Was ist Street-Fotografie?

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für mich sind es Alltagssituationen in der Stadt und manchmal auch komplett ohne Menschen, zum anderen muss man auch mal unterscheiden wo ich fotografiere, denn wenn es um Menschen in der Streetfotografie geht, habe ich in den Metropolen und Großstädten mehr Möglichkeiten wie bei uns auf dem Dorf.
 
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Ich habe mich nicht annähernd genug mit der theoretischen Materie beschäftigt, um mir eine richtige Definition anzumaßen, ich hab also in meinem Kopf zwei sehr rumpelige Schubladen mit "Joah, is' schon Street" und "Hm, eher nicht". Manchmal wackeln die ganz schön, dann rutscht auch mal ein Bild von der einen in die andere oder klemmt dazwischen :)

Ich sortiere das für mich also irgendwie nach einem sehr, sehr subjektiven Bauchgefühl, nicht nur meine eigenen Fotos, auch die von anderen. Menschen müssen für meinen Geschmack nicht dabei sein (du hattest im Street-Thema erst kürzlich einen entsprechenden Fotografen verlinkt @Klongo ) - finde das in der Fotocommunity schön gelöst, da gibt es explizit Street MIT und OHNE Menschen getrennt.
Aber irgendwie ein erkennbares Motiv möchte ich haben. Entweder inhaltlich, was Menschen tun, wie sie sich verhalten, oder etwas Kurioses (mit oder ohne Menschen), oder auch einfach etwas Ästhetisches (mit oder ohne Menschen oder nur mit deren Schatten...). Dann muss für mich auch nicht gleich eine ganze Geschichte erzählt werden, aber es muss mich visuell ansprechen.

Wo das definitiv nicht der Fall ist: Bilder, die einfach viel Straße und vllt willkürliche Menschen zeigen. Die sortiere ich in der rechten Schublade ein und mache einen Karteikarteneintrag von wegen "Urlaubs-Erinnerungs-Bild", passt auch in "Altstadtarchitektur"... es sind halt zufällig Menschen auf einer Straße unterwegs? Hm... nee, für mich kein "Street", scrolle ich drüber weg.
 
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N
Nikorino kommentierte
@Arachnophobia

Genau so definiere ich das auch für mich, entweder inhaltlich mit einer kleinen Geschichte, Situation etc. oder eine eindrückliche Komposition, wo der Mensch dann nur Gestaltungsmittel bzw. Staffage also austauschbar ist.
 
Selbst versuche ich Menschen, oder "Teile" von Menschen in meinen Bildern zu zeigen, im urbanen Umfeld, incl. Märkten und Shopping Malls...

und wenn möglich sollten die Bilder einen gewissen Aha-Effekt haben und etwas zum Schmunzeln, oder Nachdenken anregen. Auch sollten sie nicht "hingerotzt" sein, sondern möglichst auch technisch kaum Mängel zeigen. Mal ein paar Beispiele:


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3 Kommentare
cjbffm
cjbffm kommentierte
Oh! Die sind wirklich seehr gut!!
 
cjbffm
cjbffm kommentierte
Um mehr als 'gut' in den Saal zu rufen möchte ich das noch weiter ausführen.

Mit dem letzten Foto kann ich wenig anfangen, aber die anderen erzählen jeweils mindestens eine Geschichte (manche auch mehrere) und stellen eine Spannung oder eine Verbindung dar zwischen den Menschen oder den Menschen und den Gegenständen, die zu sehen sind. Diese Verbindung erschließt sich aber nicht unbedingt auf den allerersten Blick, sondern man muß genauer hinsehen und es auf sich wirken lassen.

Und sie sind interpretationswürdig oder -bedürftig. Phantasieanregend. Allgemein Anregend. Unterhaltsam. Mehr als eines Blickes würdig. Zeigenswert ("Du, guck mal hier, dieses Foto!".
 
of51
of51 kommentierte
Deine Einlassung und deine Bilder treffen es. Der Mensch und der Aha-Effekt, damit ist eigentlich alles gesagt.
Und deine Bilder zeigen es. Klasse.
Jaaa, du lebst noch in einem Raum wo man ungefragt noch draufdrücken darf.
 
Mein erster Street-Fotograf den ich kennengelernt habe war Joel Meyerowitz.
Ich hab mir in den 80ern ein Buch von ihm gekauft und bin bis heute fasziniert.

Er hat alles was das Genre für mich definiert:
Witz, Überraschung, Komposition, tolle Farben, Wow-Effekt und New York.
Fast auf jedem Bild findet man auf den 2. Blick etwas Überraschendes oder Skurriles:

 
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Interview mit Siegfried Hansen über Street (mit Beispielen).

 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Siegfried Hansen hat einige gute Bilder gemacht und eine Nische gefunden, um in Deutschland keine rechtlichen Probleme zu bekommen. Andere fotografieren nur Schatten, Silhouetten, Menschen von hinten, Menschen mit Motion Blur. Alles ganz nett, nachvollziehbar, aber dann auch irgendwie einschränkend.

Andere schränken sich ein und nutzen nur 24mm, Leica M und nur SW, wie Alan Schaller, der sehr viele gute Aufnahmen hat - aber sich aus meiner Sicht auch zu sehr einschränkt:



Bei Hansen und Schaller muss man immer bedenken, dass sie von der Fotografie leben müssen. Sie versuchen deshalb einen gewissen Stil, eine Widererkennung zu haben und sind häufig mit einem Kamera-Hersteller verbandelt.
 
cjbffm
cjbffm kommentierte
Im Hansen-Video sind drei Hammer-Fotos: Die beiden nach Minute 10:48 und 'Weiß-Grün-Gelb' bei 13:57.
 
Das hast Du gut geschrieben, da könnte ich mich anschließen.
In meinen Worten was es für mich ist:

1. Im öffentlichen Bereich,
2. mit Menschen,
3. eine Geschichte wird inspiriert.
4. Und es sollte natürlich auch ein gutes Foto sein, nicht nur einfach irgendwelche Menschen abgeschossen.

Alle hier in #5 gezeigten Bilder von @HaDiDi sind für mich tolle Streetfotos.

Ich mache nicht oft und nicht sonderlich gut Streetfotos, hier ein paar die ich schon mal gezeigt habe mit meiner Selbstkritik dazu...

Clipboard_09-13-2024_07.jpg

Harte Wahl zwischen Totale oder näher dran.​



Clipboard_09-13-2024_08.jpg
Störender Hintergrund


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Technische Mängel aber mit Stimmung​
 
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Bertho
Bertho kommentierte
Das letzte Bild gefällt mir sehr! Bei dem Bild sind mir technische Mängel wurscht.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Ich denke, sw könnte dem Bild gut tun. 😉
 
volkerm
volkerm kommentierte
Das dritte Bild ist wirklich toll, für mich auch farblich stimmig genau so wie es ist.
Die anderen beiden sagen mir nix.
 
cjbffm
cjbffm kommentierte
Doch., das erste zeigt eine recht typische Szene am Hafen in südlichen Gefilden und das zweite ist voller Situationskomik: ein Auto / Bus in schwarz und weiß, gefahren von einem Mann in schwarz und weiß und eine Frau in schwarz und weiß. Der Mann und der Bus in die eine Richtung, die Frau raschen Schrittes davon weg, und zwar hinter dem Fahrzeug.
Finde ich schon toll und phantasieanregend. - Was könnte die Geschichte dahinter sein?
 
kommentierte
#3 (y)!!!!
 
Was ist denn eigentlich das Ziel dieser Diskussion?

Sicherlich im Hinblick auf die immer wieder aufbrechenden Meinungsverschiedenheiten zu Bildeinstellungen im Street Bilderthema von Werner Gilliam?

Geht es um reinen Gedankenaustausch? Wollen wir uns verständigen oder gar einigen, was unter Street-Fotografie zu verstehen ist? Selbst dann, wenn dies gelänge, würde das wirklich Auswirkungen von Dauer auf die Qualität von Bildeinstellungen haben?
 
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Was ist denn eigentlich das Ziel dieser Diskussion?
Naja, das steht ja erstmal im Titel des ersten Beitrags. Da steht eine Frage im Raum, die geklärt werden soll.

Sicherlich im Hinblick auf die immer wieder aufbrechenden Meinungsverschiedenheiten zu Bildeinstellungen im Street Bilderthema von Werner Gilliam?
Ob das jetzt hilfreich ist, diese bislang erstaunlich sachliche Diskussion auf konkrete Beispiele im Street Thread zu lenken, wage ich zu bezweifeln.

Geht es um reinen Gedankenaustausch? Wollen wir uns verständigen oder gar einigen, was unter Street-Fotografie zu verstehen ist?
Einigung muss ja nicht das Ziel eines Threads sein. Das wäre auch vermessen und würde bedeuten, dass man auf den letzten Abweichler einreden müsste bis er auf Linie einschwenkt. Man kann doch einfach nur die Gedanken und Meinungen dazu austauschen und etwas für sich mitnehmen. Ich fürchte nur dass das Thema bis zur Erschöpfung an unglücklichen Beispielen im Thread totgeritten ist.

Selbst dann, wenn dies gelänge, würde das wirklich Auswirkungen von Dauer auf die Qualität von Bildeinstellungen haben?
Noch unwahrscheinlicher. An der Qualität eingestellter Bilder könnte sich nur etwas ändern, wenn jedes Bild diskutiert würde und die Einsteller aus der Diskussion Lehren ziehen könnten, die ihre Arbeit verbessern. Eine sinnvolle Diskussion ist nur mit Moderation möglich.

.
 
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"Es existiert keine exakte Definition von Straßenfotografie" ist in Wikipedia das Resümee der Quellen. Es gibt zwar gewisse Merkmale und lose Kriterien (Menschen müssen nicht abgebildet sein!), die aber bei weitem nicht alle in einem Bild erfüllt sein müssen.

Ich würde daher im entsprechenden Thread aufhören zu fragen, ob das überhaupt da hin gehört und sondern nachfragen, was jemanden zu der Aufnahme veranlasst hat, d.h. welche Geschichte wird erzählt, welche Komik steckt dahinter, welche Ästhetik im Motiv einen angesprochen hat. Damit haben beide Seiten einen Erkenntnisgewinn.
 
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"Es existiert keine exakte Definition von Straßenfotografie" ist in Wikipedia das Resümee der Quellen.
Ja, aber das bedeutet trotzdem nicht, dass jedes Foto Streetfotografie ist.
Es gibt zwar gewisse Merkmale und lose Kriterien (Menschen müssen nicht abgebildet sein!), die aber bei weitem nicht alle in einem Bild erfüllt sein müssen.
Wenn keine Menschen zu sehen sind, sollte das aber einen Grund haben, der mit Menschen zu tun hat. Einfach einen Moment abzuwarten bis der Platz leer ist um nur den Raum zu fotografieren ist keine Streetfotografie. Leere Straßen während der Pandemie ist dokumentarische Fotografie. Wenn aber alle Menschen zu einer anderen Stelle gelaufen sind und sich dadurch ein öffentlicher Raum leert und der Grund dafür im Bild ersichtlich ist, kann das Streetfotografie sein.
Ich würde daher im entsprechenden Thread aufhören zu fragen, ob das überhaupt da hin gehört und sondern nachfragen, was jemanden zu der Aufnahme veranlasst hat, d.h. welche Geschichte wird erzählt, welche Komik steckt dahinter, welche Ästhetik im Motiv einen angesprochen hat. Damit haben beide Seiten einen Erkenntnisgewinn.
Das ist ein guter Grundsatz, der bei fast allen Threads Anwendung finden kann. Noch besser wäre es, wenn der Fotograf gleich ein paar Gedanken zu seinem Bild dazuschreibt. Vielleicht klären sich bei dem Fotografen dann auch die Gedanken, warum er das Bild für zeigenswert hält. Dann kann er immer noch schreiben, warum er nicht ganz zufrieden ist und um Kritik bitten.
 
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T
Tom.S kommentierte
Ja, aber das bedeutet trotzdem nicht, dass jedes Foto Streetfotografie ist.

Das ist ganz sicher so. Und ich wäre auch skeptisch hinsichtlich der Kategorie, wenn praktisch kein typisches Merkmal erfüllt ist.
Aber entscheidend ist diesbezüglich die Kontextualisierung. Die würde ich zu erst diskutieren.
 
Die monatliche Ausgabe von "Street - Selection" finde meist sehr gut! Fotos von Fotografen aus der ganzen Welt und unterschiedliche Stil-Richtungen.


Steet-Fotografie nach MEINEM (ja man muss aupassen wie man was schreibt, sonst bekommt man was auf die Mütze) Geschmack.
Die in Deinem Link gezeigten Bilder sind ganz weit weg von dem was sich überwiegend im Street-Thread finden lässt, leider.

Einfach nur unüberlegt und lieblos irgend welche Bilder knipsen und als Street betiteln nur weil ein Mensch und ein bisschen Straße zu sehen ist, halte ich für etwas dürftig.

Mehr werde ich dazu nicht sagen sonst wirft man mir nur wieder Intoleranz und Engstirnigkeit vor.
 
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T
Tom.S kommentierte
Die in Deinem Link gezeigten Bilder sind ganz weit weg von dem was sich überwiegend im Street-Thread finden lässt, leider.

Diesen Vergleich finde ich schon ein bisschen unfair. Klar schauen die meisten hier, im Forum gezeigten Bilder im Vergleich zu den Top-Leuten des jeweiligen Genre, eher durchwachsen aus. Da können nur ganz wenige in der Oberliga mitspielen. Das ist aber in allen Mitmach-Thread so.

Die meisten hier sind Amateurfotografen und teilen auch über die Bilder ihre Freude am gemeinsamen Hobby. Da kann man natürlich auch Qualitätsaspekte diskutieren aber es sollte dadurch keiner ausgeschlossen werden.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Genau deshalb habe ich den Link gesetzt.
Und wer mehr sehen möchte, ruft einfach weitere "monthly selection" auf. - Wenn man sich ein paar von den Filmchen angeschaut hat, sollte man genug Anregungen für eigene Street-Fotos haben.... und auch einen gewissen Qualitätslevel erkennen können.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


warum sollte der Vergleich unfair sein. Ich habe jetzt nicht überprüft ob die Fotos von "professionellen" (Street)Fotografen gemacht wurden. Ich vermute mal dass da ebenso "einfache Hobbyfotografen beteiligt sind. Ich habe aktuell zwei Fotozeitschriften (Schwarzweiß und Naturfoto) abonniert, wären da nicht die ganzen Freizeitfotografen die die Ausgaben füllen würden, könnte man die Zeitschriften einstampfen.

Ich denke mal niemand erwartet in einem Fotoforum Magnum taugliche Fotos, aber ein gewisses Niveau kann man sehr wohl erwarten. Klar müssen auch Fotoanfänger die Möglichkeit haben ihre Bilder zu präsentieren was unbestritten richtig und wichtig ist, aber wenn ich die Namen der Einsteller lese, finde ich nur äußert selten eine unbekannten Namen, nur äußerst selten einen wirklichen Anfänger. Zudem gibt es da die entsprechenden Fäden in denen eingestellt und diskutiert werden kann.

Und zur Klarstellung, man kann sich unbestritten darüber unterhalten was alles als Street-Fotografie durchgeht und was nicht. Ist absolut richtig und wichtig ein Thema zu definieren und auch Grenzen festzulegen.
ICH FÜR MICH habe da eine relativ klare Vorstellung die ich für versuche zu erfüllen. Dies ist auch der Grund warum ich mich an diesem Thread nur selten beteilige, ist nicht mein bevorzugtes Thema und entsprechend wenig gute Bilder könnte ich bieten.

Ob einem nun ein Motiv gefällt oder nicht ist die eine Sache, aber auch die Qualität der Bilder was das fotografieren selbst und natürlich auch die Ausarbeitung im Nachgang angeht, lässt nicht selten wenig Freude aufkommen. Wenn man keine Lust hat sich etwas Mühe zu machen sucht man sich irgend einen Thread aus, erfindet eine Begründung warum genau dieses eine Bild da reinpassen könnte und gut. Mir persönlich ist so etwas zu einfach.

Jetzt gibt es natürlich die Menschen die es sich etwas einfacher machen und sagen "ignoriere doch einfach das Thema oder blättere weiter", klar, man kann es sich so einfach machen, aber ist das Sinn eines "Fachforums"? Auch und gerade weil es nicht mein bevorzugtes Genre ist schaue ich dort rein, es könnte mich ja motivieren.

Allerdings muss man natürlich auch sehen, die Thematik betrifft praktisch ALLE Thementhreads.
 
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T
Tom.S kommentierte


Ich will jetzt nicht den Begriff professionell sezieren und schon gar nicht darauf bestehen, dass damit ein Einkommen einhergehen muss. Der Begriff wird ja auch als Synonym für gekonnt, sachkundig, qualifiziert etc. (lt. Duden) verwendet.

aber ein gewisses Niveau kann man sehr wohl erwarten.

Wie ist das definiert? Und dass es mehrheitlich keine Anfänger sind, heißt auch nichts. K.Tucholsky meinte schon "Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre schlecht machen".
Wenn man mit der Qualität eines Bildes nicht zufrieden ist, sehe ich eigentlich nur zwei sinnvolle Möglichkeiten. Entweder man klickt einfach weiter bzw. ignoriert oder man übt konstruktive Kritik.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


deshalb habe ich des professionell in Anführungszeichen gesetzt. Ich mag diesen Begriff auch nicht.

Wie ist das definiert? Und dass es mehrheitlich keine Anfänger sind, heißt auch nichts. K.Tucholsky meinte schon "Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre schlecht machen".
Wenn man mit der Qualität eines Bildes nicht zufrieden ist, sehe ich eigentlich nur zwei sinnvolle Möglichkeiten. Entweder man klickt einfach weiter bzw. ignoriert oder man übt konstruktive Kritik.

da hast Du und Kurt leider ziemlich Recht, leider. Und was die Kritikfähigkeit immer mehr Leute angeht, kein Kommentar................
 
Man sehe sich mal das Video in Beitrag 2 an und danach jenes in Beitrag 12.
Denn das erste gibt eine gute Definition und Differenzierung des Genres und im zweiten Video sieht man Fotos,
die vielen der in Video 1 dargestellten Unterkategorien entsprechen.

Ich finde das zusammengenommen sehr anschaulich und lehrreich.
 
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Kommentar
Steet-Fotografie nach MEINEM (ja man muss aupassen wie man was schreibt, sonst bekommt man was auf die Mütze) Geschmack.
Das ist der beste Beitrag heute ..... ich halte mich hier einfach raus, da Ansprüche von Mitgliedern und gezeigte Bilder zum Teil weit auseinander gehen.
Meine Favoriten sind imer noch @HaDiDi und auch @paterpen
 
Kommentar
ich halte mich hier einfach raus
Aber gerade hier sollte diskutiert werden und im Bilderthread eben gerade nicht.
Meine Favoriten sind imer noch @HaDiDi und auch @paterpen
Das finde ich (für mich) jetzt krass unvereinbar.
Verschiedener kann man im Thema Street kaum sein.
Der eine zeigt Fokus und Qualität, der andere haut alles raus was Diaschrank und Scanner aus 40 Jahren so ausspucken. Themenagnostisch.

(Klarstellung: da sind gute Bilder mit dabei, aber das Thema wird auch auf Hinweis ignoriert. Das muss dann eben ich ignorieren.)
 
2 Kommentare
1
1bildermacher1 kommentierte
Du zeigst uns wieder ein sehr gutes Beispiel, was man nicht machen sollte. Ich finde @paterpen auch gut und warum muss dann dein nicht intelligenter Einwand wie
"Der eine zeigt Fokus und Qualität, der andere haut alles raus was Diaschrank und Scanner aus 40 Jahren so ausspucken. Themenagnostisch."
kommen? Dann frage ich mich, ob man hier wieder Streit säen will. Du bist mit ihm nicht auf der gleichen Wellenlänge und ein mail oder Anruf würde vieles auflockern. Auf Ignore setzen wegen anderer Bildansicht ist für mich nur Kindergarten.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
@Wuxi formuliert ja gerne pointiert, inhaltlich stimme ich ihm allerdings zu. Etliche Bilder von @paterpen wirken wie "Ich finde kein Thema, also haue ich es in 'Street', weil irgendwie Häuser und Asphalt zu sehen sind.". Ich zucke da meist (!) auch nur mit den Schultern, denn unter der Überschrift "Street" kann ich mit den meisten nichts anfangen, sagen mir nichts. Das Verhältnis ist bei @HaDiDi umgekehrt, da sind die meisten wirklich gute "Street"-Bilder und nur bei ganz wenigen denke ich mir "Hm, ja, nee, schönes Portrait, aber da fehlt die 'Street' drumherum.".

Aber es wurde ja schon ausgiebig diskutiert, wie sinnvoll oder eben nicht sinnvoll das Aufstellen sehr individueller Kriterien für die Einordnung ist, die sich dem Gros der Betrachter nicht erschließen, so dass sich die Anzahl der positiven "Like"-Reaktionen der Betrachter dann doch arg in Grenzen hält, was manche allerdings so gar nicht beirrt. 🤷🏼‍♂️
 
Einfach nur unüberlegt und lieblos irgend welche Bilder knipsen und als Street betiteln nur weil ein Mensch und ein bisschen Straße zu sehen ist, halte ich für etwas dürftig.
Da bin ich ganz bei dir. Und darum geht es eigentlich auch. Man sollte sich vorher mal Gedanken machen warum dieses Foto.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Klar, Hommage an Borussia Dortmund.... 😉
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Die Zecken in der verbotenen Stadt.... ;)
 
B
Brunke kommentierte
… aber der Fotograf sollte im Moment des Fotografierens diese Idee haben.
die sich leider häufig darauf beschränkt, dass das Motiv einer der hier angebotenen Kategorien entspricht. Will heißen, sehe ich bestimmtes Motiv wird die Kamera hochgerissen und abgedrückt ohne auf Licht und Bildaufbau zu achten. Zuhause wird dann die Beute in die verschiedenen Thementhreads einsortiert. Das reicht nicht für ein Fotoforum.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


ich würde mich noch nicht mal daran stören wenn man die Kamera hoch reiß und abdrückt. Manche Situation ist nun mal so das man nicht noch groß auf Bildaufbau und Belichtung achten kann. Da kann man sich allenfalls im Vorfeld mit einer entsprechenden Brennweite und Voreinstellung der Kamera etwas vorbereiten. Gerade wenn es dynamisch zugeht bleibt einem oft nichts anderes.
Aber dann sollte man zumindest in der Nachbearbeitung etwas Sorgfalt walten lassen, das Ausgangsmaterial gibt es meistens problemlos her, zumindest wenn man RAW fotografiert. Aber auch daran scheitert es nicht selten und Bilder werden, wie sie aus der Kamera kommen, in irgend einem Thread eingestellt der einem gerade in den Sinn kommt.
 
B
Brunke kommentierte
ist richtig, es gibt gute Schnappschüsse. Mein Beitrag war mehr sinnbildlich gemeint.
 
Stellt sich nicht eher die Frage, was keine Street Fotografie ist?

Das Fotografieren von Personen, welche abgeschossen werden, ist auf jeden Fall keine Street Fotografie.

Das Verwandeln in schwarz weiss ist sehr oft unterstützend, aber das Foto ist deswegen nicht authentischer, sondern eben reduzierter.

Die Brennweite ist nicht ausschlaggebend, da man jede Brennweite auf der "Strasse" verwenden kann (ich mag es übrigens gerne zwischen 70 und 200 mm).

Die Interpretation des Bildes in den philosophischen Bereich nützt dem Bild auch nichts.

Ein Bild muss eine Geschichte erzählen? Blödsinn, denn eine Geschichte kann man in ca. 1/60 Sekunde nicht erzählen, sondern nur einen Augenblich festhalten.

Es gibt nur ein gutes oder ein schlechtes Bild und das ist Handwerk und hat nichts mit Kunst zu tun.
 
1 Kommentar
B
Brunke kommentierte
Stellt sich nicht eher die Frage, was keine Street Fotografie ist?
Ist das nicht viel mühsamer? Aber ich fange mal an: Blümchen, Landschaft, Makro usw
Das Fotografieren von Personen, welche abgeschossen werden, ist auf jeden Fall keine Street Fotografie.
Was verstehst Du unter abgeschossen?
Das Verwandeln in schwarz weiss ist sehr oft unterstützend, aber das Foto ist deswegen nicht authentischer, sondern eben reduzierter.
SW ist doch kein spezielles Merkmal von Street.
Die Brennweite ist nicht ausschlaggebend, da man jede Brennweite auf der "Strasse" verwenden kann (ich mag es übrigens gerne zwischen 70 und 200 mm).
Genauso wenig eine spezifische Brennweite. Wobei 10mm vermutlich ebenso ungewohnlich sind wie 400mm
Die Interpretation des Bildes in den philosophischen Bereich nützt dem Bild auch nichts.
Verstehe ich nicht. Was hat jetzt Philosophie damit zu tun?
Ein Bild muss eine Geschichte erzählen? Blödsinn, denn eine Geschichte kann man in ca. 1/60 Sekunde nicht erzählen, sondern nur einen Augenblich festhalten.
Ein Foto, das den richtigen Augenblick festhält, kann sehr wohl eine ganze Geschichte erzählen. Das kann ein Merkmal für ein tolles Bild sein.
Es gibt nur ein gutes oder ein schlechtes Bild und das ist Handwerk und hat nichts mit Kunst zu tun.
Ach Herrje, es gibt vollkommen belanglose, grottenschlechte Bilder, die aber technisch einwandfrei sind. Umgekehrt wird ein handwerklich schlechtes Bild nicht zur Kunst. Handwerk klingt nach drei Jahren Lehre und auch wenn hier Profis unterwegs sind, dürften die meisten Hobbyfotografen sein. Die Technik zu beherrschen, hilft aber, sich vom Zufall zu lösen und es ist auch hilfreich, um eine Bildidee umzusetzen.
 
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