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Norden
Guest
Das stimmt so nicht. Raw-Bilder haben an sich keinen Farbraum, da sie einfach die Sensordaten aus der Kamera enthalten. Erst beim Entwickeln wird den Bildern ein Farbraum zugewiesen.Stephanie78 schrieb:Meine RAW-Bilder sind alle in Adobe RGB, damit ich Reserven für's Ausbelichten habe (ich habe einen Onlineanbieter, der Adobe RGB unterstützt).
Die RAW-Bilder werden auch unbearbeitet und in Adobe RGB von mir auf
CDs gebrannt.
Und gerade zum Feinschliff würde ich sie im grösseren Farbraum belassen und erst zum Export in 8bit sRGB umwandeln.Stephanie78 schrieb:In sRGB wandel ich die Fotos wenn erst nach der Bearbeitung in Camera
RAW um und dann geht's ab zum Feinschliff in CS oder CS2.
Verlustfrei wirst du es nicht hinbekommen, da 8 bit und sRGB einfach weniger Farben darstellen können als 16bit und ein grösserer Farbraum.Stephanie78 schrieb:Du schreibst jedoch, dass ich die Fotos für die Bearbeitung in Photoshop
auch in Adobe RGB lassen soll (16Bit bleiben bei mir immer bis zum Schluss
erhalten, erst kurz vor'm Abspeichern wandel ich die 16Bit in 8Bit um) -
wie mache ich das genau in Photoshop, so dass die Umwandlung verlust-
frei bleibt und die Bildqualität nicht beinträchtigt?
Wichtig ist, dass du erst in den kleineren Farbraum umwandelst und dann in 8 bit. Begründung: arbeitest du mit 8 bit in einem großem Farbraum, so musst du mit den 256 Stufen pro RBG-Kanal den grösseren Gammut von AdobeRGB darstellen, d.h. die Tonunterschiede zwischen zwei Werten werden grösser, als wenn du mit 16 bit arbeitest.
Auch wenn du es erstmal nicht an deinem Monitor sehen kannst, so ist die höhere Genauigkeit doch da und wirkt sich auf die Bildbehandlung aus.Tom (C:= schrieb:So pauschal stimmt das leider nicht. Nur wenn der Farbraum des Monitors relativ nah an den großen Arbeitsfarbraum herankommt, kann das Sinn machen. Denn nur dann kann man die entstehenden Farben auch sehen.
Wenn der Monitor nicht mal sRGB vollständig darstellen kann, macht es keinen Sinn einen noch größeren Farbraum zu verwenden. Da hilft auch die beste Kalibrierung nichts. Wenn der Monitor die Farbe nicht darstellen kann, dann kann er es halt nicht.
Es ist also jeweils eine individuelle Entscheidung.
Im Gegensatz zu dem in dem anderen Thread beschriebenen Phänomen spreche ich hier von Tonwertabrissen im Histogramm, die das Histogramm kammartig aussehen lassen. Da fehlen einfach Farbabstufungen. Dadurch werden dann z.B. Farbverläufe stufig.Stephanie78 schrieb:Man muss aber bedenken, daß die Abrisse dann beim konvertieren in einen kleineren Zielfarbraum entstehen können.
Siehe z.B. Posting #57 des folgenden Threads:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?p=433737#post433737
Das passiert z.B. wenn man ein schmales, mittiges Histogramm auseinanderzieht. Dann fehlen bei 8bit einfach die Zwischenwerte, die für die Ausdehnung des Histogramms gebraucht werden. Bei 16bit ist da noch genug Reserve vorhanden.