Wenn die Matrixmessung verwendet wird, dann sollte bei den Tests auch das Fokusmessfeld auf dieselbe Stelle gerichtet werden, fiel mir grad ein.
Ja - moderne Color-3D-Matrixmessungen gewichten (allerdings nicht in allen Einstellungen) den Bereich des aktiven Fokusmessfeldes stärker, in der Annahme, dass dieser Bereich auf jeden Fall "richtig" belichtet werden soll. Matrixmessung taugt daher absolut nicht zum Testen von Belichtungsunterschieden bei verschiedenen Objektiven. Dafür gibt es nur genau einen einzigen validen Weg: "M", feste Zeit, feste Blende und dann am selben Monitor vergleichen.Matrix Messung kann man doch nicht verschieben. Bezieht sich doch auf das was ich im Sucher sehe mit festgelegter Gewichtung. Verstehe ich was falsch?
... Testen von Belichtungsunterschieden bei verschiedenen Objektiven. Dafür gibt es nur genau einen einzigen validen Weg: "M", feste Zeit, feste Blende und dann am selben Monitor vergleichen.
Und ein Unterschied von 3 JND ist bereits ein vergleichsweise großer Unterschied, wenn man bedenkt, dass gemäß der ISO 20462 ein Intervall von 6 JND bereits in etwa einer ganzen Qualitätskategorie entspricht:"An attribute JND … is a statistical … measure of the detectability of appearance variations, corresponding to a stimulus difference that leads to a 75:25 proportion of responses in a paired comparison task in which univariate stimuli pairs are assessed in terms of a single attribute identified in the instructions. An observer assessing a single pair of images differing by one attribute JND is unlikely to be confident that he or she has detected the sample difference. A stimulus difference of approximately three JNDs is usually needed for an observer of average sensitivity to feel reasonably certain of his or her assessment."
Quelle (Punkt 3.3): https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:20462:-1:ed-1:v1:en
Siehe hierzu auch die Seite 19 der nachstehend verlinkten Präsentation "Adapting ISO 20462 Softcopy Quality Ruler Method for on-line Image Quality Studies": http://de.slideshare.net/Pdburns/ei2013-soft-copyruler"… it is worth noting that in some experiments where a broad range of stimuli have been presented, the categories excellent, very good, good, fair, poor, and not worth keeping have been found to provide very roughly comparable intervals that average about six quality JNDs in width."
Quelle (Punkt 3.4): https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:20462:-1:ed-1:v1:en
Wie ich schon vor 4 Tagen geschrieben habe: Um Fehler durch die Blendensteuerung aus zu schließen, mach' einfach Vergleichsfotos mit Zeitautomatik bei der jeweiligen Offenblende des jeweiligen Objektives vom gleichen Motiv, und rechne nach, ob die kürzere Verschlusszeit zum lichtstärkeren Objektiv passend ist.Aber die beiden Fotos mit dem 3.5-4.5/10-24 sind die dunkelsten.
Wie schon geschrieben, ist mir bei verklemmtem oder verbogenem Blendenhebel kein Unterbelichten bekannt, sehr wohl aber ein Überbelichten!
... ich bin heute Abend dazu gekommen, nochmal Vergleichsfotos zu machen, bei ISO100, mit Zeitautomatik, ...
Von daher gebe ich mich jetzt geschlagen und nehme die unterschiedliche Transmission hin, ...
Klar. Mir wäre aber auch völlig neu, dass der Transmissionsfaktor zwischen WW- und Standard-Zoomobjektiven dermaßen unterschiedlich wäre, dass er einen Lichtwert Unterschied ausmacht!bei einer automatischen belichtung mit ttl-belichtungsmessung entfällt natürlich der einfluss des transmissionsfaktors.
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