Wann und in welcher Situation nutzt Ihr VR

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Noch ein Grund fällt mir ein: der VR zentriert die bewegliche Linsengruppe unmittelbar vor der Auslösung nochmal, um in alle Richtungen gleichen Spielraum zu haben. Das führt dazu, daß der resultierende Bildausschnitt ein Stückchen von dem abweichen kann, den man vorher im Sucher gesehen hat. Noch ein kleiner Kontrollverlust.
Aaaah, jetzt weiß ich auch warum auf meinen Bildern immer etwas vollkommen anders drauf ist als ich eigentlich fotografieren wollte. :hehe:
 
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Kommt mir ein bischen esoterisch vor, dass es für den Hintergrund eine Rolle spielen soll, ob sich das Motiv bewegt :nixweiss:
In meinen Beipielen habe ich die Kamera um ca 2cm stetig hin und hergewackelt und der Hintergrund sieht so aus wie bei unbewegter Kamera.
Wenn es da keinen Unterschied gibt, sollte es auch sonst keinen geben, da der VR sich nicht an der Bewegung des Motivs, sondern der des Objektivs orientiert.
Wäre schön, wenn du vergleichende Bildbeispiele zeigen könntest.
Gruß, Dirk


...ich kann dir nur mit diesem Link dienen.

Das erste Foto in diesen Beitrag demonstriert sehr gut die negativen Einflüsse des VR. Bei meinen Beobachtungen sind es meist diese Abstandsverhältnisse von Kamera/Motiv/Hintergrund die solch unschöne Bokeh's begünstigen.
 
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Ich präzisiere dann auch nochmal, warum ich den VR nach Möglichkeit abschalte:

Der VR muß vor dem Auslösen erstmal das Bild stabilisieren, und das benötigt Zeit. Löst man zu früh aus, so verursacht der VR selbst einen Wischer durch die Bewegung der Linsengruppe beim Einregeln. Ich hatte schon bei einigen Bildern den Eindruck, daß es gerade deshalb unscharf war, weil der VR noch nicht "bereit" war. Diese mit dem VR verbundene zusätzliche Wartezeit ist für mich nur dann akzeptabel, wenn ich den VR wirklich benötige.

Meine persönlichen Ergebnisse sind, daß ich mit VR generell eine schlechtere Bildschärfe bekomme als bei einem (unverwackelten) Bild ohne VR. Das ist für mich nur dann akzeptabel, wenn ich den VR wirklich benötige.
 
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Ich präzisiere dann auch nochmal, warum ich den VR nach Möglichkeit abschalte:

Der VR muß vor dem Auslösen erstmal das Bild stabilisieren, und das benötigt Zeit. Löst man zu früh aus, so verursacht der VR selbst einen Wischer durch die Bewegung der Linsengruppe beim Einregeln.
Die meisten Deiner Bilder (Ausnahmen bestätigen die Regel) die ich so kenne machen nicht gerade den Eindruck, als wenn Du dafür besonders schnell hättest reagieren müssen.
 
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Ich präzisiere dann auch nochmal, warum ich den VR nach Möglichkeit abschalte:

Der VR muß vor dem Auslösen erstmal das Bild stabilisieren, und das benötigt Zeit. Löst man zu früh aus, so verursacht der VR selbst einen Wischer durch die Bewegung der Linsengruppe beim Einregeln. Ich hatte schon bei einigen Bildern den Eindruck, daß es gerade deshalb unscharf war, weil der VR noch nicht "bereit" war. Diese mit dem VR verbundene zusätzliche Wartezeit ist für mich nur dann akzeptabel, wenn ich den VR wirklich benötige.

Meine persönlichen Ergebnisse sind, daß ich mit VR generell eine schlechtere Bildschärfe bekomme als bei einem (unverwackelten) Bild ohne VR. Das ist für mich nur dann akzeptabel, wenn ich den VR wirklich benötige.

Hallo Volker,
Um den Aspekt der Schärfe zu testen, müßte man die Kamera ja eigentlich aufs Stativ setzen, was aber mit VR nicht geht. Es bleibt also nur der Vergleich bei sehr kurzen Zeiten. Das bei Verschlußzeiten im Alltagsbereich ein sehr gutes Stativ besser ist, als eine VR-Aufnahme aus der Hand, will sicher keiner bezweifeln. Darum die Frage: ist es wirklich so, Volker, dass Du bei Zeiten wie z. B. 1000-4000stel ohne VR schärfere Bilder bekommst? Natürlich kommt man dabei wieder schnell zu offeneren Blenden - ein Teufelskreis:). Wie könnte man verläßlich testen?
Gruß, Dirk
 
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Die meisten Deiner Bilder (Ausnahmen bestätigen die Regel) die ich so kenne machen nicht gerade den Eindruck, als wenn Du dafür besonders schnell hättest reagieren müssen.

Was soll dieser dämliche Kommentar, Horst?
Du hast schon auf den berechtigten Einwand von Maik so einen Unsinn geschrieben.
Möchtest du nicht vielleicht mal was zur Sache schreiben?
 
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Was soll dieser dämliche Kommentar, Horst?
Du hast schon auf den berechtigten Einwand von Maik so einen Unsinn geschrieben.
Möchtest du nicht vielleicht mal was zur Sache schreiben?
Du musst nicht immer zum lachen in den Keller gehen, außerdem meine ich es hier wirklich ernst! Mich erstaunt es wirklich das Du bei den mir bekannten Bildern so eilig hast. Und das ist ja nicht negativ gemeint sondern lediglich eine Feststellung.

Den von Maik beschriebenen Einwand halte ich persönlich für lächerlich - daher auch der entsprechende Kommentar!
 
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Wenn ich mir z. B: MichaelRTs Bilder ansehe, sind sie (technsich gesehen) mit das schärfste was hier im Forum eingestellt wird. Und zwar nicht überschärfte Bilder. Er sagt, er benutzt außer dem Stativ immer VR. Ich bezweifele es sehr stark (auch ohne wissenschaftlichen Beweis) das es ohne VR noch besser ginge.
 
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Mich erstaunt es wirklich das Du bei den mir bekannten Bildern so eilig hast.

Oft habe ich es gar nicht eilig und benutze ein Stativ. Um den Teil der Bilder geht es mir hier natürlich nicht.

Und das ist ja nicht negativ gemeint.

Es schien mir ein Beitrag mit dem Ziel, technische Einwände mit flotten Sprüchen wegzuwischen. Das hast du nicht nötig, Horst.

Den von Maik beschriebenen Einwand halte ich persönlich für lächerlich - daher auch der entsprechende Kommentar!

Technisch gesehen hat Maik trotzdem Recht, die Linsengruppe wird unmittelbar von der Aufnahme zentriert und damit ändert sich der Ausschnitt. Und zwar um so mehr, je stärker der VR eingreifen muß. Wenn hier im Forum so viele den 100% Sucher der D300 gegenüber dem 95% Sucher der D200 als wichtig empfinden (was ich wiederum nicht nachvollziehen kann), dann muß man auch diese mögliche Änderung des Bildausschnittes durch den VR erwähnen dürfen.
 
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Wenn ich mir z. B: MichaelRTs Blder ansehe, sind sie (technsich gesehen) mit das schärfste was hier im Forum eingestellt wird.

Du nimmst verkleinerte Bilder in Webgröße zur Beurteilung der Bildschärfe? Das ist nicht dein Ernst, oder?

Ich kann nur für meine Ergebnisse mit dem 70-200 und 200/2 sprechen, und da bekomme ich bei abgeschaltetem VR die besseren Ergebnisse. Besser bedeutet, daß ich mehr von der möglichen Auflösung der Kamera auch tatsächlich ausnutzen kann. Für Webbilder wird das egal sein.
 
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...ich kann dir nur mit diesem Link dienen.

Das erste Foto in diesen Beitrag demonstriert sehr gut die negativen Einflüsse des VR. Bei meinen Beobachtungen sind es meist diese Abstandsverhältnisse von Kamera/Motiv/Hintergrund die solch unschöne Bokeh's begünstigen.

Ich kann natürlich Objektiv-abhängige Unterschiede nicht ausschließen, obwohl eine Vergleichsaufnahme schon gut wäre. Ich habe meine Tests ausschließlich mit dem 70-200 gemacht. Ist das Bokeh des 70-300 sonst gut?
Gruß, dirk
 
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Den von Maik beschriebenen Einwand halte ich persönlich für lächerlich - daher auch der entsprechende Kommentar!

Deinen Kommentar hatte ich als Scherz verstanden. Wenn das ernst gemeint war, kann ich das so nicht stehen lassen.

Ich habe das Problem regelmäßig bei Mitziehern mit längerer Verschlusszeit bei Tieren. Ich ziehe mit dem Kopf mit, und die restlichen Körperteile erhalten Bewegungsunschärfe. Da wirbeln dann Beine, Schwänze oder Flügel durchs Bild, und ich gebe mir alle Mühe, nichts davon abzuschneiden und im richtigen Moment auszulösen, in dem das eine schöne Komposition ergibt. Die Bildverschiebung durch den VR hat mir da schon manches Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht, obwohl ich bei der D200 mit dem 95%-Sucher sowieso noch Reserve gehabt hätte. Die Reserve war dann einfach oft futsch, und der Huf war zu nah am Bildrand.

Tut mir leid für Dich, Horst, wenn Dir diese Erfahrung fehlt. Vielleicht hast Du andere Motive, bei denen das nicht vorkommt. Als Moderator solltest Du mit Begriffen wie "lächerlich" aber vorsichtiger sein.

Wenn ich mir z. B: MichaelRTs Blder ansehe, sind sie (technsich gesehen) mit das schärfste was hier im Forum eingestellt wird.

In Webauflösung spielt das alles eh keine Rolle. Wie scharf ein Bild im Forum wirkt, hängt hauptsächlich von den Algorithmen und Einstellungen bei der Verkleinerung und dem Nachschärfen ab. Der kleine Schärfe- bzw. Detailverlust beim VR ist nur in 100% sichtbar, und auch nur wenn alles andere zusammen kommt, was für ein besonders scharf wirkendes Bild wichtig ist (sehr kurze Verschlusszeit, Lichtqualität, Kontraste im Motiv, hohe Kameraauflösung, exakte Fokussierung, abgeblendete Optik).

Maik
 
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Das hast du nicht nötig, Horst.
Habe das mein Leben lang geübt, mein Vater kann mit Ironie auch nicht umgehen.

Technisch gesehen hat Maik trotzdem Recht, die Linsengruppe wird unmittelbar von der Aufnahme zentriert und damit ändert sich der Ausschnitt.
Ja ja, ich liebe diese theoretischen Abhandlungen. Und wieviel macht das wirklich aus und wie weit ist das praxisrelevant? Nennt doch mal %-Zahlen. Ich bezweifle das dies überhaupt erwähnenswert ist und die Vorteile des VR im Telebereich in irgend einer Art und Weise aufwiegen könnte.
 
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Mir persönlich bringt VR deutlich mehr Vorteile, als alles was bisher als Nachteil genannt wurde.

Kein Problem. Für mich persönlich fällt das praktische Fazit halt anders aus, und darum schalte ich ihn ab. Du musst das jetzt auch nicht nochmals kommentieren - Danke vorab.
 
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