Das hast Du gut geschrieben, da könnte ich mich anschließen.Schubladen
Naja, das steht ja erstmal im Titel des ersten Beitrags. Da steht eine Frage im Raum, die geklärt werden soll.Was ist denn eigentlich das Ziel dieser Diskussion?
Ob das jetzt hilfreich ist, diese bislang erstaunlich sachliche Diskussion auf konkrete Beispiele im Street Thread zu lenken, wage ich zu bezweifeln.Sicherlich im Hinblick auf die immer wieder aufbrechenden Meinungsverschiedenheiten zu Bildeinstellungen im Street Bilderthema von Werner Gilliam?
Einigung muss ja nicht das Ziel eines Threads sein. Das wäre auch vermessen und würde bedeuten, dass man auf den letzten Abweichler einreden müsste bis er auf Linie einschwenkt. Man kann doch einfach nur die Gedanken und Meinungen dazu austauschen und etwas für sich mitnehmen. Ich fürchte nur dass das Thema bis zur Erschöpfung an unglücklichen Beispielen im Thread totgeritten ist.Geht es um reinen Gedankenaustausch? Wollen wir uns verständigen oder gar einigen, was unter Street-Fotografie zu verstehen ist?
Noch unwahrscheinlicher. An der Qualität eingestellter Bilder könnte sich nur etwas ändern, wenn jedes Bild diskutiert würde und die Einsteller aus der Diskussion Lehren ziehen könnten, die ihre Arbeit verbessern. Eine sinnvolle Diskussion ist nur mit Moderation möglich.Selbst dann, wenn dies gelänge, würde das wirklich Auswirkungen von Dauer auf die Qualität von Bildeinstellungen haben?
Ja, aber das bedeutet trotzdem nicht, dass jedes Foto Streetfotografie ist."Es existiert keine exakte Definition von Straßenfotografie" ist in Wikipedia das Resümee der Quellen.
Wenn keine Menschen zu sehen sind, sollte das aber einen Grund haben, der mit Menschen zu tun hat. Einfach einen Moment abzuwarten bis der Platz leer ist um nur den Raum zu fotografieren ist keine Streetfotografie. Leere Straßen während der Pandemie ist dokumentarische Fotografie. Wenn aber alle Menschen zu einer anderen Stelle gelaufen sind und sich dadurch ein öffentlicher Raum leert und der Grund dafür im Bild ersichtlich ist, kann das Streetfotografie sein.Es gibt zwar gewisse Merkmale und lose Kriterien (Menschen müssen nicht abgebildet sein!), die aber bei weitem nicht alle in einem Bild erfüllt sein müssen.
Das ist ein guter Grundsatz, der bei fast allen Threads Anwendung finden kann. Noch besser wäre es, wenn der Fotograf gleich ein paar Gedanken zu seinem Bild dazuschreibt. Vielleicht klären sich bei dem Fotografen dann auch die Gedanken, warum er das Bild für zeigenswert hält. Dann kann er immer noch schreiben, warum er nicht ganz zufrieden ist und um Kritik bitten.Ich würde daher im entsprechenden Thread aufhören zu fragen, ob das überhaupt da hin gehört und sondern nachfragen, was jemanden zu der Aufnahme veranlasst hat, d.h. welche Geschichte wird erzählt, welche Komik steckt dahinter, welche Ästhetik im Motiv einen angesprochen hat. Damit haben beide Seiten einen Erkenntnisgewinn.
Ja, aber das bedeutet trotzdem nicht, dass jedes Foto Streetfotografie ist.
Die monatliche Ausgabe von "Street - Selection" finde meist sehr gut! Fotos von Fotografen aus der ganzen Welt und unterschiedliche Stil-Richtungen.
Die in Deinem Link gezeigten Bilder sind ganz weit weg von dem was sich überwiegend im Street-Thread finden lässt, leider.
aber ein gewisses Niveau kann man sehr wohl erwarten.
Wie ist das definiert? Und dass es mehrheitlich keine Anfänger sind, heißt auch nichts. K.Tucholsky meinte schon "Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre schlecht machen".
Wenn man mit der Qualität eines Bildes nicht zufrieden ist, sehe ich eigentlich nur zwei sinnvolle Möglichkeiten. Entweder man klickt einfach weiter bzw. ignoriert oder man übt konstruktive Kritik.
Das ist der beste Beitrag heute ..... ich halte mich hier einfach raus, da Ansprüche von Mitgliedern und gezeigte Bilder zum Teil weit auseinander gehen.Steet-Fotografie nach MEINEM (ja man muss aupassen wie man was schreibt, sonst bekommt man was auf die Mütze) Geschmack.
Aber gerade hier sollte diskutiert werden und im Bilderthread eben gerade nicht.ich halte mich hier einfach raus
Das finde ich (für mich) jetzt krass unvereinbar.Meine Favoriten sind imer noch @HaDiDi und auch @paterpen
Da bin ich ganz bei dir. Und darum geht es eigentlich auch. Man sollte sich vorher mal Gedanken machen warum dieses Foto.Einfach nur unüberlegt und lieblos irgend welche Bilder knipsen und als Street betiteln nur weil ein Mensch und ein bisschen Straße zu sehen ist, halte ich für etwas dürftig.
die sich leider häufig darauf beschränkt, dass das Motiv einer der hier angebotenen Kategorien entspricht. Will heißen, sehe ich bestimmtes Motiv wird die Kamera hochgerissen und abgedrückt ohne auf Licht und Bildaufbau zu achten. Zuhause wird dann die Beute in die verschiedenen Thementhreads einsortiert. Das reicht nicht für ein Fotoforum.… aber der Fotograf sollte im Moment des Fotografierens diese Idee haben.
Ist das nicht viel mühsamer? Aber ich fange mal an: Blümchen, Landschaft, Makro uswStellt sich nicht eher die Frage, was keine Street Fotografie ist?
Was verstehst Du unter abgeschossen?Das Fotografieren von Personen, welche abgeschossen werden, ist auf jeden Fall keine Street Fotografie.
SW ist doch kein spezielles Merkmal von Street.Das Verwandeln in schwarz weiss ist sehr oft unterstützend, aber das Foto ist deswegen nicht authentischer, sondern eben reduzierter.
Genauso wenig eine spezifische Brennweite. Wobei 10mm vermutlich ebenso ungewohnlich sind wie 400mmDie Brennweite ist nicht ausschlaggebend, da man jede Brennweite auf der "Strasse" verwenden kann (ich mag es übrigens gerne zwischen 70 und 200 mm).
Verstehe ich nicht. Was hat jetzt Philosophie damit zu tun?Die Interpretation des Bildes in den philosophischen Bereich nützt dem Bild auch nichts.
Ein Foto, das den richtigen Augenblick festhält, kann sehr wohl eine ganze Geschichte erzählen. Das kann ein Merkmal für ein tolles Bild sein.Ein Bild muss eine Geschichte erzählen? Blödsinn, denn eine Geschichte kann man in ca. 1/60 Sekunde nicht erzählen, sondern nur einen Augenblich festhalten.
Ach Herrje, es gibt vollkommen belanglose, grottenschlechte Bilder, die aber technisch einwandfrei sind. Umgekehrt wird ein handwerklich schlechtes Bild nicht zur Kunst. Handwerk klingt nach drei Jahren Lehre und auch wenn hier Profis unterwegs sind, dürften die meisten Hobbyfotografen sein. Die Technik zu beherrschen, hilft aber, sich vom Zufall zu lösen und es ist auch hilfreich, um eine Bildidee umzusetzen.Es gibt nur ein gutes oder ein schlechtes Bild und das ist Handwerk und hat nichts mit Kunst zu tun.
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Genau so definiere ich das auch für mich, entweder inhaltlich mit einer kleinen Geschichte, Situation etc. oder eine eindrückliche Komposition, wo der Mensch dann nur Gestaltungsmittel bzw. Staffage also austauschbar ist.