Mitmachthema Zeigt her Eure Oldtimer ...

freizeitknipser DX
freizeitknipser DX kommentierte
Weder noch. Ich glaube, beide haben sich am Messerschmidt Kabinenroller orientiert.
Ist aber auch nur eine Vermutung :d055:
 
B
Brunke kommentierte
m-hermann
m-hermann kommentierte
@ObjecTiv / Genau, der Messerschmitt war länglich wie ein Jagdflugzeug-Cockpit mit 2 Sitzen hintereinander und aufklappbaren gläsernen 'Deckel'.
Die Kandidaten hier sind eher gedrungen mit Sitzen nebeneinander und Einstieg von vorn. Die haben sich wohl gegenseitig inspiriert und befruchtet bzw. kopiert :LOL:. Die Ähnlichkeit ist frappierend! Heute würde man bei solchen Kopien sofort an die Chinesen denken.

Die Frage ist: Wer war das Original, wer war eher da - BMW Isetta oder Heinkel Kabine???:nixweiss: Wer war die Henne, wer war das Ei?
 
Zuletzt bearbeitet:
ObjecTiv
ObjecTiv kommentierte
Die Isetta ist ja auch keine BMW-Entwicklung. Sie wurde in Lizens gebaut, das Original kommt aus Italien. Welches Fahrzeug eher da war - leider keine Ahnung :nixweiss:
 
Bremenfrosch
Bremenfrosch kommentierte

Die Isetta ist 1954 von der italienischen Firma ISO Rivolta entwickelt und auf dem Genfer Automobil Salon präsentiert worden. Für ISO war das Auto kein Erfolg, BMW (wie andere Autohersteller) bewarb sich um eine Lizenz und baute mit seiner Isetta von 1955 bis 1962 das erfolgreichste Isetta-Fahrzeug - wohl auch durch die verwendeten standfesten Motorradmotore. Dazu hatte das Vorbild hinten nur ein Rad, die Isetta durch ihre Zwillingsreifen (ohne Differential) zwei. Es wurden ca, 160.000 Autos gebaut, davon die Hälfte mit 250ccm für die Führerschein IV Fahrer.
01-178.jpg

Heinkel Kabine, dafür zitiere ich mal aus dem Buch "Deutsche Autos 1945-1975":
Die Ernst Heinkel AG ... zeigte Anfang 1955 den Prototyp ihres Rollermobils. Es war ein Dreirad-Fahrzeug, das außerlich wie eine Kreuzung zwischen BMW Isetta und Messermitt Kabinenroller aussah, konstruktiv aber durchaus eigene Wege ging.
Keine Lizenz, eigene Entwicklung, vielleicht nur etwas abgeguckt. Das Autochen wurde von 1956 bis 57 nur 6.436mal gebaut. Die Rechte wurden danach nach England verkauft, wo das Fahrzeug unter dem Namen Heinkel Trojan noch bis in die 1960er Jahre weitergebaut wurde - in England zahlte man für Dreiräder weniger Steuern.
103.jpg

Der Messerschmitt Kabinenroller war der Nachfolger des Fend Flitzer, eine offene, einsitzige Mini-Zigarre auf drei Rädern, die von 1949 bis 1951 gebaut wurde. Die zweisitzigen Kabinenroller wurden in zwei Varianten gebaut, der KR 175 mit geschlossenen, vorderen Radläufen von 1963 bis 1954 (ca. 10.000 Stück) und der KR 200 von 1958 bis 1961 (ca. 40.000 Stück), den es auch mit Cabrio- und Roadsterdach gab. Vom vierrädrigen Tg 500 (Tiger) wurden nur ca. 250 Exemplare gebaut - das erklärt wohl auch den astronomischen Preis von über T€ 100, der heute für ein gutes Exemplar zu zahlen ist. Viel Geld für 390kg Leergewicht.
01-060.jpg


Ich hoffe, ich konnte etwas Klarheit in die automobile Zwergengesellschaft bringen.

VG Holger 🐸
 
Zuletzt bearbeitet:
Anzeigen
4 Kommentare
Bremenfrosch
Bremenfrosch kommentierte
Sehr hübsch, was man künstlerisch so alles gestalten kann. Der scheint ja zu laufen, müsste nur mal dringend eine neue Lackierung bekommen. Wird wohl auch in diesem eher mäßigen Zustand eine halbe Million wert sein, nach Lackierung und wenn er fährt verdoppelt sich das dann schnell. :oops:
VG Holger 🐸
 
m-hermann
m-hermann kommentierte
@ObjecTiv Ok, so sieht der Lamborg nach dem Feinschliff aus - hast Du den auch noch mit fertiger Endlackierung? :fahne:
 
ObjecTiv
ObjecTiv kommentierte
Ihr Kunstbanausen:aliena-vampirshrek:, die Lackierung ist doch das besondere an dem Fahrzeug :D...
Ich gestehe aber, als ich davor stand, hatte ich ähnliche Gedanken...:ROFLMAO:
 
2 Kommentare
Ginger
Ginger kommentierte
Sehr schöne Perspektive und sehr schönes Licht (oder Bearbeitung :) ), welche Brennweite ist das?
 
ObjecTiv
ObjecTiv kommentierte
18mm an MFT , die vollständigen EXIF-Daten sind bei Flickr eingebettet.
Die Perspektive hilft vor allem, wenigstens einen Teil der Hintergrundes auszublenden, die Abstände zu anderen Exponaten sind leider aus fotografischer Sicht meist zu gering.
Belichtung und Look wurden deutlich in der EBV angepasst.
 
Bugatti

full


full

... an der SB-Tankstelle in Martfeld (Original oder Nachbau?)​
 
2 Kommentare
rollertilly
rollertilly kommentierte
Die Reifen sind zum Glück nur unten platt.
 
johannes.hromadka
johannes.hromadka kommentierte
So original wie der da?
Ein LEDL Bugatti, aufgenommen 1979.




Und noch einer.


Damals ein billiger Plastiknachbau. Heute auch schon ein Oldtimer.

Hannes
 
Opel Kadett C / nach Facelift 1977 (interne Bezeichnung C2 ) Limousine
rätzel (1).JPG
rätzel (2).JPGrätzel (4).JPGrätzel (7).JPG
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Vielleicht hat er hinten ne andere Nummer :cool:
 
Jürgen VT 3
Jürgen VT 3 kommentierte
warum das so ist, hat einen anderen Grund.
in manchen Foren, dürfen die Schilder nicht lesbar sein, auch wenn die Aufnahmen im Öffentlichen Raum gemacht wurden.
 
  • Traurig
Reaktionen: Kay
Kay
Kay kommentierte
Das ist doch toll: Street nur noch von hinten, oder verhuellt.
Bei Autos wird nur noch mit Blendwerk gezeigt. Jetzt fehlt das Gruenzeug mit diskreter Haube ... (au waia).
 
Kay
Kay kommentierte
Dein letztes Bild ist ja auch o.k., aber Nr. 2 muss nicht sein.
Sonst bekommen wir bei den Oldtimern nur noch Fotos von Ausstellungen von abgestellten, aber nicht lebenden/fahrenden Fahrzeugen.
 
BeST
BeST kommentierte
Kay


So wie dieses aus dem Berliner Spionagemuseum zB:

230206_153352.jpg
 
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten