Du verwechselst Eingangs- und Ausgangsdynamik. Die 256 Helligkeitsstufen der JPEG-Datei sind die Ausgangsdynamik und die ist ausreichend um alle gängigen Ausgabegeräte (Monitor, Drucker, Beamer etc.) zu bedienen. Unabnähängig davon wurde aber die Motivdynamik von der Eingangsdynamik des Sensors eingefangen. Je nach Messmethode können das 10, 12 oder 14 EV sein und diese können natürlich auch auf die 8 Bit der Ausgangsdynamik gemappt werden. Verluste entstehen dann zwar an anderer Stelle, aber grundsätzlich konnen die 14 EV Eingangsdynamik mit 256 Helligkeitsstufen so dargestellt werden, dass sowohl die sehr starken, als auch die sehr schwachen Kontraste sichtbar sind. Wäre das nicht so, dann wären Sensoren mit 14 EV Dynamik sinnlos und ebenfalls die ganze HDR-Technik, die ein Bild mit 20 oder 25 EV Motivdynamik einigermaßen sinnvoll auf ein JPEG transportiert. Es ändert nichts dran, 14 EV sind durchaus schnell mal erreicht bei starkem Sonnenlicht, bei Spitzlichtern in der Nacht, bei weißem Himmel oder eben in Gegenlichtsituationen.