Ein Beitrag, der mich ratlos lässt:
1000 Geier vergiftet
die Bilder zeigt Federn und Schädel von Geiern, die in der Nähe von einem toten Elefanten gefunden wurden. (Grenzgebiet zwischen Namibia und Botswana)
die meisten Geier mussten sterben, weil sie sonst die Wilderer verraten hätten, die auf der Jagd auf Elfenbein in unbewohntem Gelände Elefanten erschossen hatten.
Sie streuen Cabufuran (Nervengift) auf den toten Elefanten. Auf diese Weise sind bislang ca.1000 Geier vergiftet worden. (Bei bislang 4 bekannt gewordenen Fällen)
Chinesen zahlen derzeit hohe Preise für Elfenbein.
Es ist schwer an diese Bilder heranzukommen. Wir haben bei unserem letzten Besuch bei Tico McNutt in Botswana einen Hubschrauberflug gesponsert, damit diese Bilder gemacht werden konnten.
Leider ineressiert sich offenbar niemand für die Bilder.
Die Antipoaching-Einheiten im Norden Namibias (Bwabwata National Park Kwando Core Area) hinterließen auf mich einen hilflosen Eindruck, als ich sie mit neuen Bildern von 300 Geierskeletten konfrontierte. `Sie hätten zu wenig Fahrzeuge' war ihre Auskunft. Mein Eindruck war, dass sie die Behördenfahrzeuge (mit den grünen Kennzeichen) für ihre privaten Bedürfnisse nutzen.
Von den Tourguides der Mazambala Island Lodge war zu erfahren, dass sie auf ihren täglichen Touren durch den Bwabwata Park nie Ranger der Antipoaching- Einheit sehen, sehr wohl aber immer wieder Wilderer.
Geier legen auf ihrer Suche nach Aas große Entfernungen zurück. Unter den toten Tieren waren einige beringte Geier, die aus der über 1300Km entfernten Kapregion stammten.
Die Verluste an Geiern und deren nicht bebrüteten Eiern und unversorgten und verendeten Nachkommen sind erschreckend, wie Bilder vom Flug über die Nester gezeigt haben.
Eine ganze Population wurde stark dezimiert.
Jo