Mit einem 500er Meyer Orestegor aka Pentacon hat das Ding keine Ähnlichkeit.
(Edit: Hat es doch. Siehe dazu Widerruf in Beitrag #15). Weiters auch nicht mit historischen Objektiven von Enna, Zoomar, Kilfitt, Pentax. Keinerlei Ähnlichkeit mit den manuell fokussierbaren Objektiven Mamiya Sekor C 500mm f/5.6 aus den 80ern und schon gar nicht Mamiya Sekor C APO 500mm f/4.5. Ältere Mittelformatobjektive dieser Klasse gibt es von Mamiya nicht, da vor der M645 nur zweiäugige Modelle angeboten wurden. Es müsste sich also um ein Kleinbildobjektiv der Mamiya M42-Generation handeln, wenn man den Ursprungshinweis ernst nehmen möchte. Leider gibt google da nicht wirklich etwas her, da bei Recherchen natürlich die aktuellen Objektive gefunden werden.
Nach der Bauweise ist es ein Objektiv aus den 60er/70er Jahren. Da die meisten der damals aktiven Kleinhersteller (bei den Großen stünde sicher irgend ein Name drauf) heute verschwunden sind, wird das echt schwierig. Da die Fokussiereinheit offensichtlich nicht Bestandteil des Objektives war, könnte auch auf den entfernten Teilen etwas zur Herkunft drauf gestanden haben. Was auf jeden Fall auffällt, ist dass das Objektiv keinen Blendenring hat. Der war bei alten M42 u. ä. Veteranen dort wo die Blende auch war, Blendenübertragung gabs da üblicherweise keine. Offensichtlich wurde die Blende auch entfernt, falls das einmal ein Fotoobjektiv war.
P.S.:
Im Astronomieforum, in dem das Ding auch zur Diskussion steht, wird behauptet, "APO" sei ein definierter Begriff. Na ja, vielleicht unter Astronomen. Habe für die Fotobranche einst anderes gelesen. In den 80ern hat Nikon die Superteles der IF-ED Serie als "nahezu apochromatisch korrigiert" bezeichnet.
Sigma hat für seine Linsen den dreifachen Farblängsfehler zugelassen, um noch selbstbewusst APO drauf zu pinseln. So richtig ernst würde ich das Adelsprädikat "APO" auf Objektiven nehmen, wenn auch noch irgendwo "Leitz" darauf steht.