Renault R 4, bekannt für sein kastenförmiges Design und die große Heckklappe, war er einer der ersten Fünftürer auf dem Markt. Er gilt als robuster und wirtschaftlicher Kleinwagen, der von 1961 bis 1994 fast unverändert gebaut wurde. Der R4 bot eine flexible Raumaufteilung und ist ein beliebtes, preiswertes Einstiegsmodell in die Oldtimerszene.
Jürgen @jw500 , warst Du mal mal wieder in Bremen, um die Saison zu eröffnen? Wir sollten uns mal vorher kurzschließen ...
Passt grad so gut ...
Ich finde, der Verkäufer hat beim Zustand, naja, sagen wir mal etwas übertrieben. Ob der wirklich rostfrei ist, merkt man wohl erst beim Strippen, dazu fehlt u.a. die rechte Heckleuchte und mich würde interessieren, ob man das Kunststoff der Kanzel (insb. die Scheibe links) wieder ordentlich hinbekommt.
Den Shabby-Look bei einer Restaurierung zu konservieren, fände ich hier auch sehr interessant.
VG Holger
Viel Geld für so eine Rostbeule. Vielleicht versucht der Verkäufer schnell noch Kasse zu machen, bevor die Oldtimerkäufer wegsterben. Ohne Kenntnis der aktuellen Marktpreise, Zitat aus "Der Spiegel": "Auf der Oldtimermesse in Paris berauscht sich die Szene an Millionenerlösen für Raritäten. Doch junge Autofans verschmähen viele Lieblinge von einst, manchen droht erheblicher Wertverlust."
Die Rétromobile in Paris ist natürlich ein ganz anderes Kaliber. Dort wird nicht Brot-und-Butter sondern Schampus-und-Kaviar gehandelt. Da ist es verständlich, dass sich dort eher das vorgerückte Alter (mit entspechend gefüllten Taschen) tummelt und ggf. auch etwas kauft. Für jüngere Autofans wirkt ein Flügeltürer wie der Mann mit dem Goldhelm, museal.
Es gibt aber eine neue und junge und aktive Oldtimerfangemeinde (wie auch HIER von Oldtimer-Markt anlässlich der Bremer Messe berichtet). Das Besondere ist, dass jeder ein Fan von den Autos ist, vor denen er in der Jugend mit kurzer Lederhose stand und die fettige Nase gegen die Seitenscheibe gedrückt hat.
Die Borgward-Fans sind meist 70+, ich hänge mit meinen 60+ bei den Autos der 1960er und frühen 70er fest. So geht es auch den nun 30-40-jährigen, die schwärmen und restaurieren die Autos der 80er und 90er Jahre, vor denen ich kopfschüttelnd stehe, wenn sie ein H-Kennzeichen tragen. Die Alten sterben weg oder kommen nicht mehr in ihre 50er-Jahre-Autos hinein, die Jungen haben keine Beziehung dazu und schon plumpsen die Preise in den Keller. Merke ich jeden Tag, wenn ich mir die Verkäufe im Netz ansehe.
Das Interesse ist ungebrochen, die Objekte der Begierde haben sich nur geändert. OT aus
VG Holger
genau so ist es. Die Vorkriegsautos waren früher mal in, sind schon lange out, weil die keiner mehr aus dem Straßenverkehr kennt.
In Bremen am 500er Stand, der Frosch wird ihn gesehen haben, der Gechoppte, den hatte ich 1985 fotografiert, da war ein 500er noch kein Oldtimer und der Hype um alte Karren war noch ganz weit weg. Das war schon auch arg übertrieben. Normalisiert sich und der Drang zu Autos aus der Jungend ist genau der gleiche wie früher.
Die 70 jährigen bauen ihren Bestand ab und die 30 Jährigen kaufen Zoig das mir oft nicht gefällt. Aber das ist vollkommen ok so.
Der in den frühen 80ern entstandene Umbau war dem Erbauer noch nicht zu flach. Die Fahrzeughöhe steht so in den Papieren.
Zeitweilig war das Auto verkauft, ist heute wieder in der Hand des "Erbauers".
Der Pickup wurde ungefähr zur gleichen Zeit umgebaut. Pickup gab es nur von Giannini, man munkelt von ca. 5 Stück.
Der hellblaue Kombi ist ein absolut perfekt gemachtes Einzelstück, gekürzte Vordertüren, B Säule rausgetrennt, eine Neue gebaut und eingeschweisst.
Hintere Tüen gebaut. Und alles schliest mit sattem Blobb.
AMC Pacer, ein US-amerikanischer Kompaktwagen, von 1975 bis 1979 hergestellt, wurde als Reaktion auf die Ölkrise entwickelt und sollte mit Modellen wie dem Ford Pinto konkurrieren. Charakteristisch sind seine runden Formen und die großen Glasflächen, weshalb er auch als „rollendes Aquarium“ oder „großer Frosch“ bezeichnet wurde. Die Beifahrertür war breiter als die Fahrertür, um den Zugang zu den Rücksitzen zu erleichtern.
Ich habe auch noch Diskokugel gelesen. Finde das Auto so ungewöhnlich für einen Ami der 1970er, dass er schon wieder schick ist. Dazu muss ich beim Anblick dieses seltenen und seltsamen Autos immer an den Film "Brust oder Keule" mit Louis de Funes denken.
VG Holger
auch der blaue mit den Flammen - die scheinen zusammen zu gehören. Kennzeichen "GG" ist aus unserem Kreis - schon naheliegend, daß der auch Rüsselsheim beim CAR Sonntag 2024 war
Chevrolet Panel Van 3100 aus dem Jahr 1953. Panel Vans der Nachkriegsjahre (1947 bis 1955) ordnet man als Nutzfahrzeuge im sogenannten "Advance-Design" ein. Die Modellbezeichnung 3100 sagt aus, das der Van eine Nutzlastvon 0.5 to hat. Angetrieben wird der Lieferwagen von einem Sechszylinderreihenmotor mit einem Hubraum von 3547 cm³ und leistet 92 PS.
Vor 21 Jahren war dieses Auto schon einmal auf der Bremen Classic Motorshow. Die Fotos von damals mit der Minolta Dimage A1 konnte ich nun endlich mit neue(re)r Technik nochmal machen.
Das Fahrzeug ist ein Le Zèbre Typ A, Oldtimer. Der Scheibenwischer wurde offensichtlich nach ihm erfunden . Le Zèbre war ein französischerAutomobilhersteller, der von 1909 bis 1931 in Suresnes und später in Puteauxan sässig war. Das Unternehmen wurde von Jules Salomon und Georges Richard dank der finanziellen Unterstützung von Jacques Bizet, dem Sohn des Komponisten Georges Bizet, gegründet. 1909 entwickelte und produzierte Salomon diesen Typ A, der ein durchschlagender Erfolg wurde. Dank seiner besonders sparsamen Konstruktion erwies er sich als echtes Volksauto, vor allem wegen seines Preises – 3.000 Francs, also 1.000 Francs weniger als das günstigste Konkurrenzmodell. Da die beiden Freunde nicht beide ihre Namen für das Auto zur Verfügung stellen konnten, entschieden sie sich für den Namen „Le Zèbre“ (Das Zebra).
Respekt Hans-Peter, aber man muss nicht ungeschützt im Regen stehen ...
Es war sehr unbeständig, trockene Abschnitte waren angesagt, sonst wäre ich nicht losgefahren. Als ich am Spot war fing es an norddeutsch zu regnen (fieser Niesel). Heckklappe vom Polo auf, im Schneidersitz im Kofferraum sitzend die vorbeifahrenden Oldies mitgezogen. Klappt!
Wie das wohl von der anderen Seite aussah ... ... die Passagiere des Ford Galaxy Sunliner fahren immer offen, konnten aber immerhin den Fortschritt von Scheibenwischern nutzen. Da kam später auch noch ein offener Dino.
Da bin ich ganz bei Hans-Peter, Aufnahmen im Regen haben was, am besten noch mehr Regen als bei meinem Shoot, ich Weichei suche mir aber einen Unterstand zum Schutz von Mensch und Maschine.
Hatte einen Parka mit Kapuze, habe dann irgendwann auch aufgegeben, als sich der Regen in extremen Platzregen verwandelte. Bis dahin hatte ich aber einige schöne Oldtimer in der Kiste, mit denen ich Euch die nächsten Wochen noch beglücken werde.
Einen klassischer Austin 10/4 Saloon. Der Austin 10 wurde ab 1932 produziert und war für seine Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit bekannt. Das Modell verfügte über einen 1,1-Liter-Vierzylindermotor. Es war mit einem Viergang-Schaltgetriebe ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit lag typischerweise bei etwa 50 Meilen pro Stunde (ca. 80 km/h).
Anmerkung: Leider hat es bei dieser Rundfahrt - zeitweise stark - geregnet. Deshalb wirken die Bilder zum Teil etwas eigenartig. Dennoch habe ich mich entschlossen, dort zu fotografieren und die Fotos hier zu zeigen. Es kommen teilweise noch richtig krasse Fotos. Die Z50II und das Z DX 50-250 VR Kitobjektiv haben übrigens die "Wassertaufe" unbeschadet überstanden, halt echte Nikon Qualität.