Wolf im Landkreis Osterholz-Scharmbeck gesichtet


Calgary617

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Roland L.

NF-F Premium Mitglied
Interessant in diesem Zusammenhang ist es auch zu erfahren, dass ein Land wie Niedersachsen eine Wolf-Beauftragte hat.
 

schneemann

NF-F Premium Mitglied
Ich habe gerade folgenden Artikel zugesandt bekommen:
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/OSTERHOLZER-KREISBLATT/524781/Ein-Wolf-streift-durch-den-Landkreis-Osterholz.html

Auch wenn die Umstaende anders sind als bei den natuerlich zugewanderten, es wird interessant zu sehen wie es mit dem Tier weitergeht und ob er in der Naehe bleibt. Was ich natuerlich hoffe, denn dann wuerde ich wenn ich dieses Jahr nach Deutschland komme doch tatsaechlich auf Wolfssuche gehen koennen :winkgrin:
Ich dachte es dauert noch ein wenig, bis Fotografen aus Kanda in Deutschland Wolf-Safaris buchen.

Grüsse
Heiko
 

dkochina

Auszeit
....... dass ein Land wie Niedersachsen eine Wolf-Beauftragte hat.
Nehmerländer im Länderfinanzausgleich leisten sich häufig bizzare Geldverbrennungspositionen - kommt nicht so drauf an, wird ja von anderen finanziert...... Vielleicht ist die Britta aber auch nur mit der Bettina befreundet und da hat man dann eine entsprechende Planstelle in Hannover geschaffen. :eek:

Ob ein paar Wölfe durch unsere Wälder streifen, oder auch nicht, hat mit Umweltschutz, oder naturwissenschaftlichem Ökologieverständnis reingarnix zu tun. - Jedoch, für den Naturknipser kann da schon ein wenig Serengeti-Feeling vor der Haustür aufkommen, ist doch auch nett. :fahne:
 

Roland L.

NF-F Premium Mitglied
Nehmerländer im Länderfinanzausgleich leisten sich häufig bizzare Geldverbrennungspositionen - kommt nicht so drauf an, wird ja von anderen finanziert...... Vielleicht ist die Britta aber auch nur mit der Bettina befreundet und da hat man dann eine entsprechende Planstelle in Hannover geschaffen. :eek:
Wenn ich Verschwörungstheoretiker wäre, würde ich behaupten, die haben den armen Wolf aus dem Zoo rausgeschmissen um die Planstelle zu rechtfertigen. Und seit dem versucht das arme und verzweifelte Tier zurück zu seinem Rudel zu kommen. ;)
 

Capra

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Interessant in diesem Zusammenhang ist es auch zu erfahren, dass ein Land wie Niedersachsen eine Wolf-Beauftragte hat.
.... die nicht beim Land, sondern bei der Landesjägerschaft Niedersachsen auf der Gehaltsliste steht!
Desweiteren gibt es noch gut 40 ehrenamtliche WolfsberaterInnen in Niedersachsen.

Bin gespannt, ob das wirklich der kleine Ausbrecher von der Wingst ist.
 

Calgary617

Unterstützendes Mitglied
Nehmerländer im Länderfinanzausgleich leisten sich häufig bizzare Geldverbrennungspositionen - kommt nicht so drauf an, wird ja von anderen finanziert...... Vielleicht ist die Britta aber auch nur mit der Bettina befreundet und da hat man dann eine entsprechende Planstelle in Hannover geschaffen. :eek:
:lachen: Da verweise ich doch mal auf den gern zitierten Ausspruch von Dieter Nuhr :rolleyes:

Ob ein paar Wölfe durch unsere Wälder streifen, oder auch nicht, hat mit Umweltschutz, oder naturwissenschaftlichem Ökologieverständnis reingarnix zu tun. - Jedoch, für den Naturknipser kann da schon ein wenig Serengeti-Feeling vor der Haustür aufkommen, ist doch auch nett. :fahne:
Ist das Internet nicht eine tolle Sache? Da kann man herrlich drauflostippen und irgendwelche Meldungen kritisieren, da man auf Grund seines Biologiestudiums alles weiss und das auch noch viel besser als die anderen, auch wenn man gar nicht weiss, worum es eigentlich geht.

Bloed nur, wenn man sich dann Letztenendes als nichts anderes als ein Schnacker praesentiert, wenn man sich nicht mal die Muehe macht google anzuschmeissen und zu schauen, worueber man da losblubbert.

[MENTION=583]roland[/MENTION]: Wie Capra schon sagt, Niedersachsen ist auf eine Rueckkehr des Wolf mit 42 ehrenamtlichen Helfern vorbereitet, das Ganze laeuft unter "Niedersaechsisches Wolfkonzept", einer Zusammenarbeit der Behoerden und Jaegern denen es darum geht Ansprechpartner zu stellen im Falle von Wolfssichtungen. Einmal um die Bevoelkerung aufzuklaeren, im Schadensfall bei Wolfsrissen zu helfen und Nutztierhaltern ueber Praeventivmassnahmen zu informieren, um Schaeden vorzubeugen, wenn denn Woelfe gesichtet werden.

Durch die Naehe zu den ostdeutschen Bundeslaendern ueber die die Woelfe nach Niedersachsen gelangen erwartet man ueber kurz oder lang mehr Rueckkehrer die eventuell sogar sesshaft werden. Fuer den Fall wollte man vorsorgen und hat eben dafuer das Konzept 2010 beschlossen, nachdem zuvor immer wieder Woelfe aus dem Osten oder Hessen nach Niedersachsen kamen. Gerade der riesige Truppenuebungsplatz in Munster koennte mit seinen Waeldern und ausreichendem Bestand an Beutetieren wie auch andere (ehemalige) Truppenuebungsplaetze eine interessante Umgebung fuer zugewanderte Woelfe werden, dort kam es vor einigen Jahren zu vereinzelten Sichtungen bis in die Kreise Celle und Soltau-Fallingbostel.
 

dkochina

Auszeit
......Da kann man herrlich drauflostippen und irgendwelche Meldungen kritisieren, da man auf Grund seines Biologiestudiums alles weiss und das auch noch viel besser als die anderen, auch wenn man gar nicht weiss, worum es eigentlich geht. ......
Ja, worum geht es denn eigentlich?

Ein Wolf ist aus dem Zoo ausgepüchst und streift nun durch die Felder. 40 Naturverklärte stehen schon als Wolfswiedereingliederungshelfer ehrenamtlich Fernglas bei Fuß. Nun müssen noch ein paar Wolfsrudel aus dem Osten die munsterländer Heide durchqueren und (fast) alle sind glücklich. - Natürlich ist es schön, wenn Naturfotografen quasi vor der Haustür den wilden Wolf vor die Linse bekommen. Der Adrenalinstoß ist größer, als beim auffliegenden Rebhuhn, kann ich nachvollziehen.

Ein höheres Naturschutzziel kann ich jedoch nicht erkennen, nur ein bißchen mehr Freilandzoo in unseren (künstlichen) Kulturlandschaften. Ja, worum geht es eigentlich?
 

Timotheos

Sehr aktives Mitglied
Ja, worum geht es denn eigentlich?

Ein Wolf ist aus dem Zoo ausgepüchst und streift nun durch die Felder. 40 Naturverklärte stehen schon als Wolfswiedereingliederungshelfer ehrenamtlich Fernglas bei Fuß.
Ohne mich jetzt tief in diesen speziellen Fall eingelesen zu haben, vermute ich, dass diese 40 Ehrenamtlichen nicht wegen des ausgebüxten Wolfes "Fernglas bei Fuss" stehen, sondern weil ganz einfach allgemein im Land wieder mit Wöfen zu rechnen ist und die Verwaltungen vorbereitet sein wollen. Das halte ich für vernünftig, nicht für verklärt.

Du musst doch nicht jeden Kriegspfad betreten, Det.

:)
 

dkochina

Auszeit
....sondern weil ganz einfach allgemein im Land wieder mit Wöfen zu rechnen ist und die Verwaltungen vorbereitet sein wollen. Das halte ich für vernünftig, nicht für verklärt.

Du musst doch nicht jeden Kriegspfad betreten, Det.

:)
Natürlich kann jeder seine Freizeit gestalten, wie er will. Und ohne Frage gibt es weniger sinnvolle Betätigungen, als die mögliche Rückkehr der Wölfe zu begleiten.

Ich habe ja auch nichts dagegen, wenn man sich an freilebenden Wölfen erfreut. Was mich nur immer wieder stört, ist die Tendenz, daß die Wiederansiedlung von ein paar Wolfsrudeln mit "höheren Werten", wie Naturschutz, oder Ökologie verwechselt wird. Es ist einfach nur etwas mehr Abwechslung in unserem Freilandzoo vor der Haustür, ökologisch völlig unbedeutend. - Dieser Thread wird in der Rubrik Umweltschutz-Themen gepostet, ja und das schreit natürlich nach Widerspruch.........
 

gert på sveden

Unterstützendes Mitglied
Ja, worum geht es denn eigentlich?

Ein Wolf ist aus dem Zoo ausgepüchst und streift nun durch die Felder. 40 Naturverklärte stehen schon als Wolfswiedereingliederungshelfer ehrenamtlich Fernglas bei Fuß. Nun müssen noch ein paar Wolfsrudel aus dem Osten die munsterländer Heide durchqueren und (fast) alle sind glücklich. - Natürlich ist es schön, wenn Naturfotografen quasi vor der Haustür den wilden Wolf vor die Linse bekommen. Der Adrenalinstoß ist größer, als beim auffliegenden Rebhuhn, kann ich nachvollziehen.

Ein höheres Naturschutzziel kann ich jedoch nicht erkennen, nur ein bißchen mehr Freilandzoo in unseren (künstlichen) Kulturlandschaften. Ja, worum geht es eigentlich?
Hallo Det!

Ich finde man kann sehr wohl diskutieren in welchem Ausmaß Artenvielfallt in einem industrialisierten und z.T. dichtbevölkerten Land wie Deutschland möglich ist. Wenn du so eine Diskussion führen möchtest würde ich mir jedoch wünschen, dass deine Beiträgen etwas weniger polemisch wären.

Mit freundlichen Grüßen
gerT
 

dkochina

Auszeit
......dass deine Beiträgen etwas weniger polemisch wären.

Mit freundlichen Grüßen
gerT
Mag sein, daß ich bei diesem Themenkomplex zur Polemik neige.

Leider ist die ökologische, grüne, Umweltschutzecke primär mit ideologischen Weltverbesseren durchsetzt, die sich ganz bewußt nicht mit Thermodynamik, Populationsgenetik und der Evolutionslehre beschäftigen wollen.

Ob eine besondere Artenvielfalt überhaupt ein natürliches, ökologisch Ziel darstellt, darüber kann man sich schon trefflich streiten. Gibt es unbesetzte Nischen, dann wird sich da schon was neues entwickeln. Da braucht die Natur keinen Geburtshelfer Mensch.

Zumal die meisten "grünen Vögeln" Artenvielfalt nicht als Wert ansich ansehen, sondern die Natur eben wertend einteilen. Es gibt Pflanzen und Tiere, die finden wir schöner, spannender, nützlich, etc. und da freuen wir uns über das Einwandern. Diese subjektive, anthropogene Unterstützung braucht das Leben ganz sicher nicht.
 

Timotheos

Sehr aktives Mitglied
Diese subjektive, anthropogene Unterstützung braucht das Leben ganz sicher nicht.
Das ist ein wichtiger Punkt, man muss die normativen Standpunkte von den wissenschaftlich deskriptiven unterscheiden. Viele Umwelt-Aktivisten sind mit der "deutschen Romantik" enger verbunden als sie sich bewusst sind.
 

gert på sveden

Unterstützendes Mitglied
Das ist ein wichtiger Punkt, man muss die normativen Standpunkte von den wissenschaftlich deskriptiven unterscheiden. Viele Umwelt-Aktivisten sind mit der "deutschen Romantik" enger verbunden als sie sich bewusst sind.
Du meinst sie beziehen sich auf das Weltbild von Eichendorf, v. Arnim, Brentano usw.?

Hälsningar
gerT
 

Furby

Nikon-Clubmitglied
Was sind schon die 40 Wolfsberater gegen die Berater des peinlichen Wulffs, der ja bekanntlich auch seinen ersten (politischen) Freigang in Niedersachsen genoss :D

Eigentlich sind wir hier ja ein Fotoforum, deshalb kratze ich mich schon gewaltig am Kopf, weshalb jetzt wegen jedes Wolfes, den irgendwann und irgendwo einer sieht, ein neuer Thread aufgemacht wird. Vielleicht könnten die Mods das Ganze ja unter einem Sammelthread "Die Rückkehr der Wölfe" zusammenfassen und damit einen größeren Tummelplatz für die Amateurökologen unter den Nikonfans schaffen. :winkgrin:
 

Timotheos

Sehr aktives Mitglied
Du meinst sie beziehen sich auf das Weltbild von Eichendorf, v. Arnim, Brentano usw.?
Novalis vielleicht eher: Nicht die Schätze sind es, die ein so unaussprechliches Verlangen in mir geweckt haben, sagte er zu sich selbst; fern ab liegt mir alle Habsucht: aber die blaue Blume sehn’ ich mich zu erblicken. Das Diesseits im Umbruch weckt stets die Sehnsucht nach dem Ideal als Heimat, als Anker in der Zeit. Und so wie die Romantik Natur und Wald idealisiert, so tun es ganz viele "Umweltaktivisten" heute. Sehr motiviert, aber oft nicht gerade kritisch.
 

Stefan M.

NF Team
(...) deshalb kratze ich mich schon gewaltig am Kopf, weshalb jetzt wegen jedes Wolfes, den irgendwann und irgendwo einer sieht, ein neuer Thread aufgemacht wird. (...)
Das ist schlicht der ungesunden Hechelei nach vermeindlicher "Aktualität" geschuldet. Aber wir basteln ja fröhlich selbst an der inflationären Überflutung mit, auch hier und ob gewollt oder nicht, die Spirale dreht sich schneller.
 

Timotheos

Sehr aktives Mitglied
Das ist schlicht der ungesunden Hechelei nach vermeindlicher "Aktualität" geschuldet. Aber wir basteln ja fröhlich selbst an der inflationären Überflutung mit, auch hier und ob gewollt oder nicht, die Spirale dreht sich schneller.
Wölfe in Deutschland sind ein spannendes Thema, das zunehmend fotografisch interessant wird. Insofern kann man die Aktualität solcher Meldungen in einem Fotoforum nicht ganz bestreiten.
 
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