Wegen der D500 zur D750... oder doch nicht?

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Schnoogg

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Hallo zusammen!

Der Titel mag seltsam klingen, beschreibt meine Situation aber ziemlich genau...;)
Nachdem ich seit Längerem immer wieder hier mitgelesen habe, muss ich nun doch mal aktiv werden. Ich hoffe, ich kann meinen „Fall“ ein wenig darlegen...

Da es wohl ein längerer Beitrag wird, vorerst meine Fragen in kürzerer Form:

Von der D7000 auf die D500 oder D750?
Für Fotografie-Schwerpunkte Landschaft, Architektur, Low-Light, Nachtaufnahmen (inkl. Sternenhimme), teilweise Portraits und „Action“.
Auf meiner Flickr-Seite sieht man relativ gut, was ich vor allem im Urlaub so fotografiere. Wobei dort Architektur und Innenraum-Aufnahmen untervertreten sind:
Argentinien und mehr! (2014)

Umstieg von DX auf FX
Wie kann ich mir die Unterschiede von DX auf FX bezüglich „Lichtausbeute“ bei Low-Light vorstellen? Das kriege ich irgendwie trotz Stöbern im Forum und sonst im Internet nicht auf die Reihe...
Könnte ich, wenn ich von DX auf FX umsteige, mit dem Nikkor 24-120mm f4 ± mein Sigma 17-70mm f2.8-4, welches mir vom Brennweiten-Bereich her sehr gefällt, bezüglich Lichtstärke ersetzen (resp. verbessern)?
Oder anders gefragt: Was sind die Auswirkungen auf die Belichtungszeiten?


Und für alle mit mehr Zeit und Interesse, die längere Version...
Ich bin mehr oder weniger seit dem Release der D7000 mit einer Spiegelreflex unterwegs – und zwar immer noch mit der D7000. Mein Immerdrauf ist das Sigma 17-70mm, oft auch mit Pol-Filter vorne drauf. Dann kommt das UWW 8-16mm, ebenfalls von Sigma, oft zum Einsatz, primär bei Architekturfotos. Beide Objektive sind für mich top! Eher selten schraub ich noch ein Nikkor 70-300mm drauf.
Sowohl bei kleineren Wanderungen als auch bei grösseren Reisen habe ich in der Regel zumindest die beiden Sigmas dabei, nicht selten noch ein Stativ oder Gorillapod für HDR-Aufnahmen oder für schlechtes Licht / Nacht.

Natürlich hab ich mich ein wenig auf dem Laufenden gehalten, was sich in der Kamera-Welt tut (insbesondere bei Nikon), und immer mehr liebäugle ich mit einem Upgrade. Funktionen wie klappbares Display oder W-Lan reizen mich, allerdings wollte ich bisher nicht alleine deshalb einen neuen Body kaufen.

Die Ankündigung der D500 letzte Woche hat mich nun aber wieder „aktiviert“.:hehe:
Der erste Impuls vom Habenwollen war sehr gross! Dabei habe ich aber, wenn ich ehrlich zu mir bin, das Gefühl, dass die D500 wohl, obwohl sie ein Wahnsinns-Ding zu sein scheint, nicht wirklich meinen Gewohnheiten entgegenkommt: Klar, sie ist in allen Belangen ein riesen Fortschritt gegenüber meiner D7000, aber „Action“ ist nicht mein primäres Einsatzgebiet. 10 Bilder pro Sekunde und die 153 Messfelder und 99 Kreuzsensoren und dergleichen sind sicherlich ein nice to have, aber was ich an Vögeln, sonstigen Tieren, schnellen Autos etc. fotografiere, schaffe ich auch mit der D7000 einigermassen. Eine Verbesserung wäre hier schon auch wünschenswert, aber eben, ist halt nicht mein Hauptgebiet.

Ich befasse mich jetzt also dank der D500 wieder mit der D750, welche bei mir erstmals bei deren Release vor eineinhalb Jahren dieses Habenwollen-Gefühl ausgelöst hat. Ich habe mich damals lange mit dem Systemumstieg auf FX beschäftigt, habe aber vor allem mit dem höheren Gewicht (der Objektive) gehadert und konnte mich letztendlich „zusammenreissen“. Obwohl die Objektive nicht leichter geworden sind, ist der Umstieg jetzt aber wieder ein Thema...

Interessant an der FX gegenüber DX sind für mich die besseren Low-Light-Fähigkeiten, der grössere Sucher und auch die Tiefenschärfe (obwohl ich das nicht sooooo oft ausreize).
Ich muss dazu sagen, dass ich wirklich oft Gebäude und Baustellen für meinen Arbeitgeber (und für mich selbst) fotografiere. Also ist der Aspekt Innenräume mit wenig Licht wichtig! Und mit der D7000 stosse ich dabei gerade in Bezug auf das Fokussieren an die Grenzen. Eigentlich schon immer, aber die Technik ist ja diesbezüglich weiter.

An der D750 im Speziellen reizen mich der Klappdisplay und die W-Lan-Funktion.
Ich erhoffe mir zudem einen besseren Dynamikbereich als bei der D7000 und eben, besseren Autofokus!
Dabei würde ich nach aktuellem Stand, da ich mit den abgedeckten Brennweiten meiner jetzigen DX-Objektive sehr zufrieden bin und sie für mich den perfekten Kompromiss von Qualität und Zoom-Fähigkeiten sind (mir reicht bei meinen Einsatzbereichen der Wechsel zwischen Standard-Zoom und Ultraweitwinkel) folgende Objektive anschaffen:

Das Nikkor 24-120mm, f4 als Plus-Minus-Äquivalent zum Sigma 17-70mm, f2.8-4.
Wäre das bezüglich Lichtstärke oder –ausbeute ein sinnvoller Ersatz oder gar eine Verbesserung? Irgendwie habe ich hier den Durchblick einfach nicht...:nixweiss:

Das Nikkor 14-24mm, f2.8 als „Ersatz“ für das Sigma 8-16mm, f4.5-5.6.
Ist klar, das ist eine massive Verbesserung, die 1.3mm nach unten verkrafte ich.
Hier schreckt mich einfach das Gewicht ein wenig ab, ist es doch doppelt so schwer die mein Sigma-UWW.

Ich kann halt generell nicht einschätzen, ob mich der Faktor Gewicht letztlich sehr stört.
Mit meiner Wunsch-FX-Kombi (D750, 24-120mm und 14-24mm), welche eben auch in die Ferien und auf Ausflüge mitkäme, komme ich auf gut 2.5kg gegenüber 1.8 kg meiner aktuellen DX-Kombi... wahrscheinlich hätte ich schon lange FX ohne diese Bedenken.

Oder ist gerade in Bezug auf die Autofokus- und ISO-Fähigkeiten (resp. Nachtaufnahmen, Sternenhimmel sowie eben „dunkle Räume“) die D500 doch auch eine Alternative?
Ich weiss, niemand kann das aus eigener Erfahrung sagen, aber vielleicht anhand der Spezifikationen einschätzen?


So, habe fertig. Wenn sich das jemand „angetan“ hat und mir in irgendeiner Form weiterhelfen kann, wäre das natürlich fantastisch!:)


Gute Nacht!
Schnoogg
 
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Wenn es dir um Low-Light-Fähigkeiten geht, würde ich einfach einmal das Erscheinen der D500 abwarten und schauen, wie sie sich dann wirklich – vor allem im Vergleich zur D750 – schlägt.

Bis dahin kann man dazu eigentlich nur Annahmen treffen, aber ob dir die D500 gegenüber der D750 in dem Feld reicht, wirst du davon wohl kaum beantworten können. Da würde ich einfach auf die Bilder oder Tests warten…

Aber wenn dich das höhere Gewicht der FX-Ausrüstung bisher abhält, wieso sollte es das in Zukunft nicht mehr? Die FX-Vorteile (Lowlight) sind ja zu wenig gewichtig, das Gewicht hingegen schon. Das spricht ja schon einmal für die D500, weil sie ja bei geringerem Gewicht der Gesamtausrüstung immerhin das Maximum für DX rausholen wird (das kann man jetzt wohl schon halbwegs seriös annehmen). Sie ist halt trotzdem etwas schwerer als die D7000.
 
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Hallo, wenn ich mich abhängig vom geplanten Vorhaben auf 1-2 Objektive beschränke und die in einem guten Rucksack verstaue, ist das Tragen für mich kein Thema. Hatte in meinem Südafrika-Urlaub neben der D750 (etwa 750g), das 24-120 (etwa 700g) und das Tamron 150-600 (etwa 2 kg) dabei und kam gut damit klar. Ist natürlich eine andere Sache, ob du ein solches Gewicht auf langen Wanderungen mitschleppen willst.
 
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Mal aus meiner Sicht, da mich die gleiche Frage umtreibt - auch wenn ich z.Zt. noch eine andere Kamera (D700) nutze: Ich mache überwiegend Landschaften, fühle mich aber auch zur Vogelfotografie hingezogen.

Daraus ergeben sich als Anforderungen an die Kamera:
1. Sensordynamik (Landschaften, bei dir auch Architektur, Low-Light) - hier hat FX durchaus Vorteile.
2. AF-Leistung und Bildrate (Vögel, bei dir Action) - da hat DX den Vorteil des Cropfaktors, sprich größere Reichweite.

Die Kamera, die beides gut kann, wäre aus meiner Sicht die D810 (für mich schnell genug und wegen der hohen Auflösung genügend Cropreserven), mit etwas Abstrichen auch die D750.

Jedoch ganz ehrlich: Für Landschaften wäre - wenn der Schritt nicht zur D810 geht - eine D610 vollkommen ausreichend. Und für die Vögel wohl auch die D7200.

Und jetzt kommt die D500 ins Spiel. Für Action / Vögel anscheinend der Knaller - siehe AF-System und Bildrate. Wie es aber mit Sensordynamik und Low-Light-Fähigkeiten aussieht, da müssen wir noch Tests und Berichte abwarten. Kommt sie hier an die Leistung der D750 heran, dann ist sie imho für DX-Nutzer unter Umständen die bessere Wahl.

Für mich - da ich schon auf FX umgestellt bin - stellt sich die Frage:
Eine Kamera, die alles kann? D810.
Oder vielleicht zwei Kameras? D610 (oder ne gebrauchte D800) und D7200 oder D500 - das ist dann eine Frage des Budgets bzw. wie ich dieses aufteile.
Sprich: für meine Überlegungen hat die D500 die D750 aus dem Rennen geworfen ...
 
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Hi,

Wi gut ich diese Überlegungen kenne, wie so viele.
Meine Entscheidung, bei DX zu bleiben, ist fest.
- Objektive vorhanden
- Preis für gutes FX Glas (ohne das ergibt der Wechsel für mich keinen Sinn)
- Gewicht

Ich wollte auch immer ein Klappdisplay und habe eigentlich im üblichen 2-Jahres Abstand 2017 mit der D7300 gerechnet und war sicher, dass die dann wieder für 1.100,- Euronen auch mit Klappdisplay kommt.

Und jetzt das ... D500 :dizzy:

Aber, zum Glück ist sie mir zu teuer, also warte ich bis 2017, dann kriege ich sie gebraucht für 1.000,- und es ist egal, was Nikon sich zur D7300 ausdenkt :rolleyes:

Wenn dich im Moment der AF stört ... Ich kann mir in vielen Situationen, gerade Innenräume, mit einer starken Taschenlampe helfen: AF mit Lampe, umstellen auf manuell, belichten ohne Lampe (natürlich nur Langzeit und Stativ, aber das brauchst du immer, wenn es so dunkel ist, dass der AF nicht geht).

Ach ja, ich habe auch die D7000 und das waren meine zwei Cents.
 
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- Preis für gutes FX Glas

Das würde ich mittlerweile nicht mehr so sehen, es gibt auch sehr gute FX-Gläser zu vernünftigen Preisen:
- 1,8er Festbrennweiten
- 18-35 VR
- 4/70-200
- 200-500
Und auch Sigma (Art und Sports) und Tamron haben ein paar sehr schöne Töchter ...

Mir würden im Gegenteil bei DX - noch!? - Alternativen fehlen, vor allem lichtstarke Festbrennweiten - gerade unter Berücksichtigung, dass man an FX besser freistellen kann.

Aber das ist natürlich alles eine Frage der Bedürfnisse und Ansprüche ...
 
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Umstieg von DX auf FX
Könnte ich, wenn ich von DX auf FX umsteige, mit dem Nikkor 24-120mm f4 ± mein Sigma 17-70mm f2.8-4, welches mir vom Brennweiten-Bereich her sehr gefällt, bezüglich Lichtstärke ersetzen (resp. verbessern)?
Oder anders gefragt: Was sind die Auswirkungen auf die Belichtungszeiten?
Blendenwerte sind immer gleich. Bei zb Blende 4 kommt immer die selbe Lichtmenge durch, egal welcher Sensor hinten dran ist.
D.h., bei 2.8 kommt doppelt so viel Licht an den Sensor, als wie mit Blende 4.
Du wirst dich damit nicht verbessern. Am langen Ende ist es eh wieder gleich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fotografische_Blende#/media/File:Lenses_with_different_apetures.jpg
[MENTION=99357]Lowlight[/MENTION]
Ja der Unterschied von der D750 zur D7000 ist eklatant. Das ist wirklich eine spuerbare Verbesserung.

Ich kenne deine Situation.
Bin auch von der D7000 auf die D750 gewechselt.
Da mir die heilige Trinität (14-24, 24-70 & 70-200) zu teuer war und auch zu schwer, habe ich mir einen Satz FB zugelegt. Fotografisch gesehen, war's kein Fehler. Ich bilde mir ein, mit FB fotografiert man anders und am Ende kommen auch bessere Bilder raus, weil man doch laenger ueberlegen muss.
Mit einem 20/35/50/85 Satz bist du gut ausgestattet & mehr als drei Objektive brauchst du auf einer Tour selten mit. Damit kommst du auf ca. 1 kg fuer's Glas.

Der negative Aspekt ist hat das der Spass doch teuer ist. Mit 3-3500 fuer die Grundausstattung musst du schon rechnen. Wobei man Glas auch problemlos gebraucht kaufen kann. Man kann auch alte D Objektive kaufen (wie zb das AF D 20 mm 2.8), das ist dann noch guenstiger und noch mals leichter. Sind aber auch qualitativ nicht ganz so gut wie die neuen.

hth&lg redy

lg redy
 
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Mir würden im Gegenteil bei DX - noch!? - Alternativen fehlen, vor allem lichtstarke Festbrennweiten - gerade unter Berücksichtigung, dass man an FX besser freistellen kann.

Aber das ist natürlich alles eine Frage der Bedürfnisse und Ansprüche ...

Naja, die FX kann ich ja an DX auch verwenden, insofern fehlt mir da nix.
Die Freistellerei wird natürlich auch immer genannt, aber bei meinen Fotos mit Menschen blende ich schon mein 50-150 f2,8 durchaus ab, um Gesichter und Ohren scharf zu haben. Insofern ist das richtig, aber für mich nicht so relevant.

Und so ist das mit den Bedürfnissen und Ansprüchen für mich eine Banalität, weil ich mit meinen Objektiven eine für mich stimmige Sammlung beisammen habe.
Aber wenn ich mir diesen und die vielen vergleichbaren Threads so ansehe, ist das offensichtlich nicht für jede/n so "einfach", sich die Tatsachen zu objektivieren und für seinen Fotografenalltag einzuordnen.
Und vom "habenwollen" Reflex kann ich mich auch nicht freisprechen:rolleyes:.
 
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Könnte ich, wenn ich von DX auf FX umsteige, mit dem Nikkor 24-120mm f4 ± mein Sigma 17-70mm f2.8-4, welches mir vom Brennweiten-Bereich her sehr gefällt, bezüglich Lichtstärke ersetzen (resp. verbessern)?

Das entsprechende FX-Pendant des Sigmas wäre ein 24-105mm f4-f5.6, insofern ist das 24-120 f4 eine gewisse Verbesserung. Der "FX-Vorteil" ist dann aber dahin - ohne lichtstarke Objektive hast du hier keinen Blumentopf gewonnen.

Wenn ich deinen Eingangspost so lese, halte ich DX für passender...?
 
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Was den Sensor der D500 angeht würde ich in jedem Fall erste seriöse Tests abwarten, z.B. von DXO, aber da dann auch die Ergebnisse genau ansehen, DXO bewertet die maximale Dynamik bei Basis-ISO sehr hoch beim Index. Ich denke nicht, dass er einen Rückschritt darstellt aber die Entwicklung bei den DX-Sensoren war in den letzten Jahren eher langsam.

Wenn es ein Sony-Sensor ist, der deutliche Vorteile bringt, würde er wohl nicht in einer Nikon als erstes eingebaut. Ist es ein Sensor von Nikon denke ich wäre es schon eine Leistung das hohe Niveau der Sony-Sensoren zu halten.
 
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Danke für die rege Beteiligung hier! Das ist ja echt toll und hilfreich!

Und interessant zu sehen, dass die Thematik gerade mit der D500 auch andere so beschäftigt, allen voran schachspieler und mhensche – das hört sich wirklich vertraut an.;)
Lustigerweise habe ich vor der D500-Ankündigung auch auf die D7300 gewartet... die wird ja preislich schon noch etwas unter der D500 sein, wohl auch in einem Jahr, eben, ausser gebraucht...


Wenn es dir um Low-Light-Fähigkeiten geht, würde ich einfach einmal das Erscheinen der D500 abwarten und schauen, wie sie sich dann wirklich – vor allem im Vergleich zur D750 – schlägt.

Bis dahin kann man dazu eigentlich nur Annahmen treffen, aber ob dir die D500 gegenüber der D750 in dem Feld reicht, wirst du davon wohl kaum beantworten können. Da würde ich einfach auf die Bilder oder Tests warten…

Aber wenn dich das höhere Gewicht der FX-Ausrüstung bisher abhält, wieso sollte es das in Zukunft nicht mehr? Die FX-Vorteile (Lowlight) sind ja zu wenig gewichtig, das Gewicht hingegen schon. Das spricht ja schon einmal für die D500, weil sie ja bei geringerem Gewicht der Gesamtausrüstung immerhin das Maximum für DX rausholen wird (das kann man jetzt wohl schon halbwegs seriös annehmen). Sie ist halt trotzdem etwas schwerer als die D7000.

Ja ok, Tests und Erfahrungen abwarten ist sicherlich nicht schlecht. Ich wollte mal "vorsondieren" und bin beruhigt, wenn ich hier lese, dass es vielen so geht.

Zum Gewicht: Bisher hab ich keine grossen Probleme mit dem Gewicht meiner Ausrüstung, und die paar Gramm mehr von der D500 wären sicherlich egal. Ich weiss halt einfach nicht, wie's dann mit 800g mehr (FX) aussieht, vielleicht nehme ich mal einen Liter Wasser als "Dummy" mit.;)

Und die FX-Vorteile mit Low Light sind schon noch gewichtig, ebenso der Fokus. Aber du hast recht, evtl. ist ja auch hier die D500 genau so gut.


Hallo, wenn ich mich abhängig vom geplanten Vorhaben auf 1-2 Objektive beschränke und die in einem guten Rucksack verstaue, ist das Tragen für mich kein Thema. Hatte in meinem Südafrika-Urlaub neben der D750 (etwa 750g), das 24-120 (etwa 700g) und das Tamron 150-600 (etwa 2 kg) dabei und kam gut damit klar. Ist natürlich eine andere Sache, ob du ein solches Gewicht auf langen Wanderungen mitschleppen willst.

Das macht Mut.:) Eben, ich fülle mir nächstes mal die Tasche mit Platzhaltern...


Hi,
Wenn dich im Moment der AF stört ... Ich kann mir in vielen Situationen, gerade Innenräume, mit einer starken Taschenlampe helfen: AF mit Lampe, umstellen auf manuell, belichten ohne Lampe (natürlich nur Langzeit und Stativ, aber das brauchst du immer, wenn es so dunkel ist, dass der AF nicht geht).

Das mache ich bisher genau auch so.
Nur stört mich auf Dauer schon der zeitliche Mehraufwand sowie das Handling. Ist für mich nicht ideal, wenn ich immer noch an der Taschenlampe oder am Smartphone (je nach dem sowieso zu schwach) rumfummeln und all das auch noch in meiner Kameratasche (oder wenn ich "leicht" unterwegs bin in der Jacken- oder Hosentasche) unterkriegen muss. Daher wäre hier eine Verbesserung durchaus in meinem Sinne.


Das entsprechende FX-Pendant des Sigmas wäre ein 24-95mm f4-f5.6, insofern ist das 24-120 f4 eine gewisse Verbesserung. Der "FX-Vorteil" ist dann aber dahin - ohne lichtstarke Objektive hast du hier keinen Blumentopf gewonnen.

Wenn ich deinen Eingangspost so lese, halte ich DX für passender...?

Blendenwerte sind immer gleich. Bei zb Blende 4 kommt immer die selbe Lichtmenge durch, egal welcher Sensor hinten dran ist.
D.h., bei 2.8 kommt doppelt so viel Licht an den Sensor, als wie mit Blende 4.
Du wirst dich damit nicht verbessern. Am langen Ende ist es eh wieder gleich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fotografische_Blende#/media/File:Lenses_with_different_apetures.jpg

[MENTION=99357]Lowlight[/MENTION]
Ja der Unterschied von der D750 zur D7000 ist eklatant. Das ist wirklich eine spuerbare Verbesserung.

Ich kenne deine Situation.
Bin auch von der D7000 auf die D750 gewechselt.
Da mir die heilige Trinität (14-24, 24-70 & 70-200) zu teuer war und auch zu schwer, habe ich mir einen Satz FB zugelegt. Fotografisch gesehen, war's kein Fehler. Ich bilde mir ein, mit FB fotografiert man anders und am Ende kommen auch bessere Bilder raus, weil man doch laenger ueberlegen muss.
Mit einem 20/35/50/85 Satz bist du gut ausgestattet & mehr als drei Objektive brauchst du auf einer Tour selten mit. Damit kommst du auf ca. 1 kg fuer's Glas.

Hmmm ok, dann habe ich das doch halbwegs richtig vermutet. Oder?
Also würde ich, pragmatisch ausgedrückt, mit FX und Blende f4.0 in etwa die selbe Belichtungszeit benötigen wie mit DX und Blende f2.8? ISO mal ausgeblendet.

Vor den Festbrennweiten fürchte ich mich eben vorallem aus folgenden Gründen:
- Braucht wohl eine bessere Organisation, und gerade, wenns doch mal schnell gehen soll, und ich das richtige Objektiv suchen und wechseln muss...:dizzy:
- Gerade, wenn ich arbeitsbedingt schnell sein sollte oder VOR ALLEM wenn ich nicht alleine reise, was der Regelfall ist, möchte ich meine Begleitung nicht (noch mehr?) strapazieren mit dem Finden und Montieren des richtigen Objektives...

Aber ja, mal schauen, wo ich am Ende der Überlegungen lande...:)
 
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Also würde ich, pragmatisch ausgedrückt, mit FX und Blende f4.0 in etwa die selbe Belichtungszeit benötigen wie mit DX und Blende f2.8? ISO mal ausgeblendet.

Nein, mit FX und Blende 4 hast du die gleiche Freistellung wie mit DX und Blende 2,8 bei gleicher Brennweite - den anderen Bildwinkel mal ausgeblendet.
Ansonsten: gleiche Blende - gleiche Belichtungszeit, egal ob FX oder DX.
 
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Was den Sensor der D500 angeht würde ich in jedem Fall erste seriöse Tests abwarten, z.B. von DXO, aber da dann auch die Ergebnisse genau ansehen, DXO bewertet die maximale Dynamik bei Basis-ISO sehr hoch beim Index. Ich denke nicht, dass er einen Rückschritt darstellt aber die Entwicklung bei den DX-Sensoren war in den letzten Jahren eher langsam. .........

Ich werde noch radikaler vorgehen und mir den Body nach erscheinen einfach mal ausleihen.
Dann klemm ich das dran, was ich so auch an DX schnalle, knipse ein paar Bilder, steck die Speicherkarte in den Rechner und ziehe mein eigenes Fazit über die Notwendigkeit einer Anschaffung.

Tests über die Bruchanfälligkeit ob der verwendeten Materialien werde ich mir ersparen. Hier hoffe ich auf Initiative der einschlägig bekannten Testergrößen in der weiten Welt des webs.
Bestehen dann Zweifel über die mögliche Eignung als Ersatz für ein F1 Cockpit, bleibt die Kamera selbstverständlich im Laden.
 
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Hmmm ok, dann habe ich das doch halbwegs richtig vermutet. Oder?
Also würde ich, pragmatisch ausgedrückt, mit FX und Blende f4.0 in etwa die selbe Belichtungszeit benötigen wie mit DX und Blende f2.8? ISO mal ausgeblendet.

Nein, du musst an FX doppelt so lange belichten - es sei denn, du verdoppelst die ISO. Dann sehen die Bilder theoretisch exakt gleich aus (äquivalente Blende und Sensortechnik vorausgesetzt).

Egal, mach dir darum keinen Kopf. Am besten, du beschreibst nochmal GENAU, was du fotografieren möchtest, dann kann man dir besser helfen.
 
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Also würde ich, pragmatisch ausgedrückt, mit FX und Blende f4.0 in etwa die selbe Belichtungszeit benötigen wie mit DX und Blende f2.8? ISO mal ausgeblendet.

Nope, der Schluss ist falsch.
Bei gleichen Lichtbedingungen brauchst du mit jeder Kamera die gleichen Zeit/Blende/ISO Einstellungen für eine vergleichbare Belichtung. Das sind schlicht die einzig immer geltenden Parameter.
Die Auswirkungen auf Bildwinkel, Schärfentiefe und Rauschen sind - bei gleicher Brennweite - abhängig vom Sensor unterschiedlich. Sprich, das Bildergebnis wird sich unterscheiden, aber nicht in der Belichtung.
 
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OK, danke für eure "idiotensicheren" Erklärungen.;)
Dann ist das mir das mit den Brennweite und Belichtungszeit jetzt wohl klar. Rückblickend betrachtet irgendwie auch logisch.
Das Zusammenspiel von Blende und Belichtungszeit kenne ich eigentlich schon, aber ich hab da wohl irgendwie was mit der "Lichtaufnahmefähigkeit" vom Sensor vermischt...

Der Punkt ist mir übrigens weniger wegen den Freistellmöglichkeiten, sondern viel mehr deswegen wichtig, dass ich auch mal aus der Hand bei nicht supertollem Wetter oder eben Innenraum-Lichtbedingungen mehr oder weniger verwacklungsfreie Fotos mit anständigem Schärfebereich schiessen möchte. Wobei ich das bisher wenn nötig auch mit dem ISO gesteuert habe, und da wiederum kann man ja generell von neuen Kameras weniger Rauschen erwarten...
 
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Hallo Dani

Hier ein Link der zeigt, welche Blende, ISO und Brennweite je nach Crop Faktor nötig ist um auf ein gleichwertiges Bild wie bei FX zu kommen.
Unterschiede in der Leistung des Sensors natürlich ausgenommen.
Interessantes Thema und zeigt auch das F2.8 beim Vergleichen eben nicht immer das Selbe ist

http://fotovideotec.de/cropfaktor/kameravergleiche.html

Gruss Thomas

Mit zweiwöchiger Verspätung: Vielen Dank Thomas für diesen super Link! Eigentlich die perfekte Erklärung dieser Thematik!

Ich wollte mir gleich den ganzen Artikel "Brennweite, Crop-Faktor und KB-Äquivalent" durchlesen, bevor ich hier antworte, und das habe ich erst jetzt endlich geschaft.

Es ist tatsächlich so, dass ich das mit der Belichtungszeit etc. bisher falsch formuliert habe... Es ging mir tatsächlich um gleichwertige Fotoergebnisse mit verschiedenen Sensorgrössen. Aber eben, dank dem Artikel ist das nun klar.

Bezüglich der Frage D750 oder D500 bin ich dennoch nicht wirklich weiter, was wohl mindestens bis März so bleiben wird...;)

Also nochmals: Danke für die Hilfestellungen!
 
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Ich machs mal einfach.
Denke dass du das AF Modul und die 10 fps der D500 nicht wirklich brauchst.

Ich rate klar zur D750. Sie ist ein feines und "trotz" des AA Filters ein sehr hochauflösendes Gerät!
 
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