Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Zeit Hamburg heute (online):
" Zudem ist am Flughafen gestern ein weiteres, kommerzielles Testzentrum eröffnet worden. Es wird vom Unternehmen Centogene und der Lufthansa betrieben. Für Reiserückkehrer sind die Tests den Angaben zufolge kostenlos, Abfliegende zahlen 59 Euro. Von Ende des Monats an sollen auch Schnelltests angeboten werden, die innerhalb von sechs Stunden ein Ergebnis anzeigen; diese kosten 139 Euro. "

Der Praktikant rät im Falle der beabsichtigten Testung den Flug nach Mallorca - Test für Abfliegende € 59.- plus Flug € 49.- ,
also insges. € 108.- und € 31.- gespart ( gegenüber € 139.- regulär) und auf Malle gewesen ... und zwei Teste (ein bezahlter bei Abflug, einer gratis bei Rückkehr = doppelte Sicherheit !!!)
(z.B. mit Condor ab € 49.- https://www.condor.com/de/fluege/sp...=aw.ds&et_uk=c4e492a2355441a7a9e1b20dfdf860c5)


P.S.
Der Praktikant hat die alleinerziehende Mutter in Hamburg-Hamm, in Berlin Neukölln nicht gefragt, wo sie hingeht mit € 139.- zum Test, oder zu Aldi ...
 
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Für Reiserückkehrer sind die Tests den Angaben zufolge kostenlos, Abfliegende zahlen 59 Euro. Von Ende des Monats an sollen auch Schnelltests angeboten werden, die innerhalb von sechs Stunden ein Ergebnis anzeigen; diese kosten 139 Euro.
Das relativiert die hohen Preise am Wiener Flughaven deutlich. Dort wurden, die Preise hatte ich schon genannt, die Testergebnisse immer schon binnen 3-6 Stunden dem Getesteten bekannt gegeben.

Übrigens: Diese ach so teuren Tests sind nahezu überlaufen. Offenbar ist Hofer (bei uns statt Aldi) doch noch nicht billig genug. ;)
 
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3 Kommentare
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Die Corona-Krise wird m.E. mittelfristig dafür sorgen, dass solche Geiz-ist-geil-Flugtarife verschwinden werden.
 
Kay
Kay kommentierte
Oft ist auch eine " Macke " im Angebot: Abflug nur ab ..., oder nur um .... /// Hamburg + € ... , Gepäck + € ..., aber manchmal war es saubillig, wenn man ohne große Zusatzleistungen auskam. Aber fliegen und Flugpreise ist ein anderes Thema. Hier fällt eben nur auf, was wieviel kostet - - -
Und € 139.- für den Test ist für viele nur Kleingeld aus der Portokasse. Wer rechnen muß, für den sieht das schon anders aus.
Hier fällt es zudem eben auf, wenn das Testzentrum direkt am Flughafen ist.
 
soulbrother
soulbrother kommentierte
Daran glaube ich erst, wenn es soweit wäre.
Wenn diese Pandemie irgeneinen Einfluss in dieser Art bewirken würde, dann gäbe es diese Billigsttarife bereits jetzt nicht mehr.
 
Irgendwie übersehe ich in Deinen Postings die konkreten Vorschläge dazu. Gibt es denn bessere Tests, die genauso einfach durchzuführen und auch nicht teurer sind?
Einen obligatorischen Kontrolltest bei Symptomlosen hatte ich als Sofortmaßnahme erwähnt.
 
2 Kommentare
luckyshot
luckyshot kommentierte
Du meinst symptomlose positiv getestete?
Real bringt das doch wenig?
Ein positiv getesteter muss eine Woche in häusliche Quarantäne.
Ein positiv getesteter, der nach ein paar Tagen erneut getestet wird, muss auch in häuslicher Quarantäne bleiben, bis das Ergebnis des zweiten Tests da ist (hier in MUC derzeit 3 Tage - wenn alles glatt läuft ;) ).
Das nimmt sich also wenig bis garnichts, außer dass Test- und Laborressourcen verbraucht werden...
 
mfey
mfey kommentierte
Bislang werden m.E. 2 Wochen Quarantäne durchgeführt.
Mir geht es darum, die falsch positiv Rate zu reduzieren.
Wie Hadidi schrieb, ist das technisch kein Problem. Mitunter liest man auch, dass neben Suchtests zur Akkumulation der Positiven von derselben Probe ein zweiter Test gemacht wird, also aus einer Probe immer 2 Testungen erfolgen.
Es wäre sinnvoll, hier durch ein einheitliches Testverfahren mit amtlicher Zulassung Klarheit zu schaffen, wie das ja im veterinär-medizinsichen Bereich bei PCR-Tests üblich zu sein scheint.
 
Meine Empfehlung und interessante mögliche künftige Waffe zur Eindämmung ...

Die Angaben zur Spezifität werden allgemein und nach Praxistest anders gesehen

Den link zum Instandringversuch hatte ich ja bereits gesetzt.
 
Kay
Kay kommentierte
Manno : Jetzt muß schon ein Bezirksblatt aus Niederösterreich als Quelle herhalten.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Kay

Wo doch der im Schnellverfahren zum Wissenschaft(l)er ausgebildete Redakteur immerhin Spezifität richtig schreiben kann und so viele deutsche Medien zitiert hat...

Zählt das bei dir nicht als Qualifikation? Manchem Arzt reicht es offenbar.
 
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Reaktionen: Kay
Wölkchen
Wölkchen kommentierte
Kay

Kay, Dein Link zum Artikel *Spiegel Psychologie* war auch nicht besonders erhellend.
 
Kay
Kay kommentierte

Die Retourkutsche sollte denen überlassen bleiben, die hier etwas beigetragen haben (damit gemeint ist nicht, wer außer klatschen oder buh-rufen ...
 
mfey
mfey kommentierte


Na ja, einfacher Redakteur trifft es nicht so ganz


Den link zu einer österreichischen Regionalzeitung hatte ich gesetzt, weil sich da mehrere interressante links zu Orignalquellen befinden, die man gerne auch mal lesen darf, bevor man auf der verächtlichen Schiene im Oberlehrerton reagiert.
 
Meines Wissens - ich arbeite im Laborsegment - derzeit nicht.
Das Lamentieren geht auch ins Leere - denn ALLE Tests haben ihre Grenzen.
Es gibt leider nicht DEN perfekten Test.
Ein Mensch ist kein Auto mit OBD Schnittstelle die man auslesen koennte um Fehler zu finden.
Genau deswegen haben wir Ärzte - und genau deswegen sind Labortests immer nur EIN Hilfsmittel fuer den Arzt um z.B. eine Infektion zu diagnostizieren.
Bei einer Infektion mit COVID-19 mit Krankheitssymptomen sind im Blutbild Standardlaborparameter verschoben die eine Infektion anzeigen.
Das vergisst wohl der eine oder andere Arzt hier im Forum


Einfach einen PCR Test als DAS Mittel der Wahl zu postulieren um eine Infektion endgueltig zu bestaetigen ist schlicht falsch und fahrlaessig.
Ich kann dich beruhigen, das sind Laborstandards , die nicht nur Ärzten hier im Forum bestens bekannt sind.
Haben aber mit meinem Thema der Testspezifität des PCR Tests und daraus abgeleiteteten Massnahmen nichts zu tun.
Den Seitenhieb auf meine Person hättest du dir sparen können.
 
1 Kommentar
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich habe es schon mehrfach geschrieben, die Spezifität eines PCR-Tests läßt sich recht gut "einstellen", über die Primerlänge/Auswahl, über die Temperaturprofil/Annealingtemperatur und durch die Amplifizierung von mehreren Genabschnitten gleichzeitig.

Hierdurch können dann auch eventuelle Kreuzreaktionen mit anderen Corona-Viren ausgeschlossen werden. Wenn man wirklich genau testen will, so braucht man zwei PCR-Tests mit unterschiedlicher Spezifität, einen Unspezifischeren um möglichst wenig Falsch-Negative zuzulassen und danach einen sehr spezifischen Test, um die Falsch-Positiven auszusortieren.

Mittlerweile sind 5-6 Monate ins Land gegangen, da hätte man die PCR-Tests entsprechend optimieren können, wie gesagt, technisch kein Problem, es geht hier nur um Organisation und Kosten...... :cool:

Natürlich sollte man auch immer im Hinterkopf behalten, dass mit dem PCR-Test nur "Viren-Erbinformation" nachgewiesen wird, aber nicht unbedingt infektiöse Virenpartikel. Dafür benötigt man andere Tests.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gründe, warum Covid im Winter ansteckender ist ...


Neue Studie liefert folgenden Zusammenhang:

SARS-CoV-2 ist in feuchter Luft viel weniger infektiös als in trockener Luft.

Das wird im Winter an gleich 5 Fronten zum Problem:
1. trockene, weil geheizte, Luft
2. schlecht gelüftete, weil geheizte Räume
3. lange Verweildauer, weil draussen kalt
4. grössere Dichte, weil draussen kein Ausweichraum
5. unser Immunsystem ist oft geschwächt, wg. Erkältung o.ä.

Dies betrifft im übrigen auch Kulturen, die sich vor Hitze in klimatisierten Räumen schützen.

Und schützt Kulturen, die in feuchter Hitze und offenen Räumen leben.

Der Grund ist übrigens, dass Infektiönströpfchen in trockener Luft zu Aerosolen verdunsten, während sie in feuchter Luft sogar noch als Kondensationskeime wachsen und schnell zu Boden sinken.

Retrospektiv steht für mich langsam fest, dass die Aussagen aus dem Februar/März, wonach die saisonale Komponente bei SARS-CoV-2 gering sei, schlechte Forschung war, also Unsinn. Sie traf vielleicht insofern zu, dass sie nicht allein genügt, SARS-CoV-2 zu eliminieren. Aber mehr auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ich glaub, das war gar keine Forschung, sondern nur eine Annahme.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Das im Februar/März waren statistische Auswertungen zum Epidemieverlauf in wärmeren Ländern als Nordchina. Es hatte ja z.B. Spanien mindestens so hart getroffen wie UK.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Dies betrifft im übrigen auch Kulturen, die sich vor Hitze in klimatisierten Räumen schützen.

Betrifft auch Kulturen, in denen man zur Begrüßung engen Körperkontakt pflegt, insbesondere zwischen Männern - Südeuropäer, arabisch-muslimische Kulturen, indische Kultur.

In Thailand hält man bei der Begrüßung Abstand, macht nur den Wai und rückt im normalen Leben Fremden nicht eng auf die Pelle - kulturelle Verhaltensweisen sollte man bei der Infektionswahrscheinlichkeit auch berücksichtigen.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Die Infektionswahrscheinlichkeit bei der Begrüßung ist aber eher gering. Ich drücke meine Freunde immer herzlich, atme dabei im Moment enfach nicht ;)
 
Update 22. August 2020

Germany
New Cases 21.08.2020: 1737
Weekly average: 1320
7 day incidence: 11,1
Rt: 1,13 (0,94 - 1,36)
Forecast 18.09: 3766 (882 - 16086)
Alert Value A: 0,44 high risk

Screen Shot 2020-08-22 at 10.10.53.png

Deutschland lässt aktuell eine definitiv negative Entwicklung einfach zu. Seit einem Monat ohne (funktionierende) Gegenmaßnahmen. Allerdings z.Zt. umzäunt von höheren Infektionszahlen, insofern ist die aktuelle Zunahme ggfs. "nur" importiert. Aber auch dann müsste man gegensteuern, um die "Importe" besser zu absorbieren.

Der Alertvalue ist am 20.7. sprunghaft gestiegen und steigt seitdem - also seit einem Monat - langsam stetig weiter an. Die Fallzahlen sind seit letzter Woche um 30% gestiegen, Rt bleibt ebenfalls seit einem Monat im Bereich 1.1 - 1.3. Das fängt an, mich zu nerven. Nicht, weil es bereits bedrohlich wäre. Sondern weil es so einfach wäre, mit ein paar kleinen Maßnahmen R um diese lächerlichen letzten 30% zu drücken. Stattdessen bauen wir nun stetig ein Infektionsgeschehen auf, dass ab Herbst droht, unkontrollierbar zu werden - mit entspr. katastrophalen Kosten.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye
falconeye kommentierte
Die RKI Zahlen von heute:
Rt (7-Tage geglättet 22.8.): 1,16
Besonders Bayern bereitet mir Sorgen, hier wachsen die Zahlen überproportional schnell an. Ich schätze Rt für Bayern aktuell ab zu:
Rt (Bayern, 7-Tage geglättet): ~1,5 Damit kommt Bayern beim Alertlevel aktuell über 1 und steht damit ähnlich wie Österreich da:
Bayern Alertlevel A: ~ 1,05 very high risk
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Besonders Bayern bereitet mir Sorgen, hier wachsen die Zahlen überproportional schnell an.

Hier vermute ich, dass man in Bayern mehr und gezielter testet, auch im Grenzverkehr, und damit dann die Datenlage exakter ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bayern größere "Hygienemuffel" sind, als NRWler, oder Niedersachsen. In den großen, westdeutschen Bundesländern erwarte ich in den nächsten Wochen ähnliche Steigerungsraten. Der Schulbetrieb wird die Infektionen dann auch in die Fläche tragen. Isolierte Infektionsherde, die sich gut eindämmen lassen, werden nicht mehr dominant sein.

Ist die Politik auf diese Entwicklung vorbereitet? Hat sie entsprechende Maßnahmenpakete für einzelne Entwicklungssituationen bereitliegen - quasi eine "flexible response"-Strategie? Ich habe nicht den Eindruck.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Was Bayern betrifft, ein Gedanke von mir dazu: In Bayern kann sich ja jeder testen lassen, egal, ob das Gesundheitsamt meint, es sei nötig. Wir hatten jetzt mehrmals im Bekanntenkreis den Fall, dass jemand Kontaktperson 1. Grades war (gleicher Haushalt, entsprechend enger Kontakt) und getestet wurde. Vorbildlich haben diese Personen dann wiederum noch vor dem Testergebnis ihr Umfeld darüber informiert, wo es durchaus auch z.B. beim Sportraining oder bei Freund/Freundin (nicht im gleichen Haushalt lebend, aber Intimkontakt) zum Weitertragen der Infektion hätte kommen können. Für dieses Umfeld wären laut Gesundheitsamt erst dann Tests angeordnet worden, wenn bei der getesteten Kontaktperson ein positiver Test vorgelegen hätte bzw. nach dem ersten negativen ein zweiter positiver. Nun geht das bekanntermaßen hier aber nicht so schnell mit den Testergebnissen. Deswegen rät das Gesundheitsamt dann nur zu allgemeiner Vorsicht, eigener Kontaktbeschränkung soweit möglich usw. Das hört kein Arbeitgeber gerne - zum einen kannst Du nicht jedes Mal zuhause bleiben, zum anderen wollen auch die Arbeitgeber das Risiko nicht gerne eingehen.

Was macht man also? Man kann sich die Inkubationszeiten ja selber ausrechnen. Also sind etliche der gewarnten hingegangen und haben sich, auch mit der Unterstützung des Arbeitgebers, beim Hausarzt oder Betriebsarzt auf eigene Veranlassung testen lassen, ist hier ja möglich. Es ergaben sich einige positive Tests, die durch diese Eigeninitiative einige Tage früher vorlagen als es sonst der Fall gewesen wäre.

Dadurch dreht sich dann das Rad auch beim Gesundheitsamt etwas schneller, denn dann stehen ja neue Nachverfolgungen an.

Man kann jetzt viel diskutieren, wann Tests notwendig sind und bis in welches Kettenglied hinein getestet werden soll - mir zeigt das jedenfalls, dass die Warterei auf ein Ergebnis deutlich zu lange dauert.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
@falconeye

Croatia
New Cases 21.08.2020: 265
Weekly average: 191
7 day incidence: 32,8
Rt: 1,33 (0,33 - 5,31)
Forecast 18.09: 3053 (0 - 142531312)
Alert Value A: 1,45 very high risk“


142 Mio. in Kroatien (4,058 Millionen Einwohner) ist aber ein ziiiiiemlich theoretischer Wert, oder...? ;)


@AnjaC

“Was Bayern betrifft, ein Gedanke von mir dazu:...“

Ich glaube, hier spielt auch wieder (wie im Winter) die geografische Lage mit rein.
Man hört öfter mal: "wir machen Urlaub in Kroatien, da kann man mit dem Auto fahren, fliegen wollen wir nicht“...
Die Balkanstaaten, Ex-Yugolslawien - alles leichter erreichbar von hier...
 
falconeye
falconeye kommentierte

142 Mio. in Kroatien (4,058 Millionen Einwohner) ist aber ein ziiiiiemlich theoretischer Wert, oder...? ;)
Da ist eine gesunde Geburtenquote und kurze Schwangerschaft eingerechnet ;)
 
Centivax Update

Wichtiges Video heute von Jake. Hat erst aktuell 350 Aufrufe, muMn unfassbar. Denn Centivax hat ein funktionierendes Antibody-Therapeutikum, dass innerhalb 48h wirkt und 6-12 Wochen schützt. Eine Dosis kostet wenige 100$.

Dennoch nehmen ihn staatliche Stellen kaum wahr. Selbst das US "Warp-Speed" Programm unterstützt ihn (noch) nicht. Erneut bittet er um Hilfe, ihn mit staatlichen Stellen, auch im Ansland, in Kontakt zu bringen. Wegen fehlenden Fundings wird sein Therapeutikum nach aktueller Planung erst im Sommer 2021 in ausreichender Zahl (2.5 Millionen Dosen) zur Verfügung stehen. "Compassionate Use" wäre eigentlich mehr oder weniger sofort möglich, es ist aber noch nicht am Menschen getestet und es gibt noch kaum Dosen. Der Test am Menschen ist weniger heikel als bei einem Impfstoff, da es bei einer Gabe ohnehin um Leben oder Tod ginge.

Im letzten Teil des Videos kommentiert Jake sehr offen die aktuelle Front der Impfstoff-Entwicklung. Es gibt wohl niemanden, der uns das sonst noch so kompetent und ehrlich sagt. Er erwähnt das russische Vaccin, äussert sich weniger kritisch als andere. Er erwähnt auch seine Sorge vor Impfstoffen, die Covid bei Impfung für die Empänger gefährlicher statt weniger gefährlich macht (ADE genannt). Er ist ganz dezidiert der Meinung, dass Impfen gegen Covid bei den meisten funktionieren wird, aufgrund seiner und anderer bisherigen Resultate.

Anm. Er erwähnt ein paarmal Guatemala, und auch einen Kontakt zu Spanien. Dazu muss man wissen, dass er ein Immigrant aus Guatemala ist und nicht sehr kapitalistisch denkt. Aber O-Ton ... "Goverments, hurry or else I may have had to make a deal with VC ...".

Es wäre wirklich dringend notwendig, dass amtliche Stellen in Deutschland auf diese Entwicklung aufmerksam gemacht werden!

Ein Weiterleiten dieses Postings an die richtige Person genügt vermutlich bereits.
#Transparenz: Ich unterstütze Centivax mit einer Spende, habe aber sonst keinerlei Beziehung zu dieser Firma oder beteiligten Personen.

Hier das Video:

 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Sollte Kollege Jake tatsächlich über die "Wunderantikörper" verfügen, dann ist es völlig unverantwortlich, dass er sich nicht mit einem großen Pharmaunternehmen zusammentut und die Forschungs-, Test- und logistischen Ressourcen z.B. von Pfizer, oder Novartis nutzt.

Während die Krankheit sich weiter ausbreitet und Menschen sterben, träumt er seinen sozialromantischen Kommunentraum und setzt auf "crowd funding", unverantwortlich solche Typen.
 
soulbrother
soulbrother kommentierte
Ja, das ist auch ein Gedanke. Aber dann würde der Verkaufspreis vermutlich markant teurer und das stünde dann einer weiten Verbreitung im Weg.
 
falconeye
falconeye kommentierte
In einem anderen Video hat er mal abgeschätzt, dass eine Antkörper-Dosis, über VC oder Pharmariesen finanziert, ca. 6000$ kosten würde. Und dann weiterhin Milionen Menschen, die sich ohnehin nicht schützen können, dem Virus weiter ausgeliefert bleiben. Trotz Herstellkosten von 100$! Er könnte es für 200$ weltweit verfügbar machen, wenn z.B. ein Hr. Spahn oder Dr. Wieler mal reagieren würden (was sie ja vielleicht täten, wenn sie davon erführen ...).

Das ist kein sozialromantischer Kommunentraum, sondern idealismus. Von der Sorte gibt es viel zu wenige Menschen. Wer sein Leben vor allem danach ausrichtet, möglichst reich zu werden, und nicht, einen Sinn im Leben zu finden, betrachte ich als arm. Zum Frühstück als erstes den Goldpreis nachzulesen wäre z.B. arm (nicht, dass ich dies hier für jemanden im Forum vermute - aber diese Dagoberts gibt es). Vermutlich gibt es in den USA eine Lobby seitens der Pharmariesen gegen Centivax. Um so wichtiger wäre es, dass ein Land von Weltverbesserern wie Deutschland hier mal tätig würde, bevor ein VC ihn doch gekapert hat. Denn wie Jake betont, am Ende des Tages ist es auch für ihn wichtiger, dass das Therapeutikum überhaupt produziert wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
luckyshot
luckyshot kommentierte
Im Managermagazin war ja vor ca. 4 Wochen ein Artikel über ihn und Centivax.
Das müsste doch eigentlich in den Ministerien aufgefallen sein...
 
falconeye
falconeye kommentierte
Das denkt man immer, aber dafür kenne ich zu viele Geschichten, wo man vieles dann eben doch nicht wusste ...

Aber danke für den Hinweis, davon wusste ich noch nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich erschrecke bei manchen Forecast-Zahlen zum 18.9. im Vergleich zu den Zahlen von heute:
Austria 3860 (1433 - 10399)
Spain 51749 (4311 - 621129)

dagegen "nur" im Vergleich zu den heutigen Zahlen
US 22751 (16588 - 31206)
Brazil 19718 (7865 - 49434)

Ist das wirklich überraschend?

Vor ein paar Wochen hatte ich hier schon mal vermutet, dass man durch strenge Eindämmungsmaßnahmen nur Zeit gewinnt. Zeit in der dann hoffentlich ein Impfstoff verfügbar ist.

Sollte es jedoch in den nächsten 18-24 Monaten keinen Impfstoff geben, dann werden sich Infektions- und Sterberaten in den Ländern angleichen (Unterschiede werden sich dann primär aus der Demographie der Ländern ergeben).
D.h. in Europa werden sich England und Schweden nicht mehr wesentlich von Deutschland und Österreich unterscheiden.
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
@HaDiDi da hast Du recht
Sollte es jedoch in den nächsten 18-24 Monaten keinen Impfstoff geben
Danach wiederum sieht es aktuell überhaupt nicht aus. Die Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV-2 sind doch sehr ermutigend. Sogar primitive Ansätze, die für viele Viren versagen, z.B. wegen der ADE-Problematik, scheinen bei SARS-CoV-2 zu funktionieren. Ich denke, irgendwann zwischen März und September 2021 wird eine Impfkampagne in DE stattfinden können. Jake von Centivax äussert sich im Video auch zu dieser Frage, sieht die grösseren Probleme in Impfmüdigkeit, möglicherweise Nebenwirkungen während 1-2 Tagen und der Produktionszeit.
 
Ich bin da weniger pessimistisch.
Meine - Vermutung - das Virus ist bereits soweit mutiert das die Mortalitaet sich verringert hat.
Anders sind die deutlich geringeren Hospitalisierungen fuer mich nicht zu erklaeren.

Betreffs Infektionsraten - auch das sehe ich anders.
Bisher gleicht sich nichts an - Frankreich und Spanien haben z.B. deutlich hoehere Neuinfektionen.

Warum?

Vielleicht weil es das ist warum wir so gerne dort Urlaub machen - man sieht in diesen Laendern alles nicht ganz so eng und haelt sich weniger and Vorschriften.
 
3 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Dass die CFR sich verringert hat (von 4,4 auf 4% laut RKI, wenn ich es richtig erinnere) liegt imho daran, dass wir jetzt deutlich mehr jüngere Infizierte haben und der Eintrag in die Senioren- und Pflegeheime nicht mehr so einfach ist wie zu Beginn.
 
falconeye
falconeye kommentierte
  1. Die Länder würden sich letztlich angleichen, wenn genügend Zeit für eine Durchseuchung bliebe - da hat @HaDiDi recht.
  2. Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass es bereits weniger lethale Varianten von SARS-CoV-2 gibt.
  3. Die deutlich geringeren Hospitalisierungen ergeben sich aus dem aktuell 15J jüngeren Alterschnitt der Infizierten. Ich hatte hier mal eine Quelle verlinkt mit einer sehr guten Aufschlüsselung der IFR nach Faktoren. Die aktuell geringen Hospitalisierungen entsprechen fast genau den dort ermittelten Zahlen zur IFR. Einen (sekundären) weiteren Effekt sehe ich persönlich in der Infektionsdosis, die durch Maske, höhere Luftfeuchtigkeiten und Outdoor reduziert werden.
  4. Eigentlich könnte man da gelassen bleiben - aber mit der kommenden Indoor-Saison werden sich Aerosol-getragen wieder Ältere, und alle auch wieder schwerer, infizieren Leider.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Das ist sicher alles richtig - aber hier bei uns auf dem Land leben die Generationen noch eng zusammen - meine Nachbarn sind gerade aus dem Austria Urlaub zurueck.
Kein Test an der Grenze - nicht noetig - und die Eltern wohnen drei Häuser weiter und werden natuerlich besucht - ohne Maske.
Von daher wuerde ich zumindest auf dem Land ein ansteigen der Hospitalisierung erwarten.
 
Hier wertfrei, weil ich kein Mediziner bin, der das beurteilen könnte, eine kleine Beobachtungsskizze über die Langzeitfolgen bei Patienten aus Italien, die bis heute betreut wurden:
 
falconeye
falconeye kommentierte

Meiner Meinung nach ist die tägliche Angabe dieser Zahl eine Farce und absolut inhaltsleer.
Nun ja ...
Ich berechne die Genesenen in meinem Modell auch so: Nach 2 Wochen betrachte ich 80% als genesen, nach 3 Wochen 100%. Das ist epidemiologisch völlig ausreichend, um die Anzahl aktiver Infektionen zu berechnen. Eine Meldung der Genesenen ist i.d.T. meldetechnischer Overkill und sehr fehlerbehaftet. Die Genesung ist meldefrei.

Allerdings gebe ich dir recht: diese Zahl (der Genesungen) hat in den Allgemeinmedien nichts verloren, für die Allgemeinheit sollte die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Wochenmittel das Maß der Wahl sein, ggfs. noch Intensivbelegung.
 
Kay
Kay kommentierte

Das mag epidemologisch ausreichend sein, gibt aber kein ausreichendes Bild über die Art und Form der Genesung und vor allem sagt es nichts aus über eventuelle Spätfolgen.
So kann der Eindruck entstehen, mit der " Genesung " seien die Aufgaben erledigt.
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
luckyshot
luckyshot kommentierte


Auch wenn die Zahl der aktiven Fälle vllt. für sich gesehen nicht ganz exakt ist (schon garnicht im internationalen Vergleich), hat ihre Entwicklung mMn schon eine gewisse Aussagekraft - in DE hat sie sich in den vergangenen Wochen vervierfacht...
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Gegen die Zahl der aktiven Fälle habe ich ja gar nichts ;) So, wie sie und die Zahl der "geschätzt Genesenen" ermittelt wird, sollte man sie dann aber doch lieber als die Zahl der akut Infizierten und die Zahl der geschätzt nicht mehr Infizierten bezeichnen. @falconeye hat recht, insbesondere die letztere ist sicher statistisch epidemiologisch wichtig für Berechnungen, hat aber null oder nur eine verwirrende Aussagekraft für die Medienöffentlichkeit. Insbesondere, weil sie eben nur geschätzt ist.
 
4 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Dieser Bericht wirft doch viele Fragen auf:
  • Ist er überhaupt authentisch? Es gibt da dubiose Umstände.
  • Ist er bei seiner "zweiten" Infektion infektiös?
  • Vermitteln die T-Gedächniszellen bereits eine Immunantwort, immerhin ist er symptomfrei?
  • Verhält es sich nicht mit den meisten Virusinfektionen ähnlich, also ist der Vorgang überhaupt ungewöhnlich?
  • Wieso kennt man den Strain des Virus der ersten Infektion? Werden denn alle Proben archiviert oder genomsequenziert? Beides unwahrscheinlich ...
Bzgl. der Wirksamkeit eines Impfstoffes ist lediglich relevant, ob R mit einer Impfkampagne unter 1 gedrückt wird. Und da spielen seltene oder ungewöhnliche Verläufe keine Rolle.
 
mfey
mfey kommentierte
Der Bericht ist widersprüchlich. Einmal heisst es, dass er beim zweiten Testergebnis symptomlos gewesen sei, die Laborbefunde seien bis auf eine (unspezifische) CRP-Erhöhung unauffällig gewesen, dann wird behauptet, klinische Befunde (ohne diese zu benennen) sprächen für eine erneute Infektion. Klinische Befunde bedeuten in der Medizin objektivierbare Symptome (Fieber, Husten, etc.).
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Tja so ist das mit der schoenen neuen Wissenschaft - nicht nur auf dem Gebiet Corona.
Jedes Einzelereignis wird benutzt fuer eine neue Theorie - Hauptsache Aufmerksamkeit.
So langsam kommt man sich vor wie bei Instagram - bitte mehr Follower und Likes.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
In der grössten FKK-Anlage weltweit (Südfrankreich) wurden bei einer Stichprobe 52 von 182 Urlaubern positiv getestet (30%). Die Behörden schlagen jetzt Alarm. Ohne weiteren Kommentar. Siehe auch:
 
Zuletzt bearbeitet:
5 Kommentare
Kay
Kay kommentierte
Kenn mich in der Ecke nicht aus, aber habe schon an anderer Stelle gelesen, dass der Ort/Platz für Swinger und Sextouristen der Treffpunkt in der Gegend ist.
Es wurde verwiesen auf: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cap_d’Agde
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Kay
Wir sollten kulturelle, oder regionale Verhaltensweisen bei der Virenverbreitung berücksichtigen.

Beim Nacktbaden infiziert man sich nicht, führt die Nacktheit dann aber zum häufigeren Austausch von Körperflüssigkeiten, dann ist das auch für Freund Covid vorteilhaft.
 
Kay
Kay kommentierte
So, wie es beschrieben ist, ist die Zeit vorbei, in der Menschen dorthin wegen der Nacktheit kamen.
Übigens: Die Nacktheit führt zu nichts.
Ob man dann sog. Swinger und andere Sextouristen eher als kulturelle, oder regionale Pilger betrachtet, ist wohl nicht so entscheident wie deren Nähe beim gemeinsamen Briefmarken schauen.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Kay

Man wird aber nahtlos braun - bis aufs Gesicht - dort ist ja die Maske ;)
 
falconeye
falconeye kommentierte
Also ich fand die Zahlen alarmierend. Selbst wenn das ein Treffpunkt für Swinger sein sollte, so wird das Risiko doch ähnlich zu anderen Orten sein, wo viel geküsst wird. Und da schliesse ich die ganze Urlaubs Nachtclubszene ein. Wenn bei dieser Art des Vergnügungsurlaubs also die Infektionsrate inzwischen 30% betragen sollte, dann wäre das mehr als alarmierend.
 
Meine - Vermutung - das Virus ist bereits soweit mutiert das die Mortalitaet sich verringert hat.

Da die Reverse Transkriptase nur ein sehr limitiertes "Proofreading" hat, kommt es bei der Replikation eines RNA-Genoms zu häufigen Mutationen. Das wurde für diverse RNA-Viren untersucht;


Bei SARS2 wird das nicht anders sein. Deshalb gehe ich davon aus, dass die WHO eine regelmäßiges, nach Regionen organisiertes Sequenzieren von SARS2 Viren organisiert hat. Z.B. jede Woche 50-100 aus Infizierten isolierte SARS2 Viren, aus unterschiedlicher Regionen (USA, Brasilien, Indien, Indonesien, Russland, Saudi Arabien Türkei, Kroatien und Frankreich) sowie die Berücksichtigung besonderer Krankheitsverläufe. Dann bekommt man einen sehr guten Überblick über das Mutationsgeschehen, sieht in welchen Genabschnitten die Mutationen stattfinden und welche Auswirkungen diese haben und ob sich regionale "Stämme" entwickeln.

Gelesen habe ich über so ein strukturiertes Projekt allerdings noch nichts.
 
4 Kommentare
hansolo22
hansolo22 kommentierte
AnjaC
AnjaC kommentierte
Gelesen habe ich über so ein strukturiertes Projekt allerdings noch nichts.

Gelesen habe ich über eine weltweit organisierte Initiative auch nichts. Allerdings werden immer wieder Ergebnisse aus solchen Sequenzierungen "mitveröffentlicht", z.B. wenn belegt wird, wo sich jemand / eine größere Gruppe angesteckt hat. So wissen wir ja z.B. auch, dass die Webasto-Variante nicht mehr existiert.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Ich denke man kann sich die Pandemie 1918 ein bischen als Ideenansatz nehmen.
Dort mutierte das Virus recht schnell und bereits wenige Jahre danach war es verschwunden.
Bei SARS, Ebola oder auch HIV gab es ja keine Pandemie.
Je mehr Infizierte desto mehr Mutationen - und die "erfolgreichere" ist die Richtung weniger pathogen und lethal - alleine durch die Vielzahl der Tests und der Quarantaene.
Wir selbst ueben einen Selektionsdruck auf das Virus aus dadurch - denn vor allem die "leisen" "asymptomatischen" Infektionen verbreiten sich dadurch besser und unentdeckt.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Die Mutationen von SARS-CoV-2 sind konstanter Gegenstand der Forschung, es erscheinen regelmäßig neue Studien darüber.

SARS-CoV-2 mutiert schneller als DNA-Viren, aber langsamer als Influenza-Viren. Die bisherigen Mutationen haben (nach Stand der Forschung) nicht zu einer Veränderung der Lethalität geführt und betrifft wohl auch keine der Regionen, die für Impfstoffe relevant sind.

Centivax z.B. hat ihre Antikörper so optimiert, dass sie an Regionen des Spike-Proteins docken, die funktional für das Eindringen wichtig sind. Eine Mutation hier würde sowohl Virus wie auch Antikörper schwächen, könnte sich also erst durchsetzen, wenn massiv diese Antikörper im Einsatz sind.

Es gibt Hinweise, wonach die Infektiösität gestiegen sein könnte (der natürliche R0-Faktor). Aber diese sind nicht schlüssig.
 
Nachricht aus Spanien (Direktinformation): Der Flughafen von Madrid soll eventuell Donnerstag geschlossen werden. :cry:
 
1 Kommentar
Kay
Kay kommentierte
Korrigiert auf zwei bis ein Terminal statt vier vorher. Frachtabwicklung bleibt voll weiter bestehen. Passagiere mit Gepäck sollten sich vor dem Flug zu den Modalitäten informieren.
Flughafen Barcelona hat auch schon eingeschränkt.
 
Ob das Virus in weniger pathogene Varianten mutiert, ob mehr robuste Jüngere positiv getestet werden, ob es zelluläre oder gar humorale vorbestehende Immunitätsschranken gibt, ob saisonale Faktoren eine Rolle spielen oder was auch immer:
Die gute Nachricht ist, dass trotz Anstiegs der Testzahlen und auch der Positivenzahlen bislang auf den Intensivstationen bei konstant minimaler einstelliger täglicher Todeszahl in ganz Deutschland von einer zweiten Welle bislang nichts zu sehen ist.
Die sogenannte erste Welle war Ende März bereits durch, die Maskenpflicht kam Wochen später und hat am beobachteten Verlauf nichts geändert.
Die Intensivstationen sind weiterhin nur gering belegt. Das alles müßte sich ja nun rasch ändern, da ja die schreckliche zweite Welle bereits im Anmarsch ist. Sie wird nicht kommen. Allerdings wird es im Herbst eine erneute Grippewelle mit u.a. auch SarsCoV-2 Viren geben.
Den Schutz der älteren Menschen mit Komorbiditäten haben wir offenkundig gut im Griff.
Einen zweiten Lockdown braucht es genauso wenig wie den Ersten, nach meiner Meinung.
Testzahlen und die Anzahl der positiv Getesteten kann man bei so geringer Erkrankungshäufigkeit mit hoher Dunkelziffer politisch manipulieren und instrumentalisieren, wenngleich bei Söder der Schuss ja eher nach hinten los ging.
Die nur geringe Beanspruchung der Intensivstationen laut DIVI und die Todeszahlen (mit aller Kritik an der Zuordnung Tod in Zusammenhang mit Covid-19) sind harte Daten, an deren zukünftiger Entwicklung jeder (mich inbegriffen) seine Erwartungen wird messen lassen müssen.
Wir könnten sehr viel mehr Menschenleben retten, wenn wir die Prävention der bekannten Todesursachen durch Zivilisationserkrankungen auch nur ansatzweise so Ernst nehmen würden, wie den hier diskutierten Grippevirus.
 
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4 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
mfey
mfey kommentierte
Grippe im umgangssprachlichen Sinn versteht auch jeder Nichtmediziner, sonst hätte ich von Influenza gesprochen. Selbstverständlich gibt es mit jeder Grippewelle jährlich wiederkehrende humane Coronaviren,was vielleicht nicht jedem bekannt ist.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Martin , das ist uns hier bekannt, was widerum dir bekannt ist. wir grenzen von Beginn sehr deutlich SARS-CoV-2 von "Grippe", Influenza und Erkältungsviren ab und so soll es auch bleiben. Daher ist der Kommentar von @falconeye auch im Sinne der Transparenz des Threads für die Leser berechtigt.
Die Diskussion darüber wollen wir nicht weiterführen, der Hinweis reicht jetzt zum Verständnis völlig aus.
 
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VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Und genau das macht es so hinterhältig, denn SARS-Cov2 ist eben genaue KEINE Influenza,
unterscheidet sich deutlich in Aggressivität und Letalität von den bisher aufgetretenen Coronaviren.

Wenn Du als Mediziner also bewusst versuchst den Nichtmedizinern Covid-19 als
"umgangssprachliche Grippe" zu verkaufen, dann bekommst Du zu Recht enormen
Gegenwind. Wenn ich mal nicht unterstelle daß Du Deinen Doktor vor 120 Jahren
gemacht und seitdem gepennt hast, dann bleibt mir nur das als böse Absicht zu interpretieren.

Und genau deswegen bekommst Du ganz persönlich immer wieder verbale Ohrfeigen.
Das zieht sich durch alle Deine Postings.
 
  • Hug
Reaktionen: Kay
In der Studie CORONA-MONITORING lokal des RKI werden in vier besonders betroffenen Gemeinden jeweils 2.000 Teilnehmende auf eine aktive SARS-CoV-2-Infektion sowie auf SARS-CoV-2-IgG-Antikörper untersucht. Nachdem es schon erste Ergebnisse aus Kupferzell (mein Beitrag 4.151) gab, liegen jetzt die ersten Eckdaten aus Bad Feilnbach vor:

Ergebnisse
  • Im Verlauf der Studie wurden in Bad Feilnbach keine akuten Infektionen festgestellt.
  • 6,0 Prozent der erwachsenen Einwohnerinnen und Einwohner Bad Feilnbachs hatten positive Antikörper-Nachweise gegen SARS-CoV-2 und haben demnach die Infektion durchgemacht.
  • Bei Frauen (6,0 Prozent) und Männern (6,1 Prozent) wurden etwa gleich häufig Antikörper nachgewiesen.
  • Asymptomatische Fälle: 14,5 Prozent der Seropositiven (Personen mit positivem Antikörper-Nachweis) waren ohne typische Krankheitssymptome, 85,5 Prozent hatten mindestens eins der Symptome (Fieber über 38° C, Atemnot / Kurzatmigkeit, Lungenentzündung, Schnupfen, Husten, Schmerzen beim Atmen, Halsschmerzen, Geruchs-/ Geschmacksstörung).
  • Dunkelziffer: Durch die Studie wurden 2,6-mal mehr Infektionen nachgewiesen als bislang in Bad Feilnbach bekannt.
  • Antikörper: Bei 39,9 Prozent der Erwachsenen mit positiven SARS-CoV-2-Test (Eigenangaben im Fragebogen) konnten keine Antikörper nachgewiesen werden; dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass keine Immunität besteht.
Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/cml-studie/Factsheet_Bad_Feilnbach.html
 
Kommentar
Mich stört
- das ist jetzt nur meine eigene, keine wissenschaftliche Meinung (darf gern zum eigenen weiterdenken genutzt werden) -
die Denke mancher Mibürger:

1. Beispiel:
Da ist die Radiomoderatorin, die berichtet,
dass Kinder in Hamburg jetzt (unter bestimmten Voraussetzungen - Alter, Gruppengröße) wieder Mannschaftssport betreiben dürfen.

o.k.

Jetzt kommt der Kommentar der Dame:
" Dann muß ich mit meinen Kindern nicht mehr nach Schleswig-Holstein fahren. Da war das schon vorher erlaubt. "

(+) Sie hält sich an die Vorschrift / (-) Sie hat den Sinn nicht kapiert (die Beschränkung in Hamburg sollte die Eltern kaum zu Reisen veranlassen) /
(Schlimm) Sie gibt ein Negativbeispiel für andere, die Solidarität zu durchbrechen, wenn eigene Interessen befriedigt werden können und sei dies unter Einhaltung der Vorschriften, aber gegen den Sinn der Vorschriften.

2. Beispiel:
Da ist der Verkäufer im Tabakladen, der schnupft, hustet und niest - ohne Maske(!)

Auf meine Bemerkung, dass er nicht sonderlich gesund klinge, kommt die Antwort:
" Ich war beim Arzt. Das ist kein Corona. Das ist nur eine Grippe. So unverantwortlich bin ich nicht. "
(+) Er denkt überhaupt / (-) Er könnte auf die Idee kommen, dass seine Kunden auch mit Grippe angesteckt werden können und zu Hause bleiben.
 
3 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Moin Kay
ich persönlich sehe das Problem darin, das zu viele "Experten" meinen das auch sie
sich zum Thema Corona äußern müssten ??
Dieses mal Hü mal Hopp verunsichert die Leute
Das einige für ihren persönlichen Vorteil versuchen Vorschriften zu umgehen gab es schon vor Corona.
Es lebe der "Ich Mensch".
Und wenn ich dann in einigen Interviews höre was die Leute z.B. zur Maskenpflicht sagen,
kann man den Eindruck bekommen das bei denen das Virus voll aufs Hirn geschlagen ist.
 
Kay
Kay kommentierte

Zu der Maskenpflicht hat jeder seine eigene Meinung, wenn er/sie denn überhaupt eine hat.
Das kann man akzeptieren, oder eben nicht. - Das war aber nicht mein Begehr.
Mit " Ich Mensch " hast Du beschrieben, was ich in etwa meinte:
Auch die Menschen, die Vorschriften zu Corona befolgen, machen sich oft " keinen Kopp " , wozu diese Vorschriften überhaupt da sind, sondern machen nur das, was gesagt wird - und auch nur genau das. Mir fehlt da das mitdenken für die Gruppe.
" Ich habe ein Auto, meine Kinder wollen Fußball, also ... ich ... ich ... ich ... " und kein Gedanke, warum gerade auch die eigenen Kinder eben nicht ...
" Ich habe kein Corona, also darf ich .... " andere Menschen mit Grippe anstecken, kann mir doch keiner vorwerfen, ich habe doch nur ....
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Kay


Solidarität ist häufig nicht das Resultat von Überlegungen und Einsicht, sondern von Sozialdruck. In kleineren Orten, mit gewachsenen Strukturen und Traditionen in denen sich jeder kennt, gibt es dann auch Sozialdruck, Kooperation und Solidarität.

In der individualisierten, bunten Gesellschaft größerer Städte ohne kultureller Klammer gibt es zwangsläufig weniger Rücksichtnahme. Menschen sind nun mal entwicklungsgeschichtlich gesehen in Kleingruppen lebende Säugetiere, entsprechend gibt es Altruismus und Zusammenhalt nur in kleineren Gruppen. Heute bestehen Städte nicht mehr aus Gemeinschaften, sondern aus vielen nebeneinander lebenden Subkulturen, ohne Zusammenhalt.
 
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