Mitmachthema Zeigt her - Eure Motoräder/Motorrad-Fotos

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Müsste eine BMW R11 Baujahr 1929 sein, bin mir allerdings nicht ganz sicher. Gesehen 2011 in Bad Essen.

Gruß
Sigi
 
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Hättest Du MICH das gefragt, hätte ich Dir mit meinem Lieblingsspruch zu diesem Thema geantwortet:

Ich verstehe natürlich, dass ihr eure Bikes so vehement verteidigen müsst, zumal mittlerweile auch nach Mitteleuropa durchsickert, dass auf kurvigen Strecken diese von euch so verpönten Gefährte selbst deutlich hubraumstärkeren und als besonders sportlich geltenden Mopeds um die Ohren fahren, und zwar kräftig.
Der eine oder andere wird auch einfach deshalb neidisch sein, weil er sich so ein Teil nicht leisten kann, denn immerhin kostet eine Tmax deutlich mehr als z.B. eine Honda CBR oder ähnliches.
 
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so, ich steige hier aus, bis die "Unruhe" wieder vorbei ist...was soll der "sch..." hier....beim letzten Bergrennen habe ich "Vespas" gesehen, die nur auf dem Hinterrad gefahren sind....ist das jetzt ein Problem?!?.......sorry, ich dachte immer, das dieses Problem unter Bikers schon seeeeehr lange zurück liegt.....:rolleyes:

...und so ein "Rennroller"....ist auch nicht mein Traum....aber etwas Respekt kann nicht schaden, oder?!

Grüße,
Jan
 
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Ich verstehe natürlich, dass ihr eure Bikes so vehement verteidigen müsst.......

Wie recht Du hast, Werner :up:

Wenn die vermeintlich 'harten Jungs' mit ihren lauten, schlecht gebremsten Eisenhaufen aus Milwaukee mal weiter fahren würden, als nur um's Eiscafe, würden sie erfahren, daß es Leute auf Rollern gibt, denen sie fahrerisch niemals das Wasser reichen können. :lachen:

Das Schöne auf zwei Rädern ist doch, daß es solch eine immense Vielfalt an Möglichkeiten gibt. Jede(r) sollte nach seiner / ihrer Façon glücklich werden.

Gruß
Sigi
 
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Ach du meine Güte! Gibt´s hier keinen Humor?

Ich habe 6 Jahre eine HONDA CB500 gefahren, das Fahrschul- und Mädchenmopped schlechthin. :eek:

Was haben die anderen gelästert -
und was habe ich darüber gelacht, denn es war wirklich lustig. :D

Anschliessend auf der Strecke habe ich es denen dann gezeigt! :hehe:

Bis heute habe ich kein Mopped so lange gefahren wie die CB500. :up:

Also bitte, ein bißchen mehr Humor! :winkgrin:
 
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Ich verstehe diese komischen Diskussionen überhaupt nicht. Wenn es pisst, werden alle nass. Ich habe mal Anfang Mai (mit einem Roller) einen Ausflug zum Hahnentennenjoch gemacht, von Lindau aus quer durch Vorarlberg. Auf der Rückfahrt wurde es feucht von oben. Die ersten, die sich unter Dächer gerettet haben, waren die Gebückten und es hat lange gedauert, bis ich mal wieder einen im Sattel sah. Mir macht Motorrad fahren auch Spaß, auf langen Strecken abseits der Verdichtungsräume. Hier, wo ich wohne, zwischen urbanen Zentren, hat der Verkehr so zugenommen, dass es schlichtweg Idiotie ist, noch auf ein Motorrad zu steigen um sich zwischen den Dosen Motor und Antrieb verschleißen zu lassen. Da ist man mit einem etwas sportlicheren Scooter erheblich besser bedient, kann "kreativer" unterwegs sein, ist schneller an der Ampel vorne, kriegt Helm und Handschuhe in der Sitzbank unter und wenn es sein muss, den einen der anderen Einkauf bei der Rückfahrt in selbiger verstaut. Für beide, Motorrad- und Rollerfahrer ist das Risiko, auf die Schnauze zu fallen oder von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen zu werden, gleich hoch. Beide haben den gleichen Stress, bis sie die Karre wieder abstellen. Im Übrigen gibt es nicht wenige Biker, die auf die Fresse gefallen sind und nun nicht mehr aufs Motorrad kommen oder denen ihr bisheriger Eisenhaufen zu schwer geworden ist.
Nahezu jeder, der in dem Rollerforum schreibt, in dem ich lese, hatte BMWs, Hondas oder Harleys. Die sind heilfroh, dass es Roller gibt, mit denen sie wieder Spaß beim Fahren haben.

Mit Mücken zwischen den Zähnen zum Gruß
Herbert
 
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Nahezu jeder, der in dem Rollerforum schreibt, in dem ich lese, hatte BMWs, Hondas oder Harleys. Die sind heilfroh, dass es Roller gibt, mit denen sie wieder Spaß beim Fahren haben.

Mit Mücken zwischen den Zähnen zum Gruß
Herbert

Ich fahre ja schon ein paar Jahre nicht mehr (1.000KmTagestouren)
aber ist das noch immer so, dass BMW + Harleyfahrer uns Motorradfahrer nicht grüssen?

Ist dem noch so?:nixweiss:
 
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Ich fahre ja schon ein paar Jahre nicht mehr (1.000KmTagestouren)
aber ist das noch immer so, dass BMW + Harleyfahrer uns Motorradfahrer nicht grüssen?

Ist dem noch so?:nixweiss:

Ich habe 1986 mein erstes Motorrad gekauft und habe diese Erfahrung nie gemacht.

Schön finde ich, dass es das heute immer noch gibt.
 
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Und die haben bestimmt auch vorher über Roller gelästert! :D

Ich hatte in meiner ersten motorisierten Zweiradsaison eine 125er Vespa. Vielleicht lag es daran, dass ich nie darüber gelästert habe.

Dafür wurde ich immer mal wieder mit Joghurtbecher hochgenommen, was ich aber entspannt genommen habe. ;)
 
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Der Motorradfahrergruß

Der bekannte Motorradfahrergruß ist ein mehr oder weniger deutliches Zurkenntnisnehmen eines entgegenkommenden Motorradfahrers

Zu diesem Zwecke erlaubt ist das Heben der Kupplungshand bis maximal Schulterhöhe oder das Abspreizen von mindestens zwei Fingern der linken Hand vom Lenkergriff. Grüßen mit der rechten Hand wird i. d. R. als uncool angesehen. Im Notfall, wenn die Kupplungshand z. B. mit Kuppeln beschäftigt ist, ist auch ein deutliches Nicken mit dem Kopf erlaubt.

Fahrtechnisch problematisch wird der Motorradfahrergruß beim Überholen. Die klassische Grußhand, die Linke, wird vom Überholten nicht gesehen. Grüßt man mit der Linken vorn am Körper vorbei nach rechts, tippen Autofahrer auf Heuschreckenschwärme oder Unterarmkrampf. Motorradfahrer mit Auslandserfahrung wenden daher in dieser Situation den mediteranen Motorradfahrergruß an: Spanische und französische Motorradfahrer sind immer irgendwie mit Gasgeben, Kuppeln, Schalten oder ihrer Sozia beschäftigt, so das sie durch Abspreizen des rechten Beins grüßen.

Nur Fortgeschrittenen zu empfehlen ist das sogenannte Abklatschen als Motorradfahrergruß: Der linke Arm wird soweit ausgestreckt, dass die ebenfalls ausgestreckte Hand des entgegenkommenden Fahrers berührt wird. Fehleinschätzungen von Geschwindigkeit und Entfernung können hierbei allerdings äußerst unangenehme Folgen haben. - Das Auf- und Abbewegen der waagerecht ausgestreckten Hand ist nicht als Motorradfahrergruß zu verstehen, sondern als Warnung z. B. vor Öl, Hindernissen oder Schnittlauch auf der Fahrbahn...

Regeln für den Motorradfahrergruß

Der Motorradfahrergruß ist stark reglementiert und wird von Anfängern nicht zu unrecht als kompliziert angesehen.

Die Frage, wer wen wann und wie grüßt und ob zuerst oder zurückgegrüßt wird oder überhaupt nicht, ist nur komplex zu beantworten und bedarf einer sehr differenzierten Betrachtung. Die Reaktion auf aktuelle Entwicklungen, wie zum Beispiel das Anwachsen des Hubraumes von Motorrollern oder die stetig steigenden Zulassungszahlen, wird unter Motorradfahrern kontrovers diskutiert.

Oldtimer werden grundsätzlich freudig und bewundernd gegrüßt, unabhängig vom Hubraum. Oldtimer werden meist von technisch versierten älteren Fahrern gefahren, so genannten 'alten Schraubern', und solchen ist Respekt zu zollen! Trifft man daher alte Schrauber, wartet man zunächst, ob sie einem den Motorradfahrergruß erbieten, um dann weinend vor Glück und Stolz zurückzugrüßen. Von Frühling bis Herbst grüßen viele alte Schrauber nicht, weil sie Winterfahrer sind.

Winterfahrer grüßen nur Winterfahrer, Saisonschwuchteln werden demonstrativ ignoriert. Treffen sich zwei Winterfahrer, ist die Freude groß. Man hält an, umarmt sich, baut ein Iglu oder wenigstens ein Lagerfeuer und redet mindestens zwei Stunden Benzin. Saisonschwuchteln hingegen grüßen in den ersten Frühlingswochen wie wild und beidhändig alles, was sich auf zwei Rädern bewegt. Vor lauter Aufregung vergessen sie dann oft, dass eine Kurve kommt. Sie haben immer frische Unterwäsche an - man könnte ja im Krankenhaus landen.

Harley-Fahrer werden nicht gegrüßt. Sie könnten sonst versehentlich den Motorradfahrergruß erwidern. Dabei kann, bei ungünstiger Drehzahl, der Lenker durch Vibrationen abbrechen. Da der Lenker meistens über 1m breit ist, lässt er sich nur schwer verstauen. Der typische Harleyfahrer hat deshalb nicht einmal einen Ersatzlenker dabei. Das ist der Grund, warum Harleyfahrer so oft am Straßenrand stehen.

BMW-Fahrer sind als arrogante notorische Nichtgrüßer verschrieen, da sie nicht grüßen und den Motorradfahrergruß nicht erwidern. Dies ist so nicht haltbar: andere BMW-Fahrer werden durch Hochziehen einer Augenbraue oder durch das leichte Lupfen des Kinnteils ihres Klapphelms gegrüßt...

Motorradfahrergruß in Sonderfällen

Ungeregelt ist die Grußkultur auf der Autobahn. Kaum ein Fahrer weiß, ob entgegenkommende Motorräder über sechs Spuren hinweg zu grüßen sind...

Auf beliebten Motorradstrecken ist die Motorraddichte teilweise inzwischen so hoch, dass dort kaum noch gegrüßt werden kann, denn es ist nicht ungefährlich, 70 Kilometer mit nur einer Hand am Lenker zu fahren...

Sportfahrer mit dem Knie auf der Erde sollte man nicht grüßen. Die glauben, auf der Rennstrecke zu fahren. Und dort bedeutet das Handheben des Gegenverkehrs, dass sie nach dem letzten Sturz die Orientierung verloren haben und fälschlicherweise die Strecke in Gegenrichtung befahren.
Kurz nach dem Wenden stellen sie allerdings beim nächsten Motorradfahrergruß fest, dass sie nun erst recht in der falschen Richtung unterwegs sind, und so wenden sie und fahren immer wieder hin und her, bis es so dunkel ist, dass sie keinen Gruß mehr erkennen. Dann begeben sie sich auf den Weg nach Hause an ihre Box.

Ein sehr ernstes Problem in Bezug auf den korrekten Motorradfahrergruß stellen Motorroller mit Hubräumen von 250 cm³ und mehr dar. Diese sind aufgrund ihrer Größe von vorne selbst von geübten Augen kaum noch von echten Motorrädern zu unterscheiden. Dies konfrontiert den echten Motorradfahrer mit einem fast unlösbaren Dilemma: Die Verletzung der Regel Nummer Eins ist unter keinen Umständen zu riskieren, grüßt man ein grußberechtigtes Fahrzeug jedoch nicht, ist man ein arroganter Sack ohne jegliche soziale Kompetenz.

Konzentriert man sich zu stark auf das entgegenkommende Fahrzeug, um es sicher zu identifizieren, läuft man Gefahr, die nächste Kurve zu verpassen und - dann allerdings korrekt grüßend - in die Leitplanke zu klatschen. Eine Lösung dieses Problems ist nicht in Sicht, da sich das bekannte Kartell aus Regierung und Industrie weigert, ein Identifizierungssystem, ähnlich der Freund-Feind-Kennung von Militärflugzeugen, als Serienpflichtausstattung für Motorroller vorzuschreiben...

Zu Konflikten kommt es auch, wenn man den deutschen Grußkulturraum verlässt. So sind deutsche Motorradfahrer in Italien verwirrt und erbost, weil dort partout niemand gegrüßt wird. Nicht einmal ein alter Schrauber. Die Erklärung: Der italienische Gruß besteht in einem für unser Auge nicht wahrnehmbaren Zucken des linken kleinen Fingers. Solche Missverständnisse führen zu dem Vorurteil, italienische Motorradfahrer seien unfreundlich und arrogant. Ein Desiderat der Grußkulturforschung!

In Deutschland gilt das minimalistische italienische Grüßen als verpönt. Man verachtet das furchtsame Festhalten am Lenker. Diese Haltung ist nicht unproblematisch. Wenn man beim Auto die Hand vom Lenkrad nimmt, fährt es geradeaus weiter. Lässt der Motorradfahrer den Lenker los, fällt die Maschine über kurz oder lang um. Besonders in Kurven. Ganz besonders beim sogenannten Heizen, dem enorm schnellen Fahren. Der Heizergruß in extremer Schräglage (ein Knie berührt den Asphalt) gilt als sehr riskant. Er wird allgemein als Nachweis hoher Fahrkunst angesehen. Wer diese Kunst nicht beherrscht und dennoch ausübt, riskiert seinen letzten, den sogenannten goldenen Gruß.


Wie grüßt man also richtig, kann man es lernen oder ist es ein angeborener Motorradfahrerreflex? Und wenn, fehlt dann bei den Nichtgrüßern das entscheidende Grußgen? Kann man das schon im Mutterleib feststellen und ändern z.B. durch die Einnahme von täglich 2 Löffeln Synthetiköl, oder muß in langjähriger harter Arbeit auf einer Grußschule das Defizit ausgemerzt werden?
Wissenschaftliche Studien anhand von freiwilligen Grußprobanden haben ergeben, dass man zwischen 8 Kategorien des Grüßens unterscheiden muß:


1. Die Coolen: Lümmeln meist gekonnt in stundenlang eingeübter Pose mit dem Ellenbogen auf dem Tank. Gern werden dabei auch nur die äußersten Fußspitzen auf die Rasten gestellt, so dass es zum so genannten "Froschlümmeln" kommt. Kommt dann ein Motorradfahrer entgegen, geht die Hand (2 Finger meist ausgestreckt) lässig in Richtung Helm, ein kleines Nicken noch und der Lümmler fällt zurück in die Ausgangsposition.

2. Die Schüchternen: (aber auch die Dankbarsten) Unsicher warten sie auf ein Zeichen. Keinesfalls möchten sie sich blamieren, indem sie grüßen und der andere es vielleicht nicht erwidert. Wird der Schüchterne allerdings zuerst gegrüßt ist die Freude groß und dankbar grüßt er zurück, oft mit vollem Körpereinsatz, Nicken, Hand, Fuß oder auch mit Zuruf und das alles gleichzeitig.

3. Die Immer-Grüßer: Nach dem Motto "komme was wolle, ich grüß immer" zieht er seine Runden. Und das meint er völlig ernst. In Schräglagen, die Kniepads schleifend, die Fußrasten sitzen auf, viel Verkehr, eine Ölspur voraus? Kein Problem, es wird in jedem Fall gegrüßt, schließlich wurde es jahrelang bis zur Perfektion geübt! Der Immer-Grüßer nimmt auch keinerlei Rücksicht auf Typ, Marke, Alter des entgegenkommenden Motorrades. Alles was zwei Räder hat, beschenkt er mit kollegialer Aufmerksamkeit.

4. Die Vielleicht-Grüßer: Die Vielleicht-Grüßer, auch Vigrüß genannt, beäugen erst skeptisch das Vehikel des Grüßungsanwärters. Wenn alles dem wachsamen Auge des Vigrüß Zustimmung findet, sprich, es ist das richtige Krad, die richtige Kleidung, das richtige Tempo, die richtige Lautstärke usw. wird anerkennend gegrüßt. Nur ist es dann meist zu spät und der andere längst über alle Berge.

5. Die Abklatscher: (oft Enduristen) Meist verbergen sich darunter echte Frohnaturen und Entertainer. In der Schule oft der Klassenclown gewesen, bemühen sie sich auch auf der Straße dieses Image beizubehalten. Dass sie durch ihre ruckartigen und ausholenden Bewegungen zuweilen andere Biker verschrecken, die ein Angriff auf Leib und Leben befürchten, stört sie nicht weiter. Wenn es nach ihnen ginge, würden sie jedem Entgegenkommenden persönlich die Hand schütteln.

6. Die Augenzwinkerer: (oft Anfänger) Unsicher, die beiden Hände fest an den Lenker geklammert, vollauf beschäftigt mit Gas, Bremse und Kupplung, versuchen sie durch kräftiges Augenzwinkern das Grüßen zu erwidern. Sehr Mutige spreizen auch schon mal den ganzen kleinen Finger vom Lenker ab und freuen sich dann wie die Schneekönige über die geglückte Aktion.

7. Die um des Grüßens-Willen-Fahrer: (Grüwis) Ein echter Hardcoregrüßer. Meist nur bei schönem Wetter anzutreffen (bei Regen gibt es ja weniger, die man grüßen könnte) schleicht er langsam durch die Gegend, um ja keinen Grußkandidaten zu übersehen. Vor der Tour wird noch die am stärksten frequentierte Motorradstrecke ausgeguckt und los geht's. Potentielle Grußopfer so weit das Auge reicht. Der Grüwi ist in seinem Element. Wenn er abends nach Hause kommt und die linke Hand schmerzt, war es ein guter Tag. Wenn sie nicht schmerzt, dürfen seine Mitmenschen das ausbaden und sich tagelang Triaden anhören, daß das Motorradfahren nicht mehr das ist, was es einmal war; ja früher war alles besser, früher war alles gut, da hielten noch alle zusammen ... da wurde man noch gegrüßt!

8. Die Nichtgrüßer: (oft Wehrdienst- oder Totalverweigerer) Stur den sonnenbebrillten Blick geradeaus gerichtet, verweigert er zivilen Gehorsam und den Bikergruß. Sein Haupt krönt oft ein Jethelm. Er ist ein Rebell, ein Individualist, ein James Dean der Biker, der sich in keine Schublade stecken lassen will. Meist hatte er eine dominante Mutter. Unbeugsam trotzen sie allen Regeln, schließlich waren alle anderen noch Quark im Supermarktregal oder ein Glitzern im Auge von Papa, als er längst eine Harley sein Eigen nannte.

In keine Kategorie einzuordnen waren die Streetfighter. Meist Psychopathen, das Visier schwarz wie ihre Seele, oft mit Totenkopfairbrush auf dem Helm, winken sie nach Gutdünken wenn sie gut gelaunt sind oder das Gegenüber grüßwürdig empfinden. Ihre Grüße werden immer erwidert. Allerdings mehr aus Angst, dass dieser Soziopath bei Verweigerung 'ne Knarre zieht und sich rächt.


18 Gründe, warum ein Harley Fahrer nicht grüßt

1. Die Garantie erlischt, wenn er nicht-amerikanischen Produkten zuwinkt
2. Mit dem dicken Leder und den Nieten kriegt er den Arm nicht hoch
3. Er grüßt prinzipiell keine Fahrer, die ihr Motorrad schon voll bezahlt haben
4. Er hat Angst, dass der Lenker abvibriert, wenn er ihn loslässt
5. Der Fahrtwind könnte die neuen Tätowierungen am Arm wegblasen
6. Er braucht 'ne Ewigkeit um nachher wegen der Vibrationen den Griff wieder zu fassen
7. Er kann nicht unterscheiden, ob der andere grüßt oder sich die Ohren zuhält
8. Er hat wegen der Vibrationen einen Klettverschluss zwischen Lenkergriff und Handschuh
9. Er hat gerade im Wirtschaftteil der Zeitung entdeckt, dass Honda zu 60 Prozent an Harley beteiligt ist
10. Seit der Zwangsversteigerung seiner letzten Harley hasst er alle Leute, die Hände heben
11. Die Rolex könnte nass werden
12. Die linke Lenkerhälfte könnte geklaut werden
13. Die linke Lenkerhälfte wurde bereits geklaut und er hält sich am Tacho fest
14. Der ganze Lenker wurde bereits geklaut und er betet einen Rosenkranz
15. Er braucht beide Hände um mit den Fingern die nächste Rate abzuzählen
16. Er poliert gerade den Luftfilterdeckel
17. Er ist total stinkig, weil ein Fremder seiner Sozia zuwinkt
18. Er würde gern der knackigen Fahrerin zurückwinken, aber die Sozia hält ihm den Arm fest


15 Gründe, warum ein Goldwing Fahrer nicht grüßt

1. Laut Honda Fahrer-Handbuch darf er den Lenker erst loslassen, wenn das Motorrad steht, der Zündschlüssel abgezogen, der Hauptständer herausgeklappt und das Radio ausgeschaltet ist
2. Auf dem Armaturenbrett ist kein Knopf für ''vollautomatisches Zurückwinken''
3. Er ist gerade eingeschlafen
4. Er kriegt den Arm wegen Altersschwäche nicht mehr hoch
5. Er hat übers Handy eine Konferenzschaltung mit seinem Broker und der City-Bank
6. Seine Sozia wickelt gerade das Baby auf dem Tank
7. Er ist gerade mit Abzählen der Lämpchen am Christbaum beschäftigt
8. Er sortiert momentan seine CD Sammlung
9. Die Hand vor der Antenne stört den Fernsehempfang
10. Er räumt gerade das Kaffeegeschirr in den Spüler
11. Wegen seines Alzheimers weiß er anschließend nicht mehr, wohin mit der Hand
12. Er findet nachher zwischen all den Knöpfen, Schaltern und Hebeln den Lenker nicht mehr
13. Er wechselt gerade die Batterie vom Herzschrittmacher
14. Er sucht gerade im Bordcomputer, was 'erhobene Hand eines fremden Motorradfahrers' bedeutet
15. Er grüßt immer, aber wegen des Geraffels um den Lenker sieht keiner die Hand


10 Gründe, warum ein Superbike-Fahrer nicht grüßt

1. Er hat sich soweit hinter seine Verkleidung zusammengefaltet, dass er nur noch den Instrumententräger vor sich sieht
2. Wenn er jetzt die Finger hebt, dann verschlechtert das seine Aerodynamik und er wird 3 km/h langsamer
3. Sein zum extragroßen Schaltblitz umgebauter Disco-Strobo blendet ihn
4. Sein pechschwarzes Helmvisier ist 100% blickdicht und er fährt nach Gehör
5. Er macht gerade einen Wheelie und sieht deswegen die Straße vor ihm nicht
6. Er macht gerade einen Stoppie und sieht deswegen die Straße vor ihm nicht
7. Er ist gerade damit beschäftigt, ungebremst in einen LKW, einen Baum oder eine Leitplanke zu knallen
8. Er nähert sich der Lichtgeschwindigkeit. Dadurch wird seine Masse so groß, dass er seine Hand nicht mehr heben kann
9. Er überholt dich eigentlich gerade. Doch er ist dabei so schnell, dass er anfängt, in der Zeit zurückzureisen
10. Er ist durch die Beschleunigung seines Bikes kurzzeitig ohnmächtig geworden


Tante Edit sagt: Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, hab ich im Netz gefunden ;)
 
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Aber nen paar Bilder hab ich auch noch,[...]Bei der Saisonabschlusstour am vergangenen WE aufgenommen an der Glörtalsperre[...]​


"Saisonabschlußtour"??????????????????

Wie nennt man denn die Moppedfahrer, die am 25./26. Oktober `ne "Saisonabschlußtour" fahren?
Moment, da muß ich doch noch mal in dem Bericht über den Motorradfahrergruß nachgucken. :hehe:

P.S. Bei uns im Pott sieht´s immer noch so aus (und DAS, bis die Temperaturen unter minus 25 Grad C fallen):

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"Saisonabschlußtour"??????????????????

Wie nennt man denn die Moppedfahrer, die am 25./26. Oktober `ne "Saisonabschlußtour" fahren?
Moment, da muß ich doch noch mal in dem Bericht über den Motorradfahrergruß nachgucken. :hehe:

P.S. Bei uns im Pott sieht´s immer noch so aus (und DAS, bis die Temperaturen unter minus 25 Grad C fallen):

Ich selber hab ein 1/12 Kennzeichen ;) biete aber für die Saisonler halt seid Jahren so ne Tour an :rolleyes:
 
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