Zweimal Gabun

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Danke fürs mitnehmen auf diese faszinierende Reise

gerade das nicht alles so geklappt hat wie gewünscht macht diesen Bericht so sympatisch und lesenswert


vg
thomas
 
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Südlich von Franceville stürzt sich der Ogooué über den Poubara Wasserfall in die Tiefe.
Es gibt bereits ein Wasserkraftwerk.
Die Chinesen bauen gerade ein noch viel größeres Wasserkraftwerk mit Staudamm.
Ob der Wasserfall damit bald Geschichte ist?

Um zum Wasserfall zu gelangen, muss man den Ogooué überqueren.
Das geht mit einer 52m langen Lianenbrücke.
Wir müssen nicht wie Tarzan über an einer Liane über den Fluß schwingen,
sondern auch unzählige Lianen wurden verknüpft.
Ohne Draht, ohne Schrauben und Nägel wurde die Brücke zusammengefügt.
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Wir erklimmen die Brücke.
Unser Guide geht voran
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Vor dem Betretn der Brücke prüfe ich nochmal, damit keine Speicherkarte, Batterie oder Brieftasche
runterfallen und durch die Maschen im Ogooué verschwinden kann.
Dann geht es auf die Brücke.
Es ist eine spannende und schwankende Angelegenheit.
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Um zum Poubara Falls gehen zu können benötigen wir einen lokalen Guide.
Der lokale Guide ist ein Kind.
Für die Dienste verlangt er ein paar Euro.
Für die Fotogenehmigung ein paar weitere Euro.
Für das große Objektiv noch viel weitere Euro.
Unser Guide hat das ausgehandelt und wir müssen rund 10 Euro dafür hinblättern.

Vielleicht wird das Geld auch für den Unterhalt der Brücke eingesetzt.
Die Lianen müssen alle paar Jahre erneuert werden.

Auf einen kleinen Pfad erreichen wir recht schnell den Poubara Wasserfall.
Den Wasserfall finde ich deutlich weniger spannend als die Lianenbrücke.
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Die Reise hat sich dafür auch nicht wirklich gelohnt.
 
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Auf dem Rückweg machen wir noch eine Runde Drive-By-Shooting.
An der Wasserpumpe
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Warten auf das Sammeltaxi
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Aber das Sammeltaxi ist reparaturbedürftig :D
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Das nächste Sammeltaxi hat noch etwas Platz.
Das Handgepäck wird auf dem Gestell festgebunden.
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Klamottenladen
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und schon sind wir wieder in Bakoumba.
 
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Noch ein paar Riesen unter den kleinen Tieren.
Ein erstaunlich große Heuschrecke
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Ein sehr großer Nachtfalter
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Noch ein Blick in unsere Villa.
Es ist ein Bungalow mit mehreren Zimmern.
Der Wohnbereich mit Mauervorsprung für die Ladegeräte
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Neben einer völlig desolaten Küche und
einem funktionsfähigen Badezimmer
hatten wir noch jeweils ein Zimmer mit
großer Auswahl an Schlafmöglichkeiten.
Beachtenswert ist auch die Wandlampe am Bett.
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Der Moskitofänger ersetzt das Moskitonetz.
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Tag 14

Bevor wir wieder in den Park Lékédi fahren,
haben wir etwas Zeit auf Vogelpirsch zu gehen.
Der Senegalliest hat sich sein Frühstück Online besorgt
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Zeigt her Eure Vögel im natürlicher Umgebung: :eek:
Graubülbül (Common Bulbul) im Hochsicherheitstrakt
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Africa Drosswl (African Thrush)
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Schildraben (Pied Crow)
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Braunflügel Mausvogel (Speckled Mousebird)
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Vielen Dank für Eure netten Kommentare.
Sie motivieren mich, die Fotoreportage zügig weiterzuschreiben.

Hoffentlich wart ihr mindestens noch 14 Tage unterwegs.

Leider neigt sich die Reise schon dem Ende entgegen.

Ich bearbeite aber schon Bilder von einer Winterreise.
Ich hoffe, dass bald der Sommer losgeht und es richtig heiß wird.
Dann habt Ihr eine Abkühlungsthread verdient. :D:D:D

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Noch etwas Vögelei aus Bakoumba.

Herr Zügelgirlitz (black-faced canary.
Dabei sagt mein Vogelbestimmungsbuch, dass es diese Vögel gar nicht in Gabun geben darf. :dizzy:
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und Frau Zügelgirlitz
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Der Dorfweber (Village Weaver) passt nach Gabun
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Mohrenweber (Vieillot's black weaver) hoch oben auf einer Palme
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Grünglanzschwalbe (Squear-tailed Saw-wing) liegt auf dem Boden und kann sich kaum noch bewegen. :eek:
Die nächste Katze wird sich über einen Leckerbissen freuen ...
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Weitere Sichtungen sind
Glanzelsterchen (Black-and-white Mannikin)
Blaukopfwaldtaube (Blue-headed Wooddove)
Maidschwalbe (Lesser-striped Swallow)
Orangeköpfchen (Red-headed Lovebird)
Grünkopfnektarvogel (Green-Headed Sunbird)
Prachtglanzstar (Splendid Glossy Starling)
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich muss sagen, dass das mal wieder ein Thread ist, für den man das Nikon Fotografie Forum einfach liebt. Hier sind Fotografen wie du unterwegs, die sich eine unendliche Mühe machen solch ellenlange Threads und Erfahrungsberichte zu schreiben, die an Unterhaltunswert kaum zu übertreffen sind.

Es sind auch die Gesetze Murphys und die (zugegben fast etwas klischeehaft erscheinende) Mentalität der Afrikaner, die diesen Thread so natürlich und lebendig machen und man das Gefühl hat mittendrin zu sein, statt nur Zuschauer. Solche Threads beleben die Fotowelt 10x mehr, als irgendwelche fehlerfreien, endretuschierten Hochglanzfotos auf 500px.
Es ist halt einfach echt.

Vielen Dank dafür und Respekt für das Duchhalten der Umstände, dem Gewicht des 500ers am Hals und alles, was ihr durchmachen musstet.
 
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Unser Guide deutet mehrmals an, dass es im Park auch Pinselohrschweine (Bush Pigs) gibt.
Pinselohrschweine sind nachtaktiv.
Daher fragen wir ihn: Wie hoch die Chance sind diese auch zu sehen?
Unser Guide antwortet: Das ist ganz einfach. :confused:
Wir glauben ihm nicht.
Aber er hatte Recht!
Wir fahren zum Schweinestall. :huepf:
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mit Ferkeln
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Portrait
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Nachdem wir die Schweine gefüttert und ausgiebig fotografiert haben,
fahren wir nochmal zu den beiden jungen Gorillas.
Mit dem Boot geht es wieder vor die kleine Insel im See
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Wir werden schon erwartet
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Die beiden Gorillas ziehen immer wieder die gleiche Show ab.
Es riecht ein wenig nach Zirkusgorillas.
Trotzdem hatten wir beim Fotografieren unseren Spaß
Der Kleine schwingt am liebsten am Ast über dem Wasser
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Trinken mit der Hand
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Auch der Größere posiert für die Kameras
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In der Mittagspause machen wir einen letzten Rundgang durch Bakoumba.
Sammeltaxi (hinten mit der Aufschrift "Blanche Neige") steht vor einen Wohnblock der Angestellten.
Auch unser Guide wohnt hier (nicht im Sammeltaxi, sondern im Wohnblock :))
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Die Kirche St. Michele
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und von Innen
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Im Supermarkt kaufen wir uns noch etwas Proviant für die Rückreise im Zug
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An einem Wohnhaus befindet sich ein großer Drahtkäfig aus Armierungseisen.
An einer Stelle sind oben die Stäbe etwas weiter auseinandergebogen.
Dort schaut ein Schimpanse mit dem Kopf heraus.
Es schein sein Lieblingsplatz zu sein.
Ein Bild das mich sehr traurig stimmt. :heul:
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Nachmittags wollen wir nochmal die Mandrills besuchen.
Ob wir diesmal mehr Glück haben.
Unser Guide baut wieder die Antenne zusammen und lauscht.
Nix! :eek:

Wir fahren an eine andere Stelle.
Lausch, lausch, lausch!
Nix! :eek:

Die Mandrills sind nicht zu orten.
Sie haben den Park verlassen.
Damit wir die Bananen nicht wieder selber essen müssen,
fahren wir zu den Schimpansen bei der Hängebrücke.

Die Schimpansen warten schon hinter dem elektrischen Doppelzaun auf uns.
Während man durch den ersten Zaun durchfotografieren kann,
stehen sie direkt am zweiten Zaun.
Die Bilder kann man vergessen. :motz:

Wir versuchen unser Glück auf der Hängebrücke.
Wir hoffen, dass uns die Schimpansen zur Hängebrücke folgen.
Leider tuen sie uns den Gefallen nicht.
Ganz auf der anderen Seite sehen wir einen einzelnen Schimpansen.
Er hat sich versteckt.
Es ist eigentlich schon zum Fotografieren zu dunkel.
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No Photo! No Photo! :D
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Ein Sitatungabock verabschiedet uns aus dem Park Lékédi.
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Fazit Lékédi.
Der Park liegt in der Grauzone zwischen Wildlife und Zoo.
Hier sind eine Reihe schöner Bilder von Tieren gelungen,
die wir in den anderen Nationalparks nicht gesehen haben
oder nur ganz schwer fotografieren konnten.
Leider sind die Wege zwischen Unterkunft und Park sehr weit.
Wir sind mehrmals am Tag hin- und hergefahren.
Im Gegensatz dazu sind die Aktivitäten oft nur von sehr kurzer Dauer.
Schon in der Reisebeschreibung wurde gewarnt, dass der Guide im Lékédi etwas muffelig ist.
Das kann ich auch bestätigen.
Aber er ist von Tag zu Tag auch freundlicher geworden.
 
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Tag 15

Am Abend geht es dann zum Bahnhof nach Moanda.
Wir besteigen den erstklassigen Kühlwagen nach Libreville.
Auch dieser Zug hat Verspätung.
So gelingen in den Morgenstunden noch ein paar Aufnahmen durch die sehr dreckigen Scheiben.
Die Bilder erspare ich Euch.

In Libreville werden wir von unseren Reiseleiter erwartet.
Da wir noch ein paar Postkarten abschicken wollen,
macht er noch einen Umweg durch die Innenstadt von Libreville.
Wir bekommen noch eine Stadtrundfahrt spendiert.

Bar mit Bierlaster
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Hauptstädtischer Marktstand
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In Gabun wir durch das Öl viel Geld verdient.
Hier fahren Autos rum, die ich mir nicht leisten kann.
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Das Monument zur Sklavenbefreiung
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Dann setzte uns unser Fahrer von der Reiseagentur am Hotel ab. ;)
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Es ist wieder das Hotel Orchidee in Flughafennähe.
 
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Zwischen zwei Grundstücken finden wir eine Lücke und gelangen an den Strand.
Weit ausladende Bäume ragen über einen nicht enden wollenden Strand.
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Der Strand ist menschenleer.
Noch mal zur Erinnerung wir sind hier in der Haupstadt!
Nur ein einsamer Kite-Surfer ist auf dem Meer unterwegs.
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Die restlichen Stunden schlagen wir dann in der Umgebung des Hotels tot.
Ein Kuhreiher steht auf den Resten eines demolierten Hauses.
Es ist auch ein Sinnbild dafür, wie meine Erwartungen von Gabun "demoliert" wurden.
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Wenigstens sehen wir zum Abschluss noch ein freundliches Gesicht. :D
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Pünktlich um 18 Uhr holt uns der Reiseleiter ab.
Im Auto sitzen schon zwei Kleinkinder.
Das ist ein beliebter Trick um mehr Trinkgeld zu bekommen.
Am Flughafen wird kurz im Halteverbot angehalten.
Wir springen aus dem Auto.
Unser Gepäck kommt gleich hinterher.
Schon ist unsere Reiseleitung auf Nimmerwiedersehen abgebraust. :hallo:

Auf dem Weg zum Eier-Franz Schalter drängt sich ein Typ auf. :monster:
Er will uns unbedingt den Weg zeigen.
Das brauchen wir nicht.
Auf dem Weg zum Schalter umkreist uns der Typ, wie eine Schmeißfliege.
Der Check-In ist in einer separaten Halle.
Schmeißfliegen müssen draußen bleiben.

Beim Ein-checken wird auch das Handgepäck geprüft.
Ich habe zwei Gepäckstücke
- Lowepro Magnum AW mit ca. 11 kg
- D300+500/4.0 im Stoffbeutel
Axel hat einen Lowepro Phototrecker mit 18,5 kg. :eek:
Mit der Erklärung, dass es sich um Fotogeraffel handelt, dürfen wir alles mit in die Kabine nehmen. :)

Nachdem wir unser Gepäck aufgegeben haben, lauert uns die Schmeißfliege wieder auf.
Jetzt will er uns unbedingt den Weg zur Sicherheitskontrolle zeigen.
Brauchen wir nicht, wir können lesen.
Dann will er uns noch ins Flughafen-Cafe bugsieren.
Da wollen wir nicht hin. :nein:

Anschließend will er für seine „Dienste“ jeweils 10000 CFA haben.
Dabei herzt er einen "zufällig" vorbeikommenden Polizisten.
Der meint auch, dass wir den Gepäckträger, der kein Gepäck getragen hat, entlohnen müssten. :kopfkratz:
Axel gibt ihm 1000 CFA, was ich schon für viel zu viel empfinde.
Die Schmeißfliege zetert lautstark rum verlangt mehr. :threat:
Wir gehen einfach durch die Auswanderung. :frech:
Die Schmeißfliege war nicht mehr gesehen.

Der perfekte Abschluss einer Gabunreise! :lachen:

Die Rückreise von Bakoumba bis nach Hause dauert 41 Stunden.
Wir sind eine Reiseerfahrung reicher.

Weitere 11300 Bilder stapeln sich auf der Festplatte.
Bei anderen Reisen komme ich mit mehr Bildern von tierischen Fotomotiven nach Hause.
Für die Fotoreportage kann ich dann auswählen.
Hier habe ich (fast) alles gezeigt, was ich irgenwie vor die Linse bekommen habe.
Mehr gibt es in zwei Wochen Gabun nicht zu sehen.
Immerhin hat es für diese Fotoreportage gereicht.

Den Reisebericht von Axel gibt es >>> hier <<< zu sehen.
Die Bildgallerien sind hinter den Mini-Icons an den Daten versteckt.
 
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Noch ein paar Worte zur Ausrüstung:

D300 (ca. 65%)
D700 (ca. 35%)
AW100 ein paar hundert Bilder + Filmsequenzen

500/4.0 intensiv genutzt
24-70/2.8 intensiv genutzt
70-200/2.8 immer mal wieder zwischendurch eingesetzt
14-24/2.8 selten genutzt
105/2.8 selten genutzt
50/1.4 nur ganz wenige Aufnahmen

Nicht mitgehabt und manchmal vermisst:
200-400/4.0 wegen der geringen Naheinstellgrenze und mehr Flexibilität.
Andererseits braucht man in Gabun viel viel Reichweite und
somit war das 500/4.0 die richtige Entscheidung.
Durch die Schlepperei im Regenwald und die Transportrisiken war
es auch richtig diesmal nur eine große Tüte mitzunehmen.

Wichtige Utensilien:
Einen 59 liter Ortlieb-Beutel für D300+500/4.0 mit Geli
bei Regengüssen im Wald und spontane Schlauchbootfahrten.

(Zweitverwertung)
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Einen leichter 20 liter Sea-to-Summit-Beutel für den Transport
für D300+500/4.0 mit Elefantenkondom im Flieger.

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Fazit:
Es war schon lange mein Wunsch Gabun zu bereisen.
Es war eine erlebnisreiche Reise.
Aber ich hatte andere Erwartungen.
Nicht immer klappt alles auf einer Reise optimal.
Gerade bei wilden Tieren kann man keine Sichtungen garantieren.
Auch auf anderen Reisen gab es mal einen Tag, wo es nur wenige Tiere zu sehen gab.
In Gabun gab es aber durchweg nur sehr wenige Tiere zu sehen.
Am Ende war ich froh, wenn ein gutes Bild pro Tag gelang.
Die große Fluchtdistanz, Guides die mit Fotografen nur bedingt etwas anfangen konnten,
schlechte Information über den Ablauf und den zu erwartenden Abenteuern (z.B. Ausbooten) ,
unfähige Hotelmanager und effizienter Reiseleiter vor Ort, viel Warterei.
Jedes Detail ist für sich kein Problem.
Es ist Afrika.
Aber in der Summe bleibt eben doch eine Enttäuschung bei mir zurück.
Positiv zu vermerken sind das gute Essen und
die eher zurückhaltenden Menschen (keine Bettelei und Verkauf, etc.).
Ich möchte die Erfahrungen der Gabunreise nicht missen.
Aber ich habe kein Verlangen da nochmal hinzufahren.
Somit war ich gleich zweimal da, das erste und das letzte Mal.

Ambitionierten Fotografen kann ich dieses Land nicht wirklich weiterempfehlen.

Wir sind am Ende der Reportage angekommen.
Danke für das Mitfahren, ihr dürft jetzt vom Dach wieder runterklettern.
Vielen Dank für Euer Interesse, Euer Durchhaltvermögen bis zum letzten Beitrag,
die vielen netten Kommentare, das viele Lob, die vielen Thanks und Daumen.:up:

Danke!



Andere Fotoreportagenleser haben auch gelesen: :D
Malawi - das warme Herz Afrikas
Tansania - expect the unexpected
Sambia - the real Africa
Ghana/Togo/Benin - Voodoo Inside
Guyana - Regenzeit im Regenwald
 
Kommentar
Das war eine Super-Reportage,
hat mir wirklich viel Spaß gemacht.
Ich habe täglich auf die Fortsetzung gewartet.

Danke nochmal:up::up::up:

(Ich muß Dir die Däumchen so geben, bin wohl wg. Majestätsbeleidigung gesperrt!)
Gruß
Tessar
 
Kommentar
:applause::applause::applause::applause::applause::applause::applause:

Danke, Bernd, für Bild und Wort.
Ich habe mich auf das Beste unterhalten gefühlt.
Jeden Tag habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut.

Danke auch für die viele Arbeit, die in solch einem Reisebericht steckt!

Ich bin schon gespant, wohin du uns als nächstes mit nimmst :)
 
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Ohne den trockenen Humor deiner Beschreibungen wäre ich vielleicht schon nach den ersten Tagen ausgestiegen. Aber so wurde die Reise zu einem echten Erlebnis und nahezu jedes Bild war einfach klasse. Ehrlich gesagt, 100 Beiträge mit perfekten Safaribildern hätten mich gar nicht interessiert. So war es einmalig, genauso wie für dich :D
 
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