Die Grundform der Lok, die 1926 bei der Norddeutschen Waggonfabrik gefertigt wurde, ist aber geblieben. Sie wurde nur modifiziert. Daß die Lok ein wenig wie eine Tram aussieht, ist nicht verwunderlich, denn die Bremer bauten hauptsächlich Trams.
An dem Bahnübergang hat - wenn ich richtig gerechnet habe - vor 64 Jahren eine 250er BMW versucht, eben dieser Lok die Vorfahrt zu nehmen. Hat keinen guten Ausgang genommen. Allerdings war die Lok damals anders lackiert. Aber es wird daran nicht gelegen haben ....
Zum 75-jährigen Jubiläum der Betriebsaufnahme der Semmeringbahn veranstaltete die ÖBB am 23. Juni 1929 einen Sonderzug mit der 109er. 75 Jahre später, zum 150 Jahr Jubiläum, wurde von den ÖBB und vom 1. ÖSEK am 20. Juni 2004 zur Eröffnung des SÜDBAHN Kulturbahnhofes wieder ein Sonderzug geführt. Das Eisenbahnmuseum Strasshof schmückte nach der historischen Vorlage die 109.13 und die 629.01.
Der Wannentender deutet auf eine Kriegslok, die beiden Sanddome auf eine Kriegslok der Baureihe 44. Aber sicher bin ich mir nicht, da die 44 eigentlich zwei Dampfdome hat und keinen weiteren Aufbau vor dem Schornstein.
Ne, mit Bundesbahn kommst Du hier nicht weiter. Wir sind im Reichsbahn-Land. Vor dem Schornstein der typische Kasten des Mischvorwärmers der DR-Lokomotiven. Der Kesseldurchmesser und der Sockel für die Rauchkammer deuten auf BRen 50 / 52 hin. Die Kessel von 44 (und 42) haben einen dickeren Kessel.
Früher auch regelmäßiger Personenzugverkehr, derzeit nur noch ab und an für den Güterverkehr genutzte Bahnstrecke in der Nähe Bambergs (Strullendorf - Schlüsselfeld); Grund für die Aufnahme war der "hervorragende" Zustand des Schienenbettes, der eher an eine Grubenbahn als an eine...