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Heute im Wald - endlich wieder ein Goldhähnchen gesichtet, juhu! Allerdings sind die derart winzig, scheu, flink und oft im Dickicht, dass man ein hohes Frustpotential und bei 700mm im Wald mit viel Rauschen in der Nachberbeitung umgehen muss.
Die heimischen Graugänse setzen sich halt einfach nur gegen die Eindringlinge (Neozooen) zur Wehr, um ihre angestammten Reviere zu verteidigen. Aber die wehrhaften und aggressiven Nilgänse werden es ihnen nicht leicht machen.
Es wäre gut, wenn diese Neozooen auf natürlichem Wege zumindest im Zaum gehalten werden könnten oder besser sogar ganz verschwinden würden. Aber an Letzteres glaube ich nicht, dazu haben sie sich hier in Mitteleuropa schon zu sehr festgesetzt.
@m-hermann Nur mal zu den Nilgänsen. Die sind eigentlich schon lange hier bei uns. Ihre Anwesenheit geht bis in 17te Jahrhundert zurück. Sie fällt im Gegensatz zu Grau- und Kanadagänsen bei uns in Rhl.-Pf. auch nicht zu den jagdbaren Vögeln. Der unten verlinkte Bericht ist von 2008:
Bei der Nilgans hingegen sind ein starker, anhaltender Bestandsanstieg in den letzten Jahren festzustellen, sowie eine rasche Arealausweitung (HARRIES 2008). Sie fällt aber in Rheinland-Pfalz im Gegensatz zu
Grau- und Kanadagans bisher nicht unter das Jagdgesetz. Aktuell wird ihr Status als Neozoon disku-
tiert, da sie bereits bis ins 17. Jahrhundert im Gebiet der EU verbreiteter Brutvogel war und noch in den
1930er Jahren auf dem Balkan brütete (KRUCKENBERG & MOOIJ 2007).
Quelle: https://lfu.rlp.de/fileadmin/lfu/Na...e/GNOR_Abschlussbericht_Gaense-Monitoring.pdf