Frage Welches Objektiv für meine D5100

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Peaci

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Hallo zusammen,
ich hoffe hier kann mir weiter geholfen werden. :)
ich besitze seit rund 1 jahr die d5100 mit dem standartobjektiv Nikon DX AF-S Nikkor 18-55mm mit VR. nun wollt ich mir mal ein 200mm oder 300mm objektiv zulegen. leider sind durch meine behinderung meine finanziellen mittel sehr begrenzt und ich kann nicht mehr als 150€ dafür ausgeben.

von einem freund habe ich ein angebot bekommen für 25€ ein
Tamron AF Aspherical XR DiII LD (IF) 18-200mm zubekommen.
dieses hat "nur" 5 kontakte, mein anderes dagegen 7 kontakte.
ausserdem fokussiert es nicht automatisch obwohl AF drauf steht. die schärfe muss ich also immer nachjustieren. ist das objektiv kaputt oder ist es einfach nur nicht für meine kamera geeignet?

bei amazon hätte ich in meinem preisbereich mich für dieses:

http://www.amazon.de/dp/B0012UUP02/?tag=netzwfotognik-21

oder

http://www.amazon.de/dp/B000HDZAUA/?tag=netzwfotognik-21

entschieden.

könnt ihr mir sagen ob es die richtigen objektive sind, die auch wirklich autofokussieren können oder ob die auf meine kamera passen? ich habe schon viele seiten gewälzt aber so richtig schlau bin ich leider auch nicht draus geworden. :(

hoffe ihr könnt mir tips geben. vielen dank im voraus.

lg
rene
 
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das 18-200 ist ein "superzoom", welches auf grund seines großen brennweitenbereichs eine reihe von kompromissen eingehen muss (selbst wenn es an deiner kamera einen autofokus hätte, was es wegen des fehlenden antriebs aber nicht hat). ich würde dir raten, ein reines telezoom zu kaufen, kommt billiger (oder jedenfalls nicht teurer) und dürfte in seinem bereich einem superzoom optisch überlegen sein. zum tamron 70-300 kann ich nichts sagen, aber für 129 euro würde ich nicht allzuviel erwarten, das zweite tamron ist für canon. sieh dir doch mal das 55-200vr an, ab 159 euro neu zu haben: http://www.idealo.de/preisvergleich...ikkor-55-200mm-f4-0-5-6-g-if-ed-vr-nikon.html
 
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Hallo, Deine D5100 hat keinen eingebauten AF-Motor, also muss Dein Objektiv einen haben, sonst funktioniert der AF nicht.

Bei Tamron ist das schwierig, da kann man das nur über die genaue Artikelnummer des Objektivs sehen, ob es einen "Built in Motor" hat (auf der Verpackung steht das zwar auch, aber die ist austauschbar). Neuere Tamrons haben dann die Abkürzung PZD (PieZo Drive) oder USD (Ultra Silent Drive) in der Bezeichnung.

Bei Sigma musst Du auf HSM und bei Nikon eben auf das AF-S achten, sonst funktioniert der AF NICHT.

Damit kommt in Deiner Preisklasse allerdings nur ein 55-200 in Betracht, entweder von Sigma oder Nikon. Von den 18-200/250/270/300 würde ich die Finger lassen, so wie Hanner B das schon ausgeführt hat.

Sollte es ein 70-300 sein, dann spare auf die Tamron Version mit VC (Vibration Compensation) oder auf das Nikkor 70-300 mit VR (Vibration Reduction). Eventuell kommt noch das Nikkor AF-S 55-300 VR in Frage, das ist ein DX Objektiv (paßt zur D5100) und kostet ca. 250,-. Andere würde ich nicht nehmen, die Qualität wird einer D5100 nicht gerecht.
 
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vielen dank für eure ausführliche erklärung. ich werde mich wohl für das
Nikkor AF-S 55-200mm 1:4,0-5,6 G DX ED VR
entscheiden.
ihr habt mir die entscheidung sehr leicht gemacht. wenn ich raus gefunden habe, wie ich hier fotos posten kann, dann zeige ich euch gern mal einige meiner fotos :)
ich wünsch euch ein schönes wochenende. :)

lg
rene
 
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Hallo,

ich bin neu im Forum und weiß nicht, ob ich einen neuen Thread eröffnen muss oder hier eine weitere Frage anhängen darf. Also verzeiht mir, wenn ich hier falsch bin.

Nun meine Frage: Ich möchte mir für eine Afrikareise (Natur und Tiersafari) ein Telezoom für meine d5100 zulegen. Mein Budget reicht bis ca. 1000 €, ich besitze das Kitobjektiv 18-105mm und eine Festbrennweite mit 50mm. Ich stelle mir eine Maximalbrennweite ab 300 mm vor und habe dafür schon einige Zeit recherchiert. Nun schwanke ich zwischen folgenden beiden Objektiven: Nikon AF-S ED 28-300/3.5-5.6 G VR und Nikon AF VR 80-400 / 4,5-5,6D ED

Was meint ihr dazu? Kann ich beide für die d5100 verwenden? Gibt es noch bessere Alternativen?

Vielen Dank schon einmal für eure Antworten :)
 
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Das 28-300 ist ja eher ein Superzoom (10-facher Zoom) und daher würde ich es nicht als klassische Erweiterung im Telebereich sehen. Das Af-D 80-400 ist so schlecht nicht, aber mit dem Objektiv hast Du an der D5100 keinen (!) Autofokus. D.h. für Safari bzw. auch allgemein ungeeignet. 400mm mit dem Sucher der D5100 scharf stellen, kann man vergessen. Mein Tipp wäre in dem Preisbereich und für das Vorhaben das Sigma 150-500. denn für eine Tiersafari sind 300mm (an DX) zu wenig.

Gruß
Matthias
 
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Ich würde auch zum Sigma 150-500 raten.

Nicht ganz im Rahmen von Connie23 (gebraucht vllt. schon), das Sigma 50-500.
 
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Gibt es noch bessere Alternativen?

Anstelle des 28-300 wäre das entsprechende Pendant an einer DX-Kamera wie der D5100 das AF-S 18-300VR. Das ist aber ein ziemlicher Brocken bezogen auf die Kameragröße und nicht günstig (ca. 800,00 €). Die Leistung ist im Bereich dessen, was man von Superzooms erwarten kann. Einen Test gibt es hier. Manche schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, andere können mit den bauartbedingten Kompromissen gut leben, aber das ist hier eine ständige Grundsatzdiskussion.

Optisch besser sind wohl das DX 55-300VR und das 70-300VR, die beide gewichts- und größenmäßig ganz gut mit dem relativ kleinen Body der D5100 harmonieren. Das 70-300VR hat einen schnelleren Autofokus, das 55-300VR halte ich für minimal sichtbar besser an beiden Enden des Brennweitenbereichs.

Das alte AF-D 80-400VR hat an der D5100 keinen Autofokus, das neue AF-S 80-400 VR II hätte diesen, liegt aber preislich über 2.000,00 €.

Die genannten Sigmas dürften für Freihandaufnahmen (vermutlich ohne allzu große praktische Erfahrung in dem genannten Metier ;)?) zu groß, schwer und unhandlich sein. Letztlich kann man das aber nur selbst entscheiden, indem man so ein Objektiv an die eigene Kamera flanscht und ausprobiert, ob es noch zu halten ist oder nicht. Wobei der kurze Test im Laden natürlich nicht der realen Aufnahmesituation unterwegs entspricht.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich würde das 70-300VR nehmen oder sogar das 18-300VR, wenn ich nicht so gern Objektive wechseln wollen würde. Das kann sich bei Safari-/Gruppenreisen durchaus zum Problem entwickeln, wenn es nicht explizit eine "Fotoreise" für ambitionierte Fotografen ist.
 
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ISBN:

Das mit dem fehlenden Autofocus habe ich übersehen. Ich einfach davon ausgegangen, dass das einen hat, weil AF dabei steht. :kopfkratz: Hab mich wohl als Rookie geoutet.

Das Sigma 150-500 hatte ich auch schon in der engeren Auswahl, wollte dann aber doch keine Lücke im Brennweitenbereich...aber vielleicht trotzdem eine Überlegung wert. :gruebel:

Das Sigma 50-500 ist mir dann doch noch zu teuer. Ich hab mir auch den Thread durchgelesen, wo beide Sigmas verglichen werden und da kommt das 50er nicht wirklich besser weg. Aber damit hätte ich dann natürlich wieder alles abgedeckt.

Die drei Nikkore hatte ich anfangs auch im Auge, dann dachte ich aber, dass 300 für eine Tiersafari vielleicht doch noch zu wenig ist?

Hmmm, die Entscheidung wird immer schwieriger statt leichter :D
 
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Connie, vergiß` mal das mit der Brennweitenlücke. Die "Lücke" zwischen 105 und 150mm kannst Du bei größeren Entfernungen schlicht vergessen, zumal wenn man im Auto sitzt, und zu Fuß macht das allenfalls ein paar Schritte aus.

Und - bitte nicht falsch verstehen - ich habe den Eindruck, dass Du keine reale Vorstellung davon hast, wie sich die langen und ungewohnt schweren Teles in der Praxis anfühlen und wie man damit verletzungsfrei zu ansehbaren Bildern kommt, gerade auch auf einer Reise und unter Bedingungen, die vielleicht nicht ganz alltäglich sind. Deshalb bisher hier meine Tendenz, sich das Fotoleben nicht noch unnötig mit Gerät zu belasten, das erst einmal beherrscht werden will. Aber korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege.
 
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Und - bitte nicht falsch verstehen - ich habe den Eindruck, dass Du keine reale Vorstellung davon hast, wie sich die langen und ungewohnt schweren Teles in der Praxis anfühlen und wie man damit verletzungsfrei zu ansehbaren Bildern kommt...

Das kann ich bestätigen, mit dem leichten Tamron 70-300 nebst dem echt guten VC erzeuge ich doch einiges an Müll ohne Stativ. Und das bei maximal 300mm. :hallo:
 
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Stefan, du hast absolut recht. Ich weiß tatsächlich nicht, wie handlich oder unhandlich die großen Brennweiten in der Praxis sind und bin sehr dankbar für diesen kritischen Ansatz.

Prinzipiell ist mir ein Universalobjektiv das liebste, weil ich vielleicht dann im entscheidenden Moment keine Zeit zum Wechseln habe. Aber die Rezensionen zum 18-300 schrecken mich dann doch ab. Die bereits erwähnten 55-300 und 70-300 schneiden da schon besser ab.

Aber ich weiß auch nicht, ob ich so kritisch, wie manch andere (Amateur)Fotografen bin.
 
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Prinzipiell ist mir ein Universalobjektiv das liebste, weil ich vielleicht dann im entscheidenden Moment keine Zeit zum Wechseln habe. Aber die Rezensionen zum 18-300 schrecken mich dann doch ab. Die bereits erwähnten 55-300 und 70-300 schneiden da schon besser ab.

Aber ich weiß auch nicht, ob ich so kritisch, wie manch andere (Amateur)Fotografen bin.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, Du wirst die testmäßig festgestellten Unterschiede in der Praxis nicht sichtbar reproduzieren können. Es bleiben - nach meinem unmaßgeblichen Eindruck :) - für Dich zwei sinnvolle Alternativen:

1. 18-300VR - weil man damit nicht abgelenkt ist von der Überlegung, habe ich gerade die richtige Brennweite und was passiert als nächstes, und Größe/Proportionen noch einigermassen mit der D5100 harmonieren. Du kannst Dich vollständig auf das "Fotografieren" konzentrieren, und wie man sich möglichst schnell auf eine Aufnahmesituation einstellt. Wichtige bildbeeinflussende Parameter sind nur an der Kamera einzustellen, alles ist flexibel und damit hat sich`s. Dazu noch die Festbrennweite, wenn wenig Licht ist - damit ist die Ausrüstung auch noch handlich und relativ leicht.

2. 55/70-300VR - vielleicht etwas bessere Bildergebnisse, allerdings mit dem "Risiko", im ungüstigen Moment das "falsche" Objektiv dran zu haben. Vorteil: ca. 300-400,00 € günstiger.

Lass' Dich vor allem nicht von den ellenlangen Foren-Diskussionen kirre machen, für die allermeisten sind die oft nur theoretisch herbeidiskutierten qualitativen Unterschiede in der Praxis völlig irrelevant und verstellen einfach den Blick darauf, wie man konkret in einer bestimmten Situation zu einem vernünftigen Bild kommt. Und mit dem "vernünftigen" Bild meine ich eins, das man selbst auch tatsächlich hinbekommt - und unter den zu erwartenden Umständen, nicht unter denjenigen, für die Profifotografen, deren Bilder man qualitativ auch so gern auch machen möchte ;), einen Großteil ihrer Arbeit und ihres know-hows einsetzen.
 
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Hi Stefan,

vielen Dank für die Tipps und die praktische Zusammenfassung der Pros und Cons, finde ich echt sehr hilfreich :applause: Ich werde wohl noch ein bisschen überlegen und genau abwägen, ob ein Immerdrauf den doppelten Preis wert ist.

Vielen Dank euch allen für eure Antworten!
 
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Wie auch immer du dich entscheidest, plane vor der Afrikareise reichlich Übungszeit ein.
Ich habe minimal die ersten 100/200 Bilder mit dem 70-300 mehr Schrott als Herzeigbares produziert. Dabei habe ich in mir bekannter Umgebung mit meinen Hunden fotografiert. In fremder Umgebung mit wahnsinnig vielen neuen Eindrücken ist es bestimmt noch schwerer.
 
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Das wäre exakt auch meine Empfehlung. Für den Preis überraschend gut und dazu noch sehr leicht.


Damit bekommst Du einen Bildwinkel wie vergleichbar 300mm an (Kleinbild)-Vollformat - das ist schon sehr ordentlich. Und wenn es wirklich längere Brennweiten sein sollen, wird der optische Aufwand hoch (Vergütung, Transmission bzw. Beseitigung der Farbsäume - chromatische Aberration) und der Preis sehr viel höher, als DeinBudget vorsieht. Selbst vom 70-300 war ich oberhalb 200mm an der D5100 eher enttäuscht.
 
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Selbst vom 70-300 war ich oberhalb 200mm an der D5100 eher enttäuscht.

Das glaube ich unbesehen - aber der/m TE geht es vermutlich eher um "Basics" - ohne fotografisches Wissen nützt dir doch die Ausrüstung nix. Das, was Du siehst, muss erst einmal auf den Sensor. Und wie ich gestern schon oben schrieb, das großartige Bild in der Savanne oder in Wuppertal (scusi) kommt doch, wenn das Licht da ist - also dann, wenn andere noch schlafen oder schon essen ;). Und das 55-300VR ist wirklich außergwöhnlich gut und deutlich besser als das 55-200VR, glaube es mir - wir haben die alle zuahuse. Btw: Ich muss mich schon sehr bemühen, um einen Unterschied zu meinem wirklich gut eingerittenen AF-D 80-200/2,8 (N) sichtbar zu machen.
 
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Achherrje, jetzt hatte ich mich schon für das 70-300 entschieden, nachdem ich mir ein paar Testfotos angeschaut und noch einmal mit einem Fotografen gesprochen hatte. :heul:

Du meinst also, dass das 55-300 besser ist als das 70-300? Dass ich bei Brennweite 300mm keine Wunder erleben werde, ist mir schon klar. Von den höheren Brennweiten bin ich jetzt eh schon ganz abgekommen.
 
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