Ein Fremdling im nff ...
Jetzt bin ich auch noch Besitzer einer Pentax MG mit Asahi-Pentax 50mm f2.0 und eines Tokina 135mm f2.8 geworden und das nur, weil ich mal wieder in den regionalen Anzeigen gewühlt habe. Für 10 Euro konnte ich einfach nicht anders. Außerdem hat sie das gleiche Bajonett wie meine Revueflex SC2.
Nach ihrem Zustand ist die Kamera mehr hin- und hergetragen als benutzt worden. Außen sind einige Kratzer, berühmt die Schürfwunden von den Metallhaltern des Trageriemens. War etwas verstaubt, kein Problem. Technisch macht sie einen sehr ordentlichen Eindruck, innen sehr sauber, Belichtungsmesser ist o.k. (sehr wichtig bei der MG), Zeiten scheinen nach Hören o.k. sogar der Selbstauslöser funktioniert. Das Alter merkt man nur an den Dichtungen und am Dämpfer.
Die Pentax MG ist schon gewöhnungsbedürftig für jemanden, der andere Kameras kennt. Nur Zeitautomatik (A) mit Zeiten von 1s bis 1/1000s, dazu 1/100X (funktioniert auch ohne Batterie) und B - sonst nix! Die Belichtungskorrektur muss über ASA eingestellt werden (steht so in der Anleitung!), eine Fixierung der aktuellen Belichtungsmessung über den Auslöser oder wie bei der Nikon F-501 einen gesonderten Knopf gibt es nicht.
Ich habe sie mit einem Ilford FP4 beladen und zusammen mit dem 130er und einem 28er in die Fototasche gepackt. Jetzt wird getestet! Ich bin gespannt, ob mir die Pentax MG gefällt. Sie ist zwar gut verarbeitet, meine "primitive" Revueflex bietet mir mit den alten Linsen aber mehr Kreativität. Eventuell wird sie wieder verkauft, wenn nicht, gibt es neue Dichtungen und Dämpfer. Das 135er bleibt auf jeden Fall (ist allein schon mehr wert als 10 Euro) als Ergänzung für die Revueflex SC2 - ich glaube, ich hatte genau so eines früher ...
Schaunmerma! Werde in meinem
Analogthread von den Ergebnissen berichten - dauert ja immer ...
VG Holger