Ich habe mich nicht annähernd genug mit der theoretischen Materie beschäftigt, um mir eine richtige Definition anzumaßen, ich hab also in meinem Kopf zwei sehr rumpelige Schubladen mit "Joah, is' schon Street" und "Hm, eher nicht". Manchmal wackeln die ganz schön, dann rutscht auch mal ein Bild von der einen in die andere oder klemmt dazwischen
Ich sortiere das für mich also irgendwie nach einem sehr, sehr subjektiven Bauchgefühl, nicht nur meine eigenen Fotos, auch die von anderen. Menschen müssen für meinen Geschmack nicht dabei sein (du hattest im Street-Thema erst kürzlich einen entsprechenden Fotografen verlinkt
@Klongo ) - finde das in der Fotocommunity schön gelöst, da gibt es explizit Street MIT und OHNE Menschen getrennt.
Aber irgendwie ein erkennbares Motiv möchte ich haben. Entweder inhaltlich, was Menschen tun, wie sie sich verhalten, oder etwas Kurioses (mit oder ohne Menschen), oder auch einfach etwas Ästhetisches (mit oder ohne Menschen oder nur mit deren Schatten...). Dann muss für mich auch nicht gleich eine ganze Geschichte erzählt werden, aber es muss mich visuell ansprechen.
Wo das definitiv nicht der Fall ist: Bilder, die einfach viel Straße und vllt willkürliche Menschen zeigen. Die sortiere ich in der rechten Schublade ein und mache einen Karteikarteneintrag von wegen "Urlaubs-Erinnerungs-Bild", passt auch in "Altstadtarchitektur"... es sind halt zufällig Menschen auf einer Straße unterwegs? Hm... nee, für mich kein "Street", scrolle ich drüber weg.
Genau so definiere ich das auch für mich, entweder inhaltlich mit einer kleinen Geschichte, Situation etc. oder eine eindrückliche Komposition, wo der Mensch dann nur Gestaltungsmittel bzw. Staffage also austauschbar ist.