterbende Technik, will keiner mehr.

6 Beobachter. Vor einem Jahr wären es 60 gewesen....
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Irgendwann ist der Verlust so groß, dass der Verkauf gegenüber eigener Runternutzung doch keinen Sinn mehr ergibt...
 
B
Brunke kommentierte
Den Wertverlust kann man nicht wegdiskutieren. Der perfekte Zeitpunkt für einen Verkauf ist verpasst. Die DSLR Liebhaber können Schnäppchen machen. Das mit der Runternutzung klappt aber nur, wenn man noch nutzen will. Wenn man wechseln will, will man mit der neuen Kamera fotografieren. Bei mir bleibt dass alte Zeug dann liegen und deshalb würde ich das Geld mitnehmen, das der Markt noch bringt. Der Markt ist erbarmungslos und nimmt keine Rücksicht auf abweichende Wertvorstellungen. Da darf man nicht hinter alten Preisen herweinen sondern muss sich über jeden Euro freuen, den man noch bekommt.

Sammler sehen das anders, aber da gelten andere Maßstäbe. Wobei man auch hier hinterfragen darf, wie sinnvoll es ist, eine Technik zu sammeln, die in den Vitrinen steht und irgendwann technisch tot und irreparabel ist.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte


Das stimmt, aber die z8 steht der d6 in nichts nach, außer bei der Wertigkeit des Gehäuses.

Zwei Kameras, die ziemlich das Gleiche können und eine verliert jeden Tag und zwar deutlich. Jetzt gibt es noch was. In einem Jahr muss man darüber nicht mehr nachdenken, dann würde es tatsächlich keinen Sinn meht machen.
 
Aha, Du bist also wieder eingestiegen und das mit DSLR. Großartig. Bringen diese Infos irgendwen weiter? Nein. Hat dieser Thread irgendeinen Mehrwert? Nein. Also ich hätte es begrüßt, wenn Dein Einstieg hier etwas konstruktives beigetragen hätte, Bilder von einer Bergtour z.B., anstatt sinnloses Bashing einer neuen Technik. Klingt auch leider Klischeehaft nach den Belehrungen eines alten, weißen Mannes.
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
Harte Worte, aber warum? Sich hier im Forum vorzustellen und seine Beweggründe für die Auswahl der Ausrüstung aufzuschreiben ist doch völlig ok. Und gerade wenn es mal gegen den aktuellen Zeitgeist im Forum geht ist das doch eine nette Abwechslung.
 
1
1bildermacher1 kommentierte
Das ganze ist doch kein Bashing, manchmal wird es auch lustig und lachen gehört einfach noch dazu, in der heutigen schlimmen Zeit. So wird es Lars auch verstehen. Bei mir sind auch noch 5 DSLR im gebrauch .....
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich finds ok, wenn jemand seine Gedankengänge für und gegen eine Kaufentscheidung auflistet.
Ich hätte mich anders entschieden, aber trotzdem ist es interessant, die Sichtweise anderer zu lesen.

600€ für eine guterhaltene D800 ist sicherlich günstig, eine junggebrauchte Z7 für 1.200-1.400€ wäre für mich der bessere Deal gewesen, zumal der Zeitwertverlust bei beiden in den nächsten 2-3 Jahren ähnlich ausfallen wird.
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
Schade - Du hast eine phantastische Gelegenheit verpasst, mal nichts zu schreiben. Dies ist ein Photo-Forum. Hier wird über Photographie UND über die dazu genutzte Ausrüstung gelabert.
 
2 Kommentare
huckabuck
huckabuck kommentierte
Find ich nicht.
 
B
Bergsteigender Nikonist kommentierte
Ich nehme es gelassen, Zumal der werte @huckabuck auch meine phänotypischen Eigenschaften kennt. Und "alt" ist doch angesichts so einiger User hier, die den ganzen Tag Zeit haben, sich in Foren rumzutreiben, relativ.
 
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