Zeiss Ikon ZM oder Bessa R2A oder doch Leica M7 ?

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herzie

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Hallo,
Leica - Objektive sind vorhanden und nun soll noch eine Meßsucher mit Zeitautomatik her.
Frage ist muß es eine M7 sein oder ist eine der obigen Alternativen ebenso gut oder vielleicht sogar besser ?
Ich freue mich über eure Meinungen und Erfahrungen. Danke
 
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hallo,
stellt sich die Frage, welche Anforderungen du stellst?
Möchtest du eine extrem hochwertige, sehr leise Kamera dann M7
Möchtest du einen sehr hellen, großen Sucher, Verschlusszeiten von 1/2000 dann ist es wohl die ZM.
Möglichst günstig bleibt wohl nur die Bessa übrig.
Ich persönlich habe die ZM und hatte mich bewusst gegen die M7 (u.a. w.des Suchers) entschieden - aber irgendwie ist es wohl doch so, dass man am Ende des Tages wohl bei Leica landet...
Beste Grüße C+
 
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Die Bessa ist durchaus eine "Sünde" wert. Bevor ich meine M6 gekauft habe, bin ich immer wieder in den Laden gegangen und habe sie "in die Hand" genommen. Absolut Wertig verarbeitet, und wenn ich die Zeitautomatik als Vorbedingung gestellt hätte, wäre die Entscheidung auch zu ihren Gunsten ausgefallen. Der Preisunterschied zur M7 ist immens, besonders wenn man die Neupreise zu Grunde legt.
Nach einem halben Jahr M-Fotografie war ich allerdings davon überzeugt, das Zeitautomatik bei dieser, in der Regel doch ruhigen Weise zu fotografieren, keinen besonderen Vorteil hat.
Beim Vergleich > Gebrauchte M6 oder neue Bessa ist es dann die M6 geworden.
 
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Hallo Klaus,

ich sehe es ähnlich wie Werner... nur habe ich den Ausflug Messsucher letztlich nicht vollzogen.

Als die Zeiss herauskam gab es eine Aktion zum Testen - habe ich gemacht und war erstmal begeistert - der Neupreis schreckte mich jedoch ab. In diesem Zusammenhang landete ich wohl oder übel bei der Bessa - sowohl mit Zeitautomatik als auch ohne... aber die Lautstärke der Auslösung :eek: die Überlegungen zu diesem System kamen für mich gerade wegen dem lautlosen Verschluss der M. Auch die Zeiss ist an dieser Stelle kein Vergleich mit den Leicas - obwohl ich auch irgendwo gehört habe, das die M7 ebenfalls lauter sein soll.

Also wenn, vielleicht ja doch irgendwann einmal :rolleyes:, dann M6 - Zeitautomatik ist bei dieser Art der Fotografie aus meiner Sicht nicht wirklich notwendig.

Vorerst bleibe ich bei meiner F3 - und das satte "klack" ist einfach essentieller Bestandteil für mich ...:)

Grüße

Christian
 
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In dieser Reihe würde ich auch eher zum Original greifen - eine Leica M.

Wenn keine Objektive vorhanden wären, hätte ich zur Contax G2 geraten. Hochwertig verarbeitet, sehr gute Objektive plus Belichtungsautomatik und Autofocus. Dabei ein vergleichbar leises Auslösegeräusch...

Helmut
 
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Zur Bessa kan ich nichts sagen. Die R4a habe ich schon in der Hand gehabt, die Haptik und Bedienung ist schon sehr gut!

Die Zeiss Objektiven fühlen sich etwas noch wertiger als die VC Objektiven an. Zumindest für die M Bajonet.

Ich denke bei Leica sind die Objektive die den Unterschied echt ausmachen, der Rest ist zum Teil Marketing. Allerdings Serviceleistung in Solms (2 Mal in Anspruch genommen) ist schon auf einem hohen Niveau! Die Verarbeitung ist sehr gut, ich nutze die M7 sehr gerne. Die Belichtungsautomatik ist gut, auf einem hohen Niveau, der Sucher ist sehr hell. Allerdings sollte man sich für eine der Vergrößerungen entscheiden. Die Preisen im Laden sind sehr hoch, aber neue Kameras kann man auch mit 30% unter Liste auch im Ebay bei vertrauenswürdige Quellen bekommen.

Contax hat einen elektronischen Sucher, welches sehr schlecht ist. Die Objektive sind schon OK, allerdings Geräusche aus der Kamera, beim Scharfstellen habben mir schon sorgen bereitet. Außerdem der Sucher sollte wirklich mal live angesehen werden! Es macht keinen Spaß und hat mit echtem range finder kaum was zu tuen!

Meine Empfehlung also, wenn das Geld vorhanden ist, Leica M7 mit einem 50mm Summicron, der Einsteigerset. (Ca. 2.500 EUR neu bei Ebay) Danach kann man je nach Vorlieben erweitern und die 90 Elmarit ist für Leica Verhältnissen sehr günstig zu haben.

Man sollte aber den Virus ncht unterschätzen. Ich suche jetzt alte Objektiven, da sie für bestimmtes Licht und Motiv mir besser gefallen. Der Suchtfaktor ist sehr groß.....

Werner, warum hast du deine M6 verkauft? War der RF doch nicht dein Ding?

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obwohl ich auch irgendwo gehört habe, das die M7 ebenfalls lauter sein soll.

Die M7 ist die leiseste M überhaupt, da die elektronische Verschlusssteuerung geräuschlos arbeitet. Das mechanische Hemmwerk der anderen M's gibt ein ganz leises Surren von sich. Der Kenner kann die langen Zeiten am Ton unterscheiden und am Geräusch erkennen, ob sie richtig kalibriert sind.

Trotzdem ist die Entscheidung zwischen den verschiedenen Angeboten nicht einfach. Für die Bessa R2A spricht der günstige Preis, für den man einen hohen Gegenwert erhält. Die Kamera ist nicht so ultrarobust wie eine M und nicht so hochwertig verarbeitet wie die ZeissIkon, aber in den Händen eines Amateurs wird sie lange halten und gute Bildergebnisse abliefern. Problematisch ist höchstens die kurze Messbasis des Entfernungsmessers, und die Sucherrahmen sind auch nicht ganz so präzise wie an der M. Außerdem darf man beim Fotografieren nicht vergessen, den jeweils passenden Sucherrahmen manuell einzustellen.

An der ZeissIkon ärgert mich vor allem, dass das Haus Zeiss, nachdem es sich endlich dazu durchringen konnte, eine Kamera mit einem nicht hauseigenen Bajonettanschluss und passende Objektive herauszubringen, sich im Telebereich nicht an Leica-Standards (Brennweiten 75, 90 und 135 mm) halten konnte, sondern eine Extrawurst braten musste: es gibt nur die Brennweite 85 mm und nur den dazu passenden Sucherrahmen in der Kamera.

Schließlich Leica. Eine ultrarobuste Konstruktion, die aber alles andere als fertigungsgerecht ist und wegen der antiquierten Produktionsmethoden teuer bezahlt werden muss. Der Tuchschlitzverschluss ist zwar leise, verhindert aber eine kurze Synchronzeit. Der Film muss immer noch bei abgenommenem Bodendeckel in die Kamera gepopelt werden. Und die selektive Belichtungsmessung über den Messfleck auf dem Verschlusstuch ist ebenfalls fragwürdig. Ihre Präzision ist weit von dem entfernt, was ein Nikon-Besitzer von seiner F3 gewohnt ist, so dass sich schnell die Frage nach dem Sinn der Zeitautomatik stellt.

Hätte ich das Geld für ein neues Gehäuse, so würde es eine MP werden. Momentan ist es eine gebrauchte M6, aus der ich die Batterie entfernt habe, da ich lieber mit einem Handbelichtungsmesser arbeite als mit dem in der Kamera eingebauten Schätzeisen. Sind die Sucherrahmen 35 und 75 mm für Dich wichtig? Nein? Dann lege Dir eine gebrauchte M3 zu. Mehr Qualität und Präzision fürs Geld gibt es nicht.

Grüßle
Uwe
 
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Der RF Messbasis beim Voigtländer ist 75% des 0,72-er M7. Bei kurzen Brennweiten, bis 35mm ist es nicht so problematisch.

Das Geräusch ist bei der Leica wirklich sehr leise, beim Portraits wissen die Leute gar nicht, wann das Bild gemacht worden ist.

Zu der M gibt es sehr viele Objektive, in jeder Preisklasse. Bei Vc eigentlich ist auch genug Angebot vorhanden, beim Zeiss ist es eher weniger.

Filmladen ist nach zwei mal kein Akt, zumidest ich habe keine Problemen damit. Eine M3 ist sicherlich eine Sünde Wert. :D
 
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Die M7 ist die leiseste M überhaupt, da die elektronische Verschlusssteuerung geräuschlos arbeitet. Das mechanische Hemmwerk der anderen M's gibt ein ganz leises Surren von sich. Der Kenner kann die langen Zeiten am Ton unterscheiden und am Geräusch erkennen, ob sie richtig kalibriert sind.

... :gruebel: ... dann war es die M8 vielleicht, die lauter ist/wäre...?!?

Grüße

Christian
 
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Zu der M gibt es sehr viele Objektive, in jeder Preisklasse. Bei Vc eigentlich ist auch genug Angebot vorhanden, beim Zeiss ist es eher weniger.

das ist vollkommen banane, weil alle diese objektive (leica, zeiss und cosina/voigtländer) auf alle genannten kameras passen.
 
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das ist vollkommen banane, weil alle diese objektive (leica, zeiss und cosina/voigtländer) auf alle genannten kameras passen.

Filmhalter ist eins, Objektive sind wichtiger. Wie viele verschiedene 50mm Objektive kennst du von Zeiss? So habe ich es gemeint.

Das die alle passen, ist mir klar, aber darum ging es nicht. ;)
 
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welche objektive ein bestimmter hersteller anbietet ist aber trotzdem kein kriterium dafür, eine kamera von diesem hersteller (oder einem anderen) zu kaufen.
 
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ich glaube wichtig ist, dass man sich seine eigenen Fotografiegewohnheiten vor Augen führt. Sind eher Portraits im Fokus, würde ich zur Leica w. des extrem leisen Verschlusses (wobei manchmal habe ich das Gefühl die F6 kommt dem verdammt nahe... aber das ist jetzt eine andere Diskussion). Bei Landschaften/ Architektur würde ich die Bessa/ Zeiss empfehlen (tendenziell eher die Zeiss). Was mir an den RFs gefällt ist, dass sie sehr klein, unauffällig und leicht sind. Die Qualität meiner Leica und Zeiss Objektive stößt eher an meine Grenzen als die der Objektive - und ich finde es macht sehr viel Spass, mit ein-zwei Objektiven nur zu fotografieren. Der Witz: es geht!
Die Nikons nehme ich immer seltener unter 85/100mm, meist nur darüber...
Beste Grüße C+
 
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Ein Vorteil des Leica-M-Systems ist die große Auswahl an neuer und gebrauchter Ausrüstung von zahlreichen Herstellern. Den Leica-Schraubanschluss mit M39-Gewinde und Entfernungsmesser gibt es seit 1932. Seit damals haben sich zahlreiche japanische und russische Hersteller drangehängt, zuerst Canon (!), zuletzt Cosina. Sogar Nikon hat Objektive mit Leica-Schraubanschluss hergestellt. Alle diese Objektive können über Adapterringe an Leica-M-Kameras angesetzt werden. Das Leica-M-Bajonett gibt es seit 1954. Kameragehäuse und Objektive für dieses System gab bzw. gibt es von Leica, Minolta, Konica, Cosina-Voigtländer und Cosina-Zeiss.

Kein anderes Kamerasystem dieser Größenordnung ist so gut durch Literatur belegt, außerdem gibt es zahllose Internetseiten zum Thema. Für den Einstieg empfehle ich das "Leica-M-Handbuch" von Jonathan Eastland. Gibt es leider nur noch antiquarisch, z.B. auf dem Amazon Marketplace. Es ist nicht das vollständigste und nicht das aktuellste Buch zum Thema, aber Eastland erklärt, auf was es beim Umgang mit der Leica ankommt, ohne sich in Details zu verlieren, und er schafft es durch seinen Schreibstil, die Faszination des Leica-M-Systems rüber zu bringen. Ansonsten gibt es noch Berge von Referenzhandbüchern aller Preisklassen, die man sich nach Bedarf kaufen kann.

Gruß
Uwe
 
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mit Verlaub, aber so kompliziert sind diese Kameras nicht!
Alleine die Handbücher bewegen sich so zw. 25-50 Seiten, vergleiche das mal mit einer Digi-SLR ;-)
Und was ist an den RFs kompliziert? evtl. benötigt man eine aufsteckbaren Sucher, für die Linsen kleiner 28mm, aber sonst?
Technisch denke ich, dass alle drei Kandidaten identisch sind, nur Kleinigkeiten (die sind aber leider ausschlaggebend) und der Preis macht die Wahl zur Qual.
Bei Leica habe ich manchmal das Gefühl, dass sie durch ihre eigene, ruhmreiche Historie erdrückt werden und von dem Mythos leben. Es ist immer noch so, dass eine M (fast) jeden beeindruckt - technisch ist das nicht wirklich begründet... Wenn man neben der Handhabung auch an diesen Messsuchermythos partizipieren möchte, dann ist die Wahl sehr einfach....

Beste Grüße C+
 
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hab jetzt nicht alle andren beiträge gelesen, will nur was zur bessa sagen.

Habe bzw hatte (versuche gerade sie zu verkaufen) eine Bessa R, ist ja das "ausgangsstück" zur den neuen r modellen. Hatte noch nie eine Leica, kann also nicht vergleichen.
Ich muss sagen, die Bessa hat mir sehr viel freude gebracht. super Verarbeitung, heller Sucher, liegt gut in der Hand usw. Einfach eine klasse Kamera, der einzige Verkaufsgrund ist das liebe Geld, sonst würde ich sie auf jeden Fall behalten!
 
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