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Gestern will ich eine Gruppe Menschen fotografieren, diffuses Licht, bewölkter Himmel, nichts besonderes. Die Nikon belichtet die Wolken über (obwohl schon auf -0,7 EV eingestellt), die Gesichter sind schwarz. Der Typ neben mir fotografiert mit dem iPhone, das JPEG ist perfekt durchgezeichnet und ohne Halo, vor allem die Wolken - etwas, das die Nikon auch mit ADL nie schafft, ein iPhone jedoch oft.
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Wenn Du mit dem Symbol die lichterbetonte Spotmessung meinst, sprechen wir, so meine ich, von 2 verschiedenen paar Schuhen.Na ja wie ich oben schon geschrieben habe macht das der Belichtungsmodus [.]* fast schon.
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Ich stelle mir dazu vor, dass das "Problem" hinter dem Sucher sich weiterbildet und sich das handwerkliche Können aneignet. Das gehört halt dazu, wenn man desjenige was man sieht und empfindet in ein Bild prägen will.
Diese Diskusion ist doch absurd. Als würde man den Pinsel dafür verantwortlich machen, dass der Besitzer dieses Werkzeugs nicht malen kann.
Hast du es schon mal mit lichterbetonter Belichtungsmessung versucht?
Bei der D800 habe ich mir anfangs für solche Situationen verschiedene Aufnahmekonfigurationen geschaffen, z.B. Reportage neben Landschaft oder Portrait. Da waren aber immer irgendwelche Parameter, die sich nicht änderten, also nervig das ganze. Die Möglichkeiten der D850 habe ich mir noch nicht angesehen. Mal sehen, was es da an Verbesserungen gibt......
Es gibt einfach viele Situationen, wo kein perfekt entwickeltes RAW nötig ist, sondern gute, schnelle JPEG. Und da sind gewisse Smartphones vielen DSLR überlegen, obwohl das leicht lösbar wäre und am immensen Marktverlust mit Schuld ist. Ein grüner Automodus an einer D8x0 kostet nichts, ist aber einfach praktisch. Von WiFi ganz zu schweigen (obwohl das schon längst hätte etabliert sein können). Ich hingegen kann die Kamera nicht mal einem Laien geben, ohne tiefer im Menü fummeln zu müssen - wenn das öfter passiert, bin ich als Kunde weg.
Das ist das Konzept einer "Profikamera". Ich höre und lese hier noch das ganze Geschnattere über vermeintliche Zumutungen, wenn Nikon es mal wagt, etwa nicht Puristisches in einem "höheren" Modell anzubieten.[...]Egal, wie ich die Kamera einstelle, das Ergebnis muss am PC vollendet werden.
Ja, für Instagram sicher schön und nett. Aber, ganz ehrlich: mit einem Aufhellblitz hättest Du es auch an der DSLR so hionbekommen können. Hupsi, den hat die "Profi"-D800 ja nicht...so ein Pech aber auch.Der Typ neben mir drückt aufs Smartphone, wählt aus einer rasenden Serie (allesamt mit schöner Durchzeichnung, Farben, Schärfe, einfach fertige JPEG) eines aus und verschickt es per Mail an die Gruppe.
Klar, und dann schreit der nächste wieder, dass er so eine AMATEURKAMERA ja NIEMALS anfassen wird, weil ein grüner Knopf unter seiner Würde ist.Es gibt einfach viele Situationen, wo kein perfekt entwickeltes RAW nötig ist, sondern gute, schnelle JPEG. Und da sind gewisse Smartphones vielen DSLR überlegen, obwohl das leicht lösbar wäre und am immensen Marktverlust mit Schuld ist. Ein grüner Automodus an einer D8x0 kostet nichts, ist aber einfach praktisch.
Da stimme ich Dir zu, denn das Getue Nikons um WLAN und die Apps ist seit Jahren vollkommen albern. Die RC-App ist eine Lachnummer, selbst nur mit anderen Hersteller-Apps verglichen (Panasonic kenne ich selbst). Von DslrDashboard rede ich erst gar nicht...Von WiFi ganz zu schweigen (obwohl das schon längst hätte etabliert sein können).
Du hast anscheinend das gleiche Problem wie der TE und willst mit dem Hammer eine Schraube in den Balken reindengeln. Angesichts Deiner z.T. sensationellen Bilder hier war ich bislang davon ausgegangen, dass Du Dein Werkzeug beherrschst und somit herausstechende Qualitäten und Grenzen kennst. Scheint irgendwie doch nicht ganz der Fall zu sein...Ich hingegen kann die Kamera nicht mal einem Laien geben, ohne tiefer im Menü fummeln zu müssen - wenn das öfter passiert, bin ich als Kunde weg.
Ich bleibe dabei. Eine aktuelle Kamera für 1700 Euro muss können, was ein iPhone schon lange kann. Schließlich arbeitet ein iPhone ja nicht mit großartigen Optiken oder Sensoren, sondern mit Computer- und Bearbeitungsalgorithmen. Sprich: Ein iPhone bearbeitet sich seine Bilder realistisch, so wie der Mensch sie gesehen hat.
Wenn ich ein Bild mit meinem iPhone mache und betrachte es direkt neben dem Motiv in der Realität, denke ich meist: "Joa, passt."
Wenn ich aber ein Bild mit meiner Nikon machen und halte es neben die Realität, denke ich oft "Häh!!?!?".
Und Menschen sehen Dinge durchaus gleich (es sei denn, man hat irgendwelche Augenkrankheiten oder Farbschwächen). Aber gehen wir davon aus, dass man 100 gesunde Teenager in einen Raum schickt: Sie werden den Raum hinsichtlich Helligkeit, Tonwerten, Farben, etc. immer gleich sehen. Gleich realistisch sehen. Da wird keiner in einem abendlichtdunklen Raum sagen: "Es ist hellichter Tag!".
So wie die Nikon: Die Nikon geht in einen abendlichtdunklen Tag und denkt sich: "Hey, dunkel hier, was solls ... ich mach einfach einen hellichten Tag draus!":
Natürlich bekomme ich mit einer D750 wunderbarer Raws die viel Bearbeitungsspielraum lassen, was oftmals sehr praktisch ist und viele Möglichkeiten bietet. Aber ich will auch nicht jedes Bild im Nachhinein so zurecht justieren, bis es dann aussieht wie die Realität aussah (wenn ich mich dann überhaupt noch an die gesehene Realität erinnerne, wenn ich das RAW bearbeite).
Ich bleibe dabei: Eine moderne Profilkamera sollte das Bild so aufnehmen, wie die Realität ist. Denn Realität ist nunmal Realität und nicht interpretierbar. (vgl. mein Teenagerbeispiel oben. Das Licht IST exakt so wie es ist. Es ist nicht dunkler und nicht heller. Es hat einen Lum oder Luxwert - und der ist von der Kamera zu umsetzen. Punkt. Und von mir aus, kann die Kamera dann auch stark das Bild manipulieren. Tut das iPhone ja auch.
Und irgendwelche "Mittelaltermethoden" mit Spotmessung hier und da ... ja, das ist natürlich großartiges Handwerk und hat durchaus seine Berechtigung - und selbst wenn man hier sehr viel Erfahrungs hat, ist das noch kein Grund, dass eine Kamera das nicht alleine beherrschen sollte. Im Jahr 2019. Ist ja nicht so, dass ich mit einer Nikon F3 durch die Gegend laufe. Und nochmal: Ein iPhone kann es auch! Und eine Nikon, mit viel besserem Sensor und besseren Optiken, sollte es erst recht können.
:huepf: :firework:
ps.
Hier noch ein Link:
https://techcrunch.com/2018/10/22/the-future-of-photography-is-code/
Nö, hat keiner gefordert. Ich stelle nur anhand Deiner Einlassungen fest, dass Du anscheinend von einem Bohrhammer erwartest, auch für das Eindrehen feiner Schrauben tauglich zu sein. Ich nehme dafür ja eher einen kleinen Schraubendreher.So langsam wird's wirklich albern. Ich muss dir nicht beweisen, ob ich meine Technik beherrsche oder nicht?
Habe ich verstanden. Die D8x0 ist aber für Leute konzipiert, die wissen, was sie tun. Meine D7200 kann ich auf "Knipsomatik" stellen oder einen U-Modus für solche Fälle definieren, aber die D7200 ist ja nur eine "Amateurkamera" nach Ansicht vieler hier. Sie kann aber das, was Du von Deinem Profiwerkzeug verlangst, und sie ist in der Hinsicht noch deutlich weniger "amateurhaft" als die D5x00 oder D3x00.Ich möchte lediglich a) hin und wieder quick and dirty JPEG erhalten und b) die Kamera mal einem Laien in die Hand drücken wollen, um von mir einen Schnappschuss zu machen.
Dann liest Du jetzt von ersten: ich finde die nervtötend, und ich habe hier Ähnliches schon gelesen. Aber Touchscreens lassen sich ja zum Glück generell ein- und ausschalten, daher ist das für mich gar kein Thema. Beim Erscheinen der D800 waren die halt noch nicht auf der Tagesordnung für DSLR.Ich habe noch von keinem gelesen, der die neuen Touchscreen nicht geil findet. Oder Fokusstacking. Eine moderne DSLM ohne Eye-AF ist sowieso unten durch.
Ach ja: die D80/10 Hat selbstverständlich einen internen Blitz.
Als Produktentwickler baust Du vor allem das, was Dein Budget und Dein Zeitplan anhand des vom Marketing vorgegebenen Rahmenkonzepts vorgeben, sofern Du nicht der Inhaber des entwickelnden Unternehmens bist. Über die Qualitäten und Kompetenzen von Marketingmenschen möchte ich mich jetzt allerdings nicht weiter auslassen, denn die unausweichliche lange Fluch- und Schimpforgie über grenzwertig schwachsinnige Denkmuster könnten manche aus dieser Berufsgruppe als Beleidigung auffassen...“D8x0 und Dx sind als Werkzeuge für Leute gebaut, die andere Bedürfnisse haben. Sie haben dafür die Qualitäten, die keine Smartphone-Kamera bietet.“
Als Produktentwickler würde ich ja versuchen eines zu bauen, das beides kann.
So langsam wird's wirklich albern. Ich muss dir nicht beweisen, ob ich meine Technik beherrsche oder nicht?
Ich möchte lediglich a) hin und wieder quick and dirty JPEG erhalten und b) die Kamera mal einem Laien in die Hand drücken wollen, um von mir einen Schnappschuss zu machen.
Und du willst mir erzählen, ich sollte mir dafür ein anderes Gerät kaufen? Weil professionelle Bodys nicht mit Schnickschnack daherkommen? Ich habe noch von keinem gelesen, der die neuen Touchscreen nicht geil findet. Oder Fokusstacking. Eine moderne DSLM ohne Eye-AF ist sowieso unten durch.
Ach ja: die D80/10 Hat selbstverständlich einen internen Blitz.
“D8x0 und Dx sind als Werkzeuge für Leute gebaut, die andere Bedürfnisse haben. Sie haben dafür die Qualitäten, die keine Smartphone-Kamera bietet.“
Als Produktentwickler würde ich ja versuchen eines zu bauen, das beides kann. Es soll ja sogar Telefone geben, die fotografieren können! Und Kameras, die bewegte Bilder aufnehmen!
Ich würde meine Frau oder meinen Enkel die Kamera gerne auf Grün stellen lassen, aber leider schaltet sie nicht von Daumendruckschärfe aus Auslöserschärfe um. Und damit ist's vorbei mit der "Knipsomatik". So muss ich die Kamera selbst in die Hand nehmen, auf P stellen und die Scharfstellung im Menü umstellen.Meine D7200 kann ich auf "Knipsomatik" stellen
Dann ist einer der "U"-Speicherplätze Dein Werkzeug der Wahl. Da kannst Du die gewünschte "Family&Friends"-Konfiguration abspeichern.Ich würde meine Frau oder meinen Enkel die Kamera gerne auf Grün stellen lassen, aber leider schaltet sie nicht von Daumendruckschärfe aus Auslöserschärfe um. Und damit ist's vorbei mit der "Knipsomatik". So muss ich die Kamera selbst in die Hand nehmen, auf P stellen und die Scharfstellung im Menü umstellen.
Gerade Profifotografen arbeiten oft in schnell wechselnden Lichtsituationen, bwpw. Wechsel von Farbtemperaturen in Innenräumen, Ortswechsel von Innenräumen nach Draußen, etc.
Ich mein: Beim Autofocus macht Nikon doch auch groß Werbung wie schnell und sicher und in wie wenig Licht der AF noch funktioniert. Autofocus = je schneller desto besser Marketing. Ich könnte da ja auch sagen: Ach, wo Autofocus, ich stell mit der Hand scharf, die D750 ist ja schließlich ein Werkzeug und ich bin ein achneinwieerfahrender Fotograf.
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