Welche Kamera für die Vogelfotografie?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

Dav!d

NF Mitglied
Registriert
Ich möchte mir eine neue Kamera kaufen.
Ich komme von einer Kompaktkamera und möchte mir jetzt eine bessere Kamera kaufen.
Nun möchte ich einen Tipp, was ich mir kaufen soll, da ich nicht genug Geld für die Z8 habe.
Vielen Dank schonmal für die Antwort!
 
Anzeigen
Also wenn Nikon gesetzt ist und ….
dass in 1-3 Jahren eine Z8 kommt

…OK, dann wäre ein z-Objektiv anzustreben wohingegen das z-Gehäuse erst einmal einfacher sein kann, denn es wird ja auf Sicht ersetzt.
So ein 180-600 liegt unter €2000, wird aber kaum gebraucht zu bekommen sein.

Also bleibt nicht viel für den Body.

Wenn man AF-Motiverkennung mal ausblendet und davon ausgeht dass statische Vögel („auf dem Zweig“) per Single-Point-AF gut anfokussiert werden können, dann kann man für die 1-3 Jahre ja vielleicht ein günstiges gebrauchtes z5,6,7 Gehäuse einsetzen. BIF geht damit natürlich nicht gut.
 
Kommentar
Voglfotografie ist zunächst mal ein langer Lernprozess! Schneller AF und flexibles Zoom helfen: D500 + 200-500 wären ein gute Ausgangslösung zum Lernen und ÜBEN allemal hinreichend gut. Ob man als Newbee mit einer Z8 + 180-600 bessere Bilder macht, wage ich erstmal zu bezweifeln. Vogelfotografie ist ein sehr komplexes Thema. Ihr Gelingen hängt auch in hohem Maße vom ornithologischen Wissen ab, m.A. wesentlich mehr als von der Ausrüstung...
 
T
Tom.S kommentierte
Rudi kommentierte
Der Vorteil gegenüber Sony wäre es ist Nikon. Kaum sind wir bei Warum Sony fertig geht es hier weiter. Ätzend.

Der TO will später eine Z8 Full Stop, dann kauft man sich heute nicht ins Sony System ein.

Im Ernst, eine D4 für 600€ oder D500 für 800€ und ein gescheites Objektiv wie das 300 2.8 VR für 1800€ und man ist am Start. Objektiv paßt auch an die Z8 mit FTZ. 1.4 oder 1,7 Telekonverter dazu gibt es auch für Kleines.

Damit gehen auch Falken im Flug oder Anflug auf Beute…… in Irland ausprobiert mit der D4/D500.

Ansonsten einfach warten bis die Flocken da sind und gebrauchte Z8/Z9 und ja welches Objektiv?

Warum nicht ein Z 400 2.8, ist der Telco 1.4 ja schon drin.
 
T
Tom.S kommentierte
Dass es nur Nikon sein darf, davon ist keine Rede gewesen. Das Geld reicht nicht für eine Z8 und nun sind Alternativen gefragt. Wenn man bei Null steht, hat Nikon gar keinen Vorteil gegenüber Sony oder Canon. Das geht eher ins Geld.
 
HaDiDi kommentierte
Der Vorteil gegenüber Sony wäre es ist Nikon.

Jau, das sind Argumente, die sachlich überzeugen und einen Einsteiger wirklich weiterbringen. Supi!

Außerdem kauft man sich nicht in ein System ein, sondern man kauft für sein Budget jetzt die beste Kombi und übt damit. Und wenn dann in ein paar Jahren genug Geld gespart wurde und man noch immer Spaß an Wildlife hat, kommt die Z8 mit entsprechenden Objektiven und der "alte Kram" wird verkauft.
 
D
Dav!d kommentierte
Das ist mir klar.
 
Warum muss man "krampfhaft" Nikon empfehlen, wenn es bei anderen Herstellern im Budget-Bereich bessere Alternativen gibt?
Ich kann ja nur empfehlen was ich aus persönlicher Erfahrung für Vogelfotografie kenne und nutze und weiß das es funktioniert. Daher kann ich weder Sony, Olympus noch Canon empfehlen.



Sowas mache ich mit meiner Altausrüstung D780/750, dem 24 Jahre altem AF-S 4/300 + TC14eII, was immer noch einen super schnellen AF ermöglicht...
 
4 Kommentare
volkerm kommentierte
Und sowas habe ich vor 17 Jahren mit der D2X gemacht:


Es ist halt alles eine Frage der Ausbeute und ob der AF auf die richtige Stelle im Motiv packt - und dort auch bleibt bei Bewegung. Und da liegt dein Problem, du kennst die nützliche Motiverkennung der neuen Spiegellosen nicht aus eigener Erfahrung.
 
achim kostrzewa kommentierte
Die Ausbeute berechne ich nicht nach scharfen Aufnahmen, sondern nach ausdrucksstarken ! Scharf sind ja die meisten...


© A.Kostrzewa (7/2012) Technik: D700, 400 ASA, AF-S 4/300mm, f/8, 1/1000sec. freihand. Nicht entrauscht.
 
volkerm kommentierte
Nice! Aber es ging hier ja um die AF-Erkennung. Bei deinem Bild hat der AF halt auf "irgendwas" gepackt, den Zweig oder was auch immer, und bei f/8 war das ausreichend. Das ist bei den neuen AF-Systemen jetzt viel kontrollierter.
 
Frank2111 kommentierte
...Problem, du kennst die nützliche Motiverkennung der neuen Spiegellosen nicht aus eigener Erfahrung.
brauch ich nich so ne "Motivklingel." Bei Seevögeln hat man i.d.R. einen relativ ruhigen HG und ich steuere mein AF-Feld grundsätzlich selbst!
Bei Greifvögeln auch nicht:


(C) AK 2015 mit D300 und AF-S 4/300 in Monfrague...
 
3 Kommentare
volkerm kommentierte
Du willst es nicht verstehen, oder? Es geht nicht um "Motivklingel" sondern um Freiheit bei der Bildgestaltung, weil der AF gezielt auf bestimmte vorgewählte Strukturen (konkret z.B. Augen) fokussiert, ohne dass die zwingend an einer vorher festgelegte Stelle im Bild liegen müssen.

So ein AF nach alter Bauart ist für manche Situationen einfach überfordert. Ich möchte hier ein Beispiel abseits der Tierfotografie nennen: mach mal eine Portraitaufnahme eines Brillenträgers mit Metallgestell, da wird der AF zu 100% auf das Gestell fokussieren und nicht auf die Augen. Lösung früher: ausreichend abblenden oder manuell fokussieren. Heute ist das kein Problem, der AF kann Augen unterscheiden von anderen Strukturen. Das hat nichts mit "Motivklingel" zu tun sondern mit sinnvoller Entlastung des Fotografen, der sich dann auf die Bildgestaltung konzentrieren kann.
 
WörtherseeKnipser kommentierte
Besonders mit Hndetrgrund und ncihtallzu großem Objekt scheßt ach die D500 gerne mal daneben.
Da hat jemand die D500 mit der Z8 verglichen - von 20% Treffern zu 20% Ausschuß, oder so
Es fragt sich auch ob man Zeit zum Ansitzen und tolle Plätze hat oder ob man sich 1 Stunde früh irgendwo im nahegelegenen Park auf die Jagd geht.
 
B
Blackadder978 kommentierte
Ich habe eine Serie schnell fliegender Greifvögel gemacht, mit der D850, ich habe sehr viele sehr scharfe Füße und leicht unscharfe Schnäbel bekommen (ein Teil davon bestimmt auch mein Fehler). Mit der Z8 waren die Augen scharf, wenn es der Rest nicht war, war das definitiv mein Fehler. Daher kann ich die von 20% Treffer zu 20% Ausschuß nur unterstreichen. Erfahrene Wildliver haben sicher mit der D850 deutlich bessere Trefferquoten als ich, ich bin ein Wildlive Anfänger, aber die Z8 erlaubt auch einem Idioten wie mir eine passable Ausbeute.
 
Nice! Aber es ging hier ja um die AF-Erkennung. Bei deinem Bild hat der AF halt auf "irgendwas" gepackt, den Zweig oder was auch immer, und bei f/8 war das ausreichend. Das ist bei den neuen AF-Systemen jetzt viel kontrollierter.
Völliger Quatsch, mein AF-Feld wird von mir gesteuert, bewust kompositorisch. Und packt das, was ich ihm "sage." Wenn man selber keine Erfahrung hat, sollte man sich an solchen Diskussionen auch nicht beteiligen...
Guckst Du hier in einem meiner diesbezüglichen Artikel: https://luminous-landscape.com/alba...sing-the-roaring-forties-and-furious-fifties/
Das ist halt der Unterschied zwischen Zufallstreffern und BIF mit Bildkomposition...
 
Christoph Blümer kommentierte
Handwerkliche Fertigkeit ist in der Fotografie jedenfalls eine wesentliche Komponente, denn letztlich ist es ein künstlerisches Handwerk, daher würde ich das jetzt nicht einfach vom Tisch wischen. Um bezüglich "Kreativität" mal konkreter zu werden: Ein Foto von einem Vogel im Flug hat erst mal wenig mit "Kreativität" (übersetzbar als "schöpferische Kraft, etwas Neues zu schaffen") zu tun - da wird ein bewegtes Objekt abgebildet. Der Unterschied zwischen "next, please" und "Oh, wow!" bei einem solchen Werk wird also ganz maßgeblich von der technischen Gestaltung bestimmt, und natürlich sieht der neutrale Betrachter nicht, wie das Bild genau zustande kam. Weiß ich aber darum, steigt meine Wertschätzung für den Bildautoren, dessen Anteil an der Entstehung des Bildes sehr viel höher war, gegenüber der für den Bildautoren, der salopp gesagt nur in die Richtung der Bewegung draufgehalten und den Rest die Automatiken hat machen lassen. Die persönliche Schöpfungshöhe ist in Fall 2 faktisch geringer, denn selbst die Erkennung dessen, was "Hauptmotiv" ist, hat ja die Kamera übernommen und dann festgelegt.
 
HaDiDi kommentierte
Mir gehts nur ums Bild. Ein gutes Bild bleibt ein gutes Bild - egal ob es durch Glück, oder Schweiß entstanden ist.

Andersherum würde es ja bedeuten, dass eine mittelprächtige Portraitaufnahme dadurch besser wird, dass ein Halbblinder mit gelähmtem Arm und manuellem Objektiv das Bild gemacht hat.
 
Christoph Blümer kommentierte
Dein Umkehrschluss ist nicht logisch, und er überrascht mich angesichts Deines naturwissenschaftlichen Hintergrunds. Alle Esel sind Tiere, aber nicht alle Tiere sind Esel.
 
HaDiDi kommentierte

So habe ich zumindest Deine Argumentation verstanden....

OK, anderes Beispiel - Landschaftsaufnahme in den Bergen zum Sonnenaufgang. Der Eine ist mitten in der Nacht aufgestanden, ist auf den Gipfel gekraxelt und hat seinen Krempel mitgeschleppt. Ein Anderer lässt sich locker mit dem Heli hochbringen, beide machen quasi identische Fotos - ist nun das Foto von dem Wanderer trotzdem besser, weil er sich abgemüht hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
Christoph Blümer kommentierte
Nein, denn beide haben das gleiche Fotoequipment benutzt. Zum Zeitpunkt der Entstehung der Aufnahme waren die Ausgangsbedingungen identisch. Ich bewerte auch nicht, ob jemand 1000 km angereist ist oder ob das bei ihm um die Ecke war. Mir geht es um den handwerklichen Vorgang des Fotografierens, die Bildentstehung, also das, was hier als "kreativer Prozess" bezeichnet wurde.
 

Die grundsätzliche Frage (und nicht nur in der Fotografie) ist doch, warum man auf sinnvolle, technische Entwicklungen verzichten soll, wenn man sich diese leisten kann?
Da könnte ich mal meine Frau - ganz grundsätzlich - zitieren: Technik wird uns niemals vor dem Unbill retten, das wir durch Technik erst angerichtet haben - aber das nur am Rande
 
Christoph Blümer kommentierte
Ein CD-Spieler, der erst mal booten muss, wird offenbar nicht designgerecht betrieben. Das habe ich meinen Eltern irgendwann mit viel Mühe auch mal beigebracht, die sich über die lange Bootzeit des Magenta-TV-Receivers beklagten - weil sie ihn immer komplett vom Strom getrennt haben und ihnen nicht bewusst war, dass da de facto ein Computer läuft. Seitdem sie verstanden haben, dass das ein auf Dauerlauf ausgelegtes Gerät ist, kommt das Fernsehsignal auch sofort nach dem Einschalten und es wird nur noch bei mehrtägiger Abwesenheit vom Strom getrennt.
 
ni27fo kommentierte
@Christoph Blümer ... oder nicht bedarfsgerecht designt. Aber lassen wir das, gehört ja nicht hierher
 
Christoph Blümer kommentierte
Da stellt sich wieder die höchst individuelle Frage, was genau "bedarfsgerecht" ist. Komplexe Standard-Massengeräte können nie alle Kundenbedürfnisse gleichermaßen abdecken, das ist schlicht unmöglich.
 
cjbffm kommentierte
W
W.W. kommentierte

Design schließt auch den technischen Aufbau mit ein. Konstruktionssoftware nennt sich ja auch CAD.
 
Warte auf die Z6III, und Du bekommst alles, was Du Dir wünschst ... und gegenüber der Bridge sooo viel mehr.
Und damit kannst Du die Z8 wohl abhaken??
 
3 Kommentare
HaDiDi kommentierte
Die Crop-Reserven einer Z8 ersetzen quasi 200mm Brennweite - vermutlich ist dann die Z8 in der Gesamtrechnung günstiger.
 
T
Tom.S kommentierte
Wir wissen auch nicht, wie viel Brennweite die Bridgekamera hat. Wenn er sich der TO deutlich jenseits der 600mmKB bewegt hat, dann wird es mit FX auch nochmal ziemlich teuer.
 
Wuxi kommentierte
Wir wissen nicht einmal überhaupt etwas von einer Bridgekamera. Von Kompaktkamera war die Rede.
 
Die Aufgabe hat sich aber nicht der Fotograf (ausser der aus dem Testlabor) gestellt, sondern sie wurde ihm von der Technik abverlangt. Das gehört dazu, OK. Aber ein technisch korrektes Foto ist nicht mehr als ein technisch korrektes Foto, das schaffen immer mehr Kameras. Natürlich sehen wir seit einigen Jahren Fotos, die "früher" nur von ausdauernden Spezialisten mit hohem Ausschuss geliefert wurden von "Jedermann". Einen Vogel im Flug mit scharfem Fokus auf das Auge (oder das Hinterteil) schafft heute jeder (der ein paar tausend Euro in seine Ausrüstung investiert). Aber ein interessantes Foto, bei dem die technische Korrektheit in den Hintergrund rückt, sei es eine besondere Perspektive, ein exotisches Motiv oder eine besondere Präsentation, das macht nicht die Kamera. Eventuell ist das Mitdenken mit der Kamera nicht mehr so holzschnittartig wie früher (Blende, Zeit, ISO, Entfernung), sondern erfordert für den einen mehr, für den anderen weniger "Einfühlungsvermögen in die Welt, wie sie ein Chip in der Kamera wahrnimmt".
 
1 Kommentar
volkerm kommentierte
Das "aber" klingt nach Widerspruch, doch wir sind uns einig: die Kamera ermöglicht zunehmend technische Perfektion, mit immer weniger Zutun des Nutzers. Damit das Bild aber aus der Masse heraussticht kommt es weiterhin auf den Fotografen an, daran hat sich nichts geändert. So Begriffe wie "Motivklingel" sind deshalb unpassend.
 
Es stimmt schon, das mit heutigen technischen Möglichkeiten sich das Motiv eher einfangen lässt, was früher mehr Ausschuss oder gar völliger Ausfall bedeutete.
Doch sind immernoch Örtlichkeiten, Glück, Zeit und Ausdauer sowie Erfahrungen mit spontanen Kamera-Einstellungen notwendig. Auch die Bilgestaltung/Lichtstimmung ist nie zu vernachlässigen. Ein Reh/Piepmatz im Wald haut mich nicht gleich vom Hocker. Da habe ich schon einige. Doch es fehlt der Pfiff im Bild.
Mein 800er habe ich in der Natur immer mit. Seitdem ist mir aber noch kein absoluter Knaller gelungen den ich hier voller Stolz zeigen würde. Ein 800 lässt sich aber auch für andere Motive einsetzen. Diese Brennweite eröffnet auch für die Flora Fauna Architektur völlig neue Eindrücke. Und wenn ewig Zeit vergeht, um mal die Tierwelt zu bannen….. Ideen mit Perspektiven extrem haben doch auch etwas.
 
Kommentar

Hier fühle ich mich bemüssigt, etwas Einspruch zu erheben:

Nur meine 2Cents:

Naja, erstens kenne ich genug "Fotorentner", die es nicht richtig hinbekommen, egal wie oft der Aal im Wasser landet (wobei ich da nur einmal gewesen bin) und

zweitens kann man seltenst (ausser eben dort)
erkennen, ob es sich um"echtes Wildlife mit ein paar Stunden oder Tagen davor gesessen" handelt.
Das wäre eher 6er im Lotto (ja das gibt es, aber eben selten) .

warum soll ich mich mit solch
dann meist doch oft auch noch eher miesen Bildern abgeben, Nö.

Den meisten glaube ich es auch zudem nicht (mehr) wirklich.

Beispielsweise Norwegen ist genauso angelockt im übrigen wie in Polen.
Das nennt man Opportunismus, egal ob Adler, Specht oder Bussard. Damit wurde früher auch schon gearbeitet.

Und an der Ostsee ist es mitunter nicht minder schwierig, wie an einem See mitten im McPom und nicht in Feldberg,
wo es leider NICHT mehr geht und mitunter deutlich schwieriger gewesen ist.

Zudem ist es (aus meiner Sicht) 100x besser, es gibt einen Ort, wo sich gestaffelt 1000 Leute hinsetzen können als tausend Orte den dann jeweils 2-3 Leute zertrampeln.

Ja, auch ich war in Polen, ich war in den USA, Spanien, ich war in Holland, auf Hegloland, in McPom, ich war in Schottland und England in Ansitzhütten, ich war in Kenia im Jeep, weil ich sonst nie eine Chance gehabt hätte, für mich ! solche ansprechende Bilder zu machen.

Und Ich habe natürlich auch viele Bilder in und aus der freien Wildbahn gemacht,
was im übrigen in anderen Ländern viel viel einfacher ist, als bei uns.
Ich sass auch stundenlang im Nirgendwo und wartete auf Schwarzkehlchen, Eulen oder den Fuchs.
So what, manches geht so und manches so. Jeder Jeck ist anders.

Die ganze Diskussion finde ich aber eh müssig, es ist wie es ist.

Im Amerika kräht da kaum ein Hahn nach, selbst in Spanien oder England ist das kein so grosses Thema, nur bei uns in Deutschland.
Finde den Fehler....

Und zur modernen Technik: Sie hilft ungemein, man kann sich mehr aufs Motiv konzentrieren, wenn man denn Technik nutzt.
Ich gebe zu, dass ich aus technischer Spielerei auch Faszination gewinne,und das einen Teil des Spasses mitausmacht, neben der Natur an sich.

Daher bin ich auch mehr der Knipser und weniger der Künstler. Ich weiss das.
aber hey, es ist mein Hobby und ich mache es für mich; ich muss keinem etwas beweisen, ausser mir selber.

Natürlich werde ich auch anspruchsvoller, wenn ich mir andere Bilder anschauen, weil ich ja weiss, was heute geht.

Ich stelle aber gerade fest, dass das Thema eigentlich Kaufberatung für Einsteiger gewesen ist und auch ich hier voll vom Pfad abgekommen bin.

Einwurf:
Ich bin froh, dass es hier nicht das blaue Forum ist, denn da wären schon Strafpunkte und Verwarnungen gehagelt....
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Naja, erstens kenne ich genug "Fotorentner", die es nicht richtig hinbekommen, egal wie oft der Aal im Wasser landet (wobei ich da nur einmal gewesen bin) und
Der Satz lautete "weil das jeder Fotoclub-Rentner mit seiner D4s oder D5 und einem 400er oder 600er ..., der sein Gerät leidlich beherrscht, ..." - natürlich gibt es viel mehr, die ihr Gerät zwar rumtragen, aber nicht beherrschen. Ich habe auf Clubebene aber echt jetzt schon so viel davon gesehen, dass es nicht mehr jedesmal beeindruckt.
zweitens kann man seltenst (ausser eben dort) erkennen, ob es sich um"echtes Wildlife mit ein paar Stunden oder Tagen davor gesessen" handelt.
Das wäre eher 6er im Lotto (ja das gibt es, aber eben selten) .
Man kann es durchaus erkennen, z.B. bei den großartigen Bildern von @M.E.C.Hammer hier im Forum.
Zudem ist es (aus meiner Sicht) 100x besser, es gibt einen Ort, wo sich gestaffelt 1000 Leute hinsetzen können als tausend Orte den dann jeweils 2-3 Leute zertrampeln.
Das ist dann aber immer noch "Wildlife", auch wenn alle mit ähnlichen Bildern kommen und die dann alle in Foren posten und man sich schnell denkt "...häh? die kenne ich doch schon...". Das Anlocken durch systematisches Anfüttern macht's weniger anspruchsvoll, und wenn man dann die Location im Bild auch noch erkennt, z.B. den Wildpark Bad Mergentheim, dann weiss man schnell, dass die Aufnahme kein sehr hohes Können erforderte, auch keine besondere Ausdauer, weil der Ort und Zeitpunkt des Auftretens vorhersehbar war.
Spaß an der Technik ist völlig legitim, hat ja keiner in Abrede gestellt. Dieses "mehr aufs Motiv konzentrieren" ist für mich mehr so ein Ding für nicht wirklich mit ihrem Gerät vertraute Anwender, die bei der Bedienung noch aktiv nachdenken müssen. Mit genug Routine und Gefühl sinkt aber massiv der Bedarf an Hirnleistung für diese Handlungen, wenn die Kamera einmal passend für die Szenerie grundeingestellt ist.
Daher bin ich auch mehr der Knipser und weniger der Künstler. Ich weiss das. aber hey, es ist mein Hobby und ich mache es für mich; ich muss keinem etwas beweisen, ausser mir selber.
Auch das war ja nicht wirklich in Frage gestellt.
Einwurf: Ich bin froh, dass es hier nicht das blaue Forum ist, denn da wären schon Strafpunkte und Verwarnungen gehagelt....
Die Mods werden hier schon noch mahnend aufkreuzen, keine Sorge. ;-) Daher werde ich es auch jetzt dabei belassen.
 
Kommentar
Kurz:

aber wildpark ist nix wildlife, ich meinte schon Tiere, die weg können,
wenn sie denn wollten oder verstehe ich da etwas falsch, denn ich kenne den Wildpark nicht ?


Echtes wildlife: ein Schönes Beispiel, aber fast schon eine Ausnahme, wenn Du den Stefan erwähnst.
er macht tolle Bilder und hat seinen sehr eigenen Stil, oft eben quasi nur frühmorgens oder abends.
Und ja, da ist sicher Aufwand dahinter, keine Frage.


Aber nochmal und bitte weg vom Stefan, nicht dass es falsch verstanden wird, das ist mir jetzt wichtig !

nur weil ich (meine nur mich jetzt, um eben niemanden anderen zu erwähnen) stundenlang vor einen Fuchsbau ansitze , meine steinkäuze beobachte aus MEINEM Hide oder eine Uhu Location regelmässig besuche und dort viel Zeit verbinde, ist das nichts wirklich Besonderes.
Auch wenn ich dann Bilder mache, die andere nicht haben, alleine das ist dann der Unterschied.

Ja klar freue ich mich und ich habe solche Bilder, die andere nicht haben machen können,
die nur durch stunden Zeitaufwand UND durch das korrekte Bedienen der Fotomaschine und das Wissen um die Loca tion
erreicht wurden. Aber ist es deswegen besonders ? So anmassend würde ich nicht sein.

BTW: Ja habe ich alles schon gemacht, auch mit durchaus (subjektivem) Erfolg .

Was ich eigentlich sagen will, ich mag diese Diskussion der Besonderheit nicht wirklich.
Fotografie ist Malen mit Licht oder auch das Festhalten eines Momentes, der sonst verloren gegangen wäre.

Aber eventuell führt das auch einfach viel zu weit.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Ich habe hier jetzt nicht alles gelesen. Kann viele Gedankengänge beider Seiten sowohl in Bezug auf die Technik, als auch auf das Thema, was ist noch "echtes" Wildlife nachvollziehen.
Meine ersten "echten" besseren Wildlife-Aufnahmen von Vögeln im Flug, habe ich damals in Cuxhaven gemacht, als dort mehrere Sumpfohreulen zu Besuch waren. Ich ärgere mich heute nur darüber, diese einmalige Gelegenheit nicht öfter genutzt zu haben. Fotografiert hatte ich zu dem Zeitpunkt mit einer D3s.







Jahre später ergab es sich dann, dass im Norden Deutschlands eine Sperbereule zu Gast war. Ich hatte gelernt und nutze die erste Möglichkeit und macht mich auf den "langen" Weg dorthin. Ich konnte dafür schon die Z9 nutzen, allerdings noch ohne die extra Vogelerkennung. Viele Möglichkeiten zu "guten" Flugszenen gab es leider nicht, also musste es direkt klappen.





So und was möchte ich euch nun damit aus meiner Sicht sagen? Technik kann einem das Fotografieren erleichtern und auch mal das Foto noch in den Kasten bringen, wo ältere oder schwächere Technik versagt hätte. ABER am wichtigsten ist es, dass man überhaupt rausgeht, seine Chancen versucht zu nutzen und einfach Spaß hat.
Im Laufe der Jahre, wo ich diesem Hobby jetzt intensiver nachgehe, habe ich viele Leute mit sehr teurem Equipment kennengelernt, die aber maximal durchschnittliche Fotos machen, da hat auch selbst die heutige Technik mit ihren Möglichkeiten nichts dran geändert. Auf der anderen Seite gab und gibt es aber auch viel tolle Naturfotografen, die mit einfacher und günstiger Technik ganz hervorragende Fotos machen.

Mein Appell, konzentriert euch weniger auf die Technik und mehr auf das, was da draus um euch herum passiert.
 
Kommentar
@M.E.C.Hammer Es ist schon ein wenig kurios zu behaupten, auf die Technik kommt es nicht an, um dann Bilder aufgenommen mit den teuersten Kameras die Nikon im Programm hat zu präsentieren. Solche Aufnahmen kann man eben nicht mit einer D5100 (als Beispiel) machen, da braucht man eben doch eine hochwertige Kamera, selbst wenn diese auch schon alt ist. Das Leute mit bester Technik trotzdem schlechte Bilder machen können, ist ein anderes Thema. Umkehrschlüsse sind eben nicht immer erlaubt und wie heißt es so schön: Jeder Dackel ist ein Hund, aber nicht jeder Hund ist ein Dackel. Klar ist natürlich schon, daß man sich bietende Gelegenheiten auch nutzen sollte, vielleicht hat man auch mit einer D5100 einen Glückstreffer, die technische Bildqualität einer hochwertigen Kamera kann man aber trotzdem nicht erwarten. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe es schon ausprobiert.
 
T
Tom.S kommentierte

Ich behaupte, dass mit jeder Kamera top Bilder möglich sind, wenn man weiß, was man tut, nur der Ausschuss wird höher.

Das ist richtig aber ich wäre doch bekloppt, wenn ich mir ein Ausrüstung zulege, wo ich vorweg weiß, dass der Ausschuss höher ist.
 
Reaktionen: ZHR
kommentierte
Nicht jeder ist bereit sich Knipssachen für den Preis eines Mittelklassewagens in den Schrank zu stellen.
 
T
Tom.S kommentierte


Es gibt aber auch unter den preiswerten Geräten besser und weniger gut geeignete.
Und wenn ich knapp bei Kasse bin, werde ich mich schon gar nicht auf die Marke festlegen.
 
Frank2111 kommentierte


Schon klar, ich ja auch nicht. Aber so dogmatisch, dass es nun gar nicht anders geht, sehe ich es nicht.

.....Solche Aufnahmen kann man eben nicht mit einer D5100 (als Beispiel) machen, da braucht man eben doch eine hochwertige Kamera......
 
T
Tom.S kommentierte
Ich bin überzeugt selbst ein Anfänger weiß, dass es mit jeder Kamera irgendwie geht. Das ist nicht das Thema.
 
@M.E.C.Hammer Nun die D5100 ist eine billige Einsteigerkamera, mit einem miserablen AF und eine Belichtungsmessung die, wie soll man es sagen, ihr Eigenleben führt. Eine Z6 ist erstens viel neuer und zweitens viel teurer, klar, daß das mit einer Z6 besser funktioniert. Man kann sicherlich auch mal mit einer D5100 Glückstreffer landen, es hat nur nicht viel mit fotografieren und gleichbleibenden Ergebnissen zu tun. Die Besitzerin der D5100 war übrigens schockiert, wie groß die Qualitätsunterschiede zu meiner D4s waren, ich übrigens auch. Schon mal selber mit einer D5100 fotografiert? Ich schon! Ich habe z.B ein Bild von einer Eule mit meiner D4s im Vorbeiflug gemacht und es wäre gelogen zu behaupten, das das mit jedem beliebigen Objektiv und Kamera hätte machen können. das stimmt einfach nicht und ich finde es unehrlich zu behaupten, die Hardware wäre egal., das ist sie nicht. Konzertfotos könnte ich mit eine D5100 auch nicht machen, dafür ist die Kamera einfach zu schlecht. Ich habe auch noch nie Wildlifefotografen gesehen, die eine günstige Kamera hatten und schon gar nicht ein günstiges Objektiv und damit dann die Wildlife-Fotos gemacht haben, egal welches Marke sie nutzen.
 
2 Kommentare
dembi64 kommentierte
hast Du in diesem Forum eigentlich schon auch nur ein einziges Bild gezeigt und gezeigt dass Du auch fotografieren kannst? Du kritisierst und provozierst ständig.
Beweise mal dass Du es besser kannst. Bis jetzt kam von Dir nur Bla Bla.

z.B ein Bild von einer Eule mit meiner D4s im Vorbeiflug gemacht

zeigen, nicht labern.
 
M.E.C.Hammer kommentierte

Da du es scheinbar überlesen hast. Abgesehen davon gibt es neben der Eule im Vorbeiflug noch unzählige andere Motive, wo man nicht zwingend den schnellsten und besten AF braucht. Und deine letzte Aussage läßt mich daran zweifeln, dass du jemals draußen in der Natur warst und andere Wildlifefotografen getroffen hast. Ich bin z.B. mit einer Panasonic FZ30 angefangen.
 
-Anzeige-