Manchmal sind die Augen größer als der Schnabel.
Das trifft sogar zu, wenn man Großmaul – äh Großschnabel – im Namen führt.
An einen sonnigen Nachmittag an einen Tümpel auf der Pousade Piuval im fernen Brasilien habe ich diese Großschnabel Seeschwalbe (Large-billed Tern) beobachtet.
Huraaaaa! Heute gibt es leckeren Fisch.
Der wird schön in den Schlamm getunkt.
Mit Panade schmeckt Fisch einfach besser.
Mit Kopf zuerst, geht nicht.
Mit Schwanz zuerst, geht auch nicht.
Wie wäre es mit quer?
Quer geht auch nicht.
Vielleicht sollte ich es mal mit hochkant probieren?
Hochkant geht auch nicht.
Scheiß Fisch!
Jetzt such ich mir ein Schnitzel!
Die Seeschwalbe hat eine ganze Weile mit dem Fisch gerungen.
Alle möglichen Positionen wurden ausprobiert.
Aber der Fisch war einfach für den Hals zu groß.
Dabei sind über 100 Bilder entstanden.
Als ein Greifvogel den Tümpel überflog.
Haben alle kleinen Vögel fluchtartig den Platz verlassen.
Der Fisch blieb zurück.
Ein Reiher hatte die Chance sofort genutzt und den Fisch aufgenommen.
Der Reiher hat einen dicken Hals.
Der Fisch war vom Erdboden verschluckt …