Mitmachthema Zeigt her Eure Brücken!

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Trogbrücke bei Magdeburg. Der Mittellandkanal überquert hier die Elbe. Ein gewaltiges Bauwerk.

 
4 Kommentare
m-hermann kommentierte
Tja, Wasser ist doch relativ schwer (1to pro 1m3), da brauchts eben was Solides.
 
of51 kommentierte
Dann wollen wir uns das Solide mal von unten anschauen




 
m-hermann kommentierte
Erinnert mich an eine Festung oder an Bunkerbau .
 
of51 kommentierte

Wenn du da drunter stehst das ist schon bedrückend. So verkehrt liegst du da gar nicht.
 

Lianenbrücke​


Um zum Wasserfall zu gelangen, müssen wir den Ogooué überqueren.
Das geht mit einer 52m langen Lianenbrücke.
Wir müssen nicht wie Tarzan an einer Liane hängend über den Fluss schwingen,
sondern einzelne Lianen wurden verknüpft.
Ohne Draht, ohne Schrauben, ohne Nägel wurde die Brücke zusammengefügt.

Bild 364: Lianenbrücke über den Ogooué

Wir erklimmen die Brücke.
Unser Guide hat heute seinen feinen Ausgehanzug an.
Damit geht er voran.


Bild 365: Treppe auf die Lianenbrücke

Vor dem Betreten der Brücke prüft Kiboko die Hosentaschen.
Keine Speicherkarte, Batterie oder die Brieftasche dürfen herunterfallen.
Sie würden durch die Maschen fallen und im Ogooué auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
Dann geht auch Kiboko auf die Brücke.
Es ist eine spannende und schwankende Angelegenheit.
Aber die Brücke hält das Prüfgewicht von Kiboko stand.
Dann folgt Axel.


Bild 366: Wir überqueren den Ogooué

Zweitverwertung aus Zweimal Gabun, das erste und das letzte Mal
 
Wolfi_7000 kommentierte
Wölkchen kommentierte

.....na gut, ich nehme den Hubschrauber.
 
Kiboko kommentierte

Krokodile sind hier kein Problem. Die gibt es vereinzelt nur noch im Nationalpark.
In Gabun sind die schon alle in den Kochtopf gewandert.

Schwimmen würde ich hier nicht, wegen der starken Strömung.
Nicht weit weg ist (war) ein Wasserfall.
Die Chinesen bauten bereits 2012 fleißig an einen Staudamm.
Falls die Gabonesen ein Krokodil übersehen haben, die Chinesen haben es bestimmt in den Kochtopf gesteckt.
 
Wolfi_7000 kommentierte

Die armen Krokodile , obwohl sie vielleicht doch nützlich wären, wenn @Wölkchen schwimmen will: so ein Rettungsboot von Lacoste hat auch nicht jeder
 
Kiboko kommentierte

Wölkchen hat die Wahl zwischen Nilboot, Zwergboot und Schlankschnauzenboot.
Alles von Lacoste.

Wildlife und Gabun ist ein schwieriges Thema.
Viele Gabonesen haben eine Knarre und geht damit in den Wald.
Die Französische Küche ist breit aufgestellt und lässt keine Tierart aus.
Die wenigen Tiere, die es noch gibt, sind so scheu, dass man sie als Tourist kaum sieht und fast nicht fotografieren kann.
Die besten Tiersichtungen sind rund um die Erdölfförderanlagen.
Für Tiere sind das die sichersten Rückzugsgebiete.
Es gibt einen ausführlichen Reisebericht hier im Forum und einen überarbeiteten auf meiner Heimseite.
Zwei englischsprachige Reiseberichte (nicht von mir) gibt es bei Safari-Talk.
 
Da Ihr so viel Gefallen an der Lianenbrücke in Gabun habt: Es geht auch umgedreht.
Nur aus Draht, ganz ohne nachwachsende Rohstoffe.


Wir erreichen das Schimpansengehege.
Es ist eine Urwaldinsel in der Savanne die durch einen elektrischen Doppelzaun gesichert ist.
Dieses Gehege ist sehr weitläufig.
Eine rund 300m lange Drahtbrücke führt über das Gehege.

Bild 322: Hängebrücke über das Schimpansengehege

Schwer auf Draht​

Sie besteht aus 4 dünnen Drahtseilen als Lauffläche.
Zwei dicke Stahlseilen bilden das Tragseil an den Seiten,
Zwei dünne Drahtseilen sind auf halber Höhe.
Zwei dünne Drahtzeile dienen als Geländer.
Bis zu den Drahtseilen auf halber Höhe ist ein dünner Maschendraht,
Der kann keine hohe Last aufnehmen.
Kiboko kann nur auf den 4 dünnen Drahtseilen in der Mitte gehen.
Als zusätzliche Schikane sind alle 15m Querverbindungen eingebaut.
Da muss Kiboko durchtauchen.


Die ersten Meter schwebt die Brücke nur knapp über dem Boden.
Aber bei jedem Schritt schaukelt die Brücke wie verrückt.
Je weiter sich Kiboko vom Startpunkt entfernt, je stärker wird das Schaukeln.
Mit jeweils zwei Kameras und großen Objektiven am Hals kämpfen wir uns auf der Brücke voran.
Jetzt weiß Kiboko, wo der Ausdruck "schwer auf Draht" seinen Ursprung hat.


Ganz am anderen Ende treffen wir auf die Affenbande.
Nur aus der Hocke kann Kibopko mit dem 500er auf der schwingenden Drahtbrücke die Schimpansen fotografieren.
Wir fotografieren abwechselnd.
Sonst schwankt die Brücke zu stark.
Es ist ein wahrer Drahtseilakt.
Das folgende Bild ist von Axel.

Bild 323: Drahtseilakt - Kiboko in Aktion (Bild Axel)
 
2 Kommentare
Georgie1956 kommentierte
Die Brücke macht doch einen ganz soliden Eindruck, da habe ich schon schlimmeres gesehen. Gegenverkehr wäre sicherlich ungünstig.
 
Kiboko kommentierte

Der Park Lékédi, indem die Brücke steht, wurde als Ausgleich geschaffen, nachdem die 76km lange Materialseilbahn in den Kongo eingestellt wurde.
Bei Materialseilbahnen werden ähnliche Konstruktionen eingesetzt, um z.B. darunter kreuzende Verkehrswege vor großen herunterfallenden Brocken zu schützen.

Die Brücke ist solide gebaut.
Die Lianenbrücke im Beitrag vorher ist ebenfalls solide gebaut. Die Lianenbrücke muss nur alle 2 Jahre erneuert werden, da natürliche Materialien bei dem Klima einen gewissen Alterungsprozess unterworfen werden.
 
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