Was tun gegen überbelichteten Himmel?

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Richtig. Wenn es aber möglich ist, aus einem RAW entsprechend viel herauszuarbeiten (im Gegensatz zum JPG), dann ist doch klar, daß die Grenzen nicht vom Sensor kommen, sondern vom JPG-Format und der Entwicklungs-Engine der Kamera.

Wieso denn das? Ein sRGB-JPG kann ausreichend Dynamik "transportieren" (je nach Lesart bspw. 11,7EV) und das vorliegende Ergebnis der JPG-Entwicklung beurteile ich überhaupt nicht, sondern nehme es nur her, um die dort (im Motiv) vorherrschenden Kontraste abzuschätzen.
 
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Wieso denn das? Ein sRGB-JPG kann ausreichend Dynamik "transportieren" (je nach Lesart bspw. 11,7EV) und das vorliegende Ergebnis der JPG-Entwicklung beurteile ich überhaupt nicht, sondern nehme es nur her, um die dort (im Motiv) vorherrschenden Kontraste abzuschätzen.

Fotografiere die Szene sowohl in RAW, als auch in JPG. Versuche aus beiden Lichter und Schatten wiederherzustellen. Wenn Du dann feststellst, daß aus dem JPG nicht viel herauszuholen ist, das RAW hingegen ein durchaus zufriedenstellendes Resultat liefern kann, dann ist das Beweis, daß das JPG keine Aussage bezüglich der Dynamikfähigkeit des Sensors zuläßt, sondern lediglich eine Interpretation der Kamera-Entwicklungs-Engine ist. Das RAW hingegen enthält die vollständigen Sensorinformationen.
Du kannst also aus dem Bild des TE nicht auf die Dynamikfähigkeit des Sensors schließen.
 
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Fotografiere die Szene sowohl in RAW, als auch in JPG.

Nochmal:

Dass dieses Bild nicht das perfekte Ergebnis darstellt, ist doch klar. Aber wenn so belichtet worden wäre, dass der Himmel nicht ausfrisst, dann wäre das Gebäude sehr viel dunkler geworden. Und das hätte man, selbstverständlich in Raw, um mehrere EV aufhellen müssen. Möglicherweise so viele EV, dass das Rauschen unakzeptabel wird. Sag ich ja: Ausprobieren.

Den Rest wiederhole ich nicht nochmal.
 
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Ja, denn Du kannst es einfach nochmal lesen. Dann lösen sich solche Dinge nämlich von ganz allein auf:

Du kannst also aus dem Bild des TE nicht auf die Dynamikfähigkeit des Sensors schließen.

das vorliegende Ergebnis der JPG-Entwicklung beurteile ich überhaupt nicht, sondern nehme es nur her, um die dort (im Motiv) vorherrschenden Kontraste abzuschätzen.

..und ich schätze sie als zu hoch für die Dynamik des Sensors ein. Aber das sagte ich ja bereits. Also ausprobieren.
 
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..und ich schätze sie als zu hoch für die Dynamik des Sensors ein. Aber das sagte ich ja bereits. Also ausprobieren.

Auch das denke ich, ist schwer einzuschätzen. Siehe auch Beitrag Nr. 13 von [MENTION=8730]Stefan L.[/MENTION] http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/2026636-post13.html
Das ist abhängig von der Kamera und der Dynamik ihres Sensors. Aktuelle Kameras wie die D800 oder D4 leisten hier sicherlich mehr, als eine DX der älteren Generationen.
 
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Ich hatte das Bild bewußt gewählt, da der Sensor meiner NEX (mit der das Foto entstanden ist) zumindest sehr ähnlich, wenn nicht identisch mit dem der D7000 des TE ist.
 
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Ich hatte das Bild bewußt gewählt, da der Sensor meiner NEX (mit der das Foto entstanden ist) zumindest sehr ähnlich, wenn nicht identisch mit dem der D7000 des TE ist.

Aber auch in dem ist der Himmel noch ausgefressen, er ist nur glücklicherweise sehr klein im Bild. Hättest Du nun so belichtet, dass auch dort der Himmel noch Zeichnung hätte, und hättest Du dann das Zuginnere nachträglich aufgehellt, sähe das alles schon wieder anders aus.
 
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Da ist nix ausgefressen, wir hatten an dem Tag leider so ein sch... Wetter. :frown1:
 
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Ich kenn diese Salinen und die sind ganz schön duster. Hat hier schon einer geschrieben, dass man die nicht unbedingt, oder besser gar nicht zur Mittagszeit fotofieren sollte?

Selbst wenn man nun unterbelichtet und die Schatten hochreißt, ist das Bild trotzdem kagge. Den Tipp mit dem "Himmel weglassen" fand ich am sinnigsten, imho.
 
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Du verwechselst Eingangs- und Ausgangsdynamik. Die 256 Helligkeitsstufen der JPEG-Datei sind die Ausgangsdynamik und die ist ausreichend um alle gängigen Ausgabegeräte (Monitor, Drucker, Beamer etc.) zu bedienen. Unabnähängig davon wurde aber die Motivdynamik von der Eingangsdynamik des Sensors eingefangen. Je nach Messmethode können das 10, 12 oder 14 EV sein und diese können natürlich auch auf die 8 Bit der Ausgangsdynamik gemappt werden. Verluste entstehen dann zwar an anderer Stelle, aber grundsätzlich konnen die 14 EV Eingangsdynamik mit 256 Helligkeitsstufen so dargestellt werden, dass sowohl die sehr starken, als auch die sehr schwachen Kontraste sichtbar sind. Wäre das nicht so, dann wären Sensoren mit 14 EV Dynamik sinnlos und ebenfalls die ganze HDR-Technik, die ein Bild mit 20 oder 25 EV Motivdynamik einigermaßen sinnvoll auf ein JPEG transportiert. Es ändert nichts dran, 14 EV sind durchaus schnell mal erreicht bei starkem Sonnenlicht, bei Spitzlichtern in der Nacht, bei weißem Himmel oder eben in Gegenlichtsituationen.

Hallo Hans-Peter,

im Grunde meinen wir sicherlich dasselbe, reden aber doch ein wenig aneinander vorbei.
Natürlich hast du damit Recht, dass in vielen Situationen der Dynamikumfang der Realität die Eingangsdynamik der Kamera übertrifft. Ich habe jedoch auch nichts Gegenteiliges behauptet.

Selbstverständlich kann auch der größte gemessene Eingangs-Dynamikumfang auf ein handelsübliches 24bit (3x8bit) RGB Bild gewandelt werden. ABER: "dass sowohl die sehr starken, als auch die sehr schwachen Kontraste sichtbar sind" funktioniert nur mit HDR, indem man z.B. aus einem RAW-Bild ein HDR Bild erstellt. Genau dies war auch meine Aussage. Ohne HDR ist dies nicht möglich, da der Dynamikumfang von 24bit RGB Bildern kleiner dem durch aktuelle Sensoren messbaren Dynamikumfangs ist.

Deine Behauptung ich habe Eingangs- und Ausgangsdynamik verwechselt ist nicht richtig und lässt sich aus meinem Beitrag nicht ableiten. Erst wenn der TE aus seiner RAW-Datei für die Erstellung eines HDR-Bildes keine Kontraste im Himmel mehr herauskitzeln kann, ist der Kamerasensor der limitierende Faktor.

PS: Auch ein HDR Erzeugungsprozess vergrößert den Dynamikumfang eines 24bit RGB Bildes nicht. Er tut dies nur "gefühlt". Daher sprach ich auch in diesem Zusammenhang von Pseudo-Dynamik.

Gruß
 
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Ich bin erstaunt, eine solche Diskussion ausgelöst zu haben. Ich muss jedoch zugeben, dass ich bei der Dynamik-Geschichte nicht mehr mitkomme, da werde ich erstmal ein bisschen googlen müssen.

Die Möglichkeit mit Raws überrascht mich jedoch, allerdings habe ich keine Möglichkeit RAWs zu bearbeiten, das kann mein PS nicht....
 
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