Mitmachthema Youngtimer......Kennt Ihr das noch?

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Ich war gerade im Keller ...
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Das ist mein altes analoges "Heimstudio", ein 8-Spur-Recorder von Tascam. Aufgezeichnet wurde alles auf normaler Musikkassette. Hat jahrelang gut funktioniert, bis es von einem digitalen Studio abgelöst wurde. Seit ein paar Jahren mache ich kaum noch Musik, aber trennen werde ich mich von den alten Dingen auch nicht...
 
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Geile Technik. Jede Funktion ein Regler Taster Kippschalter und das Display macht bestimmt auch was her.
 
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Auch vergangen: die Ära der Taschenrechner. So etwas läuft nun als App auf dem Phone.

Meine ersten beiden waren diese - Hightech der 1970er:

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Nun angestaubt - angemessen.
 
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Bilderbastler
Bilderbastler kommentierte
Ich habe in meiner Ausbildung Anfang der 1980'er Jahre den HP 41CV mit Magnetkartenleser plus Thermodrucker nutzen dürfen. Leider hat den sich jemand anderes sichern können, als die "Anlage" ausgemustert wurde....
 
waxman
waxman kommentierte
Wenn ich daran denke, dass in meiner Schulzeit noch mit Rechenschieber gearbeitet wurde........:oops:
 
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da war an Taschenrechner für Konsumer noch nicht zu denken.
Lernt man heute überhaupt noch mit Rechenschieber umzugehen?
Und was ist mit dem analogem Meßschieber? Ich schätze, so manch Büblein würde verzweifeln:)
 
mathe
mathe kommentierte
@svantevit Nein, heute lernen die Schüler das nicht mehr, leider. 1978 habe ich Abi gemacht; da mussten wir noch Rechenschieber benutzen. Das war einer der letzten Jahrgänge.
 
Whakaahua
Whakaahua kommentierte
Ich habe 1974 in Niedersachsen Abi gemacht, habe jahrelang gelernt, den Rechenschieber zu benutzen (das kann ich heute noch). Trotzdem war unsere Schule (nat.-wiss. Zweig) eine der ersten, die Taschenrechner im Abitur eingesetzt hat, weil eine der Aufgaben eine ziemlich zahlenintensive Statistikaufgabe war. Dazu bekamen wir alle einen TI-Taschenrechner mit +-*/ und Wurzel. Die HPs habe ich erst im Studium (Physik) benutzt, den HP 35 hatte mein Vater aus den USA mitgebracht.
 
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Bilderbastler
Bilderbastler kommentierte
An die Eingabe musste man sich erst gewöhnen, machte aber komplizierte Klammersetzungen hinfällig. Nannte sich "Umgekehrte Polnische Notation"
 
siggi65
siggi65 kommentierte

Ja, UPN ist gewöhnungsbedürftig, aber wenn man's mal begriffen hat, genial.
 
mathe
mathe kommentierte
Ui! Ich habe noch einen, der auch noch funktioniert.
 
Da wir gerade beim Thema Rechner sind.......

Privileg SR54NC (Hersteller HP???) von 1975

ebenfalls mit umgekehrter polnischer Notation.
Noch heute ein herrliches Drucktastengefühl.
Und die LED's der ersten Generation ein Traum.... ist so wie, Rückkehr zu Analog.
Wenn der rechnet, wie zum Beispiel Sinusfunktion, dann kommt das Ergebnis nicht sofort.
Er benötigt fast 2 Sekunden und die LED rammeln verwirrt umher. So als würde das Gehirn arbeiten.
Den SR habe ich mal zu tiefsten DDR Zeiten geschenkt bekommen als es bei uns noch keine Taschenrechner gab.
Noch heute läuft er tadellos. Nur wann verwendet man ihn schon......höchstens fürs LED-Mäusekino.

Rechenbeispiel:
2+2=4

Eingabe:
2 ENT 2 +

das mag ja wohl noch gehen.
Komplizierter wirds bei komplexen Aufgaben. Nix mehr für mein Alter.




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olynik
olynik kommentierte
Die Taste 4 hängt. :sdb95443:
 
Whakaahua
Whakaahua kommentierte
Komplizierter wirds bei komplexen Aufgaben. Nix mehr für mein Alter.
Ja - UPS oder AOS (umgekehrte polnische Notation oder algebraic operation system), also HP oder TI - das waren damals unter uns Studenten die Glaubenskriege ;). Bei mir hat letztlich das Budget entschieden und ich habe mit einem programmierbaren TI-59 mit AOS weitergemacht. Mit seinem angeschlossenen Drucker und einem selbstgeschriebenen (Spaß)Programm zum Biorhythmus, dass auf Magnetkarte abgespeichert wurde, hatte ich regen Zulauf - allerdings eher von Studentinnen der Geisteswissenschaften - in meiner Bude im Studentenwohnheim. Das habe ich aber schnell eingestellt, weil a) meine Freundin sauer wurde und b) das Thermopapier für einen Studenten doch zu teuer wurde. Man sieht: Taschenrechner waren damals unter Studenten voll integriert - so, wie später das Smartphone.
 
Rechner kann ich auch noch einen :) Dazu habe ich irgendwo noch den Plotter mit dickem Akku und Kassetteninterace. Mit dem Teil habe ich erst zum Abi viel gerechnet und dann im Studium in den 80er Jahren (der Teil Geologie, der bei Paläontologie immer mit dabei ist) Unmengen Kluftrosen in 2D und 3D berechnet und ausgeplottet.

2023-01-12 16-49-27 (C,S2)_DxO.jpg

Der hat sogar 16 KBytes als erweiterung bekommen ...
 
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Ein schickes kantig aufgeräumte Design.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
...ich benutze ihn noch heute, mit vielen selbtgeschriebenen Basic-Berechungsprogrammen.

Einfach unkaputtbar.

Nur, meiner glänzt nicht mehr so schön.

Gruß
Peter
 
:love::love::love:
Ach ja, das waren legendäre Teile. Die Qualität der Tasten war einfach unerreicht, da prellt heute noch nichts.

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Das ist ja schon ein richtiger Premium-Taschenrechner.

Mein erster Rechner kannte nur die 4 Grundrechenarten und hatten ein 8-stelliges Display. Preis 360 DM (ca. 180 Euro).
 
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Und noch die zugehörige Knipse: Finepix 2600 Zoom, hat mittlerweile auch schon 21 Jahre auf dem Buckel.

Finepix2600Zoom.JPG
 
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cjbffm
cjbffm kommentierte
Um diese Zeit habe ich mir in der C't immer die Digitalkamera-Tests angesehen und war regelmäßig darüber erschreckt, wie gruselig die Abbildungsleistung war: falsche Farben, chromatische Aberrationen en masse, Auslöseverzögerungen von einer Viertelstunde.
Kurz, ich war sehr skeptisch, daß es jemals bezahlbare und gute Digitalkameras geben würde. (Unbezahlbare, brauchbare gab es ja schon.)

Nicht mal 10 Jahre später war es dann so weit.
 
Der SW-Drucker von HP kostete auch noch mal 1000DM. Dafür lief der PC noch bis 2010. Abgestürzt ist der PC nie. Den Drucker haben wir noch in den Tiefen unserer Dachkammer stehen. Ob es dafür noch Patronen gibt?
... das wird wohl ein Nadeldrucker sein :) .
Oder gab's da wirklich schon Tintenstrahler?:sdb69633:
 
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Ja den kenne ich auch noch 😉
 
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departure69
departure69 kommentierte
@snap7
Ich wollte immer einen Mini-Disc-Recorder. Bis mir jemand klar gemacht hat, daß der zwar digital aufzeichnet - die Qualität war sehr, sehr gut - aber, daß es sich zumindest bei den frühen Geräten um eine digitale Einbahnstraße handelt. Digitale Weiterverarbeitung war nicht möglich, da der Rückweg, z. B. in eine DAW, nur analog möglich war. Und die Kompression war bei den frühen Geräten, zugunsten der Aufnahmezeit pro Medium, nicht abschaltbar. Erst später konnte mit wenigen und sehr teuren Geräten verlustfrei aufgezeichnet und die Aufnahme auch wieder digital (optisch) ausgegeben werden.
Hab' mich dann für einen AIWA-DAT entschieden, der konnte die Aufanhemqualität - Auflösung und Wortbreite - von Anfang an regeln und den aufgenommenen Ton auch wieder 1:1 rausgeben (SP-DIF).
Trotzdem eine schöne Erinnerung an die damalige Zeit, denn die MD-Recorder waren klein und leicht, die konnte man wie einen Walkman überall hin mitnehmen, mein AIWA-DAT war zwar auch ein Mobilgerät, aber trotzdem dreimal so groß und fünfmal so schwer wie die MDs.

Viele Grüße
 
Schnurtelefon

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Nikon D850 mit Zeiss Milvus 2/50M
 
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Bremenfrosch
Bremenfrosch kommentierte
Letztes Telefon vor der Umstellung auf Tastatur bei Telekom. Die waren so gruselig leicht und die Wählscheibe hatte einen so großen Widerstand, dass man das Telefon beim Wählen immer festhalten musste.

Das hier ist aktuell noch bei meinem Friseur in Gebrauch, eine wahre Freude, mal wieder an der Wählscheibe zu drehen.

02-004.jpg


VG Holger 🐸
 
ist schon faszinierend was ihr alles noch zuhause habt. Ich entsorge immer recht schnell den alten Kram.
 
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Bremenfrosch
Bremenfrosch kommentierte
Finde ich auch, bin eigentlich auch ein schneller Entsorger ... es sei denn ... man könnte es ja noch brauchen ... irgendwie hängt da Erinnerung dran ... hat ja mal viel Geld gekostet ... kommt erstmal in den Keller! 😱
VG Holger 🐸
 
Stromzähler

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cjbffm
cjbffm kommentierte
...und nur noch altes Bakelit mit Inhalt. 🔌

Das ist kein Bakelit und war es auch noch nie. Die Zähler haben Stahlgehäuse, schwarz lackeirt. - Faß im kühlen Keller mal dran!
 
zaskar
zaskar kommentierte

(Damals) nicht selten, stimmt; unserer wurde schon vor einer Dekade abmontiert und ausgetauscht ... ich vermisse das rote Strichlein, das sich pro Runde 1x zeigte ... die digitalen Zähler sind dagegen anonym und kalt.
 
olynik
olynik kommentierte
Das von mir gezeigte Exemplar hat ein Gehäuse aus Bakelit, was an einer Bruchstelle leicht erkennbar ist. Das Gehäuse trägt keine weiteren Merkmale, woran man die Baureihe festmachen könnte. Es wurde vor laaaaanger Zeit ersetzt und der Ersatz wurde vor 3-4 Jahren erneut ersetzt mit einem digitalen Zähler.
 
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dembi64
dembi64 kommentierte


als wir noch Kinder waren haben wir uns einen Spaß daraus gemacht das Rad möglichst schnell drehen zu lassen. Da hatten wir den Stromzähler noch in der Wohnung. Der Zusammenhang zur Stromrechnung hat uns damals nicht interessiert. Nur unsere Eltern waren da ziemlich uncool und haben immer lautstark gemeckert. Es hat lange gedauert bis wir verstanden haben weswegen.
 
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soulbrother
soulbrother kommentierte
Ja, die alten Zähler. Ich schau mir grade die Serie "Blackout" an, da wird nett dargestellt, welche Vorteile diese alten Zähler hatten ;-)
 
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