Phänomene wie Gursky und Co, die innerhalb von ein paar Jahren aus der Nichtwahrnehmung zu Millionen-Beträgen hochgespült werden, sind mir ein Rätsel. Das Treffen auf einen Redakteur einer Zeitschrift, der sich dafür begeistert, ist wahrscheinlich eine Starthilfe - ich denke an diese SW-Seestücke des Japaners (komme nicht auf den Namen).
Ich bin gespannt, was in 20 Jahren mit diesen Bildern sein wird, die jetzt für 2 Millionen Euro gehandelt werden. Wird man sich daran satt gesehen haben?
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Gursky ist in keiner Weise ein Phänomen, sondern entstammt ebenso wie Elgar Esser u.a. der Becher-Klasse der Düsseldorfer Kunstakademie. Allein das Renome der Namen Hilla und Bernd Becher (Typologie von Industriebauten) garantiert preislich hochrangigen Zugang auf dem internationalen Kunstmarkt.
Das ist jedoch mit der Thematik der "normalen" professsionellen Fotografie nicht zu vergleichen, da der Kunstmarkt nach völlig anderen Gesetzen funktioniert.