Hallo zusammen!
Der Titel mag seltsam klingen, beschreibt meine Situation aber ziemlich genau...
Nachdem ich seit Längerem immer wieder hier mitgelesen habe, muss ich nun doch mal aktiv werden. Ich hoffe, ich kann meinen „Fall“ ein wenig darlegen...
Da es wohl ein längerer Beitrag wird, vorerst meine Fragen in kürzerer Form:
Von der D7000 auf die D500 oder D750?
Für Fotografie-Schwerpunkte Landschaft, Architektur, Low-Light, Nachtaufnahmen (inkl. Sternenhimme), teilweise Portraits und „Action“.
Auf meiner Flickr-Seite sieht man relativ gut, was ich vor allem im Urlaub so fotografiere. Wobei dort Architektur und Innenraum-Aufnahmen untervertreten sind:
Argentinien und mehr! (2014)
Umstieg von DX auf FX
Wie kann ich mir die Unterschiede von DX auf FX bezüglich „Lichtausbeute“ bei Low-Light vorstellen? Das kriege ich irgendwie trotz Stöbern im Forum und sonst im Internet nicht auf die Reihe...
Könnte ich, wenn ich von DX auf FX umsteige, mit dem Nikkor 24-120mm f4 ± mein Sigma 17-70mm f2.8-4, welches mir vom Brennweiten-Bereich her sehr gefällt, bezüglich Lichtstärke ersetzen (resp. verbessern)?
Oder anders gefragt: Was sind die Auswirkungen auf die Belichtungszeiten?
Und für alle mit mehr Zeit und Interesse, die längere Version...
Ich bin mehr oder weniger seit dem Release der D7000 mit einer Spiegelreflex unterwegs – und zwar immer noch mit der D7000. Mein Immerdrauf ist das Sigma 17-70mm, oft auch mit Pol-Filter vorne drauf. Dann kommt das UWW 8-16mm, ebenfalls von Sigma, oft zum Einsatz, primär bei Architekturfotos. Beide Objektive sind für mich top! Eher selten schraub ich noch ein Nikkor 70-300mm drauf.
Sowohl bei kleineren Wanderungen als auch bei grösseren Reisen habe ich in der Regel zumindest die beiden Sigmas dabei, nicht selten noch ein Stativ oder Gorillapod für HDR-Aufnahmen oder für schlechtes Licht / Nacht.
Natürlich hab ich mich ein wenig auf dem Laufenden gehalten, was sich in der Kamera-Welt tut (insbesondere bei Nikon), und immer mehr liebäugle ich mit einem Upgrade. Funktionen wie klappbares Display oder W-Lan reizen mich, allerdings wollte ich bisher nicht alleine deshalb einen neuen Body kaufen.
Die Ankündigung der D500 letzte Woche hat mich nun aber wieder „aktiviert“.
Der erste Impuls vom Habenwollen war sehr gross! Dabei habe ich aber, wenn ich ehrlich zu mir bin, das Gefühl, dass die D500 wohl, obwohl sie ein Wahnsinns-Ding zu sein scheint, nicht wirklich meinen Gewohnheiten entgegenkommt: Klar, sie ist in allen Belangen ein riesen Fortschritt gegenüber meiner D7000, aber „Action“ ist nicht mein primäres Einsatzgebiet. 10 Bilder pro Sekunde und die 153 Messfelder und 99 Kreuzsensoren und dergleichen sind sicherlich ein nice to have, aber was ich an Vögeln, sonstigen Tieren, schnellen Autos etc. fotografiere, schaffe ich auch mit der D7000 einigermassen. Eine Verbesserung wäre hier schon auch wünschenswert, aber eben, ist halt nicht mein Hauptgebiet.
Ich befasse mich jetzt also dank der D500 wieder mit der D750, welche bei mir erstmals bei deren Release vor eineinhalb Jahren dieses Habenwollen-Gefühl ausgelöst hat. Ich habe mich damals lange mit dem Systemumstieg auf FX beschäftigt, habe aber vor allem mit dem höheren Gewicht (der Objektive) gehadert und konnte mich letztendlich „zusammenreissen“. Obwohl die Objektive nicht leichter geworden sind, ist der Umstieg jetzt aber wieder ein Thema...
Interessant an der FX gegenüber DX sind für mich die besseren Low-Light-Fähigkeiten, der grössere Sucher und auch die Tiefenschärfe (obwohl ich das nicht sooooo oft ausreize).
Ich muss dazu sagen, dass ich wirklich oft Gebäude und Baustellen für meinen Arbeitgeber (und für mich selbst) fotografiere. Also ist der Aspekt Innenräume mit wenig Licht wichtig! Und mit der D7000 stosse ich dabei gerade in Bezug auf das Fokussieren an die Grenzen. Eigentlich schon immer, aber die Technik ist ja diesbezüglich weiter.
An der D750 im Speziellen reizen mich der Klappdisplay und die W-Lan-Funktion.
Ich erhoffe mir zudem einen besseren Dynamikbereich als bei der D7000 und eben, besseren Autofokus!
Dabei würde ich nach aktuellem Stand, da ich mit den abgedeckten Brennweiten meiner jetzigen DX-Objektive sehr zufrieden bin und sie für mich den perfekten Kompromiss von Qualität und Zoom-Fähigkeiten sind (mir reicht bei meinen Einsatzbereichen der Wechsel zwischen Standard-Zoom und Ultraweitwinkel) folgende Objektive anschaffen:
Das Nikkor 24-120mm, f4 als Plus-Minus-Äquivalent zum Sigma 17-70mm, f2.8-4.
Wäre das bezüglich Lichtstärke oder –ausbeute ein sinnvoller Ersatz oder gar eine Verbesserung? Irgendwie habe ich hier den Durchblick einfach nicht...
Das Nikkor 14-24mm, f2.8 als „Ersatz“ für das Sigma 8-16mm, f4.5-5.6.
Ist klar, das ist eine massive Verbesserung, die 1.3mm nach unten verkrafte ich.
Hier schreckt mich einfach das Gewicht ein wenig ab, ist es doch doppelt so schwer die mein Sigma-UWW.
Ich kann halt generell nicht einschätzen, ob mich der Faktor Gewicht letztlich sehr stört.
Mit meiner Wunsch-FX-Kombi (D750, 24-120mm und 14-24mm), welche eben auch in die Ferien und auf Ausflüge mitkäme, komme ich auf gut 2.5kg gegenüber 1.8 kg meiner aktuellen DX-Kombi... wahrscheinlich hätte ich schon lange FX ohne diese Bedenken.
Oder ist gerade in Bezug auf die Autofokus- und ISO-Fähigkeiten (resp. Nachtaufnahmen, Sternenhimmel sowie eben „dunkle Räume“) die D500 doch auch eine Alternative?
Ich weiss, niemand kann das aus eigener Erfahrung sagen, aber vielleicht anhand der Spezifikationen einschätzen?
So, habe fertig. Wenn sich das jemand „angetan“ hat und mir in irgendeiner Form weiterhelfen kann, wäre das natürlich fantastisch!
Gute Nacht!
Schnoogg
Der Titel mag seltsam klingen, beschreibt meine Situation aber ziemlich genau...
Nachdem ich seit Längerem immer wieder hier mitgelesen habe, muss ich nun doch mal aktiv werden. Ich hoffe, ich kann meinen „Fall“ ein wenig darlegen...
Da es wohl ein längerer Beitrag wird, vorerst meine Fragen in kürzerer Form:
Von der D7000 auf die D500 oder D750?
Für Fotografie-Schwerpunkte Landschaft, Architektur, Low-Light, Nachtaufnahmen (inkl. Sternenhimme), teilweise Portraits und „Action“.
Auf meiner Flickr-Seite sieht man relativ gut, was ich vor allem im Urlaub so fotografiere. Wobei dort Architektur und Innenraum-Aufnahmen untervertreten sind:
Argentinien und mehr! (2014)
Umstieg von DX auf FX
Wie kann ich mir die Unterschiede von DX auf FX bezüglich „Lichtausbeute“ bei Low-Light vorstellen? Das kriege ich irgendwie trotz Stöbern im Forum und sonst im Internet nicht auf die Reihe...
Könnte ich, wenn ich von DX auf FX umsteige, mit dem Nikkor 24-120mm f4 ± mein Sigma 17-70mm f2.8-4, welches mir vom Brennweiten-Bereich her sehr gefällt, bezüglich Lichtstärke ersetzen (resp. verbessern)?
Oder anders gefragt: Was sind die Auswirkungen auf die Belichtungszeiten?
Und für alle mit mehr Zeit und Interesse, die längere Version...
Ich bin mehr oder weniger seit dem Release der D7000 mit einer Spiegelreflex unterwegs – und zwar immer noch mit der D7000. Mein Immerdrauf ist das Sigma 17-70mm, oft auch mit Pol-Filter vorne drauf. Dann kommt das UWW 8-16mm, ebenfalls von Sigma, oft zum Einsatz, primär bei Architekturfotos. Beide Objektive sind für mich top! Eher selten schraub ich noch ein Nikkor 70-300mm drauf.
Sowohl bei kleineren Wanderungen als auch bei grösseren Reisen habe ich in der Regel zumindest die beiden Sigmas dabei, nicht selten noch ein Stativ oder Gorillapod für HDR-Aufnahmen oder für schlechtes Licht / Nacht.
Natürlich hab ich mich ein wenig auf dem Laufenden gehalten, was sich in der Kamera-Welt tut (insbesondere bei Nikon), und immer mehr liebäugle ich mit einem Upgrade. Funktionen wie klappbares Display oder W-Lan reizen mich, allerdings wollte ich bisher nicht alleine deshalb einen neuen Body kaufen.
Die Ankündigung der D500 letzte Woche hat mich nun aber wieder „aktiviert“.

Der erste Impuls vom Habenwollen war sehr gross! Dabei habe ich aber, wenn ich ehrlich zu mir bin, das Gefühl, dass die D500 wohl, obwohl sie ein Wahnsinns-Ding zu sein scheint, nicht wirklich meinen Gewohnheiten entgegenkommt: Klar, sie ist in allen Belangen ein riesen Fortschritt gegenüber meiner D7000, aber „Action“ ist nicht mein primäres Einsatzgebiet. 10 Bilder pro Sekunde und die 153 Messfelder und 99 Kreuzsensoren und dergleichen sind sicherlich ein nice to have, aber was ich an Vögeln, sonstigen Tieren, schnellen Autos etc. fotografiere, schaffe ich auch mit der D7000 einigermassen. Eine Verbesserung wäre hier schon auch wünschenswert, aber eben, ist halt nicht mein Hauptgebiet.
Ich befasse mich jetzt also dank der D500 wieder mit der D750, welche bei mir erstmals bei deren Release vor eineinhalb Jahren dieses Habenwollen-Gefühl ausgelöst hat. Ich habe mich damals lange mit dem Systemumstieg auf FX beschäftigt, habe aber vor allem mit dem höheren Gewicht (der Objektive) gehadert und konnte mich letztendlich „zusammenreissen“. Obwohl die Objektive nicht leichter geworden sind, ist der Umstieg jetzt aber wieder ein Thema...
Interessant an der FX gegenüber DX sind für mich die besseren Low-Light-Fähigkeiten, der grössere Sucher und auch die Tiefenschärfe (obwohl ich das nicht sooooo oft ausreize).
Ich muss dazu sagen, dass ich wirklich oft Gebäude und Baustellen für meinen Arbeitgeber (und für mich selbst) fotografiere. Also ist der Aspekt Innenräume mit wenig Licht wichtig! Und mit der D7000 stosse ich dabei gerade in Bezug auf das Fokussieren an die Grenzen. Eigentlich schon immer, aber die Technik ist ja diesbezüglich weiter.
An der D750 im Speziellen reizen mich der Klappdisplay und die W-Lan-Funktion.
Ich erhoffe mir zudem einen besseren Dynamikbereich als bei der D7000 und eben, besseren Autofokus!
Dabei würde ich nach aktuellem Stand, da ich mit den abgedeckten Brennweiten meiner jetzigen DX-Objektive sehr zufrieden bin und sie für mich den perfekten Kompromiss von Qualität und Zoom-Fähigkeiten sind (mir reicht bei meinen Einsatzbereichen der Wechsel zwischen Standard-Zoom und Ultraweitwinkel) folgende Objektive anschaffen:
Das Nikkor 24-120mm, f4 als Plus-Minus-Äquivalent zum Sigma 17-70mm, f2.8-4.
Wäre das bezüglich Lichtstärke oder –ausbeute ein sinnvoller Ersatz oder gar eine Verbesserung? Irgendwie habe ich hier den Durchblick einfach nicht...

Das Nikkor 14-24mm, f2.8 als „Ersatz“ für das Sigma 8-16mm, f4.5-5.6.
Ist klar, das ist eine massive Verbesserung, die 1.3mm nach unten verkrafte ich.
Hier schreckt mich einfach das Gewicht ein wenig ab, ist es doch doppelt so schwer die mein Sigma-UWW.
Ich kann halt generell nicht einschätzen, ob mich der Faktor Gewicht letztlich sehr stört.
Mit meiner Wunsch-FX-Kombi (D750, 24-120mm und 14-24mm), welche eben auch in die Ferien und auf Ausflüge mitkäme, komme ich auf gut 2.5kg gegenüber 1.8 kg meiner aktuellen DX-Kombi... wahrscheinlich hätte ich schon lange FX ohne diese Bedenken.
Oder ist gerade in Bezug auf die Autofokus- und ISO-Fähigkeiten (resp. Nachtaufnahmen, Sternenhimmel sowie eben „dunkle Räume“) die D500 doch auch eine Alternative?
Ich weiss, niemand kann das aus eigener Erfahrung sagen, aber vielleicht anhand der Spezifikationen einschätzen?
So, habe fertig. Wenn sich das jemand „angetan“ hat und mir in irgendeiner Form weiterhelfen kann, wäre das natürlich fantastisch!
Gute Nacht!
Schnoogg
