Mitmachthema Zeigt her eure schönsten Portraits

Diese Dame ist mir in einer Shopping Mall aufgefallen und ich hatte mit dem Tamron 50-300/4.5-6.3 nicht gerade das ideale Objektiv für die recht dunklen indoor Lichtverhältnissen an der Kamera. Da Dame hat aber diese eindrucksvollen, starrenden Augen (wie beim Afghan Girl) und so habe ich ein paar Probeaufnahmen gemacht. Sie kommt aus Burma und ich werde mit ihr in nächster Zeit mal ein Shooting machen....


 
BernhardJ kommentierte
Menschliche Portraits und Abbilder werden seit ewigen Zeiten verfremdet. Ist beileibe nicht irgendein "Attribut" der Digitalisierung. Für mich persönlich durchweg akzeptabel, dabei "ugly" wesentlich interessanter als "beauty".
 
hansolo22 kommentierte

Alles gut Bernhard dennoch muß es nicht gefallen.
 
BernhardJ kommentierte
Zum Schluss: Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde die Dame hier im Beitrag auf HaDiDis Foto keineswegs irgendwie "hässlich".
 
HaDiDi kommentierte
Herzlichen Dank für die Diskussion - ein Bild, welches so polarisiert und diskutiert wird, kann nicht schlecht sein....

Ja, es ist mit einem suboptimalen Objektiv, bei suboptimalem Licht entstanden. Die Dame hat diese sehr dominanten Augen und da habe ich ein Probebild gemacht, und sie gebeten etwas "angry" zu schauen... hat sie recht gut gemacht. Das Bild habe ich dann härter bearbeitet und fand es nicht unbedingt schön, im Sinne von Beauty-Aufnahme, aber zumindest anders, ungewöhnlich und damit zeigenswert.
 
hansolo22 kommentierte

Das Bild ist sauber fotografiert und den Ausschnitt finde ich sehr interessant.
 
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Hat ihr die Aufnahme gefallen ?
Dann mag es ja ein Erfolg gewesen sein
 
Zuletzt bearbeitet:
of51 kommentierte
Gib's doch zu du hast sie rosa eingepudert
 
HaDiDi kommentierte
Leider nicht, mit einem 85mm bei Ganzkörper-Portrait-Aufnahmen kann man der Person nicht sehr nahe kommen. Nein, es waren die Lichtverhältnisse so.
 
Berta kommentierte


Früher im Rotlichtmilieu unterwegs und im Alter verblasst halt alles deshalb nur noch Rosalichtmilieu.
 
HaDiDi kommentierte
Ich passe mich dem Zeitgeist an....
 
of51 kommentierte
... und dem eigenen Alter ... gelle
 
 
VisualPursuit kommentierte

Nee, das ist das was vom umgebenden Blattwerk zurückreflektiert.
Eure Kalibrierung ist okay.
 
svantevit kommentierte

Stimmt! Wenn man im lichtdurchfluteten Blättermeer steht kommt es dazu.
Bei mir ist es aber nicht so krass bemerkbar wie manche es eventuell sehen und kritisieren.
Kalibriert habe ich ebenfalls.
 
hansolo22 kommentierte
Grünstiche sehen - für mich - irgendwie schmutzig aus und die Hautfarbe wirkt dann halt ungesund.
Ist ja einfach zu korrigieren einfach die Gegenfarbe Magenta etwas erhöhen oder selektiv gelb ändern in LR
 
svantevit kommentierte

Glaube ich dir doch. Aber bei mir ist alles ok. Obwohl ich alles kalibriert habe.
Den Grünstich hätte ich korrigiert.
Wer weiß......
 
Roland L. kommentierte
Ich sehe hier keinen Grünstich im Gesicht.
 
Ach bin ich stolz als Papa.
Keine Sony mehr in ihrer Hand.
Das hat mich immer extrem gestört.
Und Objektive sind genug vorhanden die weitergenutzt werden können.





 
5 Kommentare
Lees kommentierte
Ähhh , Sony, Canon und wie sie alle heißen ist doch sowas von s .. egal

Mein Sohn fotografiert mit Sony und meinen alten Minolta Objektiven und . . ?
Er macht Fotos damit
 
E
Emc2 kommentierte
Ich kann Lees nur zustimmen! Nach der Bildentwicklung kann nicht mehr zweifelsfrei entschieden werden, mit welcher Camera es erstellt wurde. Technisch sind die Cameras alle besser als unser Auge. Es kommt doch nur darauf an, ob mir die Camera gut in der Hand liegt, ob die Bedienung der Bedienelemente auch im sogenannten Blindflug gut funktionert, ob ich mit der Menüführung zurechtkomme. Das waren in der Vergangenheit meine Kaufkriterien - und werden es auch in der Zukunft sein.
 
svantevit kommentierte
@Lees
@Emc2
Seht doch nicht alles immer so bitterernst.
Wissen wir doch alle selbst, das Ergebnis zählt.
Trotzdem bin ich froh wenn in der Familie alle mit Nikon arbeiten.
Hat eigentlich nur Vorteile. Praktisch. Theoretisch.
Und das wollte ich zum Ausdruck bringen..... mit einer Spitze in Richtung unseres geflüchteten Thailänders
 
hansolo22 kommentierte

Da ist meine Erfahrung ein bischen anders.
Früher war es das Glas bei Film das den Unterschied machte, Nikon war etwas in die kühle blau neutrale Richtung Pentax bevorzugte mehr grün.
Ich hab einige Modellsessions mit einem Freund der mit Canon schießt gemacht selbes Model selbe Location selbe Zeit.
Man sieht was Canon ist und was Nikon ist - die Farben sind leicht anders - was dem Sensor geschuldet ist und vermutlich auch dem Glas.
Besser oder schlechter wird das Bild dadurch aber nicht - das Ergebnis liegt beim Fotografen.

Beste Gruesse Bernd
 
E
Emc2 kommentierte
Moin Bernd,
einerseits stimme ich Dir zu, andererseits... Es stimmt, dass die Sensoren und die Objektive ihre farbspezifischen Ausrichtungen haben, die nicht wegzudiskutieren sind. Andererseits: Weißabgleich und was es sonst noch so alles gibt, sind Optionen, diese Unterschiede zu nivelieren. Nicht umsonst bietet Datacolor Lösungen an, diese Unterschiede sehr leicht und sehr schnell auszugleichen; die diversen Entwicklungsprogramme bieten viele Optionen an, den Farbeindruck individuell einzustellen. Dies in den Workflow eingearbeitet zu haben hat die Konsequenz, dass es in Bezug auf die Farbdarstellung nach der Entwicklung keine Differenzen mehr gibt. Die gibt es allerdings in der Auflösung, der Schärfe, dem Umgang bei starkem Gegenlicht etc. Aufnahmen einer Fuji XT-1 auf das Niveau einer D700 zu heben, das ist schon eine Aufgabe, die allenfalls zu 90 % gelöst werden kann. Wenn man mit Software die Spezifika der Hardware beeinflussen kann, spielt unter dieser Perspektive m. E. n. die Auswahl der Hardware nur noch eine sekundäre Rolle.
 
Ähhh , Sony, Canon und wie sie alle heißen ist doch sowas von s .. egal

Passend zum Thema habe ich gestern ein etwa 50 Jahre altes Canon FD 35/2 vor die Z8 geschraubt.

 
2 Kommentare
VisualPursuit kommentierte
Das war zu Analogzeiten an der New F-1N mein Brot-und-Butter-Objektiv.
Mittlerweile gegen das RF 1.8/35mm Macro chancenlos.
 
Sans Ear kommentierte
Und bei mir chancenlos gegen das Z 35/1,8 S.
Das FD ist ein Erbstück, dazu gehört noch das FD 100mm/2,8. Auf einem Termin würde ich keines von beiden einsetzen, aber zum Rumspielen sind die schon charmant.
 
Zuletzt bearbeitet:
5 Kommentare
shovelhead kommentierte
Das Weinglas und der zurückfallende Kopf ... wirklich tolles Photo. Chapeau! Aber möglicherweise im falschen Thread ....
 
hansolo22 kommentierte

Wo sollte es hin?
Ich poste es gerne woanders.

Beste Gruesse Bernd
 
G
Gianty kommentierte
Sehr sehr schön.

Keine gekünstelte Haltung/Situation.

Für mich ein "ikonisches Foto". Hut ab!
 
Furby kommentierte
Eines der stärksten Portraits/Aktfotos, die ich bisher in diesem Forum gesehen habe: Idee , Gestaltung Umsetzung
 
shovelhead kommentierte
ich hatte gedacht, wir trennen Akt und Portrait hier. Natürlich ist Akt-Photographie meist Portraitphotographie ohne Kleidung, daher sind die Themen stark miteinander verwoben,
 
Bevor ich losgezogen bin, habe ich noch virtuell die aktuelle Bruce Gilden Ausstellung "A Closer Look" in München angeschaut... wahrscheinlich inspiriert das. https://www.versicherungskammer-kul...-tour/virtuelle-360-ausstellung-bruce-gilden/

Streetportrait (dicht dran und eine einfache Person)

mit dem Ai 43-86/3.5 Nikkor Zoom und einer langen Belichtungszeit 1/25s an der Sony A7RIII im Vorbeigehen gemacht,
ich finds ausdruckstark und ziemlich retro - hier passt auch die leichte Unschärfe.


 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Ich wär so gern ein Hund....
(Wenn selbstbestimmt, dann vollumfänglich und für alle...)

Diesen jungen Mann habe ich in einer Shopping Mall gesehen, als er etwas sonderbar mit seiner Hundemaske herumlief.
Ich habe ihn dann angesprochen und portraitiert (A7RIII mit dem Voigtländer 58/1.4 bei F:2.8).

Er fühlt sich häufig, wie ein Hund, setzt dann seine Hundemaske auf und läuft leicht schnüffelt durch die Gegend. Manchmal findet er auch jemanden, der ihn anleint und mit ihm für ein Stündchen "Gassi geht", dafür bezahlt er recht gut. Er hat das auch mal in München am Viktualienmarkt gemacht, hat aber recht viele unschöne Kommentare gehört.


 
svantevit kommentierte

In der aktuellen Politik handelt man gerade "vorausschauend". In 4 Jahren kommt der Iwan nach Berlin. Wird tagtäglich offiziell bestätigt und eingehämmert.
Und du bleibst cool. Ich auch. Jedoch sehe ich eine ganz andere Gefahr. Und darum bleibe ich wach.

So und nun ist bei mir Schluß. Es macht keinen Sinn eigene Meinungen zu einem Bild darzulegen.
Sprechen wir zukünftig über Farben und Schärfe.
 
Frank2111 kommentierte


Wir müssen wahrscheinlich lernen zu akzeptieren, dass es zur neuen Realität gehört, dass vermehrt Menschen eine Schraube locker haben......
 
HaDiDi kommentierte

Ja, davon darf man ausgehen.
Der urbane Lebensraum unserer modernen Großstädte ist nun mal kein natürliches Habitat für den nackten Raubaffen. Rund 95% seiner Existenz (als Spezies) zog Homo sapiens als Jäger und Sammler in Kleingruppen durch die Walachei. Nie war er so eng mit so vielen Fremden zwangsweise zusammengepfercht, wie in modernen Großstätten.

Zudem wird die "natürliche Auslese" immer seltener zugelassen und "besondere" Gene, bzw. allele Cluster, werden immer häufiger im Genpool. - Wir dürfen davon ausgehen, dass sich unser soziales Verhalten ändern wird und auch immer mehr "Sonderlinge" zum Stadtbild gehören werden.

Als Fotografen (mit anthropologischem Interesse) sollten wir diese Entwicklung bildlich begleiten und dokumentieren.
 
Kay kommentierte

Merkst Du nicht selbst: Du kommst von einem eingestellten Bild, dessen Botschaft Du ablehnst, zu Ansichten und Werten
Deiner Großmutter. Dann wechselst Du in die Politik und siehst dort eine Gefahr.
Was hälst Du davon, erst einmal Deine eigenen Gedanken zu sortieren? Trenne, was nicht zusammengehört.
Und versöhne Dich mit Deiner Umwelt, dann geht´s geschmeidiger als immer nur gegenan!
 
Furby kommentierte
Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft (Aristoteles)
 

Akzeptanz mit zwanghaft hergeholten Argumenten. Grenzen gibt es nicht mehr. Naja, wie immer.

Übrigens, es gibt für solche Fälle Fachpersonal.

Es gibt auch Fachpersonal für Menschen, die sich eine Z9 und einige 1.2er Objektive holen und dann damit Kätzchen, Vögelchen und Backsteinwände fotografieren.
Die Wege des Herrn sind halt unergründlich.
 
Roland L. kommentierte
Also ein Aspekt, der hier noch gar nicht zur Sprache kam: Ich habe das fragliche Bild meinem Hund gezeigt, und der ist der Meinung, daß das eindeutig kulturelle Aneignung oder Dogfacing durch einen weißen Mann ist. Und wenn er jetzt im juristischen Sinne keine Sache wäre, dann würde er diesen Typen bis in die letzte Instanz verklagen.
 
HaDiDi kommentierte
Ein ganz wichtiger Aspekt! - Allerdings sollten die Hundis dabei bedenken, dass kulturelle Aneignung immer auch eine bilaterale Angelegenheit ist. - Konsequenterweise gibts dann auch kein Chappi, Frolic, Impfungen, Tierarzt, usw. mehr für Canis lupus dom. ....
 
LouCipher kommentierte
Wie jetzt? Werden mir etwa die Testaufbauten (Backsteinwände) für Objektivtests (Vignettierung, Schärfe in den Ecken etc.) verwehrt?
 
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1bildermacher1 kommentierte
Du musst deine Backsteinwand nur als Kunst verkaufen, dann sind sie alle still
Gruss Wolfgang
 
kommentierte

Du hast die Ironie nicht verstanden.
 
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