Wunsch zum Bahnstreik

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Hans
 
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Mir wäre eher danach, dieser kleinen Bande von Winzigkeit und da schließe ich zu den Lockführern die Piloten mal pauschal mit ein, das Fell über die Ohren zu ziehen, wie sehr sie ein Land lahm legen können.
ANDERE, weder können, noch dürfen das (streiken) und müssen malochen zu Bedingungen, die nicht mal in deren Alpträumen vorkommen.
 
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Nicht gut! Nein, nicht gut.

Ich bin zwar weder Lokomotivführer noch Pilot, aber deren Job ist wesentlich härter, als Du dir vermutlich vorstellen kannst. Kleiner Tip, hinter dem persönlichen Horizont geht´s weiter...

Lieber Steffen,
mein Horizont ist deutlich größer als mancher Kleingeist und das was ich manchmal sehe oder sehen muss lässt mich kotzen, mit welcher Dreistigkeit Forderungen versucht werden durch zu setzen von denen 99% der Bevölkerung auf "Normalniveau" nur träumen können und genau jene 99% auf "Normalniveau" von denen in "Sippenhaft" genommen werden.

Kein Lockführer der GdL und kein Pilot der Cockpit ist auch nur annähernd auf Weltniveau, sondern reichlich darüber.

Die, die in der Masse den ganzen Blödsinn finanzieren müssen, sind aber reichlich darunter.
 
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Ich sage es mal so:
Eine "kleine" Gruppe kann eine ganze Zielgruppe lahm legen.

Wer ist aber, wenn er im Berufsleben steht in der heutigen Zeit nicht gestresst, Gefahren ausgesetzt?

Sowohl Lokführer, Fluglotsen und Piloten sollten sich mal vor Augen führen, dass andere Berufsgruppen auch gefährlich sind.

Ich bin für die Sicherheit von 16 Facharbeiter zuständig, die in lebensgefährlichen Bereichen ihre Arbeiten tun müssen. Chemie, unter anderem mit dem gefährlichsten Medium Flusssäure, welches beim kleinsten Kontaminieren zum Tode führt, Giftgasen etc. Und das ist für diese Menschen mit verdammt viel Stress verbunden.

Die dürfen aber auch nicht früher ins Rentenalter gehen und erhalten auch nicht mehr Geld monatlich als die anderen.
 
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Hallo Michael!
... wie sehr sie ein Land lahm legen können.
Ich gebe zu bedenken:
Würde die Bahn auf die Forderungen der Gewerkschaft ein gehen, würde nicht gestreikt, und der Herbstferien-Reiseverkehr wäre nicht beeinträchtigt.
Dass es zu solchen extremen Auswirkungen von Streiks kommen kann, ist m.E. immer auch eine Schuld des mit Streik bedrohten Arbeitgebers. :fahne:
 
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Hallo,

zuerst mal möchte ich erwähnen dass ich auch nicht immer mit allen Forderungen von Arbeitnehmervertretungen einverstanden bin.

Aber:

die aller meisten von uns sollten sich darüber im klaren sein dass ALLE heutigen Arbeitsbedingungen nicht daher kommen weil wir alle so tolle Arbeitnehmer sind oder gar weil sie vom Himmel gefallen sind oder wir so nette Gesichter haben. Für ALLE Errungenschaften unserer derzeitigen NOCH relativ humanen Arbeitswelt haben sich unsere Väter und Großväter in unzähligen Arbeitskämpfen eine blutige Nase geholt. Wir haben Tarifverträge die den meisten von uns ein durchaus vernünftiges Einkommen sichern. Wir haben eine soziale Sicherheit die den aller meisten von uns eine Absicherung in unzähligen Lebenssituationen z.B. Krankheit, Rente, Mutterschutz, Kindererziehung, Lohfortzahlung im Krankheitsfall usw. usw. usw. ermöglicht. Wer von den notorischen Gewerkschaftsgegnern hat eigentlich schon mal nachgeschaut was ihm von gesetzeswegen her zusteht??? Schaut mal in die Gesetzbücher. Was würde euch da zustehen?

Den allermeisten würden da die Tränen kommen.

Wer von all den Gegnern einer starken Arbeitnehmervertretung würde FREIWILLIG auf z.B. ausgehandelte Gehaltserhöhungen verzichten? Vermutlich niemand.

Aber OK, in unserer wohlstandsverwöhnten Gesellschaft ist es natürlich einfacher nur zu konsummieren als sich selbst zu engagieren und einzubringen. Ich persönlich finde das sehr schade.

Ich möchte und werde mich hier an einer politischen Diskussion nicht weiter beteiligen. Meinen Standpunkt habe ich abgegeben. Auch wenn ich nicht mit dem den derzeitigen Streiks von Bahn und Lufthansa einverstanden bin so sollte sich jeder darüber im klaren sein dass es ohne eine funktionierende Arbeitnehmervertretung in der Arbeitswelt ziemlich düster aussehen würde.
 
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… Ich gebe zu bedenken:
Würde die Bahn auf die Forderungen der Gewerkschaft ein gehen, würde nicht gestreikt, und der Herbstferien-Reiseverkehr wäre nicht beeinträchtigt.
...


Deine Worte stammen von 22.10 Uhr.

Warum nur hörte ich um 19 Uhr im WDR, die Bahn habe
5% Plus bereits angeboten, jedoch ohne GDL-Reaktion?

Siehe etwa die FAZ



Mann der Arbeit, aufgewacht!
Und erkenne deine Macht!
Alle Räder stehen still.
Wenn dein starker Arm es will.



Was im 19. Jahrhundert durchaus Berechtigung hatte,
das nennt sich heute Erpressung eines ganzen Volkes.


.
 
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Hallo Sven!
Was im 19. Jahrhundert durchaus Berechtigung hatte, das nennt sich heute Erpressung eines ganzen Volkes.
Streik-Androhungen als Erpressung zu bezeichnen - ja, da bin ich bei dir!
Allerdings wird da erst mal nur der Arbeitgeber "erpresst".
Die Bahn hat aber die Forderungen der GDL nicht alle erfüllt, nur einen (für die GDL kleinen) Teil, und dadurch die "Erpressung" auf alle Bahn fahren müssende ab gewälzt. :fahne:
 
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Manchmal frag ich mich, wo denn die so oft beschworene Evolution über die letzten Jahrtausende stattgefunden hat, wenn erwachsene Menschen nicht in der Lage sind, eine der Situation angemesse Lösung eines aufgetretenen Problems zustande zu bringen.
Empathie bedeutet auch, nicht abertausende unbeteiligter Mitmenschen für persönliche Interessen zu instrumentalisieren!
 
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wer die Streiks der 70er Jahre erlebt hat, kann über die heutigen Maßnahmen, die punktuell eingesetzt werden, nur schmunzeln oder respektvoll anerkennen, dass diese effektiv gestaltet sind.

Das Selbständige Streikgegner sind - nachvollziehbar. Sie haben aber die Möglichkeit bei Interesse, sich in den Angestelltenstatus zu begeben... mit allen Abhängigkeiten auch bei der Verdienstgestaltung.


Diese und die in den letzten Jahrzehnten über Gebühr strapazierten Arbeitsverdichtungen - insbesondere auch bei der Bahn - sind im folgerichtigen Resultat der Streiks erkennbar.
Letztes Jahr bedurfte es nur des normalen, krankheitsbedingten Ausfalls von Stellwerkern, die in großen Teilen die Bahn lahmgelegt hat und die Kunden zu den Leidtragenden wurden... ich möchte nicht von einem ausgelaugten Lokführer gefahren werden, der in den Freischichten auch noch einspringen muss...

Da die Arbeitgeber heutzutage vorrangig an der Gewinnmaximierung interessiert sind - insbesondere die an der Börse notierten - was nur zu Lasten der Arbeitnehmer möglich ist, macht die Arbeit der Gewerkschaften als minimales Regulativ so wertvoll.
 
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Den Blödsinn finanzieren die Kunden der Bahn und der jeweiligen Fluggesellschaften. Die "Masse", wer auch immer das sein mag ist da ein wenig undifferenziert. ...

Wenn privilegierte "Kleingruppen" in einem Unternehmen ihre Forderungen durchsetzen, dann muss das Zuviel an anderer Stelle wieder eingespart werden, also bei den weniger exponierten Arbeitskräften..... die Gesamtkosten für den Faktor Arbeit werden sich nicht erhöhen. :eek:

Da ich kein Fan von Gewerkschaften, Arbeitersolidarität und Klassenkampf bin, beobachte ich es mit einem breiten Grinsen, wie sich die "Gewerkschaftsbewegung" nun gegenseitig durch unsolidarisches Verhalten zerlegt. :cool:
 
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Nicht gut! Nein, nicht gut.

Ich bin zwar weder Lokomotivführer noch Pilot, aber deren Job ist wesentlich härter, als Du dir vermutlich vorstellen kannst. Kleiner Tip, hinter dem persönlichen Horizont geht´s weiter...

Oh, du musst morgen zu einem Vorstellungsgespräch mit der Bahn fahren?

Kleiner Tipp, was mich nicht trifft ist mir so was von egal.:cool:
Denk mal drüber nach.
(Ich hoffe, du hast das Beispiel verstanden)
..........
Das Bild gefällt mir.:up:
 
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Ich denke, daß die Diskussion etwas in die falsche Richtung läuft. Der GDL als Sparten-Gewerkschaft geht es letztendlich doch um ihr Fortbestehen, schließlich gibt es ja noch die größere Gewerkschaft der Eisenbahner. Das Nebeneinander von diesen zwei Gewerkschaften macht wenig Sinn, deshalb wird ja auch an einem entsprechenden Gesetzentwurf gebastelt, der hoffentlich bald fertig ist.

Gruß

Thomas
 
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Moin
oh lala da treffen aber unterschiedliche Meinungen aufeinander:)
Ich bin ein Befürworter des Streikrechts, unabhängig davon ob ich persönlich betroffen bin oder nicht.
Ohne eine starke Arbeitnehmervertretung (Gewerkschaft) im laufe der "Industriellen Revolution" hätten wir heute noch eine 80 Stundenwoche, keinen bezahlten Urlaub, Kinderarbeit, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall....
da kein Arbeitgeber dieses "Freiwillig" eingeführt hätte.
Unabhängig davon ob es überzogene Forderungen sind oder nicht, muss ein Streik "Weh tun" sonst bringt er ja nix:).
Und ja ich würde auch einen Streik der Paketboten befürworten, auch wenn ich dann auf den bestellten "Foto-Pille-Pop" mal 1 Woche warten müsste:)
 
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Moin
oh lala da treffen aber unterschiedliche Meinungen aufeinander:)
Ich bin ein Befürworter des Streikrechts, unabhängig davon ob ich persönlich betroffen bin oder nicht.
Ohne eine starke Arbeitnehmervertretung (Gewerkschaft) im laufe der "Industriellen Revolution" hätten wir heute noch eine 80 Stundenwoche, keinen bezahlten Urlaub, Kinderarbeit, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall....
da kein Arbeitgeber dieses "Freiwillig" eingeführt hätte.
Unabhängig davon ob es überzogene Forderungen sind oder nicht, muss ein Streik "Weh tun" sonst bringt er ja nix:).
Und ja ich würde auch einen Streik der Paketboten befürworten, auch wenn ich dann auf den bestellten "Foto-Pille-Pop" mal 1 Woche warten müsste:)

Da bin ich ganz derselben Meinung. Ich gehöre zwar zu denen, die nicht streiken dürfen, erkenne aber das Streikrecht absolut an, auch dann, wenns mich mal behindert.
Aber: Das besondere am aktuellen GDL-Streik ist der GDL-Vorsitzende selbst. Wenn ich den im TV reden höre, habe ich den Eindruck, dass der Herr vor lauter Profilierungssucht den Knall nicht gehört hat. Sein Vorgänger ist übrigens derselben Meinung, wie man zwischen den Worten sehr schön heraushören kann.
Also, wenn man seine Wut auslassen will, dann bitte nicht an den Lokführern, sondern am GDL-Chef.
 
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......Der GDL als Sparten-Gewerkschaft geht es letztendlich doch um ihr Fortbestehen, schließlich gibt es ja noch die größere Gewerkschaft der Eisenbahner. Das Nebeneinander von diesen zwei Gewerkschaften macht wenig Sinn,..... Gruß

Thomas

Richtig. Die Situation von "two an a half Gewerkschaften" hatten wir im Öffentlichen Dienst auch mal. Damals gabs die ÖTV und die DAG, die sich gegenseitig die Köppe blutig gehauen haben, anstatt die Interessen ALLER ÖD-Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber zu vertreten. Die "halbe Gewerkschaft" ist der heute noch existierende Beamtenbund, der eh nie was ausrichten konnte, da Beamte nicht streiken dürfen. Heute sind aus ÖTV und DAG "Verdi" geworden, es wird also nur noch mit einer Stimme gesprochen. Die Bedeutung des Beamtenbundes ist noch weiter geschrumpft, da Verdi auch die Beamteninteressen vertritt, soweit das wegen der Alimentationshoheit der staatlichen Körperschaften überhaupt möglich ist.
 
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Die Frage ist aber hier: Muss er wirklich dem ganzen Land wehtun?

Moin
ich lasse jetzt mal die Gründe für einen Streik in diesem speziellen Fall außen vor.
In aller Regel sollte ja ein Streik auf Misstände bzgl. Arbeitssituation/ Bezahlung usw. aufmerksam machen.... und ja je breiter die "Masse" der betroffenen ist, umso wirksamer ist es .... was bringt es, wenn z.B. der Postbote in Hengasch streikt... keiner merkt es:)

Was mich aber in diesem speziellen Fall etwas nachdenklich stimmt, wieso wurden nach Ankündigung des "ersten Streiks der Lokführer" ohne Vorwahrung der Bahn schon Züge gecancelt obwohl die Lokführer noch nicht in den Streik getreten sind :confused:
 
Kommentar
.....
Was mich aber in diesem speziellen Fall etwas nachdenklich stimmt, wieso wurden nach Ankündigung des "ersten Streiks der Lokführer" ohne Vorwahrung der Bahn schon Züge gecancelt obwohl die Lokführer noch nicht in den Streik getreten sind :confused:

Weil die Lokführer es sich heraus nehmen, keinen Zug mehr zu bewegen, der sie zum Streikstart irgendwo in der Pampa "stranden" lässt. Das ist auch der Grund, weshalb am Ende des Streiks die Normalität so schwer in Gang kommt, weil z.B. der Zug A zu diesem Zeitpunkt eben nicht dort ist, wo er planmäßig sein sollte.

Zu deinem Beitrag, wir hätten heute keine sozialen Errungenschaften, hätten wir nie dafür gestreikt gilt aber nicht ganz. Es gab schon immer Großindustrielle, die von sich aus diverse Vergünstigungen geschaffen haben.

Heute finde ich aber, agieren Gewerkschaften nur noch aus Selbsterhaltungstrieb und wollen das Ganze nicht sehen. Gerade im Dienstleistungssektor geht jede Erhöhung der Personalkosten auf Kosten der Nutzer, die darauf angewiesen sind und die sind meist nicht gut auf der Tasche.

Letztendlich sind gerade Gewerkschaften daran schuld, dass große Industriezweige in Deutschland, wegen der hohen Kosten, ausgeblutet sind und wir uns heute mit der Globalisierung herum schlagen müssen.
Ich denke mal zurück an die Achtziger, als ein Herr Steinkühler für die Metaller 17%? Lohnerhöhung gefordert hatte und am Ende weit über 10%? durch gesetzt hatte. Oder denkt mal an die Textil- und Bekleidungsindustrie; ich musste nach mehreren hohen Abschlüssen, die Anzahl der in der Fertigung Beschäftigten, kräftig reduzieren und Fertigungsaufträge ins nahe Ausland vergeben; letztendlich hat es Niemandem genutzt und das Unternehmen musste schließlich die Fertigung komplett aufgeben. Kunden sind nämlich nicht auf mein Produkt angewiesen, sie kaufen woanders!

Und das ist gerade der Punkt, der mich im aktuellen Tarifstreit am meisten ärgert; es werden die geschröpft, die sich meist nicht wehren können.
 
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Weil die Lokführer es sich heraus nehmen, keinen Zug mehr zu bewegen, der sie zum Streikstart irgendwo in der Pampa "stranden" lässt. Das ist auch der Grund, weshalb am Ende des Streiks die Normalität so schwer in Gang kommt, weil z.B. der Zug A zu diesem Zeitpunkt eben nicht dort ist, wo er planmäßig sein sollte.

ist aus organisatorischen Gründen absolut nachvollziehbar....
aber warum hat die Bahn über diese Maßnahme nicht ihre Kunden informiert??
denn es sind ja viele Bahnkunden davon überrascht worden, weil ja der Streik für einen Tag später angesagt war??


Zu deinem Beitrag, wir hätten heute keine sozialen Errungenschaften, hätten wir nie dafür gestreikt gilt aber nicht ganz. Es gab schon immer Großindustrielle, die von sich aus diverse Vergünstigungen geschaffen haben.

ok habe es vielleicht etwas zu verallgemeinert, natürlich gab es Arbeitgeber/Großindustrielle die eine große soziale Kompetenz hatten, nur ist diese Eigenschaft meiner Meinung nach heute zumindest bei der "Führungsriege der Großindustriellen gänzlich abhanden gekommen.

Heute finde ich aber, agieren Gewerkschaften nur noch aus Selbsterhaltungstrieb und wollen das Ganze nicht sehen. Gerade im Dienstleistungssektor geht jede Erhöhung der Personalkosten auf Kosten der Nutzer, die darauf angewiesen sind und die sind meist nicht gut auf der Tasche.

na ja wenn ich mir die heutige Arbeitsmarktsituation so ansehe / Zeitarbeitsfirmen, Werkverträge, Ausheblung Kündigungsschutz durch zeitlich befristete Arbeitsverträge die dann zwei oder dreimal verlängert werden
scheinen mir "Gewerkschaften" heute genau so wichtig wie anodazumal.
( Ja es gibt auch positive Ausnahmen bei Arbeitgebern).
 
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