Wie ist das, fragt ihr vorher ob ihr fotografieren dürft?

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fotostudio schrieb:
Herzspezialist, der ... sich einen Truck gekauft hat, ...
Kenne den Bericht nicht, aber wenn er sich einen Truck gekauft hat und ein bisschen rumfährt, um sich wie Rubber Duck als harter Hund zu fühlen, dann ist das so, wie wenn ich mir ein Pferd und 10 Kühe kaufe, um ein bisschen Cowboy zu spielen. Das ist halt der reiche alte Mann, der sich seinen Bubentraum erfüllt. Die Realität des Lohnkutschers zwischen gnadenlosen Terminstress, unnachsichtigem Fahrtenschreiber und Lohndruck durch Ostsklaven, die für's halbe Geld doppelt so viel fahren, ist eine etwas weniger romantische.

fotostudio schrieb:
Für uns schon, für die leider nicht.
 
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tengris schrieb:
Kenne den Bericht nicht, aber wenn er sich einen Truck gekauft hat und ein bisschen rumfährt, um sich wie Rubber Duck als harter Hund zu fühlen, dann ist das so, wie wenn ich mir ein Pferd und 10 Kühe kaufe, um ein bisschen Cowboy zu spielen. Das ist halt der reiche alte Mann, der sich seinen Bubentraum erfüllt. Die Realität des Lohnkutschers zwischen gnadenlosen Terminstress, unnachsichtigem Fahrtenschreiber und Lohndruck durch Ostsklaven, die für's halbe Geld doppelt so viel fahren, ist eine etwas weniger romantische.


Für uns schon, für die leider nicht.


Ne, ne.
Der ist richtig umgestiegen. Ein Aussteiger halt.
Der Herzchirurg hat sein Skalpell an den Nagel gehängt und macht jetzt auf "Lohnkutscher", mit der osteuropäischen Lohnkonkurrenz.
Wenn ich mich richtig erinnere, war ihm Transplantation von Herzen zu stressig. :nixweiss:
Aber wie Du schon gesagt hast: Du hast den Bericht nicht gesehen. :)
 
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Habe diesen Thread noch einmal genau durchgelesen und das schon beim schnellen Überfliegen merkwürdige Gefühl hat sich noch erhärtet. nikooner hat sich meiner Meinung nach exakt so verhalten, wie man sich in einem zivilisierten Land nun einmal verhält. Er hat nach der Einwilligung für ein Foto gefragt und er hat die Ablehnung akzeptiert. Diese Ablehnung mag auf den ersten Blick unverständlich sein, aber es ist durchaus denkbar, dass es hier konkrete Anweisungen des Arbeitgebers gibt. ("Nein...! Wir haben schon soviel erlebt, nein bitte nicht!"). So ein Typ mit der Kamera könnte ja auch von Greenpeace sein und das Bild für die nächste Kampagne brauchen. Überhaupt wenn er zu Fuß unterwegs ist. Sehr verdächtig.

Wo es dann aber entgültig befremdlich wird, ist wenn in einem Forum, dass sich sonst nur allzugerne auf pingelige Rechtsstandpunkte zurück zieht, nicht nur ungeniert zur Missachtung der Rechte des von nikooner angesprochenen LKW-Fahrers aufgerufen wird, sondern dieser auch noch in die Rolle des bösen Buben gestellt wird. Das Posting von nikooner lässt keinen Schluss darauf zu, dass die Ablehung in unhöflicher oder gar aggressiver Weise vorgetragen wurde. "Nein bitte nicht!" heisst "Nein bitte nicht!" und nicht "Ich schlag dich mit dem Wagenheber zu Brei!".

No risk, no fun ist ok, aber es ist weder risk noch fun, sich gegenüber jemanden, der in Ruhe seinen Job machen und keine Schwierigkeiten haben will, wie der letzte Pöbel zu verhalten. Wer Nervenkitzel will, kann ja mal nach Bagdad fahren und ohne Genehmigung Coca Cola Anzeigen knipsen und ins Netz stellen. Ob ein Widersetzen von Seiten nikooners rechtlich angreifbar gewesen wäre oder nicht, das sollen die Anwälte diskutieren. Aber bitte nicht hier, wir wollen ja keine Rechtsberatung in diesem Forum.

Aufforderungen es mit den Rechten anderer nicht so genau zu nehmen wollen wir aber glaube ich auch nicht, oder?
 
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... denke, dass sich alles mit etwas feingefühl lösen lässt. vielleicht ist es dem guten, verheirateten fahrer gar nicht um seinen truck gegangen sondern blos darum, dass er zu mittag bei seiner letzten lieferung seiner firma sagte " ... na heute brauch ich überstunden. ist so ein sch... verkehr ... werde kaum vor 20:00 zurück sein ..." um einen nachmittag bei seiner freundin zu verbringen. da würde mir ein bild mit datum und uhrzeit auch nicht gefallen .... ;-)))

jedenfalls hat fragen noch nie geschadet. und ich würde auch - wenn es geht - konflikte vermeiden und nicht erst dann rechtfertigungen suchen, wenn ich damit konfrontiert werde. stell mir das so vor, als würde ich auf einem FKK gelände mit meiner ausrüstung herumlaufen und bestimmte personen fragen, ob ich ein portrait machen darf und eventuell auch veröffentlichen ... ist möglicherweise auch nicht allen befragten recht.

und na klar auch: ich frage auch nicht immer ;-))

... denke, es lässt sich viel juristisches normieren durch reden, fragen, feingefühl, oder auch einfach nur tun vermeiden und trotzdem den gesetzen gerecht zu werden.

verregnete grüsse!
wolfgang
 
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Nikki54 schrieb:
Der Herzchirurg hat sein Skalpell an den Nagel gehängt und macht jetzt auf "Lohnkutscher", mit der osteuropäischen Lohnkonkurrenz.
Das stelle ich nicht in Abrede. Wäre ich Herzchirurg mit Stresssymptomen, würde ich auch mal aussteigen und was anderes machen. Und wenn mir die Lohnkutscherei auf Dauer zu stressig wäre, würde ich in die Herzchirurgie zurück kehren oder mir vom langjährig angesparten noch ein paar schöne Jahre machen. Eine Perspektive, die der echte Lohnkutscher mit drei kleinen Kindern und Schulden auf dem halbfertigen Eigenheim vielleicht nicht so hat. Egal ob hier oder in Rumänien.
 
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tengris schrieb:
Das stelle ich nicht in Abrede. Wäre ich Herzchirurg mit Stresssymptomen, würde ich auch mal aussteigen und was anderes machen. Und wenn mir die Lohnkutscherei auf Dauer zu stressig wäre, würde ich in die Herzchirurgie zurück kehren oder mir vom langjährig angesparten noch ein paar schöne Jahre machen. Eine Perspektive, die der echte Lohnkutscher mit drei kleinen Kindern und Schulden auf dem halbfertigen Eigenheim vielleicht nicht so hat. Egal ob hier oder in Rumänien.

Stelle ich nicht in Frage.
Die Motivation des Aussteigers kenne ich auch nicht so genau. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass er das nicht just for fun in seiner Freizeit, oder so als Hobby betreibt.:)


Zum Thema:
Ich habe mir die ganze Zeit die Frage gestellt, wie ich das an der Tankstelle gemacht hätte. :kopfkratz:
Ich glaube aber, dass ich, genau so wie Nikooner es gemacht hätte. Fragen, und bei negativer Antwort diese auch akzeptieren.
 
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Hans- Joachim Byrdeck schrieb:
Hast Du etwas gegen diese so genannten Trucker?
Oder bist Du der Meinung das diese Menschen vom Bildungsstand her etwas schlechteres sind?
Mach Dir mal Gedanken wie die Waren, die Du täglich konsumierst, in die Regale des Supermarktes kommen.

Nur nicht aufregen.....:frown1:

Bis dann mal
HaJo

Hallo HaJo,
da hast Du mich aber kräftig missverstanden. Das bezog sich darauf, das es vermutlich unklug sein könnte, jemandem eine "rechtliche Lage" zu erklären, wenn der etwas nicht will. Das Fernfahrer für solche Überredungsversuche besonders ungeeignet sind, spricht nach meiner Meinung eher für sie, und nicht gegen sie.
Und, um die Frage deutlich zu beantworten: Nein, ich habe nichts gegen sie, ich war nämlich selbst mal einer. Alles klar?
 
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dongil schrieb:
ich war nämlich selbst mal einer. Alles klar?
Und wie geht's dir jetzt als Herzchirurg so?

Blöder Witz, weiss eh. Na gut, ich geh ja schon. Gute Nacht.
 
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Moin,

das, was tengris in Post #23 geschrieben hat, kann ich voll unterstützen.
"Eine Kamera ist keine Entschuldigung für schlechtes Benehmen." (Cartier-Bresson?)

Wenn ich fotografiere, sind 95% der Bilder zur Veröffentlichung bestimmt - Ausnahmen: Familienbilder u.ä., Fotos im Handballverein etc.

Also geht alles schön nach Vorschrift: Nicht auf private Grundstücke, keine erkennbaren Personen, sofern nicht eindeutig die Umgebung im Vordergrund steht, kein Markenzeichen als Hauptmotiv.

Und eher ein Model- oder Property-Release zuviel ausfüllen lassen als zuwenig.
Ich kenne zuviel Kollegen, die bei Shootings mit gebuchten Profi- Modellen plötzlich Post vom Anwalt bekommen haben, weil sie den Verwendungszweck ("zeitlich, räumlich und sachlich unbegrenzt" zwar besprochen, aber nicht eindeutig beschrieben hatten und die Bilder irgendwo auftauchten, wo es dem Model nicht gefiel.

Ein paar NoNos gibt es: Fremde Kinder - entweder will ich es veröffentlichen, dann brauche ich eh ein Release - ansonsten: Warum sollte ich fremde Kinder fotografieren?
Insgesamt: Menschen in Nahaufaufnahme, außer bei Veranstaltungen, wo ich als Profi zu erkennen bin.

Grüße
Christian
 
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Früher war nicht Alles besser - aber für Fotografen manches einfacher...
Jetzt ist manches verboten, manches unerwünscht...
Nicht jede Firma möchte Ihre Trucks ...
Nicht jede Eltern möchten ihre Kinder ...

Manche spinnen ...
manche sind ängstlich ...
manche sind verständlich überängstig ...
manche sind unverständlich überängstigt ...

gibt es Alles - man glaubt es kaum - und gehört manchmal sogar selbst dazu!

Gruß vom
Kay
 
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