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Ein seltener Besucher:

Streifengans ( Anser indicus )

" Streifengänse sind Zugvögel die halbjährlich zwischen ihren Brut- und Überwinterungsgebieten hin- und herziehen. Erstere liegen vor allem in den Hochebenen Zentralasiens in Südostrussland Tibet Teilen Nordindiens der Mongolei und China letztere dagegen hauptsächlich südlich des Himalaja im Nordwesten und zentralen Süden Indiens in Pakistan Bangladesch Nepal und Burma ; manche Vögel ziehen auch nur aus den Hochlagen Tibets in tiefer liegende Gebiete.

In Europa kommt die Streifengans ausschließlich als Gefangenschaftsflüchtling vor; die meisten Tiere sind wahrscheinlich aus Zoos öffentlichen Gartenanlagen mit Ziergeflügelteichen oder privaten Zuchtstationen entflohen. Obwohl es bereits zu erfolgreichen Freibruten kam scheint eine dauerhafte Etablierung als Neozoon unwahrscheinlich da sie recht leicht mit Graugänsen verbastardiert und die Nachkommen fruchtbar sind so das die immer wieder aufretenten Einzeltiere Paare oder kleine Trupps wohl in der Grauganspopulation aufgehen werden.

Das Brutgebiet der Streifengans liegt in Seenlandschaften Flussniederungen oder Mooren besonders in Zentralasien auch in Steppengebieten oder Heideland . In Tibet halten sich die kälteangepassten Vögel auch auf bis zu 5600 Metern hoch gelegenen Felsabhängen auf. Im Überwinterungsgebiet bilden dagegen ruhige Seen Flussauen und niedrig gelegene Sümpfe ihren Lebensraum.

Die Streifengans ist mit einer Länge von ungefähr 70 bis 75 cm etwa so groß wie die in Mitteleuropa vertrautere Graugans ( Anser anser ); ihre Flügellänge liegt zwischen 40 und 50 cm das Gewicht bei etwa zwei bis drei Kilogramm. Das Weibchen ist meist etwas kleiner als das Männchen unterscheidet sich ansonsten von diesem aber nicht. Das Erkennungsmerkmal der Streifengans sind zwei namensgebende schwarzbraune Querstreifen: Der erste läuft bogenförmig vom linken Auge über den Hinterkopf zum rechten Auge hin der zweite befindet sich parallel laufend wenige Zentimeter tiefer im Nacken und ist etwas kürzer. Ansonsten sind der Kopf und der vordere Halsbereich hellgrau bis weiß der Hinterhals dagegen schwarz gefärbt; letzterer besitzt zwei länggseitig verlaufende weiße Streifen. Das Körpergefieder hat außer auf der reinweißen Bauchseite im allgemeinen eine helle silbergraue Farbe die Flanken sind meist etwas dunkler die Flügeldecken dagegen eher aufgehellt während die eigentlichen Flugfedern in tiefschwarz gehalten sind. Der hell- bis orangegelbe Schnabel wird zwischen 4 5 und 6 5 Zentimeter lang Augenfarbe ist dunkelbraun die Füße sind orangefarben.

Neugeborene Streifengänse die etwa 80 Gramm wiegen tragen dagegen Tarnfarben: Sie haben einen grauen Schnabel und graue Füße auch die Rückenseite ist grau gefärbt während die Bauchseite dunkelgelb aussieht. Vor allem um die Augen herum und am Hinterkopf ist das Gefieder zudem mit kleinen braunen Flecken gesprenkelt. Eine von den Augen zum Hinterkopf laufende hellbraune Linie ist ein spezifisches Erkennungsmerkmal."
Quelle: http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Streifengans.html

 
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aus dem Starenkasten...


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leider war ich in diesem Jahr nicht so bei der Sache... nahm mir oft vor, morgen werde ich mal richtig gute Bilder machen...:rolleyes: aber wie es so ist, sollte man nicht zu lange warten... Heute Morgen waren sie in
aller Herrgottsfrühe ausgeflogen... Genau wie im letzten Jahr. Sie verschwanden, ohne sich zu verabschieden. Aufeinmal ist es so still hier...:heul:

Gruss
Tilda​
 
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Gestern auf meiner kleinen Fahrradtour traute ich zuerst meinen Augen nicht. Etwas weiter entfernt auf einer Weide war etwas, das zunächst aussah wie eine Zweihalsgans. Doch es entpuppte sich dann als zwei dicht nebeneinander stehende Kanadagänse. Weil dieser Augenblick einen kuriosen Eindruck bei mir hinterließ musste ich das einfach im Bild festhalten.

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Zuvor war mir ein Pärchen Kanadagänse mit ihrem Nachwuchs aufgefallen. Das müssten 12 oder 13 Küken gewesen sein, wenn ich mich wegen des Gewusels nicht verzählt habe.

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