Diese Spinne habe ich bereits in einem anderen Tread gezeigt. Die "Klein(st)-Tierfotografie hat auch ihre sportlichen Seiten. Diese Spinne saß in ihrem Netz etwa 30 cm über dem Boden. Es war zwischen Büsche gespannt und etwa 30 cm vor einer Mauer. Für diese Aufnahme musste ich nun mit der Kamera...hinter...das Netz kommen, und zwar, ohne es
zu beschädigen. Eine Lösung des Problems mit einer Profi-Nikon wäre nur mittels Tethered Shooting möglich gewesen *. Dies hätte jedoch einen erheblichen Aufwand auch für die Montage der schweren Kamera notwendig gemacht. Mit meiner neuen, leichten MFT-Kamera
konnte ich dank des Klapp-Monitors und des zügig arbeitenden AF-Makros trotz des Windes eine Reihe brauchbarer Aufnahmen erzielen. Der Nachteil von kurzen Makros, dieses hatte 60 mm, ist, dass der helle Hintergrund im Unschärfebereich sehr unruhig dargestellt wird. Hier habe ich mich damit beholfen, den Bild-Hintergrund mittels Terrassenstühlen zu beschatten. Die Aufnahme war ohne Stativ nicht zu bewältigen. Ein kleines Gitzo-Alustativ passte gerade mit einer ähnlichen Montage wie hier (Kamera jedoch nicht hängend) http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/album.php?albumid=22312&pictureid=434501 zwischen Mauer und Netz. Der Rest war eine Weile Bodengymnastik.
Viele Grüße
Herbert
* Auch mit unserer D5100 wäre diese Situation für mich kaum lösbar gewesen, da der freie Arbeitsraum zwischen Wand und Spinne vermutlich nicht ausgereicht hätte.


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