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MitmachthemaZeigt her Eure Industrie- und Technikbilder
Von der stuhlförmigen Kuppe des 498 m hohen Berges Stöffel bei Enspel im Westerwald wurden im vergangenen Jahrhundert ca 90 m Basalt abgetragen, der in dieser Anlage verarbeitet wurde. Anfangs wurde er mit der Bahn und ab den 50er Jahren mit Lkw abgefahren. Die Firma J.G. Adrian war zeitweise eine der größten Arbeitgeber des Westerwaldes. In dieser Anlage wurde der Basalt konfektioniert.
Komplettsanierung. Ein Betonblock der 60er Jahre, 18 Wohnungen mit je 55m².
Erdwärmeheizung. Pro 2 Wohnungen ein Bohrloch 60m tief, also gesamt 9 Löcher
Damit die Erdwärmeheizung überhaupt angewendet werden kann muß aus dem Betonblock ein Energieniedrighaus werden.
Eine sagenhafte Dämmung. Dicke Grunddämmung und ab Wohnbereich noch eine dicke Schicht. Entsprechende Tüter und Fenster.
Ich frage mich kann sich so was noch rechnen. Wie viel Energie zur Herstellung der Dämmung und Bohrlöcher wird da verbraucht.
Wie viel CO² entsteht dabei ???
Und Strom für die alltägliche Nutzung der Anlage braucht man auch noch zum hochpumpen und verdichten.
Macht so was wirklich Sinn, tue ich damit unserer Umwelt was gutes ??
Schwierig, hier am Stammtisch eine Antwort in Kurzform zu bekommen.
Finanziell? Das braucht jede Menge Abschätzungen über zukünftige Preise.
Wenn wir weiterhin zu geringen Preisen innerhalb von 3 Jahrhunderten die in Millionen Jahren gespeichert Energie verfeuern wollen, dann wohl nicht.
Da Off-Topic werde ich mich nicht an einer weiteren Diskussion beteiligen.
besonderer Gruß an @Wölkchen, Eintritt Eur 6,50 Vollzahler, Peking-Führung Zusatzticket Eur 8,50
Besichtigung der dort ebenfalls liegenden BLEICHEN haben wir leider verpennt