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An der Briese

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Gruß, Robert
 
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Wald richtig zu fotografienen ist ein schwieriges Unterfangen:

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Dieses Foto zeigt den typischen Westerwälder Buchenurwald, mit dem noch vor wenigen Jahrhunderten nahezu der gesamte Westerwald bewachsen war. Er ist gekennzeichnet dadurch, dass hier Buchen in allen Altersgruppen, vom erntereifen Baum bis zum Sämling zu finden sind, die in friedlicher Gemeinschaft miteinander wachsen und leben. Leider ist der größte Teil dieses riesigen geschlossenen Waldgebietes der menschlichen Ansiedlung wegen Erz- und Tonfunden zum Opfer gefallen, zu Holzkohle gemacht worden und dann in den entsprechenden vorindustriellen Öfen zur Eisengewinnung und zur "Kannebäckerei" verbrannt worden.
 
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Der Westerwald ist ein sehr niederschlagsreches Gebiet, in dem es auch oft extremen Regen gibt. Deshalb hat man an manchen Stellen in den gebirgigen Regionen, beispielsweise hier am westlichen Hang des Hartenfelser Kopfes, Regenrückhaltebecken geschaffen. Diese Wasserauffangbecken, die sich perfekt in die Natur einpassen, bewirken, dass das Regenwasser langsam den Berg herabfließt und Bodenerosion durch herabstürzende Wassermassen weitestgehend vermieden wird. Außerdem sind sie interessante ökologische Nieschen, von denen viele Pflanzen und Tiere profitieren. Da der Zufluss zu den Bächen in den Tälern langsamer erfolgt, treten diese seltener über die Ufer und führen regelmäßiger Wasser.

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Furby
Furby kommentierte
Dürften Kreuzungen verschiedener Fleischrinderrassen mit hohem Charolaisanteil sein. Da dürften auch Limousin-Rinder drinnen sein (französisches Rotvieh). Für die Fleischrinder ist es sinnig, zu kreuzen: Eine robuste Mutterrasse, die groß und vollfleischig ist, aber auch leichtkalbig als Mutterrasse und als Vaterrasse eine "Extrem-Fleischrasse" wie Charolais oder blaue Belgier, mit optimaler Bemuskelung, besonders der wertvollen Teilstücke wie Rücken und Keule. Diese Rassen haben aber den Nachteil, dass sie nicht so robust sind und wegen der teilweise riesigen Kälber auch eher zu schweren Geburten neigen. Es gibt aber auch leichtere Mastrassen, die besonders genügsam sind, z.B. schottische Hochlandrinder oder Heckrinder (zurückgezüchtete Auerochsen) und mit denen schlechte Böden (sonst nicht anders landwirtschaftlich nutzbar) abgeweidet werden können, um eine Verbuschung zu vermeiden, oder beispielsweise Angus-Rinder, die von Feinschmeckern wegen der speziellen Marmorierung des Fleisches geschätzt werden. Eine Abart davon sind die japanischen Kobe-Rinder, die mit Bier gemästet werden und von denen ein dickes Steak schon mal 150 Euro kosten kann.
 
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