Wertlose Objektivtests oder Fertigungstoleranzen ?

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Randle P. McMurphy

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Als Verwender von Nikon Altglas bin ich wegen einer Nikkor H 2,0/50
Review auf Wolfgang Steiners Homepage gestoßen.

Da ich ebenfalls sehr oft - sehr unterschiedliche Qualitätsurteile
zu den selben Optiken von verschieden "Internetfachleuten"
gelesen habe würde mir das einiges erklären.

Weil ich keine Erlaubnis habe seinen Text oder Auszüge zu kopieren
hier der Link:
http://www.wolfgangsteiner.com/blog-do-show-blogid-133.html

Falls Ihr hierzu Erfahrungen, Ideen und Meinungen habt - her damit !
 
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Ich sehe hier an meinem Eizo ebenfalls den Unterschied !

Was mich allerdings umhaut ist das Bild welches das Nikkor
AIs 1,8/50 abliefert - meines Erachtens das Schlechteste
der ganzen Reihe und nun vergleicht das mal mit dem Test
der Spanier hier !

http://www.camaracoleccion.es/objetivos_mtf.html#50_f18

Verrückt oder ?

Da würde ich einfach mal behaupten...Fehler beim Fotografieren (höchste Schärfe liegt auf dem Dachfenster oben rechts) oder Zentrierfehler...:fahne:




Die "Spanier" schreiben im Text alles sehr schlüssig....wobei mich nur das Ergebnis des "Micro-Nikkor 3,5/55mm" überrascht....meins ist spitze...:fahne::lachen:

...da sieht man auch die "Schwächen" dieser Tests "3 Sterne" Gesamtleistung klingt ja nicht so dolle....wenn man aber die klassische Arbeitsblenden anschaut (Bl.11-16), da sind die Werte sehr gut - überragend!

Grüße,
Jan
 
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Hi!

Ich sehe da schon deutliche Unterschiede:

3666829_org.crop.jpg



50mm.f1.8.org.crop.jpg



af-s_nikkor_18-55mm_f8_org.crop.jpg


:nixweiss:

Ja, bei den Dreien sehe ich die Unterschiede auch (deutlich). Aber zwischen den vier scharfen Objektiven sehe ich keine. Jedenfalls nichts, was den gesamten Blogeintrag und die Schimpftirade auf Nikons nachlässige Endkontrolle auch nur annähernd rechtfertigt. Aber vielleicht habe ich auch einfach falsche Vorstellungen. :fahne:
 
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In den 70 und 80ern hat man gemunkelt das die Objektive, die von den Herstellern zu den Tests geschickt wurden vorher schon sorgfältig ausgewählt wurden. Ein weiteres Problem sind die optischen Testbänke - deren Ergebnisse nur wenig mit der realen Fotografie zu tun haben. Ein bei optimalen Licht- und Kontrastverhältnissen getestetes Objektiv kann bei schlechten Licht völlig abkacken und andere laufen zur Höchstform auf. Die ganzen Test liefern nicht mehr als Anhaltswerte.

Seit dem WWW taucht noch ein anderes Problem auf - das unkontrollierte abschreiben und verbreiten von Testergebnissen und Meinungen. Das 1,8/50mm wird bis in Gipfel gelobt andere kommen zu einen völlig anderen Ergebnis. Das 2,8/17-55mm war unantastbar - erst als die D3 und D700 sich breit machte gestand man sich ein das es doch bei 55mm merklich schwächelt und bei 17mm ordentlich verzeichnet im Grund ein Gurke wie die 18-55 Kitscherbe die ein anderer zu den 10 besten Objektiven von Nikon zählt.

Ganz viele Fragezeichen??????????

Ich habe aufgehört Testergebnisse ernst zu nehmen. Ich schaue mir im Web Bilder an, die mit dem Objektiv gemacht worden sind - aber nicht die britzelscharfen und 24 mal überarbeiteten Bilder sondern den Müll der damit produziert wurde nur bei diesen Bildern weiß ich was mich eventuell erwartet. Nichts geht über Tante Erna in der prallen Mittagssonne im Gegenlicht vor dem Trevibrunnen ooc.

Ansonsten gibt es hier viele gute Fotografen und Kenner, die mit Objektiven Erfahrungen gesammelt haben von denen man profitieren kann. Wenn aber das 1,8/50mm zum 7936. mal empfohlen wird und der Schreiber hat es noch nicht ein mal dann befinden wir uns im Internet wo alles supergut oder auch sch**** ist.
 
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Holger hat da schon was wichtiges gesagt....;)
Testen sollte man eigentlich nur, wenn was auffälliges auf einen Fehler der Optik hindeutet, den man ändern oder feststellen will...

Schöner ist es doch sich mit den Stärken der einzelnen Linsen zu beschäftigen und sie dann auch dem entsprechend zu verwenden.....und das machen die Tests in den meisten Fällen nicht!

Daher sind mir ältere "Besprechungen" lieber, da wurden noch Bilder fotografiert und über Eindrücke geschrieben.....

Grüße,
Jan
 
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Was die Nikon Oldies betrifft hat er ja nur die Möglichkeit
vom Aussehen der Nikkore auf die technische Unversehrtheit
(Sturz = Beule = Fehler) zu schließen...

Und genau das kann man eben nicht und das sagte mir auch mal ein Servicetechniker, mit dem ich mich darüber unterhalten habe.
Ein Objektiv kann z.B. wiederholt aus größerer Höhe auf harten Teppichboden fallen aber obwohl es dann richtig knallt und das eine Dejustierung einer/mehrerer Linsen verursachen kann, muss äußerlich nicht etwas zu erkennen sein.
Bei schwereren Objektiven reicht auch z.B. eine Rasenfläche.

Was Wolfgang da in seinem Blog beschreibt, finde ich interessant. Nur kann ich das mit diesen Gebrauchtobjektiven nicht so ganz nachvollziehen aber vielleicht mache ich da ja einen Denkfehler...

Gruß
Heiko
 
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Daher sind mir ältere "Besprechungen" lieber, da wurden noch Bilder fotografiert und über Eindrücke geschrieben.....

You don’t make a photograph just with a camera.
You bring to the act of photography all the pictures you have seen,
the books you have read, the music you have heard,
the people you have loved

—Ansel Adams

Na dann wenden wir uns wieder unseren Eindrücken und Motivationen zu.
 
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You don’t make a photograph just with a camera.
You bring to the act of photography all the pictures you have seen,
the books you have read, the music you have heard,
the people you have loved

—Ansel Adams

Na dann wenden wir uns wieder unseren Eindrücken und Motivationen zu.


Da hat der liebe Herr Adams aber die Inhalte gemeint und nicht die Beurteilung einer Linse....:D

Mein Beitrag bezog sich aber auf einen "Objetiv Test" und die Bilder, die dafür gemacht wurden.

Grüße,
Jan
 
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Die da lautet?
Wie gesagt, ich bin ein wenig irritiert über einen Thread, der einen Lesezwang eines anderen Blogs beinhaltet. MuMn keine gute Art, einen Thread zu eröffnen ...

Niemand zwingt Dich hier im Forum Beiträge in einem Tread
zu verfassen dessen Sinn Du nicht verstehst oder ?
Beitrag bedeute im engeren Sinne auch zum Thema etwas
zu sagen zu haben und das vermisse ich bei Dir bisher ebenfalls.

Ziel des Treads war festzustellen ob Herr Steiners "Beobachtungen"
von anderen Benutzern des Forums auch schon bemerkt wurden.

Und zwar: Das es innerhalb einer Produktionslinie eines Objektives
teilweise gravierende Abweichungen gibt die sich Herr Steiner entweder
mit mangelhafter Endkontrolle oder Beschädigung beim Versand erklärt.
 
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Herr Steiner glaubt aber auch gravierende Unterschiede zu sehen, wo zumindest ich keine sehe. Zwischen dem 58er Noct und den drei Ai 50er f1:2 sehe ich keinen Schärfeunterschied. Nur die Belichtung differiert ein klein wenig, was aber nicht primär den Objektiven anzulasten ist. Daher scheint mir die ganze Diskussion an den Haaren herbei gezogen. Zumal er mit seiner manuellen Fokussierung zumindest beim 40er Micro ganz offensichtlich und möglicherweise auch beim 18-55 und beim 50er f1:1.8 AiS selbst die Fehlerquelle zu sein scheint. Am Ende bleibt für mich nur ein Meckerblog ohne Mehrwert und mit äußerst hypothetischen Mutmaßungen. Ich wette, ein erneuter Test dieser Objektive mit gewissenhafterem Aufbau brächte weit weniger Differenzen zu Tage und wenn man dann noch die Beschädigungen und den Verschleiß nach 40 Jahren Gebrauch herausrechnet, dann bleibt vermutlich nur die übliche und unvermeidbare Toleranz einer Massenfertigung übrig. :confused:
 
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Und zwar: Das es innerhalb einer Produktionslinie eines Objektives teilweise gravierende Abweichungen gibt die sich Herr Steiner entweder mit mangelhafter Endkontrolle oder Beschädigung beim Versand erklärt.
Ok, danke für die Aufklärung.

Aber dann hatte ich ja bereits tatsächlich beigetragen (aufgrund des Threadtitels), indem ich auf den weltweit besten Artikel zum Thema verlinkte (Post #7). Dieser Artikel unterscheidet auch sauber zwischen Fertigungstoleranzen und Beschädigungen, die tatsächlich auch vorkommen.

Deinen Einwurf verstehe ich daher nicht, insb. da ich eingangs nur anmerkte, dass man sehr wohl zitieren dürfe, worüber man diskutieren möchte. Das ist eine Frage der allgemeinen Diskussionskultur. Bei einem Treffen mit Freunden moderiere ich auch an und lege nicht einfach ein Papier auf den Tresen und sage: "lest, ich will dann mit euch darüber diskutieren" ...
 
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Die Überschrift und die Einleitung deutet das Thema doch sehr gut an, wo ist da jetzt das Problem?!......also zurück zum Thema...

Grüße,
Jan
 
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Da ich ebenfalls sehr oft - sehr unterschiedliche Qualitätsurteile zu den selben Optiken von verschieden "Internetfachleuten" gelesen habe würde mir das einiges erklären.

Wenn verschiedene Rezensenten in Ihren Besprechnungen ein und desselben Romans zu unterschiedlichen oder gar gegensätzlichen Bewertungen seiner literarischen Qualität kämen, dann ergäbe sich alleine daraus wahrscheinlich kaum der Verdacht, dass dies daran liege, dass ihnen jeweils inhaltlich deutlich unterschiedliche Ausgaben dieses Romans vorgelegen haben müssen.

Warum dieser Verdacht in Bezug auf unterschiedliche oder gar gegensätzliche Resultate der Besprechungen des gleichen Objektivs durch unterschiedliche Besprecher näher liegen sollte, erschließt sich mir aus den in dem nachstehend verlinkten Film veranschaulichten Gründen nicht:

https://www.youtube.com/watch?v=xCZ9TguVOIA
 
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Hallo!
Warum dieser Verdacht in Bezug auf unterschiedliche oder gar gegensätzliche Resultate der Besprechungen des gleichen Objektives durch unterschiedliche Besprecher näher liegen sollte, erschließt sich mir ... nicht.
Mir schon. :fahne:
Bei einem Buch ist der Inhalt (vorausgesetzt, es handelt sich um Exemplare der gleichen Ausgabe) identisch, selbst wenn der Bucheinband unterschiedlich sein sollte. :cool:
Bei einem Objektiv werden von den verschiedenen Rezensenten in der Regel unterschiedliche Exemplare des fraglichen Objektives getestet. :ja:
 
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Hallo!

Mir schon. :fahne:
Bei einem Buch ist der Inhalt (vorausgesetzt, es handelt sich um Exemplare der gleichen Ausgabe) identisch, selbst wenn der Bucheinband unterschiedlich sein sollte. :cool:
Bei einem Objektiv werden von den verschiedenen Rezensenten in der Regel unterschiedliche Exemplare des fraglichen Objektives getestet. :ja:

Das sehe ich schon etwas anders.....auch wenn alle Wörter identisch sind, beeinflusst dich der Buchtitel und sogar das Schriftbild in der Wahrnehmung der Geschichte.
Der Prozess der Umsetzung findet ja in deiner Fantasie statt, die das Geschriebene in Bilder umsetzt...;)

Grüße,
Jan
 
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Bei einem Objektiv werden von den verschiedenen Rezensenten in der Regel unterschiedliche Exemplare des fraglichen Objektives getestet.

Das ist zumindest in einem statistischen Sinne sehr wahrscheinlich. Dies ergibt sich jedoch bereits aus den Kennntnissen von Naturwissenschaft und Technologie über die Fertigungsprozesse von Objektiven, und bedarf zur Bestätigung oder Erhärtung daher sowieso keines Hinweises auf gegebenfalls unterschiedliche Testberichte.

Und da unterschiedliche Testergebnisse auch 1001 völlig andere Gründe haben können, als die in der Massenfertigung auch bei in den Verkauf gelangenden Exemplaren auftretenden Abweichungen von Soll- und Ist-Werten, sind sie als Beleg für die Existenz solcher Abweichungen also erstens verzichtbar und zweitens auch untauglich. Denn alleine aus dem Umstand, dass Testergebnisse voneinander abweichen - also ohne Bezugnahme auf weitere Informationen, ergeben sich ja selbstverständlich keine notwendigen Schlüsse auf die Ursachen der Unterschiede zwischen den Testberichten, sondern bestenfalls mehr oder weniger unterhaltsame Spekulationen über diese Ursachen.

Dass viele Mitglieder hier übrigens wohl mit einiger Selbstverständlichkeit - also ganz ohne Bezugnahme auf die Unterschiedlichkeit mancher Besprechnungen als "Beleg" - von der Möglichkeit solcher Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Werten ausgehen, scheint meines Erachtens zum Beispiel alleine schon die Vielzahl der Resultate einer Suche nach Beiträgen nahe zu legen, in denen der Begriff "Dezentrierung" vorkommt.

Eine (im Unterschied zu: "die") meines Erachtens übrigens recht naheliegende Ursache für die Unterschiedlichkeit von Testergebnissen im Sinne von Messergebnissen, scheint mir nicht zuletzt der Umstand zu sein, dass ich mich im Moment gerade nicht einmal an zwei Testinstitute erinnern kann, die bei ihren Messungen methodisch völlig identisch vorgehen.
 
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ich möchte jetzt nicht auf die Objektive eingehen, sondern eher auf die Aussage über Ama..n; Treffer, versenkt !
Ich habe dort bereits mehrere hochpreisige Objektive der 70-200/f2.8-Klasse gekauft. Durch die Bank bekam ich "Gurken" geliefert. Ich habe dann im Media gekauft, welche auf Anhieb perfekt passten.
Der Hammer war aber ein AF-S 70-300. Der Versandkarton war in Ordnung. Der goldene Originalkarton war aber so zerdeppert, dass ich das Objektiv nicht einmal ausgepackt habe.
 
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Das es bei Objektiven Fertigungsstreuungen gibt kann ich klar bestätigen, mit teilweise sehr krassen Auswirkungen.
Beispiele:

Nikon AF-S 2,8/70-200 G ED VR I, neu im Fotohandel gekauft. Erstes Objektiv Flau und wenig Scharf, 2. Objektiv Perfekt, besitze ich Heute noch.

Bei einem Sigma Weitwinkelzoom 4 Stück bei diversen Fotohändlern getestet, alle entweder völlig oder teilweise Unscharf. ein Fotohändler meinte "10 Stück müsste ich schon testen um ein gutes zu bekommen!

Ein Nikon AF-S 4,0/200-400 G ED VR I mit einem Canon EF 4,5-5,6/100-400 L IS USM bei vergleichbaren Blenden verglichen (natürlich wie immer mit einem soliden Stativ).
Das Canon Objektiv war bei allen Brennweiten wesentlich besser.
Ist das Streuung oder Normal?

Die Liste lässt sich problemlos fortsetzen.

Mein Fazit:
Objektivtests geben eine Richtung vor, aber vor dem Objektivkauf kommt immer der Test!

PS
Natürlich ist Abbildungsqualität nicht alles,
aber mit gutem Werkzeug machts einfach mehr Spass.
 
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