Mitmachthema Zeigt her Eure: Minimalistischen Bilder

Treppe in Lindos

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Hallo Bernd,
Dein Bild gefällt mir sehr gut. Habe es viel länger als 10 Sekunden betrachtet und man könnte lange darüber diskutieren. Trotzdem find ich es nicht minimalsitisch genug. Die Reduktion auf SW ist schon mal gut. Auch die angeschnittenen Objekte. Aber es ist einfach zu viel darauf. Leider kann ich es nicht besser beschreiben, habe auch keine passende Erklärung googlen können. Wikipedia hilft mir da auch nicht. Vielleicht als Beispiel eines für mich zum Thema passenden Bildes ist das im vorhergehenden Eintrag.
Gruß Wolfgang
 
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sprich bitte nur für Dich - ich bin ganz sicher kein Künstler und halte es in dieser Frage mit Henri Cartier-Bresson:

"Die Fotografie ist ein Handwerk. viele wollen daraus eine Kunst machen, aber wir sind einfach Handwerker, die ihre Arbeit gut machen müssen."

vg, stefan

Stefan, was bedeutet dann in diesem Zusammenhang "künstlerische Portraitfotografie" (ich sehe mir ab und zu Deine website an)?

Gruß
Armin
 
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Jetzt muss ich auch mal etwas "loslassen" zum Thema Minimalismus.
Auf der ersten Seite nannte stroman22 folgendes Zitat:

"Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann"

Für mich ist das genau der richtige der Ansatz zu einem "minimalistischen" Foto. Hieraus folgt, dass Minimalismus immer etwas mit Reduktion zu tun hat. Wenn ich nichts mehr weglassen kann, bin ich meinem Ziel sehr nahe (ein minimalistisches Foto zu erhalten).
Die Problematik liegt nun darin, möglichst viel wegzulassen, ohne dass das Foto zur reinen Grafik mutiert. Das Gezeigte muss immer noch erkennbar sein, oder aber auf das Wesentliche reduziert werden. Und das, ohne zu viel zu zeigen.

Weniger ist eben manchmal doch mehr. :D
 
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Jetzt muss ich auch mal etwas "loslassen" zum Thema Minimalismus.
"Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann"

Für mich ist das genau der richtige der Ansatz zu einem "minimalistischen" Foto. Hieraus folgt, dass Minimalismus immer etwas mit Reduktion zu tun hat. Wenn ich nichts mehr weglassen kann, bin ich meinem Ziel sehr nahe (ein minimalistisches Foto zu erhalten).
Die Problematik liegt nun darin, möglichst viel wegzulassen, ohne dass das Foto zur reinen Grafik mutiert. Das Gezeigte muss immer noch erkennbar sein, oder aber auf das Wesentliche reduziert werden. Und das, ohne zu viel zu zeigen.

Diesen Text habe ich jetzt ca. 5x gelesen um ihn ja richtig zu verstehen und gedanklich umsetzen zu können. Und ich muss sagen, dass ist für mich perfekt formuliert :up:

Für mich trifft das den Nagel auf den Kopf und öffnet mir persönlich eine neue Perspektive zur Interpretation von Miminalismus. Ich danke dir dafür GC_1970!

Das nenn' ich mal "konstruktive Kritik"; das ist jene Art von Kritik, bei der der Kritisierte etwas lernen kann ....
 
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Diesen Text habe ich jetzt ca. 5x gelesen um ihn ja richtig zu verstehen und gedanklich umsetzen zu können. Und ich muss sagen, dass ist für mich perfekt formuliert :up:

Für mich trifft das den Nagel auf den Kopf und öffnet mir persönlich eine neue Perspektive zur Interpretation von Miminalismus. Ich danke dir dafür GC_1970!

Das nenn' ich mal "konstruktive Kritik"; das ist jene Art von Kritik, bei der der Kritisierte etwas lernen kann ....

Vielen Dank für die Blumen. Dieser Denkansatz kommt bei mir persönlich durch die Architektur... Denk an das "less is more" von Mies van der Rohe. Wobei sich das natürlich auch auf die Fotografie oder Kunst übertragen lässt bzw. auch übertragen wird.... Parallelen sind ja da. :D

Gruss
Götz
 
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Hallo Bernd,
Dein Bild gefällt mir sehr gut. Habe es viel länger als 10 Sekunden betrachtet und man könnte lange darüber diskutieren. Trotzdem find ich es nicht minimalsitisch genug. Die Reduktion auf SW ist schon mal gut. Auch die angeschnittenen Objekte. Aber es ist einfach zu viel darauf. Leider kann ich es nicht besser beschreiben, habe auch keine passende Erklärung googlen können. Wikipedia hilft mir da auch nicht. Vielleicht als Beispiel eines für mich zum Thema passenden Bildes ist das im vorhergehenden Eintrag.
Gruß Wolfgang

Hallo Wolfgang,
danke für die Kritik, es reizte mich das Bild als minimalistisch zur Diskussion zu stellen, fand es selbst aber auch wegen eines gewissen Detailreichtums grenzwertig, deshalb die Frage! Meine Gedanken gehen da in die gleiche Richtung.
Deshalb finde ich den Beitrag von GC_1970 (Nr.#1786) übrigens sehr treffend, so sehe ich das Thema/den Begriff "minimalistisch" auch.
Gruß Bernd
 
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