Welches 70-200 ?

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phge

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Ich habe den "großen Sprung" gewagt und bin als Ablösung meiner 6 Jahre alten D90 auf die D810 gewechselt. In der Konsequenz gehören auch neue Objektive dazu (für die D90 hatte ich fast nur DX-Objektive). Ein Nikon 24-70 f.2.8 habe ich mir schon zusammen mit der Kamera geleistet, nun soll aber auch noch ein Telezoom dazukommen.

Aus der D90-Zeit habe ich noch das Nikon AF-S Nikkor 70- 300 mm / 4,5-5,6 G IF-ED VR. Das ist ok, hat aber natürlich ein paar Schwächen.

Frage: muss es, um die Möglichkeiten der D810 auszunutzen, zwingend das Nikon AF-S Nikkor 70-200 mm / 2,8 G IF-ED VR II sein (mit Cashback rausgerechnet aktuell 1.669.-) Euro ?
Ist das Nikon AF-S Nikkor 70-200 mm / 4 G ED VR (939.- Euro) in Bezug auf Schärfe und Abbildungsvermögen deutlich schwächer, oder liegt der wesentlich Unterschied "nur" in der Lichtstärke?
Oder wäre vielleicht sogar das Sigma EX 70-200 mm/2,8 DG OS HSM (900 Euro) eine (gute) Alternative?

Mein Hauptaugenmerk liegt bei der Frage in erster Linie auf der Schärfe, in zweiter Linie auf dem Preis und erst in dritter Linie auf der Lichtstärke.

Wie sind denn eure Erfahrungen diesbezüglich an einem Pixelmonster-FX-Sensor?
 
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Ich habe ja aus der Bedienungsanleitung zum 2.8er zitiert, daß man es auf jeden Fall von Wasser fern halten soll. Das paßt nicht zu dem, was man sich unter "wetterbeständig" vorstellt.
Sicher ist die Abdichtung nicht bei allen Objektiven gleich ausgeführt, wobei ein Zoom auch immer mehr Schwachpunkte hat. Man sollte also nicht zuviel erwarten und schon gar keine Garantieleistungen, wenn Wasser im Objektiv war.

Deshalb auch der Warnhinweis in einer BDA, das 2,8 nicht unter die Dusche mitzunehmen und den Hund nicht in der Mikrowelle zu trocknen. Da geht es zuerst um Gewährleistungsauschluss. Wären hingegen gar keine konstruktiven Maßnahmen für einen Wetterschutz getroffen wäre die Behauptung der Wetterbeständigkeit wohl sogar wettbewerbswidrig.

Kommen wir also einfach mal zurück zum Ausgangspunkt: Beim 2,8 verweist Nikon auf Wetterbeständigkeit, beim 4,0 hingegen nicht. Die sonstigen Quellen im Netz sind eher vage, um nicht zu sagen, da schreibt einer vom anderen auch gern mal ab bzw. sagt auch klipp und klar, das man eigentlich nix genaues weiß.

Und da wir für die Behauptung einer allgemeinen Abdichtung von Goldring-Objektiven bisher nur das Gedächtnisprotokoll eines einzelnen Herrn haben, würde ich im Zweifelsfall eher da auf Wetterbeständigkeit setzen, wo der Hersteller auch damit wirbt, dass er was getan hat, statt sich vornehm zurück zu halten.
 
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Das kann ich nicht so recht nachvollziehen, erst recht nicht bei 200 mm.

DER Kritikpunkt ist Schärfe an den Kanten und Ecken bei 200mm. Vignettierung und Schärfeabfall werden ALLEN 70-200 attestiert, das Sigma fällt in den Ecken bei vollem Auszug hinter dem Nikon zurück. Nicht "in den Ecken wie auch bei vollem Auszug" sondern "bei 200mm in den Ecken".

Mal nachdenken: wie oft war bei mir persönlich Randschärfe im Telebereich ein Thema? Wie oft lege ich Wert auf Randschärfe bei 200mm? Ehrlich gesagt: je Tele desto Mitte. Ich lege bei (U)WW gelegentlich wichtige Bildteile an den Rand - aber nicht bei Tele. Der Schärfeabfall ist also ein klarer Mangel, aber kein Mangel, der im praktischen Betrieb von Interesse ist. Das nähme ich - für den deutlich günstigeren Preis - in Kauf.

Viel unangenehmer finde ich das bei allen hellen 70-200 Objektiven verbreitete Focus-Breathing. Diese Unsitte, bei kurzen Enfernungen den Brennweitenbereich zu beschneiden, macht die grossen Klötze viel weniger Portrait-tauglich, als man so denkt.
 
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Ehrlich gesagt: je Tele desto Mitte.
Eben. Und ein wenig Bewegungsunschärfe erledigt den Rest. :hehe:

picture.php

(Zweitverwertung)​
 
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Hallo Peter!
Habe mich fürs Sigma entschieden und gebe es nicht wider her.
Scharf, lichtstark einfach top.
Gruß Rainer
 
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Moin,

und was haltet ihr vom Tamron VC 70-200 2.8 ?

Ich glaube das könnte mir gefallen . :winkgrin: (Lieber, guter Weihnachtsmann ......)


Gruß ..
 
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DER Kritikpunkt ist Schärfe an den Kanten und Ecken bei 200mm. Vignettierung und Schärfeabfall werden ALLEN 70-200 attestiert, das Sigma fällt in den Ecken bei vollem Auszug hinter dem Nikon zurück. Nicht "in den Ecken wie auch bei vollem Auszug" sondern "bei 200mm in den Ecken".

Mal nachdenken: wie oft war bei mir persönlich Randschärfe im Telebereich ein Thema? Wie oft lege ich Wert auf Randschärfe bei 200mm? Ehrlich gesagt: je Tele desto Mitte. Ich lege bei (U)WW gelegentlich wichtige Bildteile an den Rand - aber nicht bei Tele. Der Schärfeabfall ist also ein klarer Mangel, aber kein Mangel, der im praktischen Betrieb von Interesse ist. Das nähme ich - für den deutlich günstigeren Preis - in Kauf.

Viel unangenehmer finde ich das bei allen hellen 70-200 Objektiven verbreitete Focus-Breathing. Diese Unsitte, bei kurzen Enfernungen den Brennweitenbereich zu beschneiden, macht die grossen Klötze viel weniger Portrait-tauglich, als man so denkt.



Das kann ich so voll unterschreiben! Hier mal ein Beispiel vom Sigma 70-200mm wo ich den Fokus sogar etwas mehr zum Rand hin gesetzt hatte. (Mit 200mm / f2.8 aufgenommen, nicht beschnitten, nur die Farben etwas in Lightroom korrigiert).


sigma1von19ouik.jpg
 
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Moin,

und was haltet ihr vom Tamron VC 70-200 2.8 ?

Ich glaube das könnte mir gefallen . :winkgrin: (Lieber, guter Weihnachtsmann ......)


Gruß ..


Soll auch gut sein, aber nicht besser als das Sigma. Habe aber selbst keine Erfahrungen damit, ich plappere grad nur nach was ich damals gehört / gelesen habe als ich mich für das Sigma entschieden habe.

Preislich ist das Sigma nochmal um einiges attrakiver. Ich habe für mein Exemplar damals bei Saturn (über Ebay) "nur" 770€ bezahlt.
 
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Boah, Ihr macht es einem wirklich nicht leicht :)

Ich will jetzt nicht unter jeden Beitrag ein "Danke" knallen, deshalb an dieser Stelle einfach mal allen großen Dank für die Hinweise, Erfahrungen und Diskussionen.

Ich schwanke jetzt wieder zwischen dem Nikon und dem Sigma 2.8er. Ich hab ja bisher ein Sigma 150mm Makro und das 10-20 DX und war mit beiden recht zufrieden.

Das "haben-wollen" Segment im Hirn sagt im Moment Nikon, das Finanzzentrum sagt Sigma. Fast 1000 Ocken Unterschied ist schon eine Hausnummer, bei scheinbar nur marginalen Qualitätsunterschieden.

Mal sehen... ich vertage die Entscheidung aufs neue Jahr, um mal zu schauen was der Weihnachtsmann noch so an Unterstützung bringt :)
 
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und mit der D800E mit dem Sigma :fahne:...............

http://up.picr.de/20389779cs.jpg

Gruß Mario ...........

Könntest du es freundlicherweise unterlassen, hier fremde Inhalte einzubinden, ohne im Besitz der Veröffentlichungsrechte zu sein!
 
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Hallo,

Ich bitte um Entschuldigung. Ich wusste nicht, das ich das nicht darf.

Gruß Mario...

PS: einen schönen 3. Advent
 
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Seinerzeit habe ich auch lange recherchiert und habe mich eindeutig für das SIGMA 2.8 entschieden.
Warum?
Weil ich bei meinen Recherchen nichts gefunden habe, was den Mehrpreis von ca. 1.000 € gerechtfertigt hat.

OK, wenn Geld für mich absolut keine Rolle spielen würde, hätte ich für den schönen "Nikon"- Schriftzug vielleicht ... :D

Doch leider bin ich nicht mit ´nem goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommen und muss mir genau überlegen wieviel ich wofür ausgeben kann.

Und für die 1.000 € Differenz fallen mir eine Menge Dinge ein, die mir wichtiger sind als die auf Pixelebene evtl. etwas bessere Bildqualität.

Vielleicht fehlt ja noch ein gutes Makro in der Fototasche?
Oder einen Konverter, wenn die 200 mm zu kurz sind.

Das SIGMA funktioniert sehr gut mit dem hauseigenen 2x Konverter.

Das folgende Foto ist freihand mit dem 2x Konverter bei max. Brennweite entstanden.
OK, die D300 ist kein Pixelmonster, mir fällt jedoch kein Grund ein, warum das Objektiv an einem solchen einen schlechteren Job machen sollte.



Kamera-Modell: NIKON D300
Objektiv: 70.0-200.0 mm f/2.8
Brennweite: 400mm
Blende: ƒ/8.0
Belichtungszeit: 0.0020s (1/500)
ISO: 200
Software: Adobe Photoshop Lightroom 5.7 (Windows)
 
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Seinerzeit habe ich auch lange recherchiert und habe mich eindeutig für das SIGMA 2.8 entschieden.
Warum? Weil ich bei meinen Recherchen nichts gefunden habe, was den Mehrpreis von ca. 1.000 € gerechtfertigt hat.

Vielleicht hast Du nicht gründlich recherchiert? Unterschiede gibt es, ob man sie für sich selbst als relevant bewertet, ist eine andere Frage. Aber es gibt Leute, denen ist ein kleiner Unterschied in irgend einem Bereich (Bokeh, Randschärfe bei offener Blende, was auch immer) einen Tausender Aufpreis wert.

OK, wenn Geld für mich absolut keine Rolle spielen würde, hätte ich für den schönen "Nikon"- Schriftzug vielleicht ... :D

Wem nicht? :rolleyes:

Doch leider bin ich nicht mit ´nem goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommen und muss mir genau überlegen wieviel ich wofür ausgeben kann.

Wie 97% der übrigen Hobbyfotografen. :motz: :heul:

Und für die 1.000 € Differenz fallen mir eine Menge Dinge ein, die mir wichtiger sind als die auf Pixelebene evtl. etwas bessere Bildqualität.

Sicher, wenn es nur entweder oder gibt. :nixweiss:

Vielleicht fehlt ja noch ein gutes Makro in der Fototasche? Oder einen Konverter, wenn die 200 mm zu kurz sind.

Auch wichtig. Aber doch kein Ausschlußkriterium. :nixweiss:

Das SIGMA funktioniert sehr gut mit dem hauseigenen 2x Konverter.

Das Sigma funktioniert NUR mit den hauseigenen Konvertern. Und die Nikon-Objektive nicht mit den Sigma-Konvertern. :fahne:

Das folgende Foto ist freihand mit dem 2x Konverter bei max. Brennweite entstanden.
OK, die D300 ist kein Pixelmonster, mir fällt jedoch kein Grund ein, warum das Objektiv an einem solchen einen schlechteren Job machen sollte.

Es könnte an einer Kamera mit dreimal so hoher Auflösung nicht mithalten können. Nur als Beispiel. Das wäre schon mal ein Grund, gerade weil die D300 kein Pixelmonster ist, fällt es da vielleicht nicht ins Gewicht? :fahne:


Du hast ja auch kein Foto mit Offenblende als Beispiel gewählt, sondern Blende 8. Damit hast Du den Problembereich quasi umschifft. :up:

Ich hab mich auch nicht für das 70-200er f/2.8 von Nikon entschieden, weil für mich zwei Punkte (Unterschiede) dagegen sprachen, vollkommen unabhängig vom Mehrpreis. 1.) Ich würde das 2.8er meistens auf Blende 4.0 abblenden, der Schärfe zu liebe (bei Blende 2.8 ist es eben weniger scharf) und 2.) gefällt mir die Brennweitenverkürzung (auf maximal 135mm) im Nahbereich in Verbindung mit der 1,5 fachen Entfernung bei der Nahgrenze gegenüber dem 70-200 f/4 nicht. Aber ich fotografiere auch nie Hallensport, wo ein 2.8er seine Stärken ausspielt und seine Schwächen vielleicht nicht ins Gewicht fallen. Jeder muß selbst entscheiden, wo die Prioritäten liegen. Aber daß es keine Gründe für das 2.8er von Nikon gäbe, trotz des doppelten Preises, sehe ich nicht so. :hallo:

Frohe Weihnacht!
 
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