Welches 70-200 ?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

phge

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Ich habe den "großen Sprung" gewagt und bin als Ablösung meiner 6 Jahre alten D90 auf die D810 gewechselt. In der Konsequenz gehören auch neue Objektive dazu (für die D90 hatte ich fast nur DX-Objektive). Ein Nikon 24-70 f.2.8 habe ich mir schon zusammen mit der Kamera geleistet, nun soll aber auch noch ein Telezoom dazukommen.

Aus der D90-Zeit habe ich noch das Nikon AF-S Nikkor 70- 300 mm / 4,5-5,6 G IF-ED VR. Das ist ok, hat aber natürlich ein paar Schwächen.

Frage: muss es, um die Möglichkeiten der D810 auszunutzen, zwingend das Nikon AF-S Nikkor 70-200 mm / 2,8 G IF-ED VR II sein (mit Cashback rausgerechnet aktuell 1.669.-) Euro ?
Ist das Nikon AF-S Nikkor 70-200 mm / 4 G ED VR (939.- Euro) in Bezug auf Schärfe und Abbildungsvermögen deutlich schwächer, oder liegt der wesentlich Unterschied "nur" in der Lichtstärke?
Oder wäre vielleicht sogar das Sigma EX 70-200 mm/2,8 DG OS HSM (900 Euro) eine (gute) Alternative?

Mein Hauptaugenmerk liegt bei der Frage in erster Linie auf der Schärfe, in zweiter Linie auf dem Preis und erst in dritter Linie auf der Lichtstärke.

Wie sind denn eure Erfahrungen diesbezüglich an einem Pixelmonster-FX-Sensor?
 
Anzeigen
Vielleicht hast Du nicht gründlich recherchiert? Unterschiede gibt es, ob man sie für sich selbst als relevant bewertet, ist eine andere Frage. Aber es gibt Leute, denen ist ein kleiner Unterschied in irgend einem Bereich (Bokeh, Randschärfe bei offener Blende, was auch immer) einen Tausender Aufpreis wert.



Wem nicht? :rolleyes:



Wie 97% der übrigen Hobbyfotografen. :motz: :heul:



Sicher, wenn es nur entweder oder gibt. :nixweiss:



Auch wichtig. Aber doch kein Ausschlußkriterium. :nixweiss:



Das Sigma funktioniert NUR mit den hauseigenen Konvertern. Und die Nikon-Objektive nicht mit den Sigma-Konvertern. :fahne:



Es könnte an einer Kamera mit dreimal so hoher Auflösung nicht mithalten können. Nur als Beispiel. Das wäre schon mal ein Grund, gerade weil die D300 kein Pixelmonster ist, fällt es da vielleicht nicht ins Gewicht? :fahne:



Du hast ja auch kein Foto mit Offenblende als Beispiel gewählt, sondern Blende 8. Damit hast Du den Problembereich quasi umschifft. :up:

Ich hab mich auch nicht für das 70-200er f/2.8 von Nikon entschieden, weil für mich zwei Punkte (Unterschiede) dagegen sprachen, vollkommen unabhängig vom Mehrpreis. 1.) Ich würde das 2.8er meistens auf Blende 4.0 abblenden, der Schärfe zu liebe (bei Blende 2.8 ist es eben weniger scharf) und 2.) gefällt mir die Brennweitenverkürzung (auf maximal 135mm) im Nahbereich in Verbindung mit der 1,5 fachen Entfernung bei der Nahgrenze gegenüber dem 70-200 f/4 nicht. Aber ich fotografiere auch nie Hallensport, wo ein 2.8er seine Stärken ausspielt und seine Schwächen vielleicht nicht ins Gewicht fallen. Jeder muß selbst entscheiden, wo die Prioritäten liegen. Aber daß es keine Gründe für das 2.8er von Nikon gäbe, trotz des doppelten Preises, sehe ich nicht so. :hallo:

Frohe Weihnacht!



:schock: :eek:

Ich glaub, dir war langweilig. :D

Das ich mit meinem Beitrag keine allgemeingültigen Argumente darstellen wollte, sondern lediglich
MEINE persönliche Meinung, ist dir schon klar, oder? :kopfkratz:

Frohe Weihnachten! :)
 
Kommentar
Hallo Peter!
Habe mich fürs Sigma entschieden und gebe es nicht wider her.
Scharf, lichtstark einfach top.
Gruß Rainer

Sorry, mag jetzt hart sein; das Bild ist was die Schärfe betrifft, Ausschuß :D

f2.8 sieht beim Tamron VC so aus
__DSC_5600.jpg


und in der 100%-Ansicht
DSC_5600_100.jpg
 
Kommentar
und in der 100%-Ansicht
DSC_5600_100.jpg

Sieht ziemlich verwaschen aus. :rolleyes: Das geht deutlich besser!

Mit anderen Worten: Lass es doch gut sein, wenn der TO mit seinem Objektiv zufrieden ist. Aussagen deiner Art, wie "Ätsch, mit meinem Objektiv geht es aber besser." sind eher ätzend als hilfreich. Dem TO wird klar sein, dass es Objektive gibt, die besser sind, als seines. Aber sein Budget ist offensichtlich begrenzt, also lass ihm doch einfach die Freude an dem Objektiv, das er für sein Geld gekauft hat. :D
 
Kommentar
1. Güte des Objektivs

Nach meiner Kenntnis ist das neue Tamron nach Laborwerten (die auf einem Niveau sind, daß diese Differenz zum Nikkor wohl auf keiner Ausbelichtung jemals sichtbar sein wird..) schärfer als das Nikkor, ansonsten das Nikkor in allen Belangen (Fokusschnelligkeit, Genauigkeit, Gegenlichtverhalten,Ca´s, Bokeh, Robustheit, Abdichtung,Kompatibilität zukünftig,usw.) vorneweg und insgesamt wirklich von höchster Güte.
Außerdem ist die Fertigung des Nikkor´s wohl auf qualitativ gleichbleibend sehr hohem Niveau - im leider häufigen Gegensatz zu den Konkurrenten.

2. Preis

Es ist, weil Nikon das offensichtlich begriffen hat, durch Cashback eben nicht 1.000,00 teurer als die Konkurrenz.
Und wenn eine solche Anschaffung viele Jahre (und dafür ist´s gemacht, verkauft man´s doch früher, gibt´s meistens auch gutes Geld - zumindest bei den Nikongardinen..äh..Objektiven mit Goldkante- zurück!) gedacht ist, relativiert sich solch eine Preisdifferenz doch nicht unerheblich - eben soweit, daß sich ein persönliches Preis-Wert-Verhältnis ergibt !

Will sagen, daß man nicht unbedingt nur nikongoldkantengeil und renommebehaftet eingestellt sein muß wenn man sich für das Nikkor entscheidet!

Im Gegenteil. Denn hört man die Verfechter der Sigma- und Tamronprotagonisten ist deren Hauptargument fast immer nur der geringere Preis - und was spricht mehr für´s Nikkor :up:

Aber mal an den TO, gibt´s schon Neues, so nach Weihnachten...:D
 
Kommentar
... ansonsten das Nikkor in allen Belangen (Fokusschnelligkeit, Genauigkeit, Gegenlichtverhalten,Ca´s, Bokeh, Robustheit, Abdichtung,Kompatibilität zukünftig,usw.) vorneweg und insgesamt wirklich von höchster Güte.

Da hast du sicher recht, der Preisunterschied wird wohl (hoffentlich) nicht nur im Namen begründet sein.
Nur wie groß sind die Unterschiede in den einzelnen Disziplinen und wie relevant sind diese für mein Anwendungsprofil?

Muss ich wirklich den doppelten Preis bezahlen für vielleicht 5 % mehr Leistung?

Und eine "Goldkante" haben die EX-Objektive von SIGMA auch! :D

Im Gegenteil. Denn hört man die Verfechter der Sigma- und Tamronprotagonisten ist deren Hauptargument fast immer nur der geringere Preis - und was spricht mehr für´s Nikkor :up:

Das kann man sicher nicht pauschalisieren.
Es gibt von anderen Herstellern Objektive, die nicht nur besser sondern auch günstiger als die Pendants von Nikon sind.
Nicht nur Nikon kann gute Objektive bauen.
 
Kommentar
Das bezog ich speziell auf Argumente gegen´s 70-200, weil hier niemand die Entscheidung fällt, da das z.B. Sigma flareresistenter, schneller, was immer wäre, sondern fast immer, weils günstiger ist.

Auf keinen Fall wollte ich aussagen, andere Hersteller würden keine guten und das ein oder andere mal auch erheblich bessere Objektiv als das vergleichbare Nikon-Pendant bauen...
 
Kommentar
Die Qualität eines Objektivs setzt sich aus zig verschiedenen Komponenten zusammen. Selbst so simple Dinge wie die möglichst gleichmäßige und gleichzeitige Bewegung der Blendenlamellen, Zoomverstellung mit möglichst wenig Spiel zwischen Tubus und den Mitnehmern oder wirklich planparallele Linsen im Objektiv beeinflussen das Ergebnis. Ergo ist die Sorgfalt bei der Montage genau so wichtig, wie die möglichst gute Berechnung des Objektivs bei der Entwicklung. Das alles kostet Zeit und Zeit ist Geld. Daher sind teurere Objektive meist besser konstruiert und jedes Exemplar genauer montiert und in den Zwischen- und der Endkontrolle genauer und aufwendiger geprüft (siehe z.B. Zeiss Otus). Wer also annimmt, daß teure Objektive allein wegen des Namens teurer sind, der irrt sich meist.
 
Kommentar
Das kann ja jeder für sich sehen wie er will, nur lässt sich Nikon sehr wohl bei vielen Produkten nur den Namen bezahlen.
Oder wie möchtest du mir einen Aufpreis von teilweise über 100 % bei bspw. einer simplen Gegenlichtblende aus Kunststoff erklären?

Der Kunststoff ist der gleiche, die Abmessungen und folglich auch die Funktion sind identisch.
Der einzige Unterschied ist der Schriftzug! :D

Vielleicht kommen sie sogar aus dem gleichen Werkzeug. :hehe:
 
Kommentar
schau einfach mal bei Beuteltier in der Bastelecke nach, wie toll die hochpreisigen "Originale" zusammengedengelt sind.
Fehlende Schraubensicherungen sind noch das geringste Übel.
 
Kommentar
Das kann ja jeder für sich sehen wie er will, nur lässt sich Nikon sehr wohl bei vielen Produkten nur den Namen bezahlen.
Oder wie möchtest du mir einen Aufpreis von teilweise über 100 % bei bspw. einer simplen Gegenlichtblende aus Kunststoff erklären?

Der Kunststoff ist der gleiche, die Abmessungen und folglich auch die Funktion sind identisch.
Der einzige Unterschied ist der Schriftzug! :D

Vielleicht kommen sie sogar aus dem gleichen Werkzeug. :hehe:

Ich will nichts behaupten, was ich nicht 100%ig weiß aber Du scheinst Dir ja sehr sicher zu sein, daß der Kunststoff genau der gleiche ist (Carbon vs. PVC?).

Wobei ich bei den Gegenlichtblenden ebenfalls die kleinsten Unterschiede sehe.

Das ist aber eher ein Nebenkriegsschauplatz. Wir sprachen aber vom Unterschied der optischen Eigenschaften.
 
Kommentar
Hallo Florian,
Daher sind teurere Objektive meist besser konstruiert und jedes Exemplar genauer montiert und in den Zwischen- und der Endkontrolle genauer und aufwendiger geprüft (siehe z.B. Zeiss Otus).
man darf nur leider nicht den Schluss daraus ziehen, dass f/2.8 70-200 mm Zooms besonders robust und solide wären, tatsächlich handelt es sich dabei eher um hochgezüchtete und empfindliche Exemplare (ein Autovergleich wäre wohl "Sportwagen").
Bei den von lensrentals.com (großer Verleih in den USA) veröffentlichten Reparatur-Daten, spielte diese Zoom-Kategorie immer in den oberen Rängen mit, ziemlich unabhängig vom Hersteller, in der Zusammenfassung heißt es daher auch "70-200 f/2.8 lenses are likely to fail no matter who makes them":
Lensrentals Repair Data: 2012-2013

MfG Jürgen
 
Kommentar
Soll jeder denken was er möchte, aber wenn ich gerade die Kohle hätte,
wäre das 14-24 2.8 auch noch meins.
Das Anfassgefühl und die Abbildungsqualität sind schon extraklasse.
Ich persönlich halte das 70-200 2.8 VRII für das beste Zoom was ich je in Händen hielt. Mit den drei 2.8 Nikkoren hat man das beste in diesem Segment.
Alles eine Frage des Geldes.
Gruß
Peter
 
Kommentar
Ich will nichts behaupten, was ich nicht 100%ig weiß aber Du scheinst Dir ja sehr sicher zu sein, daß der Kunststoff genau der gleiche ist (Carbon vs. PVC?).

Wobei ich bei den Gegenlichtblenden ebenfalls die kleinsten Unterschiede sehe.

Das ist aber eher ein Nebenkriegsschauplatz. Wir sprachen aber vom Unterschied der optischen Eigenschaften.

OK, ob der Kunststoff auf molekularer Ebene identisch ist, kann ich jetzt auch nicht sagen. :fahne:
Aber wie wichtig ist das schon bei einem simplen Plastikteil mit der Masse von vielleicht 5 leeren Buttermilchbechern? :D

Die Gegenlichtblende war nur ein Beispiel, im Sortiment von Nikon gibt es noch genug andere.

Das ist auch eigentlich nicht wichtig, ich wollte nur nicht stehen lassen, das die hohen Preise immer gerechtfertigt sind, nur weil ein großer Name drauf steht.

Als Nebenkriegsschauplatz würde ich das nicht sehen, denn bei einem Objektiv ist nicht nur die optische Qualität wichtig, wie du selbst einige Beiträge zuvor richtig angemerkt hast.
Es ist die Summe aus allen Eigenschaften, für manche gehört in diese Summe halt auch der Name.

Und wie ich schon sagte, wenn Geld keine Rolle spielt, würde ich einfach in den Laden gehen und Nikon kaufen, ganz unkritisch. :D
Leider ist das nicht so, und ich muss kritisch sein und schauen, das ich das Maximum für ein Minimum bekomme.
 
Kommentar
Noch mal zu den Gegenlichtblenden. Ich weiss ja nicht wie die Tamron und Sigma befestigt werden. Die Nikon HB-48 für das 80-200 wird mit einem Dreh auf dem Bajonett befestigt und zusätzlich mit einem Konopf verriegelt.
So kann es nicht passieren, dass man die Gegenlichtblende aus Versehen verliert. Das ist mir 2x bei einem anderen Objektiv passiert, da relativiert sich der Preis ganz schnell.

Dann habe ich den originalen Objektivsockel durch einen RRS LCF-10 ersetzt, die, zugegebenermassen mickrige Anschlagplatte, musste aauch einer RRS LCF-10P weichen.

Dadurch wird das Objektiv optimal stabilisiert, ich weiss nicht, ob es für Tamron oder Sigma auch solche Optimierungen gibt. Mir war es das Wert.

Gruss
Frank
 
Kommentar
Hallo Peter,
Ich persönlich halte das 70-200 2.8 VRII für das beste Zoom was ich je in Händen hielt.
wer könnte Dir da widersprechen? ;)

Mit den drei 2.8 Nikkoren hat man das beste in diesem Segment.
Diese Aussage ist schon etwas gewagter, auch wenn wir durch unsere gelbe Brille blicken, sollte man z.B. Canon doch nicht vergessen.
Beim 70-200 verläuft das Rennen weitgehend gleichauf, beim 24-70 gewinnt Canon und beim 14-24 ist ein Vergleich schwierig, aber das 16-35 4L IS dürfte häufig die bessere Wahl sein.
Das Nikkor 14-24 wird vermutlich auch durch das neue Tamron SP 15-30mm f/2.8 Di VC USD eine interessante Konkurrenz bekommen.
Und vom Preis-/Leistungsverhältnis ist das Tamron SP AF 70-200mm F/2.8 kaum zu schlagen.

Man kann ja trotzdem Nikon kaufen, aber ich finde es begrüßenswert, dass es eine leistungsfähige Konkurrenz gibt, die die Entwicklung nicht einschlafen lässt.

MfG Jürgen
 
Kommentar
Vielleicht hätte man dem TO erstmal seine Anfangsfrage beantworten sollen denn offensichtlich geht es gar nicht um diese, eher akademische Frage, sondern um ganz andere Dinge.

Frage: muss es, um die Möglichkeiten der D810 auszunutzen, zwingend das Nikon AF-S Nikkor 70-200 mm / 2,8 G IF-ED VR II sein (mit Cashback rausgerechnet aktuell 1.669.-) Euro ?

Nein. Um die Möglichkeiten der D810 bezüglich Auflösung/Schärfe annähernd auszureizen bedarf es der besten Festbrennweiten unter optimalen Bedingungen, wie dem AF-S 2/200, oder dem Zeiss Apo-Sonnar 2/135. Mit einem Zoom ist das selbst unter optimalen Bedingungen zur Zeit nicht möglich. Unter schlechten Lichtverhältnissen, gar mit eingeschaltetem VR, ist man von diesem 'Optimum' sogar recht weit entfernt. Es besteht also kein Grund zur Sorge, man könne sich eine 'zu gute' Optik kaufen, dessen Möglichkeiten die D810 nicht ausnutzen könnte.

Es ist hilfreich, wenn man sich ein paar Gedanken darüber macht, unter welchen Bedingungen man die Optik vor allem einsetzen möchte. Dann relativieren sich nämlich ganz schnell viele Fragen.

Ist das Nikon AF-S Nikkor 70-200 mm / 4 G ED VR (939.- Euro) in Bezug auf Schärfe und Abbildungsvermögen deutlich schwächer, oder liegt der wesentlich Unterschied "nur" in der Lichtstärke?

Nein, es ist bezüglich der Schärfe bei gleichen Blendenwerten nicht deutlich schwächer, sondern 'nur' eine Blende Lichtschwächer. Bei Sonnenschein-Fotografie macht es also kaum einen Unterschied, sieht man mal vom Bokeh und Freistellungspotential der f2.8 ab. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann eine Blende mehr Licht für den Sensor aber schon entscheidend sein und gerade bei langen Brennweiten kommt man schnell in die Verlegenheit die Blende möglichst weit zu öffnen.

Mein Hauptaugenmerk liegt bei der Frage in erster Linie auf der Schärfe, in zweiter Linie auf dem Preis und erst in dritter Linie auf der Lichtstärke.

Wie sind denn eure Erfahrungen diesbezüglich an einem Pixelmonster-FX-Sensor?


Was die Schärfe betrifft, so bist Du bei den angesprochenen Zooms von Nikon sicher gut aufgehoben. Wenn es der Geldbeutel erlaubt, und die fotografischen Möglichkeiten im Vordergrund stehen, würde ich mich für das Nikkor 2.8/70-200 entscheiden. Der finanzielle Schmerz vergeht, aber die Qualität bleibt. Steht das Gewicht, oder der Preis, im Vordergrund, ist das Lichtschwächere Nikkor sicher eine gute Wahl und die Fremdanbieter versuchen meist Lichtstärke mit einem attraktiven Preis zu verbinden, manchmal zu lasten der Schärfe, oder Verarbeitungsqualität. Aber im konkreten Fall, kann ich aus eigener Erfahrung da wenig zu beisteuern.

Die Frage, ob einem die eine Optik genügt, oder man eine andere umbedingt braucht, ist für Dritte nur schwer zu beantworten. Du selber kannst aber wohl am ehesten sagen, wo es in der fotografischen Praxis bei Deinen jetzigen Objektiven am ehesten hapert (Schärfe, Lichtstärke, usw.) und daraus ergibt sich eigentlich auch die Antwort nach der nächsten Anschaffung.

VG
 
Kommentar
Hatte/habe beide Nikkore. Das 2,8er wurde aus Gewichtsgründen verkauft. Das 4/70-200mm verwende ich wesentlich öfter und lieber. Beide Linsen liefern beste Qualität. Bei einigen Testern ist ersteres Objektiv vorne bei anderen das zweite.
Also was soll's, weniger schleppen mit gleicher Qualität.
 
Kommentar
OK, ob der Kunststoff auf molekularer Ebene identisch ist, kann ich jetzt auch nicht sagen. :fahne:
Aber wie wichtig ist das schon bei einem simplen Plastikteil mit der Masse von vielleicht 5 leeren Buttermilchbechern? :D

Wie Franku schon schrieb, ist die Gegelichtblende beim Nikon-Objektiv mit allerhand Metallteilen versehen (Feststellhaken, Feder, Hebelmechanismus), um sie besser am Objektiv zu befestigen, als mit den sonst üblichen Plastikbuckeln.

Aber auch da ist eine Diskussion eigentlich müßig, weil die Gegenlichtblende ja beim Objektiv bereits dabei ist und nicht extra kostet. Wenn man sie dann verliert, dann ist sie teurer, als die billigen Nachbauten, die sich ihre Käuferschaft ja allein über den Preis generieren müssen. Sprich, eine Nachbaugegenlichtblende mit weniger aufwendigem Aufbau DARF auch nur die Hälfte kosten, sonst kauft sie keiner.

Ob Nikon seine Gegenlichtblenden billiger anbieten könnte, kann man zumindest vermuten. Aber Ersatzteile waren schon immer teurer. Schau mal bei Autos, was ein ganzes Auto aus Ersatzteilen aufgebaut kosten würde.

Die Original-Blende für das Nikkor kostet bei Amazon 35,-€, der billige Nachbau 20,-€ und die für's Sigma 24,-€. Wo siehst Du denn da über 100% Unterschied???
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten