Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Menschen sind eine sehr vergessliche Spezies, die zudem auch gerne verdrängt, was ihr nicht gefällt.
So ist es, leider.
Deshalb halte ich es auch für "nicht zielführend", den Menschen durch Schönreden und Beschwichtigungsmaßnahmen wie teilweise Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen ihre Angst vor einer Infektion mit schwerwiegenden Folgen (müssen nicht mal tödlich sein, langfristige Arbeitsunfähigkeit und bleibende Spätschäden reichen allemal) zu nehmen.
Im Gegenteil, die Angst sollte verstärkt werden, damit sich auch diejenigen, welche eine Gefährdung ihrer Mitmenschen in Kauf nehmen und sich selbst für nicht gefährdet halten, an die nur den Komfort einschränkenden Anti-Corona-Maßnahmen halten.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Kay
Die Rentner-Bravo hat eine Auflage von rund 8,3 Mio./Quartal.... mehr schafft der Spiegel auch nicht.... wenn ein Beitrag passt, warum sollte man den dann nicht zitieren?
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Kay
Die Vorsicht auf dem Level zu halten, das ausreicht, um die Infektionsgefahr für alle klein zu halten (nicht nur für jeden Einzelnen, der die Gefahr für sich selbst - möglicherweise zu Recht - gering einschätzt, sondern auch und vor allem für die anderen Menschen, die der einzelne Infizierte infizieren könnte), wäre wichtig.
 
Kay
Kay kommentierte
Du hast ja recht, aber das hatten wir schon - wir drehen uns im Moment im Kreis.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Es ist seine Platte. Die legt er sein Monaten immer wieder auf. Ist eben so. Und es wie mit allen "Propheten": Irgendwann wird auch das eintreten, was er prophezeit - irgendwann wird sogar unsere Erde bis in den Kern erkalten und unbewohntbar sein. Geduld! ;)
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Ist so einfach auch wieder nicht. Der Standard, eine der wenigen österreichischen Tageszeitungen, deren Redakteure noch denken dürfen (und sollen), politisch eine eine vehemente Kritikerin unseres Bundeskanzlers schreibt:
Von Anfang an setzte er in seiner Krisenpositionierung auf den Faktor Angst. Seine Einschätzung, dass Kommunikation ohne Einschüchterung in der Innenpolitik kaum möglich ist, ist zwar unerfreulich, entspricht aber der Realität. Das gilt weit über Covid-19 hinaus. Weder die Migrationsdebatte (Flüchtlingswelle!, Identitätsverlust!) noch das Umweltthema (Klimakatastrophe! Erderhitzung!) kommen ohne Angsttopoi aus.
Quelle: https://www.derstandard.at/story/20...as-highlander-prinzip-es-kann-nur-einen-geben

Und das hat schon was: Nur die Wiedergabe der Realität ohne Narrativ bringt gar nichts weiter. Und Angst ist eine der wenigen Motivatoren für Egoisten.
 
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AnjaC
AnjaC kommentierte
Die Zeiten, in denen man dachte, Kinder mit Angst zu erziehen, sind Gottseidank lange vorbei und die Theorie widerlegt. Und Erwachsene kann man bekannterweise nicht mehr erziehen. Angst zu schüren ist also keine gute Idee und wird meiner Meinung nach auch nicht angewandt.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Erziehen ist natürlich der falsche Begriff (er kommt ja auch von der überkommenen Vorstellung, dass kleine Kinder groß gezogen werden müssen), ich würde eher den Begriff führen verwenden. Das hat aber nichts mit gängeln zu tun und schon gar nichts mit dem als Führer bezeichneten Herrn aus Braunau...
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

In der Kindererziehung hat Angst wenig verloren. Die heiße Herdplatte allerdings wäre auch da noch ein Beispiel.

Wenn mal die Erziehung völlig aus dem Ruder gelaufen istb und das Kind zum Egomanen heraungewachsen ist, wirst du auber mit dem angstfreien Zugang Probleme bekommen, wenn die Motivation auf den Vorteil auch und verstärkt der anderen hinauslaufen soll. (Siehe meinen Kommantar an anderer Stelle.)
 
Kay
Kay kommentierte
Jetzt kommen wir zu Lerntheorien und das ist sicher auch interessant. Aber Kindererziehung ...
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Du meinst das ernst, so weit kenne ich Dich wohl. Ich bin der Meinung, dass genau das geschieht und dass das keine gute Idee ist.

Ich halte das auch für keine gute Idee, aber ich meine nicht, dass das von Seiten der Politik geschieht.
Ich kann mich an kein Interview eines politischen Entscheidungsträgers erinnern, in dem die zu diesem Zeitpunkt bekannte Gefährdung übertrieben dargestellt wurde.
Was die Medien jeweils daraus machen, ist etwas ganz anderes, das sehe ich sehr wohl kritisch.
 
Sie haben ein gewisse Kompetenz in der Beurteilung der Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen
Wo hat denn ein Mediziner Kompetenz in der Beantwortung von wirtschaftlichen, umweltpolitischen, militärischen, sozialen usw. Fragen für ein ganzes Land?
 
4 Kommentare
Kay
Kay kommentierte
Anja, aber die hat mit uns schon viel zu tun!
 
frankolas
frankolas kommentierte
Coolster Spruch, den ich gehört habe - woher hat Frau Dr.med. von der Leyen denn diese Kompetenz für ganz Europa?:p
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

mit der gleichen Kompetenz die sie als Verteidigungsministerin beeindrucken
bewiesen hat;)
 
Kay
Kay kommentierte
Die heißt Ursula. Kompetenz haben nur Anja, Angela M. und Angelo Kelly!
 
Die Diskussion der letzten Tage hier dreht sich im Kreis, das bringt doch nichts. Es gibt aktuell auch keine offenen Fragen. Es ist klar, dass sich z.Zt. vor allem Jüngere anstecken und das per Tröpfcheninfektion und dann i.d.R. auch nicht ins Krankenhaus müssen.

Leider werden wir eine völlig andere Diskussion führen, wenn Menschen sich wieder über Aerosole infizieren und es daher auch wieder alle Altersgruppen treffen wird. In Heinsberg hatten sich 44% der Teilnehmer nur einer Veranstaltung infiziert. Das passiert z.Zt. so gut wie nicht mehr. Daher glauen viele, die Krise sei vorbei. Solange das so viele glauben, ziehe ich mich aus der Diskussion zurück und stelle hier nur neue Erkenntnisse oder Studien vor, und mein wöchentliches Update.
 
3 Kommentare
häuschen
häuschen kommentierte
Wie kommst Du darauf, dass Viele hier im Thread denken, die Krise sei vorbei? Nur so, falls es nicht klar sein sollte: Ich gehöre nicht dazu.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Ich meinte nicht den Thread hier konkret. Aber auch hier ist eine Metadiskussion entstanden: Keine Diskussion über das Virus und seine Folgen an sich. Sondern über die Diskussion (in der Gesellschaft) an sich. An der Metadiskussion möchte ich mich nicht länger beteiligen, habe da ein paar andere spannende Projekte ...
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
@falconeye
Falk, Metadiskussionen bricht man doch am besten durch sachlich fundierte Tatsachen auf... ;)
 


Angst oder gar Panik und Vorsicht sind zweierlei. Angst und Panik sind keine guten Berater; die Vorsicht ist dagegen bleibend notwendig.

Liebster Kay, ich hatte bereits Anfang/Mitte Januar erste Infos über ein neues Virus in Mainland China von meinem Sohn bekommen. Der studiert Medizin in HKU und hatte Vorlesungen bei dem legendären SARS1-Papst Prof. Yuen.




Da man den Informationen der Rotchinesischen Führung nicht trauen kann, ich spreche ganz gut Mandarin und habe 13 Jahre in der VRChina gelebt, war ich bis Mai sehr vorsichtig. Nach und nach gab es mehr Infos aus Asien und dann auch aus Europa und die Gefährlichkeit sowie die Übertragungswege von SARS2 konnte man immer besser einschätzen. - Es ist deutlich weniger dramatisch, als ich zu Anfang gedacht habe. Entsprechend habe ich auch meine Einschätzungen zum Virus angepasst.

Ganz aktuell auf Phönix ein Interview mit Prof. Dittmer, hier wird deutlich, SARS2 ist nicht mehr viel schlimmer, als eine kräftige Grippe..... derzeit eine Letalität von 0,4% mit weiter abnehmender Tendenz. Vorsicht ist OK, aber für Über-Vorsicht gibt es keinen Grund, es sei denn, man gehört zu den Hochrisikogruppen:


 
Fraenker
Fraenker kommentierte

Deswegen ja mein Hinweis, keine IFR ohne Angabe der betrachteten Demografie. Was hier halt niemand tat.
Ich habe nicht gezählt, wie oft hier auch von anderen darauf hingewiesen wurde, dass die IFR extrem von der betrachteten Altersgruppe abhängig ist. Das wird eigentlich ständig erwähnt. Daher finde ich deinen EInwurf etwas merkwürdig:confused:.
Oder meinst du diejenigen, die immer nur die IFR für die über 75-jährigen hernehmen, um die Situation für die Gesamtbevölkerung zu bewerten?
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Oder meinst du diejenigen, die immer nur die IFR für die über 75-jährigen hernehmen, um die Situation für die Gesamtbevölkerung zu bewerten?

Rote Ampeln gelten immer, egal ob ein Kleinkind oder ein Greis gerade die Strasse überquert.
Der Wert einer Gesellschaft lässt sich daran ablesen wie sie mit ihren Schwächsten und Alten umgehen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Jetzt kommen wir auf das Niveau von Plattitüden.... England, Holland, Schweden haben sich für andere Wege in der Pandemie entschieden, sind deren Gesellschaften nun geringerwertig?
 
Kay
Kay kommentierte


Du willst das ewig leiernde Thema immer wieder in die Politik drängen.

Du hast recht:
Nur Thailand macht das besser
und alles, was dort nicht gemacht wird,
ist entweder unmoralisch, überflüssig, oder verstößt gegen das Recht auf Selbstbestimmung.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Das mag jeder für sich selbst entscheiden, denn nochmal, zum 4711. Mal: das ist hier kein Thema!
 
Moin
ich habe ja einen kleinen Bericht über die Komunalwahlen
wo ich als „Wahlhelfer“ im Einsatz war angedohrt.
Soweit kann ich sagen das es von der Stadt sehr gut Organisiert war.
Statt wie in den Jahren zuvor nicht das Lehrerzimmer ,sondern
die Turnhalle der Schule wurde zum Wahllokal.
Für die Wahlhelfer standen FFP2/3 Masken zur verfügung.
„Wir die Wahlhelfer“ waren weiträumig in der Halle verteilt.
Max. 5 Wähler durften zur gleichen Zeit in die Halle /Eingang / Ausgang
waren räumlich getrennt .
Alle 30 Minuten wurde desinfektioniert. Für die Vergesslichen gab es kostenfrei
Einwegmasken.
Maskenverweigerer hatten wir nicht
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Hallo Anja!
Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er oder sie sich innerhalb der bestehenden Regeln exponiert oder ob er oder sie noch vorsichtiger sein möchte, als diese Regeln vorgeben. Diese persönliche Einschätzung darf allerdings (imho) nicht dazu führen, dass durch ein Missachten der aus guten Grund vorgegebenen Maßnahmen andere gefährdet werden.
Gut beschrieben!

Wie Ernst zitierte, ist ohne Einschüchterung eine "Kommunikation" der Regierung mit der Bevölkerung nicht möglich... :rolleyes:

Also wäre eine konsequente Verfolgung der Missachtung strafbewerter Vorschriften sinnvoll.
 
Kommentar
3 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Zur Einordnung des verlinkten PDF: Das Papier ist nicht neu, datiert aus dem April 2020 und wurde - nachdem es weithin als Schlagzeile durch alle Medien ging - vom BMI zum Download für alle veröffentlicht (war vorher VS - für den Dienstgebrauch). Ebenso war es Thema im Bundestag sowie einer kleinen Anfrage.

Es enthält die Einschätzung einiger Experten zum Zeitpunkt 04/2020. Ich finde es (historisch) interessant und lesenswert. Ich gehe allerdings davon aus, dass es nicht das einzige seiner Art ist und andere Abhandlungen womöglich andere mögliche Szenarien aufzeigen. Daraus zu schließen, die empfohlenen Strategien seien umgesetzt worden, halte ich für falsch.
Lest es ganz und lasst euch von verkürzten Zitaten und einzelnen Worten aus einem 17-seitigen PDF bitte nicht in die Irre führen.

Ich zitiere aus der Vorbemerkung der Bundesregierung in ihrer Antwort auf die kleine Anfrage:
Das Szenarienpapier „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ wurde von externen Wissenschaftlern unter Mitwirkung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat im März 2020 erarbeitet. Es trägt keinen Briefkopf des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und enthält keine Autorenangabe. An der Erstellung des Papiers wirkten externe Experten aus den einschlägigen Bereichen (unter anderem Gesundheitswesen, Krisenmanagement, Verwaltung und Wirtschaft) mit. Die Mitwirkung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat war rein koordinierend und redaktionell (Erstellung einer Zusammenfassung). Das interne Papier wurde mit dem Ziel erarbeitet, unterschiedliche Szenarien der Ausbreitung des Coronavirus zum Zeitpunkt der Papiererstellung zu analysieren – unabhängig von der Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts. Neben den fortlaufend weiterentwickelten Lagebildern sowie zahlreichen Berichten und Auswertungen floss auch das Szenarienpapier in die Diskussion über den weiteren Umgang mit der Corona-Epidemie ein. Nach der Veröffentlichung des Szenarienpapiers durch einzelne Webseiten wurde die Einstufung als „VS – Nur für den Dienstgebrauch“ aufgehoben. Es ist Kennzeichen eines Szenarienpapiers, dass es Argumente, Handlungsweisen und ihre Konsequenzen und von Sachverständigen beigesteuerte Aspekte zusammenstellt, ohne die Entscheidung des Beratenen zu präjudizieren. Für die Bewältigung der aktuell andauernden Krise um die COVID-19-Pandemie lag im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat wie in der gesamten Bundesregierung ein Bedarf an wissenschaftlicher Beratung vor.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Selbst wenn man das Erstellungsdatum überlesen hat, erkennt man schnell an den Zahlen, dass doch einiges falsch eingeschätzt wurde (was ich gar nicht sooo überraschend finde... ;) ). Interessant ist es trotzdem, mir war das bei der ersten Veröffentlichung durch die Lappen gegangen.
 
Fraenker
Fraenker kommentierte

Lest es ganz und lasst euch von verkürzten Zitaten und einzelnen Worten aus einem 17-seitigen PDF bitte nicht in die Irre führen.
Zur Einordnung dieser Aussage: Der Download des kompletten Papiers ist verlinkt. Es geht/ging nicht darum, jemanden in die Irre zu führen.
 
Ich - glaube - der OEPNV ist nicht die Quelle des Anstiegs - eher schon die Feten und Feste.
Da irrst Du Dich.
Bist Du schon einmal in der letzten Zeit in einem der Ballungsräume oder einer Großstadt zu Stoßzeiten Stadtbahn gefahren?
Da sind die Menschen praktisch alle mit "Körperkontakt" unterwegs. Die Masken kann man sich dann fast getrost in die Haare schmieren.
Die Klimaanlagen der Züge erledigen den Rest.

Grüße - Bernhard
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Der Ansteig der Fälle in diversen Ballungsräumen nach der Ferienzeit ist sicher nicht darauf zurückzuführen, dass die Leute die gerade wieder zu Schule und zur Arbeit zurück gekehrt sind, an den Abenden irgendwo übermäßig feiern.

Grüße - Bernhard
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Du darfst nicht vergessen, dass die Infektionszahlen immer in die Vergangenheit schauen. Der derzeitige Anstieg in Bayern und Baden-Württemberg ist imho immer noch auf Reiserückkehrer zurückzuführen.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Natürlich geht ein Teil der neuen Fälle auf das Konto der Reiserückkehrer. Meine Betrachtung missachtet die Reiserückkehrer nicht. Gerade auch diese kommen nach dem Urlaubs- und Ferienende in die Ballungsräume zurück und nutzen zunehmend den ÖPNV um wieder zur Arbeit und zu Schule zu kommen.
Man kann es einfach und sehr gut beobachten wie die Zahlen der Passagiere noch vor dem Ferienende recht schnell steigen um dann schließlich an den ersten Schultagen wieder rappelvolle Züge, Straßenbahnen und Busse zu produzieren. Da sind sicher jede Menge Reiserückkehrer dabei, klar.

Die Positivtest-Zahlen schauen mit ca. 8-Tage-Kulmination in die Vergangenheit auf den Ansteckungs-Zeitpunkt. Dies ist nicht besonders lange.

Grüße - Bernhard
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Es gibt vom RKI eine Studie, in der die Ansteckungsorte erfasst werden.
Sie ist allerdings nicht ganz aktuell (vom 22.08.) und bildet natürlich nur die Daten der Infizierten ab, deren Ansteckungsort bekannt ist (ca. 27%).
Hier spielen öffentliche Verkehrsmittel eine sehr untergeordnete Rolle.
Der derzeit stark gesunkene Altersschnitt spricht mMn auch dafür, dass v.a. Ansteckungsorte akut sind, die überwiegend von jungen Menschen aufgesucht werden.

Link zur Studie: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/38_20.pdf?__blob=publicationFile
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Wenn der ÖPNV nur gering zu den Ansteckungszahlen beiträgt, dann würde es bedeuten, dass der Personenabstand in geschlossenen Räumen kaum eine Rolle spielen würde - mindestens wenn die Meisten eine Maske tragen.
Das kann so nicht stimmen.

Ich würde eher sagen, dass der ÖPNV als Ansteckungsort völlig falsch erfasst und bewertet wird. Ist ja auch verständlich, denn dort sind alle anonym unterwegs und die positiv getesteten werden wohl kaum von den Gesundheitsämtern nach der Nutzung des ÖPNV gefragt, denn es bringt nichts bei zur Ermittlung der Infektionsketten.

Auf irgendwelchen Partys dagegen kennen die Erkrankten mindestens einige Personen die sie als Kontaktpersonen angeben können.

Grüße - Bernhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein neuer Artikel von Tomas Pueyo ist erscheinen, diesmal als Gastbeitrag in der New York Times.
In seinem Newsletter schreibt er dazu (Übersetzung von mir):

Ich habe seit einiger Zeit nicht mehr geschrieben. Ich danke Ihnen für Ihre Geduld: Ich bekam ein Baby, reiste nach Spanien und beendete diesen Artikel mit dem Team der New York Times, was viel länger dauerte als üblich - oder als ich erwartet hatte.
Der Artikel behandelt einen übersehenen Aspekt der Verwaltung des Coronavirus: den Zaun oder die richtigen Grenzkontrollen für jedes Land, jeden Staat oder jede Gemeinde.
Länder, die darunter gelitten haben, wie Brasilien, Russland oder die USA, hatten schlechte Zäune, sowohl außen als auch innen. Umgekehrt haben Länder wie Südkorea, Japan oder Taiwan diese Zäune sehr sorgfältig verwaltet.
Dieser Artikel reist durch die ganze Welt - und die US-Bundesstaaten - um zu verstehen, was die richtigen Zäune sind und warum.
Er kommt mit den besten Visualisierungen, an denen ich je gearbeitet habe, dank dem erstaunlichen Team der New York Times.

Diesmal leider nur auf englisch, eben weil in der NYT erschienen und nicht wie sonst auf Medium:

 
Kay
Kay kommentierte
Laschet wollte alles auf einmal.
Es ist aber zu bezweifeln, dass Kirche und Kommerz, Macht und Ansehen, Fußball und Freundschaft, so alles in einen Topf gerührt, funktioniert.
Auch die Kombination von politischen Zielen mit politischen Erwartungen an die Wissenschaft erscheint unglücklich. Zudem fehlt es dem einen oder anderem an einem markanten Auftreten. Dabei fehlt nicht ein Haudegen, aber andersherum passt ein Klosterschüler als Typ nicht für die Verkündung von Richtlinien.

Es fällt nicht leicht, das zu vermutende baldige Durcheinander auf dem Sofa zu erwarten.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Thailand hat brutal konsequent die "Zaun-Strategie" durchgesetzt. Kaum noch Einreisen ins Land. Und jeder der kommt, wird mehrfach getestet und muss zunächst für 14 Tage in spezielle Quarantäne-Hotels. Die Kosten für Tests und Quarantäne liegen bei etwa 2000-6000€ für die 14 Tage (je nach Hotelkategorie).

Thailand ist seit mehr als 100 Tagen im Lande SARS2-frei. Der Preis dafür ist jedoch auch erheblich, ganze Wirtschaftszweige stehen vor dem Bankrott. Für mich als "Privat-Tier", der in Thailand kein Geld verdienen muss, ist die gegenwärtige Situation sehr angenehm, aber gesamtgesellschaftlich eher eine Katastrophe.
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

Oh-Ah da lässt aber einer den Turbo-Egoist raushängen ;)
ist zwar für Menschen hier schlimm aber Hauptsache mein Geld stimmt
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Nööö, so möchte ich meinen Kommentar nicht verstanden wissen, es ist einfach eine sachliche Feststellung. Ja, für mich ist die Situation sehr angenehm, wäre ich als Politiker in der Verantwortung gewesen, hätte ich aber nicht so drastisch entschieden.

Ganz grundsätzlich, ich, als kleines Würstchen, habe keinen Einfluss auf den "Weltenlauf", ich kann aber versuchen, aus einer Situation das Beste (für mich und mein Umfeld) zu machen. Das ist nicht Egoismus, das ist einfach nur vernünftiges Handeln.

Und dass meine Wahlheimat nur eine sehr geringe Covid-Gefahr hat, hatte ich nicht erwartet, nicht geplant, aber es ist für mich natürlich sehr angenehm. (man kann ja nicht immer Pech haben im Leben.... :)).
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

OK dann habe ich deinen Beitrag wohl etwas falsch verstanden:)
 
(Bei uns gegenüber) im UKE kann man sich jetzt für die Impfung gegen Corona rekrutieren lassen. Der Impfstoff ist noch nicht zugelassen.
Man kann 65+ sein. Gesucht werden gesunde Probanden.

 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ich glaub, noch nicht, Kay. Das Votum der Ethik-Kommission liegt offenbar noch nicht vor, wird aber in Kürze erwartet. Aber es ist eine hoffnungsvolle Nachricht -vor allem mit dieser Leitung! Man kann sich wohl für eine Teilnahme vormerken lassen, aber es wird noch nicht offiziell rekrutiert.

So, wie ich das sehe, ist das der klinische Studienarm zur Impfstoffentwicklung von Gerd Sutter (LMU München). Es geht um einen MVA-Vektorimpfstoff. Was das ist und welche Impfstofftypen es geben könnte, hat im April das Paul-Ehrlich-Institut hier ganz gut erklärt (PDF).

Leiterin der klinischen Studie ist Prof. Marylyn Addo (Infektiologin) am UKE. Sie hat bereits an Impfstoffen für MERS und Ebola geforscht- eine beeindruckende Frau, wie ich finde, ab und an habe ich sie schon mal in den Medien erlebt:

 
Kay
Kay kommentierte
Habs geändert. Man kann schon dort anrufen, oder eine mail schicken. " Für neue klinische Studien mit noch nicht zugelassenen Corona-Impfstoffen, suchen wir laufend gesunde Proband*innen, auch gerne ab 65 Jahren. "
(Das Komma vor suchen ist nicht von mir, sondern wissenschaftlicher Text, oder Anzeigen ..., ... oder .... ) Bei dem nächsten Satz ist auch ein Komma zu viel. Hoffentlich wird diese Studie medizinisch besser kontrolliert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würzburg liegt immer noch über der 50-er-Grenze. Inzwischen sind neun Schulen betroffen, mindestens eine davon offenbar ein Cluster und nicht nur Einzelfälle. Der Anteil der Reiserückkehrer und ihrer Kontaktpersonen unter den Infizierten geht laut Gesundheitsamt zurück, den größten Einfluss auf die Infektionen haben demnach Veranstaltungen, Freizeiteinrichtungen und private Feiern. Würzburg hat zusätzlich zum fest eingerichteten ein zweites mobiles Testzentrum eingerichtet, um die Nachverfolgung stemmen zu können. Die Bundeswehr hilft.

Seit Sonntag gilt eine verschärfte Kontaktbeschränkung:


Seit gestern Abend gilt außerdem ein Alkoholverbot: Ab 22.00 Uhr darf in der Innenstadt kein Alkohol ausgeschenkt oder verkauft werden, das gleiche gilt für Speisen. Außerdem ist es verboten, in den Grünanlagen und am Mainufer Alkohol zu trinken oder dabeizuhaben.
 
1 Kommentar
Kay
Kay kommentierte
Erinnert mich an irische Geschäfte mit Gummistiefeln und Angeln im Fenster und einem Aus-(Ein-)gang hinter der Küche
und meine Zeit in Freiburg, als wir draußen unseren " Tee " ;) tranken .
 
T
Tom.S kommentierte
Das wird wohl eher eine "halbe" Impfung sein wie die Grippe-Impfung. Am besten jährlich wiederholen. Zur Zeit wäre man aufgrund der Datenlage schon zufrieden wenn man einen Impfschutz so um 75% erreichen könnte.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Kay
Kay kommentierte


Lass Dir Zeit - noch geht es nicht los.
 
Kay
Kay kommentierte
Ein Impfschutz mit 75% meint eventuell: Mit 75%igem Schutz, d.h. eine Impfung schützt nicht 100%. Daher ....
 
T
Tom.S kommentierte
Genauso. D.h. trotz Impfung können sich rd. 25% der Leute anstecken.
 
Heute morgen waren Bilder aus Paris vom 13. September - vor drei Tagen - in den Nachrichten.
Jetzt wundert mich nichts mehr betreffs der Infektionszahlen.
Klassisch franzoesisch - laissez faire - so genau nehmen wir es nicht mit den Abstaenden zwischen den Stuehlen.
Ich stelle hier mal das Link von Getty Images der Fotografin und den Bildern ein - ganz nach unten scrollen auf der Seite.
@AnjaC ich hoffe das ist erlaubt?

 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Mir ging es um die Restaurants im Aussenbereich.
Das waere bei uns nicht moeglich - dermassen eng aufeinander zu sitzen.
Besonders dann wenn das Land eine zweite Welle diesen Ausmasses hat.
 
T
Tom.S kommentierte
Die Einschätzungen welche Maßnahmen sinnvoll sind oder nicht, gehen zwischen den Ländern recht weit auseinander. Das zeigt zu aller erst einmal, dass es um die Evidenz in dieser Sache ziemlich dürftig bestellt ist.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Wie präzise diese Einschätzung jeweils ist, zeigt der Verlauf der Infektionszahlen. Was mich verblüfft ist, dass die Menschen selbst, also nicht die Politiker, weiterhin, als gäbe es kein Morgen.

Und siehe da: Für viele gibt es dann auch kein Morgen mehr. Aber das ist dann wieder Schuld der Politiker...
 
T
Tom.S kommentierte
Wie präzise diese Einschätzung jeweils ist, zeigt der Verlauf der Infektionszahlen.

Eigentlich nicht. Aber das wäre eine Diskussion zum Thema Wissenschaftsmethodik, die den Rahmen hier sprengt.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Was meinst du mit „Eigentlich nicht“?
Einschätzung 1.000, Realzahl 10.000. Was ist da eigentlich nicht ablesbar?
 
Quarantaene in Bayern
Meine Nachbarin ist Lehrerin - an ihrem Gymansium gab es einen kleinen Ausbruch und Hotspot.
Sie wurde getestet - Ergebnis noch nicht da - und ist in Quarantaene - ihre Kinder und Ehemann duerfen allerdings weiter in die Schule und arbeiten gehen.
Macht fuer mich keinen Sinn - oder verstehe ich da was falsch?
 
3 Kommentare
luckyshot
luckyshot kommentierte
Das zu beurteilen fehlen noch weitere Informationen.
So weiß man nichtmal, ob sie Kontaktperson der Kategorie 1 ist...
Ihre Familie wäre das jedenfalls (noch) nicht, selbst wenn sie es wäre.

Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt ("höheres" Infektionsrisiko):

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus demselben Haushalt
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc.
  • Personen, die nach Risikobewertung durch das Gesundheitsamt mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen auch bei weiterem Abstand zum bestätigten COVID-19-Fall als 1,5m entfernt ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen) oder wenn sich zusätzlich zuvor der bestätigten COVID-19-Fall eine längere Zeit (>30 min) im Raum aufgehalten hat
  • Personen in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation mit dem bestätigten COVID-19-Fall (z.B. Kitagruppe, Schulklasse), unabhängig von der individuellen Risikoermittlung
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall z.B. im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 1,5m) ohne adäquate Schutzkleidung (siehe unten)
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (> 1,5m) mit relevanter Aerosolproduktion, ohne adäquate Schutzkleidung (siehe unten)
  • Falls die Kontaktperson früher bereits selbst ein bestätigter COVID-19-Fall war, ist keine Quarantäne erforderlich. Es soll ein Selbstmonitoring erfolgen und bei Auftreten von Symptomen eine sofortige Selbst-Isolation und Testung. Bei positivem Test wird die Kontaktperson wieder zu einem Fall. In dieser Situation sollten alle Maßnahmen ergriffen werden wie bei sonstigen Fällen auch (inkl. Isolation)
  • Kontaktpersonen der Kategorie I eines bestätigten COVID-19-Falls im Flugzeug sind:
    o Passagiere, die Armlehnenkontakt zum bestätigten COVID-19-Fall hatten, unabhängig von der Flugzeit. Saß der COVID-19-Fall am Gang, so zählen Passagiere in derselben Reihe jenseits des Ganges nicht als Kontaktperson der Kategorie I, sondern als Kontaktperson der Kategorie II
    o Besatzungsmitglieder oder andere Passagiere unabhängig vom Sitzplatz, sofern eines der anderen Kriterien für engen Kontakt zutrifft (z.B. längeres Gespräch)
Quelle: RKI - https://www.nikon-fotografie.de/com...avirus-abgesagt.295040/page-217#comment-12851
 
Zuletzt bearbeitet:
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Verstehe ich -ehrlich gesagt- auch nicht. Ok jetzt schon, war zu langsam ^^
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Häusliche Quarantäne heißt auch, dass sie sich innerhalb der Wohnung so weit irgend möglich von ihren Mitbewohnern isoliert. Solange alle ohne Symptome sind und kein positives Testergebnis vorliegt, gilt die Quarantäne nur für sie. Ist ihr Ergebnis positiv, sind ihre Familienangehörigen dann auch Kontaktpersonen Grad I und werden getestet etc.
 
Wieso "macht" es keinen Sinn?
Sollten Deiner Meinung nach alle Kontaktpersonen einer symptomfreien Person die vielleicht eine Kontaktperson einer infizierten Person war sofort alle zwingend in Quarantäne.
Oder gleich alle Kontaktpersonen der Kontaktpersonen der Kontaktpersonen...? :dizzy:

Die Ärzte sprechen eine Empfehlung aus, dass die engsten Kontaktpersonen einer Person mit Symptomen die gerade auf das Testergebnis wartet, freiwillig bis zum Testergebnis daheim bleiben.
Alles andere, womöglich gesetzlich vorgeschrieben, wäre deutlich über das Ziel hinaus.

Grüße - Bernhard
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
Kay

Na logisch, die Taschen voll Geld, so lebt sich das entspannt - kommst Du mit nach Thailand?
Flieg du erst mal alleine dahin. Ich bin noch nicht Rentner und muß noch arbeiten, um u.a. die Renten zu sichern.
 
Kay
Kay kommentierte
Kann Dich ja für alle Fälle schon auf der Rabattkarte vom Massagesalon eintragen lassen ... und Hugo :D legt Dir ein Handtuch auf den :e100:
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
Kay

Kann Dich ja für alle Fälle schon auf der Rabattkarte vom Massagesalon eintragen lassen
Du hast schon deine eigene Rabattkarte? Wie oft bist du denn da?
(Hauptsache, du hast deinen Spass - es sei dir gegönnt - und Hugo natürlich auch(y))
 
Kay
Kay kommentierte


Einmal war ich dort. Es war interessant.
Für einen längeren Aufenhalt wäre es mir zu schwierig mit der Sprache (besonders der geschriebenen), da ich mich nicht (nur) in den Touri-Ecken herumtreibe (Kurzform).

Aber lassen wir das gut sein, sonst kommen wir ins klönen ;) .
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
In Schweinfurt sind seit Schulbeginn nach den Sommerferien (08.09.) inzwischen vier Klassen an unterschiedlichen Schulen in 14-tägige Quarantäne geschickt worden, jeweils zwei am 11.09. und zwei am 15.09. Es handelt sich um zwei Mittelschulen, eine Grundschule und eine 10. Klasse einer privaten Wirtschaftsschule. Außerdem steht seit gestern das Ankerzentrum mit aktuell 654 Geflüchteten unter Quarantäne.
Quelle: aktuelle Meldungen des Gesundheitsamts Schweinfurt
 
Kommentar
Nach der Superspreaderin in Garmisch-Partenkirchen haben wir in Bayern jetzt den nächsten Fall, bei dem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen einleitet:

Nach einem Corona-Ausbruch in Niederayern drohen einem Arzt juristische Konsequenzen: Die Staatsanwaltschaft Deggendorf will unabhängig von einer Strafanzeige des Landrats Christian Bernreiter (CSU) Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung gegen den Mediziner einleiten. Das sagte der leitende Oberstaatsanwalt Rudolf Helmhagen dem BR.

Der infizierte Mann soll Patienten trotz Covid-19-Symptomen in seiner Praxis weiter behandelt haben und dabei fünf Menschen mit Corona angesteckt haben. Mehr als 270 weitere Kontaktpersonen sind in Quarantäne.

Quelle: br24.de
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Nachtag
wir hatten keine Maskenverweigerer
bei ca 600 die ihre "Stimme" abgegeben hatten waren nur zwei Vergessliche:)
 
luckyshot
luckyshot kommentierte

Hallo Bernd, weißt Du, welche Ursachen zu der hohen 7-Tage-Inzidenz geführt haben?

Nein, das weiß ich nicht.
In dem SZ-Artikel wurde erwähnt, dass die Frau eine Zivilangestellte der amerikanischen Truppen sei und in einem Hotel arbeite, das als Erholungsdomizil für US-Truppenangehörige genutzt werde. Dort soll es mehrere positive Fälle, auch unter den Angestellten, gegeben haben. Wer dort genau wen angesteckt habe sei nicht mehr nachvollziehbar.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte


Ob diese Frau nachweislich jemanden angesteckt hat oder nicht ist doch irrelevant
Diese Frau hat gegen die Quarantäne-Anordnung verstoßen und alleine dafür ist schon das festgesetzt Bußgeld fällig.
...

Ja, für das Bußgeld ist das irrelevant.
Ob sie sich der (fahrlässigen) Körperverletzung schuldig gemacht hat, ist noch nicht geklärt.
Und damit auch, ob es zu einer Anklage kommen kann / wird.
(@Kay mag mich korrigieren, wenn ich falsch liege...)
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Noch lange kein Grund sie in der Öffentlichkeit wie eine verurteilte Kinder-Serienmörderin darzustellen/behandeln.

Da sind aber viele offenbar oft schnell dabei...

Grüße - Bernhard
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Natürlich hast du Recht. Aber bei solchen Artikeln der Presse muss man sicht nicht wundern:
https://www.focus.de/gesundheit/new...efahr-der-covid-pandemie-ist_id_12430047.html
Nun magst du einwenden, der Focus sei nicht seriös. Und schon wieder hast Recht. Aber dieses Blatt hat eine Auflage von 300.000 Exemplaren (Quelle: https://de.statista.com/statistik/d...rkaufte-auflagen-von-spiegel-stern-und-focus/). Und der Focus ist nicht das einzige Blatt, das diesen Unsinn verbreitet hat. Für die unkritischen Leser war es jedenfalls ein gefundenes Fressen. Juhu, wir haben eine Schuldige.... DIE war‘s, weil es in der Zeitung stand.
 
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