Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäen

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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Ah!
Vielen Dank, Heike!
Dann ist der GR10 doch recht "zivilisationsnah"? Bleibt das so? Oder kommt man nach St. Pied doch "richtig" in die Bergwelt? Muss ich mal nachschauen.
Ja, als Basis-Gewicht hat mein Rucksack so ca. 13 kg, incl. Kocher und Brennstoff, ohne Essen. Dann kommt das ja hin.

Jetzt bin ich seeehr gespannt, wie es mit eurer Wanderung weiter geht!

Puh, im Oktober noch an die 30°C. Das ist ja nicht meine Wohlfühl-Temperatur.
Ich mach mich mal schlau, wie das im April dort aussieht.

Viele Grüße,
Sylvia
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Ah!
Vielen Dank, Heike!
Dann ist der GR10 doch recht "zivilisationsnah"? Bleibt das so? Oder kommt man nach St. Pied doch "richtig" in die Bergwelt?

Puh, im Oktober noch an die 30°C. Das ist ja nicht meine Wohlfühl-Temperatur.
Ich mach mich mal schlau, wie das im April dort aussieht.

Viele Grüße,
Sylvia

Der Anfang des GR 10 verläuft durch das französiche Baskenland und man kommt noch häufiger an kleinen Ortschaften vorbei.
Das ändert sich aber recht bald nach ST Pied, dann gehts richtig in die Berge. Der HRP ist aber sicher viel mehr weg von der Zivilistation.

27°C waren zu dieser Zeit wohl auch eher etwas ungewöhnlicher, es war auch nur die ersten 2 Tage so warm.
Der HRP im April soll noch schwierig sein, zu dieser Zeit gibt es in Höhenlagen wohl noch ziemlich viel Schnee.

LG Heike
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

... es geht weiter...

04.10.2016: 2.Wandertag: von Deskargahandiko Lepoa zum Campingplatz „La Petite Rhune“ in Sare

Statistik:
Beginn: 11:06 Uhr
Ende: 18:40 Uhr (tats. Ankunft um 18:40 Uhr, GPS-Gerät aber erst um 21:59 Uhr ausgeschaltet)

Gelaufene Distanz: 12,2 km
Anstieg: 557 m
Abstieg: 728 m
Zeit in Bewegung: 04:37 h
Pausenzeit: 02:57 h

Axel steht gegen 07:15 Uhr auf, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Es ist noch dunkel, Heike und Andreas schlafen noch (Andreas hat im Freien, direkt neben seinem Zelt, geschlafen).
Nach dem Sonnenaufgang wird weiter fotografiertnund wir treffen alsbald ein baskisches Rentnerehepaar mit denen Axel einige Sätze auf französisch wechselt.
Axel baut langsam das Zelt zusammen und Heike füllt am Brunnen unsere Wasserflaschen auf. Das zieht sich ganz schön hin, denn durch den Filter rinnt das Wasser nur langsam,
selbst wenn durch Druck etwas nachgeholfen wird.
Das baskische Rentnerehepaar kommt schon wieder von der Gipfelbesteigung zurück während wir noch dabei sind, unser Zelt abzubauen und alles wieder in die Rucksäcke zu verstauen.
Axel spricht wieder ein paar freundliche Worte mit ihnen und erkundigt sich, ob wir in der Gîte oder in dem Restaurant kurz vor Olhette Brot einkaufen können, da wir kein Brot mehr haben.
Der freundliche Baske verneint das, weiß aber nicht hundertprozentig, ob das Restaurant nicht vielleicht doch geöffnet hat. Axel fragt, ob wir dann stattdessen nach Olhette laufen könnten
(wir müssten dafür den GR 10 für ca. 30 Minuten verlassen, um nach Olhette zu kommen), um dort Brot einzukaufen.
Auch das wird verneint, denn in Olhette gibt es offenbar keine Einkaufsmöglichkeit, auch keinen Bäcker, so wird uns berichtet. Nicht ganz so schlimm, denken wir, wir werden schon
irgendwo noch etwas zu essen finden, für solche „Notfälle“ haben wir ja schließlich unseren Campingkocher und Tütensuppen dabei.
Kurz nach 11 Uhr geht es weiter, wir verabschieden uns von Andreas nachdem er mit unserem Wasserfilter seine Wasserflaschen auch noch aufgefüllt hat.
Es geht stetig bergab Richtung Olhette und nach ca. 40 Minuten erreichen wir die (leider geschlossene) Gîte.


#37: Die Gîte ist leider geschlossen

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Da kommt uns plötzlich der baskische Rentner von vorhin entgegen; er hat extra auf dem Parkplatz auf uns gewartet, weil das Restaurant auch geschlossen hat und bietet Axel an, ihn
mit seinem Auto in den nächsten Ort zu fahren, wo er Brot und Käse einkaufen kann. Unglaublich diese Hilfsbereitschaft!!
Wir sind total gerührt und nehmen dieses tolle Angebot gerne an. Die Basken haben sich uns bereits bei unserer ersten Begegnung als total freundliches und hilfsbereites Volk gezeigt, ein
Eindruck, der durch die weitere Reise bestärkt werden sollte!
Die ganze Einkaufsgeschichte dauert über 70 Minuten, Heike bleibt beim Gepäck und wartet auf mich.

Wir frühstücken gemütlich...



#38: Axel "in der Küche"

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# 39: Heike "im Esszimmer"
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... und beschließen, unsere ursprünglichen Pläne für die Tagesetappen aufzugeben. Stattdessen wollen wir die herrliche Landschaft noch mehr genießen und Fotos machen, wenn uns
danach ist.
Die ursprünglich geplanten Tagesetappen sind teilweise sehr lang und es hat sich gezeigt, dass wir mit unserem schweren Gepäck auf dem Rücken, gerade bergauf, doch einiges
langsamer unterwegs sind als in den Tagesetappen ausgewiesen.
Axel hat seit einigen Monaten kaum mehr Sport betrieben und 5 Wochen vor Beginn des GR10-Abenteuers noch beim Joggen eine leichte Zerrung in der Wade bekommen.
Deshalb tut ER sich besonders schwer...

Außerdem ist ja bereits Oktober und es wird erst nach 8 Uhr morgens hell und bereits vor 20 Uhr wieder dunkel. Die Tage sind einiges kürzer als noch im August, wo die meisten den
GR 10 wandern.
Wenn du dann noch frühstücken oder zu Mittag essen, das Zelt verstauen und den Rucksack wieder packen musst, dann geht das halt alles nicht so schnell, wie wenn Du in einer Gîte
oder einem kleinen Hotel um 7 Uhr frühstücken kannst, um zum Sonnenaufgang zu starten.
Außerdem hat uns das Zelten so gut gefallen, dass wir beschließen, das häufiger zu machen als ursprünglich geplant, da wir ja überall wo wir sind, unser Nachtlager aufschlagen können.
Die meisten Gîtes haben eh seit dem 30.09. geschlossen, die GR 10-Saison ist mehr oder weniger vorbei…

Kurz nach 13 Uhr geht es dann weiter, Richtung La Rhune, einem bekannten und weithin sichtbaren Gipfel, auf den man von der anderen Seite mit einer Zahnradbahn hochfahren kann.
Der Anstieg ist beschwerlich, ...


# 40: Heike beim Aufstieg

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# 41: Es ist sehr steil und beschwerlich, wir kommen nur langsam voran

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...das schwere Gepäck macht sich hier umso mehr bemerkbar und Axel fließt der Schweiß derart, dass er häufiger anhalten muss, um seine Brille abzuwischen, denn vor lauter Schweiß
auf den Gläsern sieht er fast nichts mehr…

Ständig kommen uns irgendwelche französischen „Verrückte“ entgegen, die den steilen Anstieg bergabwärts joggen, in einem Tempo, dass einem Angst und bange werden kann. :fahne:

Gegen 14:30 Uhr sehen wir wieder mehrere Gänsegeier und ständig sind Wildpferde im Gebüsch und fressen gemütlich Gras.



# 42: So langsam ziehen Nebelwolken auf

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Kurz vor 15 Uhr erreichen wir die höchste Stelle unserer heutigen Etappe und machen erst einmal 30 Minuten Pause. Es ist jetzt sehr neblig, wir sehen nicht allzu weit, der Gipel von
La Rhune ist leider nicht zu sehen.
Der GR 10 biegt links ab, um auf den Gipfel von La Rhune zu kommen, hätten wir geradeaus und noch ca. 50 Minuten weiter gehen müssen. Bei der Sicht kommt das aber für uns nicht
in Betracht.

Wir machen uns an den Abstieg nach Sare...


# 43: Hier fängt die "Katstrophe" an...

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... und gegen 16 Uhr müssen wir anhalten, unser gesamtes Vorhaben droht zu scheitern!...

Fortsetzung folgt...

Gruß Axel
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

unser gesamtes Vorhaben droht zu scheitern!...

Fortsetzung folgt...

Gruß Axel

Hallo Axel, hallo Heike,

erst mal frohes neues Jahr :)
Ich lese mit Spannung euren sehr interessanten Reisebericht, danke dafür :up:

Aber dieser Spoiler ist ja echt gemein, Axel :frown1: Wie soll ich denn nach dieser Ankündigung heute Nacht ein Auge zutun? :eek:

Lass Dir bloß nicht soviel Zeit... ;) :D
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

...
Axel merkt plötzlich, dass etwas nicht stimmt und erkennt, dass er sich die Oberschenkel ganz ordentlich wund gelaufen hat.
Heike holt eine Wund- und Heilsalbe aus unserer Reiseapotheke und die wunden Stellen werden erstmal grob erstversorgt.
Uns wird klar, dass wir so nicht weiterlaufen können und wir beschließen, in Sare nach längeren Unterhosen für Axel zu schauen, damit nicht mehr Haut auf Haut reibt.
Der weitere Abstieg ist sehr unangenehm und glücklicherweise hat niemend gesehen, wie breitbeinig Axel den Berg "herunterstolziert" ist :D...


#44 Päuschen :D

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#45 Auf dem Abstieg nach Sare geht es an wunderschönen, alten und großen Bäumen vorbei

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Axel zählt die Schritte nachdem angezeigt wird, dass es nur noch 2,5 km bis Sare sind.


#46 plötzlich tauchen die ersten vereinzelten Häuser auf

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Kurz nach 17:30 Uhr erreichen wir endlich Sare und suchen nach einer Unterkunft für die kommende Nacht. Die Hotels sind dort einfach zu teuer und wir beschließen, die Nacht auf dem
Campingplatz zu verbringen.
Es gibt in Sare anscheinend drei Campingplätze, erzählt uns die freundliche Kassiererin im Supermarkt, aber nur von einem weiß sie ganz sicher, dass er noch geöffnet hat.
Wir lassen uns den Weg dorthin beschreiben und müssen noch ca. 1,3 km weitergehen, um den Campingplatz „La Petite Rhune“ zu erreichen.
Wir müssen den GR 10 dafür nur um etwa 300 Meter verlassen, das ist schon mal ganz gut.


#47 Wir verlassen den Ortskern von Sare wieder, es sind noch gut 1,3 km bis zum Campingplatz und diesen schönen Weg müssen wir dafür nehmen

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Die Nacht auf dem Campingplatz kostet für 1 Zelt und 2 Personen sage und schreibe nur insgesamt 15 Euro und etwa 100 Meter gegenüber dem Campingplatz befindet sich ein
Restaurant in dem wir ein gutes Abendessen bekommen.


#48 Der Campingplatz "La Petite Rhune" in Sare. Wir waren die einzigen Camper dort...

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Auf unsere Nachfrage erzählt uns der Campingplatzbesitzer, dass wir so eine etwas längere Unterhose oder auch Radlerhose hier in der Gegend nicht bekommen können. Wir müssen
mit dem Bus an den Atlantik zurück fahren, in Saint-Jean-de-Luz ist der nächste Ort mit einem Sportgeschäft.
Wir beschließen, am nächsten Tag einen Ruhetag einzulegen, um nach Saint-Jean-de-Luz zu fahren. Axels entzündeten Oberschenkeln sollte dieser Ruhetag dann auch richtig gut tun.

Fortsetzung folgt...

Gruß Axel
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Puuh, Glück gehabt, da kann ich ja beruhigt schlafen ;)

Armer Axel, das ist aber echt übel :frown1:

Bin gespannt, wie es weitergeht :)
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Wir hatten nach 3 Tagen überlegt, ob wir nicht auf einige Dinge verzichten können und haben dann nochmal "ausgemistet" und 3 kg per Päckchen nachhause geschickt.

Herzliche Grüße
Heike

Alte Indianerregel:
Breite alles, was du meinst mitnehmen zu müssen, vor dir aus - und packe danach die Hälfte davon wieder weg.

Ich hatte mal auf einer Alpentour 2kg Filme im Rucksack . mache ich garantiert nie mehr...:)

Freue mich schon auf eure Fortsetzung!

Grüße
Erhard
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

05.10.2016:
3.Wandertag:
Statistik:
Beginn: Ruhetag



#49 Sonnenaufgang vom Campingplatz aus gesehen

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Wir fahren morgens mit dem Bus ca. 30 Minuten bis nach Saint-Jean-de-Luz und bezahlen dafür pro Person sage und schreibe lediglich 1 Euro!!!
Damit brauchst Du in Nürnberg erst gar nicht irgendwo einsteigen…
In Saint-Jean-de-Luz angekommen erkundigen wir uns nach dem Sportgeschäft, es ist etwa 8 km vom Bahnhof entfernt und wir müssen uns ein Taxi nehmen, um dort hin- und wieder zurück zum Bahnhof zu kommen: teure Unterhosen…
Wir kaufen noch ein paar Lebensmittel und vor allem Getränke in einem riesigen Supermarkt direkt neben dem Sportgeschäft ein, dann geht es so schnell wie möglich wieder zurück zum Bahnhof und dann raus aus dieser mit Menschen überfüllten Stadt.
Bereits nach zwei Tagen wandern sind wir froh, wenn wir keine Menschenmassen mehr sehen müssen!


#50 Zurück in Sare, ein schöner, gemütlicher kleiner Ort

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#51
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#52
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Am Campingplatz beschließen wir, alles, worauf wir irgendwie verzichten können, nach Deutschland zurück zu schicken.
Das schwere Gepäck hat die ersten beiden Tage erheblich schwieriger gemacht als dies hätte sein müssen und wir wissen, dass die nächsten Tage diesbezüglich nicht gerade einfacher werden.
Wir waschen noch Wäsche und hängen sie zum Trocknen in den Trockenraum auf.
Abends geht es wieder in das Restaurant gegenüber von dem Campingplatz.

LG Heike
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

06.10.2016:
4.Wandertag: von Sare bis zur Chapelle Notre Dame de l`Aubépine
Statistik:
Beginn: 11:05 Uhr
Ende: 18:04 Uhr
Gelaufene Distanz: 12,5 km
Anstieg: 483 m
Abstieg: 212 m
Zeit in Bewegung: 03:39 h
Pausenzeit: 03:19 h

In der Nacht hat es leicht geregnet, das Zelt ist nass und wir hängen es am Campingplatz auf, um es im Wind zu trocknen.

#53 Morgendliche Ausschau nach dem Sonnenaufgang

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Wir breiten all unser Gepäck auf dem Boden aus und entschließen uns, insgesamt 2.990 Gramm an Gepäck Richtung Heimat zu senden.
Auf den Campingkocher werden wir zukünftig verzichten müssen, aber Kocher, Gaskartusche, Topf, die beiden Trinkbecher, vier Tütensuppen und den Adapter für französische Gasflaschen sind einfach zu schwer, um sie aus Luxusgründen noch mehrere Tage mitzuschleppen.
Ebenso bleibt Axels Lesebrille auf der Strecke, er hat sie die ersten Tage nicht einmal benutzt, alles war mit der normalen Brille lesbar.
Auch zwei Brillenetuis und Axels warme Winterunterhose treten den Heimweg an.
Wir packen alles in einen Plastiksack, um diesen Später zur Post zu bringen.

#54

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Die Wäsche ist einfach nicht trocken geworden und wir müssen den Wäschetrockner für 4 Euro in Anspruch nehmen. Unsere Abreise verzögert sich mal wieder erheblich…
Um 11:05 Uhr geht es endlich los. Bereits vier Minuten später trennen sich unsere Wege, Axel geht zurück nach Sare, bringt das Päckchen weg und Heike passt auf das Gepäck auf.
40 Minuten später geht es dann endlich weiter, es ist jetzt schon fast 12 Uhr…


#55

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#56
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Der Weg nach Aïnhoa ist sehr idyllisch, nach fast 2 Stunden schlängelt er sich neben einem ruhigen Bach entlang.
Der Bach führt klares Wasser und hätten wir Wassernot gehabt, dann hätten wir hier mit unserem Filtersystem die Wasservorräte aufgefüllt. Das ist aber nicht nötig, das Wasser reicht gut bis Aïnhoa.


#57

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#58

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#59

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gleich gehts weiter.....

LG Heike
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Gegen 15 Uhr kommen wir in Aïnhoa, einem wirklich sehr hübschen Dorf, an.

#60 rechts gab's Kaffee

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#61

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#62

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Wir gehen sogleich in die erstbeste Bar und bestellen Spezi für Axel und Kaffee und baskischen Kuchen für Heike, lecker!
Nicht weit von der Hausecke entfernt, wo der GR 10 weitergeht und Aïnhoa wieder verlässt, füllen wir in einem kleinen Geschäft unsere Wasservorräte auf und kaufen Baguette.
Die Verkäuferin ist ein wenig unfreundlich, das gibt es im Baskenland also doch auch, wenn auch nur gelegentlich…
Glücklicherweise schaut Axel in das Geschäft nebenan und kauft dort zwei Salamiwürste vom baskischen Schwein und einen Hartkäse, alle drei megalecker!!!
Wir bezahlen dafür stolze 25 Euro, aber die haben sich wirklich rentiert, die Salami hält bis zum Ende unseres Urlaubs
und uns läuft noch heute das Wasser im Mund zusammen, wenn wir an den vorzüglichen Geschmack dieser Würste und des Käses denken.


#63 Aïnhoa ist bekannt für Chilianbau

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#64

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#67

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Wir beschließen, den sehr steilen Aufstieg bis zur Chapelle Notre Dame de l`Aubépine noch anzugehen und dort ein hübsches Plätzchen für unser Zelt zu suchen.


bis gleich
Heike
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Hallo Allerseits,

ganz herzlichen Dank für Eure reichlich bebilderte, sehr individuell geschriebene Reisereportage aus einer mir wohlbekannten Region im französischen Baskenland.

Darf ich mir an dieser Stelle im Hinblick auf mögliche Reiseinteressenten des Baskenlandes eine Restaurantempfehlung erlauben?

In den oben abgebildeten Restaurants der Hotels "Arraya" und "Lastiry" gibt es eine ganz ausgezeichnete regionale Küche, zudem noch vergleichsweise sehr preiswert. Die Verwendung landestypischer Gewürze, wie dem Piment d'Espelette, gibt vielen Speisen eine besondere Geschmacksnote, wie man sie nur im Urlaub erleben kann, aber zu Hause kaum selbst hinbekommt.

Herzliche Grüße Nic
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Hallo Allerseits,

ganz herzlichen Dank für Eure reichlich bebilderte, sehr individuell geschriebene Reisereportage aus einer mir wohlbekannten Region im französischen Baskenland.

Darf ich mir an dieser Stelle im Hinblick auf mögliche Reiseinteressenten des Baskenlandes eine Restaurantempfehlung erlauben?

In den oben abgebildeten Restaurants der Hotels "Arraya" und "Lastiry" gibt es eine ganz ausgezeichnete regionale Küche, zudem noch vergleichsweise sehr preiswert. Die Verwendung landestypischer Gewürze, wie dem Piment d'Espelette, gibt vielen Speisen eine besondere Geschmacksnote, wie man sie nur im Urlaub erleben kann, aber zu Hause kaum selbst hinbekommt.

Herzliche Grüße Nic

Hallo Nic,

wir freuen uns, dass Du unsere kleine Reportage verfolgst.

In das Hotel Arraya haben wir kurz reingeschaut, faszinierend was sich in den Mauern für ein Schätzchen verbirgt!
Gegessen haben wir dort nicht, es lag einfach zu weit von unserem Campingplatz entfernt.

Aber wir können uns sehr gut vorstellen, was uns uns dort bei einem Dinner erwartet hätte!!! Sind wir doch, manchmal völlig unverhofft, auf andere landestypische Restautants/Hotels gestossen, die uns begeistert haben.

Eigentlich war es ja nicht geplant, dass wir auf dieser Tour solche Hotels und Resaurants besuchen, aber wir sind dann doch 2x "hineingestolpert" und haben es dann auch sehr genossen.
z.B. Auberge Iparla in Bidarray oder, da bin ich immer noch ganz hin und weg, das Hôtel Restaurant Arcé in St. Etienne de Baigorry.
Aber dazu später.

LG Heike
 
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Guten Morgen, weiter gehts......

Nach weiteren 285 Höhenmetern kommen wir an der Kapelle (Kapelle Notre-Dame-d'Aubépine) an und sind begeistert.
Die Aussicht auf Ainhoa und die Landschaft, bis zum Atlantik in der Ferne ist unbeschreiblich.

Viele Wildpferde befinden sich dort und wir fotografieren, was die Speicherkarten hergeben…

#68

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#69

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#70

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LG Heike
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Wir bauen unser Zelt nicht weit neben dem ehemaligen Friedhof (der neueste Grabstein datiert von 1648) auf und erleben einen herrlichen Sonnenuntergang.

An diesem Abend konnten wir gar nicht mehr aufhören zu fotografieren ........


#76

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#77

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#78

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#86

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LgHeike
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Im Eröffnungsbeitrag heißt es 48.000HM, später gelaufen rund 5.000HM. Ich vermute, es hätte 4.800HM heißen müssen, oder?

Ansonsten vielen Dank für den tollen Bericht, den ich mir später nochmals genauer anschauen muss.
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Im Eröffnungsbeitrag heißt es 48.000HM, später gelaufen rund 5.000HM. Ich vermute, es hätte 4.800HM heißen müssen, oder?....

Nein, das hast Du missverstanden.
Es sind 48.000 HM, aber das betrifft den kompletten GR10, der ja 866 km lang ist.
Davon sind wir nur die ersten 103 km gelaufen mit 5.079 HM rauf und 4.885 HM wieder runter.
Die restlichen 763 km werden wir die nächsten Jahre wandern...
Gruß Axel
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Eigentlich wollte/sollte Axel weitermachen, leider hat er im Moment keine Zeit, damit es hier weitergeht übernehme ich dann mal…..


07.10.2016:
5.Wandertag: von der Chapelle Notre Dame de l`Aubépine bis Bidarray

Statistik:
Beginn: 09:01 Uhr
Ende: 19:01 Uhr
Gelaufene Distanz: 18,1 km
Anstieg: 596 m
Abstieg: 856 m
Zeit in Bewegung: 06:14 h
Pausenzeit: 03:47 h

Der Sonnenaufgang ist leider nicht sehr spektakulär, da nach Osten hin hohe Berge die Sonne erstmal verbergen, es aber natürlich dennoch heller wird.


#88

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#89

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#90

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LG Heike
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Wir beschließen, den Ruhetag, den wir in Saint-Jean-de-Luz verbracht haben, wieder aufzuholen und legen zwei „Tagesetappen“ zu einer zusammen.
Wir kommen schon bald an einem Brunnen vorbei und füllen unsere Wasservorräte komplett auf.
Wir kommen auf dem Aufstieg zum Col des Trois Croix an einigen Gänsegeiern vorbei, allerdings auch an recht vielen Schießständen, die auch gerade benutzt werden.
Ständig ballert irgend so ein Schießwütiger auf irgendwelche Kleinvögel, wir sind empört als wir aus etwa 50 Meter Distanz ansehen müssen, wie ein kleines Vögelchen abgeschossen wird.

Dort treffen wir auf die ersten Wanderer, die den genauso wie wir, den GR 10 wandern. Zwei junge Franzosen, gekleidet wie Handwerker auf der Walz, mit Hund und riesigem Zelt packen gerade ihre Zeltplane ein als wir vorbeilaufen.
Sie sollten uns später wieder überholen, wir sind ja nicht die Schnellsten…


#91

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#92

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Axel überlegt, ob Heike wirklich schon wieder den Marsch unterbrechen muss um ein Pferd zu fotografieren. Aber sie liebt sie halt.....

#93

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Wir laufen bis 11:30 Uhr und beschließen dann auf einer kleinen Anhöhe, zu frühstücken.
Hier können wir auch endlich unser Zelt trocknen, denn die Zeltplane ist morgens regelmäßig nass.
Wir treffen ein amerikanisches Ehepaar, das sich verlaufen hat und zeigen Ihnen auf ihrer Karte, wo wir gerade sind (unser GPS-Gerät zeigt das ja super an).


#94 Küchenchef

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Als das Zelt trocken ist gehen wir weiter, wir sehen sehr viele Geier, teilweise 60 Stück, und kommen gegen 13 Uhr an der Ferme Esteben an.
Von weitem war der erste Eindruck nicht sehr angenehm, denn es stehen auf deren Grundstück sage und schreibe 11 Schießstände, um Vögel abzuschießen…
Die Bäuerin dort ist sehr freundlich und bringt uns eine riesige Schüssel mit Gemüsesuppe, die richtig toll schmeckt. Mehr bekommen wir nicht rein, haben wir doch erst vor anderthalb Stunden gefrühstückt. Heike bekommt endlich ihren ersten Kaffee!
Die beiden französischen Wanderer mit Hund, die wir morgens gesehen hatten und die uns zwischenzeitlich ja bereits überholt hatten, sitzen schon da und essen ein Randonné-Menü (also eine Mahlzeit für Wanderer).


#95

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#96 Idyllisch gelegen, die Ferme Esteben

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LG Heike
 
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Nach etwa einer Stunde brechen wir wieder auf und erreichen kurz vor 16 Uhr die Stelle, die Axel schon einige Tage beschäftigt hat.
Axel ist nicht schwindelfrei und Andreas aus Köln (der Wanderer, den wir am ersten Abend kennengelernt haben) hat uns erzählt, dass hier einige Stellen mit Seil kommen (er ist ja in entgegengesetzter Richtung als wir gelaufen).
Es geht sehr steil bergab, wir müssen uns sehr konzentrieren und sind heilfroh, dass wir mit Stöcken unterwegs sind, das macht solche Abstiege deutlich einfacher.
Es gibt vier Stellen, die mit Seil gesichert sind, Axel ist sehr erleichtert, die Stellen sind nicht schlimm, völlig problemlos zu laufen, selbst für ihn.

Bis jetzt ging alles sehr gut zu machen und das sollte auch bis zum Schluss unserer diesjährigen Wanderschaft so bleiben. Man braucht schon ordentlich Trittsicherheit, aber Klettersteige
kommen keine, jedenfalls wenn man auf dem GR 10 bleibt und keine Abstecher zum HRP (das ist der Höhenwanderweg dort) unternimmt.
Der Abstieg zieht sich ganz schön hin, denn wir gehen langsam und schließlich müssen wir von 620 Metern bis auf 132 Meter absteigen.
Wenn Du 14 kg Gepäck auf dem Rücken hast, dann musst Du schon auch darauf achten, dass dich gerade bei so steilen Abstiegen das Gewicht des Rucksacks nicht mal bei einer blöden Bewegung
in irgendeine Richtung zieht und du dann hinfällst. Besonders, wenn der Untergrund schotterartig und deshalb auch etwas rutschig ist.


#97

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#98
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LG Heike
 
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AW: Zu Fuß vom Atlantik zum Mittelmeer: auf dem Fernwanderweg „GR10“ über die Pyrenäe

Um 19 Uhr kommen wir in Bidarray an und hoffen, dass wir noch irgendwo eine Unterkunft bekommen, eine warme Dusche würde uns jetzt besonders gut tun.
Bidarray hat zwar einen Bahnhof, allerdings scheint das ein ganz winziger Ort zu sein und auf den ersten Blick besteht die Ortschaft aus vielleicht fünfzig Häusern.

Als wir ankommen scheint alles wie verlassen, aber wir haben richtig Glück, denn just in dem Moment, wo wir an das erste Hotel (Hôtel Barberaenea) kommen, fährt die Hotelbetreiberin mit ihrem Auto vor und schließt das Hotel auf.
Es ist geöffnet, auch wenn das Hotelrestaurant geschlossen bleibt. Wir nehmen ein Zimmer mit Bad auf dem Zimmer (das kostet ein wenig mehr als eines ohne Bad auf dem Zimmer) und genießen das warme Nass ausgiebig.

Der Hunger treibt uns etwa 200 Meter weiter ins Restaurant Auberge Iparla und wir genießen ein erstklassiges Abendessen mit Wein (Heike) und Bier (Axel).
Wir kommen uns vor als hätten wir in einem Sternerestaurant gegessen, die Köche in Frankreich scheinen selbst in so kleinen Dörfchen hervorragend zu sein!

Der heutige Tag war sehr anstrengend, besonders der letzte Abstieg, wir sind sehr müde und gehen deshalb schon bald ins Bett.

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LG Heike
 
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