Voodoo Inside

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Am Nachmittag besuchen wir eine Beerdigungsfeier in Kumasi.
Eine 95-jährige Dame ist verstorben.
Die Beedrigung findet im kleinen Kreis, kurz nach dem Tod statt.
Aber erst wenn die Feier abgehalten wurde,
kann die Seele der Verstorbenen in den Himmel aufsteigen.
Je größer die Beerdigungsfeier ist, desto besser hat es die Verstorbene im Himmel.
Daher ist es Pflicht, das alle Familienangehörigen an der Feier teilnehmen.
Daher finden die Feiern in der Regel auf einen Samstag statt.
Die Organisation dieser Feier kann sich über ein Jahr hinziehen,
wenn wie in diesem Fall viele Familienmitglieder einen weiten Weg haben
(z.B. England, USA, und auch ein Christoph aus München).

Auf einen Platz wurde auf einen Tisch ein Bild der Verstorbenen positioniert.

#76


Um den Tisch herum wurden drei Zelte als Sonnenschutz mit Stühlen aufgebaut.
Normalerweise sind in Ghana die Trauerfarben rot und schwarz.
Die Zelte sind dann rot-schwarz gestreift und die Kleidung ebenfalls in rot-schwarz gehalten.
Da die Verstorbene ein sehr hohes Alter erreicht hat, ist das kein Grund zur Trauer.
Es ist eher ein Fest der Freude, das sie nun in den Himmel aufsteigen darf
und die Farben für ein freudiges Fest (weiß-schwarz) gewählt.
Entsprechend ist dann auch der Dresscode.

#77


Im mittleren Zelt (auf dem Bild links),
gegenüber dem Tisch mit dem Bildnis sitzen die
nächsten Verwandten der Verstorbenen.
In der ersten Reihe sitzen jeweils die wichtigsten Gäste.
Ankommende Trauergäste drehen eine Runde gegen den Uhrzeigersinn
und schütteln den Gästen in der ersten Reihe die Hände.
Hochgestellte Gäste haben einen Schirmträger.

#78


Es ist ein ständiges Kommen und Gehen.
Aber die Trauergäste können auch Platz nehmen.
Je mehr Leute kommen, desto mehr Würde erhält die Verstorbene.
Somit sind auch wir dort willkommen!

Es spielen Musiker
#79


Bei den hohen Temperaturen ist das Trommeln eine schweißtreibende Arbeit
#80


Zwei junge Mädchen führen traditionelle Tänze auf
#81
 
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Tolle Bilder! Ich selbst war vor vier Jahren mal für einige Monate zum Fotografieren in Ghana und würde gern, jetzt wo ich Deine Bilder sehe, sofort wieder hin.

Christian
 
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Die Gäste bringen Geschenke mit.
Eine Sprecherin verkündet die Geschenke dann über Lautsprecher.
Neben Geldgeschenken gibt es auch viele Sachgeschenke.
Diese werden dann von Damen präsentiert.

#82


Die Gruppe läuft dann gegen den Uhrzeigersinn an den Zelten
entlang, so das jeder die Gaben aus der Nähe sehen kann.
Anschliessend wird der Tisch mit dem Bildnis der Verstorbenen umrundet.
Typische Geschenke sind Alkoholika, Soft Drinks, Wasserflaschen,
Rauchwaren, Streichhölzer oder ein stattlicher Schafbock.

Die Sprecherin erklärt über Lautsprecher jedes Geschenk,
während die Trägerin damit posiert.

#83


Ein Teil der Familie lebt in England.
Das Geldgeschenk ist Teil der Kopfbedeckung.

#84


Ob er noch den nächsten Tag erleben wird?
#85


Auch Bild #1 im ersten Beitrag ist hier entstanden.

Die Musiker und Tänzerinnen sind ebenfalls ein Geschenk.
 
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Am nächsten Morgen geht es auf dem Markt von Kumasi.
Es ist der größte Freiluftmarkt Westafrikas.
Rund 10000 Verkaufsstände haben sich auf und neben dem
Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs angsiedelt.

#86


Es ist Sonntag und ein eher ruhiger Tag auf dem Markt.
Trotz des anscheinenden Chaos ist der Markt strukturiert.
Her gibt es Speiseöl.

#87


Hier ist die Gemüsegasse.

#88


oder der Klamottenmarkt.
Man stolpert über alte Gleise und schlängelt sich durch Klamottenstapel.
Die Kinder der Marktfrauen sitzen mittendrinn.
#89
 
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Auf dem Markt wird alles verkauft, was der Mensch zum Leben braucht.
Es ist eine Herausforderung aus dem Gedränge und der Flut von Eindrücken
sich Fotomotive zu erarbeiten.
Als ein paar Damen unserer Reisegruppe sich in einen Laden die
Stoffkollektion haben zeigen lassen, konnte ich die Stimmung
auf mich wirken lassen.

Die Marktfrau hat sich über den dicken Fotografen gefreut
#90


Skeptische Blicke, der dicke Fotograf kauft bestimmt nix!
#91


Beim Metzger konnte ich schöne Insektenfotos machen.
Dabei hat mich der Metzgermeister erwischt und
hält mir gleich sein Messer vor die Linse.
#92


Braucht jemand eine Fernbedienung?
#93


Der Schneider transportiert seine Nähmschine zum Laden.
#94
 
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Vom Markt geht es zum Königspalast.
Darin ist ein Museum.
Leider darf man darin nicht fotografieren.
Aber die Ausstellungsstücke haben mich auch nicht vom Hocker geworfen.

Dann geht es zum Adae-Festival.
Alle 42 Tage wird auf dem Fest den Ahnen gedacht.
Bei diesem Fest zeigt sich der König der Ashanti, der Ashantene seinem Volk.
Die Zeremonie findet aber im "Haus der Stühle" im Kreis ausgesuchter Würdenträger statt.

Währenddessen wartet das Volk auf dem König.
Auf einem Platz im Palastgelände gibt es eine halboffene Halle
für die Würdenträger und ausgesuchte Gäste,
weiter weg ein paar Zelte mit Schulklasse, das gemeine Volk und Touristen.
Ein "Übersichtsbild" ist im Spiegel der Brille

#95


Die Gäste treffen ein.
Sie tragen festliche Kleidung.
Hochgestellte Persönlichkeiten haben auch einen Schirm mit
Schirmträger dabei (hier nicht zu sehen).
Die Sandalen werden ausgezogen, wobei eine Weiße Dame
ihre Highheels anbehalten durfte.
Die Würdenträger dürfen in der Halle in Platznehmen.
Je größer die Würde, desto näher sitzt man dem König.

#96


Warten auf dem König!
#97


Auch für die Ashanti ist das Fest ein besonderer Anlaß und
es wird auch viel fotografiert - nicht nur von den Touristen!
#98


Es spielen Musikgruppen.
Es wird gesungen, getrommelt und getanzt.
 
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Zwischend en vielen einheimischen und Touristen habe ich
mich an einer strategisch günstigen Position gebracht.

Plolizisten und grimmige Leibwächter mit Schwertern und einer
Kopfbedeckung aus Gepardenfell sorgen für den notwendigen Abstand.
#99


Flankiert von Leibwächtern kommt dann der Zug mit dem König.
Mit dabei sind Trommler,
#100


Flötenspieler,
#101


Familienangeörige und Teritorialkönige,
#102


Die Insignien der Macht - das königliche Schwert, Stuhl (Thron), Sitzkissen
#103


Und dann kommt der König!
Otumfuo Nana Osei Tutu II
Er ist umringt von Leiwächtern, Polizisten, Schrimträger, Luftzufächerer.
Für Sekundenbruchteile habe ich Blickkontakt, aber ein Polizist
stellt sich sofort in die Schußlinie.
Von drei Bildern haben zwei einen halben Polizstenkopf vor dem König und
im dritten Bild wurde ich im Getümmel angerempelt.
Dabei habe ich den König am Bildrand etwas abgeschnitten ...
... und die Augen schauen leider zum Bildrand.
Es gelingt noch eine Dokumentationsaufnahme mit der Zweitkamera
die ich über die Köpfe hochhalte und "blind" schieße.
#104


Anschliessend hält der König eine Audienz.
In der Halle dürfen aber die Touristen nicht mit rein.
Mit der längsten mitgenommenen Brennweite (70-200 + TC17) und sehr starken Crop
und Überbelichtung ins Dunkel der Halle
gibt es nochmal einen kurzen Blickkontakt
zu seiner Majestät Otumfuo Nana Osei Tutu II
#105


Damit möchte ich den 3. Reisetag abschließen.
Die anschließende mehrstündige Busfahrt nach Norden, mit Marktbesuch auf dem Weg und
jede Menge "Drive-by-Shooting" hat nur ähnliche Motive gebracht, die ich bereits gezeigt habe.
 
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Am nächsten Morgen geht es mit dem Bus zum Boabeng-Fiema Monkey Sanctuary.
Aber statt mit dem schicken Mercedes Bus ...

#106


... fahren wir in einen klapprigen Toyota Coaster mit dreckigen Scheiben.

Die Bewohner der umliegenden Dörfer glauben, dass ihre Ahnen
in den Affen weiterleben.
Folglich werden sie nicht gejagt.
Wird ein toter Affe im Wald aufgefunden, bekommt er auf dem Affenfriedhof ein Begräbnis.
Dabei hat man auch früh erkannt, dass die Affen auch einen Lebensraum brauchen.
Deshalb wurde 1974 ein kleines Schutzgebeit (Boabeng-Fiema Monkey Sanctuary) von ca. 4,5 km² eingerichtet.
Es ist eine kleine Regenwaldinsel inmitten einer Kulturlandschaft.

Hier stehen noch mächtige Bäume.
#107


#108


Blick in einen "hohlen Baum"
#109


Bei einer kleinen Wanderung treffen wir auch auf viele Blümchen
und kleine Tiere, wie Tausenfüßler und Schmetterlinge.
#110
 
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In der Boabeng-Fiema Monkey Sanctuary leben ca. 500 Monameekratzen und ca. 200 Geoffroy's Stummelaffen (Black and White Colobus).

#111


Die Affenmama beschützt ihr kleines vor den dicken Fotografen
#112


Die Monameerkaten ernähren sich sehr viel von Früchten.
Sie lieben Bananen.
Durch die häufige Fütterung sind sie sehr zutraulich.
Antonio hatte sehr viel Spaß mit den Meerkatzen.
#113


Die andern italienischen Touristen im Hintergrund werden auch regemäßig gefüttert.
Daher sind sie auch sehr zutraulich.

Die Geoffroy's Stummelaffen sind eine andere Untergattung der
Black and White Colobus Monkeys, die ich bereits schon aus dem
östlichen Afrika kenne.
Sie verlassen die Bäume fast nicht und sind daher sehr scheu.
In kühnen Sprüngen geht es mit einen "Affenzahn" von Baum zu Baum.
#114
 
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Weiter geht die Fahrt nach Nordosten.
Die Landschaft wird trockener und die Hütten ärmlicher.
Wir verbringen fast den ganzen Tag im Bus,
bis auf mehrere Stunden Mittagspause in einer unfotogenen Bar.
Das Drive-By-Shooting liefert wieder viele Bilder, aber nix spektakuläres.

Am Nachmittag besuchen wir die Kintampo Fälle.
Ein Fluß stürzt sich in mehreren Stufen in die Tiefe.
Die 3. Stufe ist die Höchste.
#115


So eine große Dusche, hat man auch nicht täglich ...
#116


Auf der weiteren Fahrstrecke überqueren wir auf einer hohen Brücke
den Schwarzen Volta.
Die Brücke ist eine Toll-Bridge und wird bewacht.
Der Bus darf leider nicht auf der Brücke stehenbleiben
und das Fotografieren ist dort auch verboten ...
#117


Nach einer weiteren Fahrtstunde überqueren wir auch den Weißen Volta
und erreichen das Hotel in Tamale erst nach Einbruch der Dunkelheit.
Damit möchte ich den 4. Reisetag abschließen.
 
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Am 5. Reisetag geht es von Tamale im Norden Ghanas nach Kara in Togo.

Hier sind wir bereits in der Sahelzone.
Die Landschaft ist frei von Höhepunkten.
#118


Die Dörfer bestehen noch aus Strohgedeckten Häusern.
Im März sind wir mitten in der Trockenzeit.
Die Ernte ist eingebracht.
Das Stroh steht schon bereit, um die Dächer vor der nächsten Regenzeit auszubessern.
Einzelne Häuser haben auch schon ein Blechdach.
Dieses ist zwar deutlich haltbarer, aber die Temperaturen darunter sind viel höher.
#119


Manche Dörfer an der Straße haben auch einen Dorfladen.
Der hat alles für den täglichen Bedarf.
Bekannte Mobilfunktbetreiber sind auch im tiefsten Afrika aktiv.
#120


Die Dorfschule hat keine Wänder ...
#121


Dem Traktor ist die Luft ausgegangen.
#122
 
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Abseits der Touristenströme besuchen wir ein kleines Dorf östlich von Tamale.
Für das Familienoberhaupt gibt es ein paar Geschenke.
#123


Wir dürfen uns im Dorf frei bewegen, den Menschen bei
der täglichen Arbeit zusehen und fotografieren
Die Bewohner sind sehr freundlich und freuen sich auf den Besuch.

Es gibt kleine Gehöfte, die mit einer Lehmmauer umgeben sind.
Die Kinder - mit Blähbäuchen wegen Mangelernährung - kommen uns schon entgegen.
Wir dürfen eintreten.
#124


Um einen Innenhof sind mehrere kleine Rundhäuser angeordnet.
Die Hauptfrau hat das größte Haus, in der Regel links vom Eingang.
Danach kommen die Häuser für die Zweifrau, Drittfrau, ...
Auf der anderen Seite sind kleinere Häuser für die Jungen, die
nicht mehr bei der Mutter wohnen dürfen, wenn sie älter werden.
Der Platz in der Mitte ist das "Open-Air-Kochstudio".
#125


nachdem auch die anderen Mitreisenden mir gefolgt sind,
sah das dann so aus ...
#126


Dabei wurde in die kleinste Hütte gekrochen und alles gnadenlos abfotografiert.
Wenn ich mir vorstelle, dass ein Reisebus voll Japaner bei mir
vor der Tür steht, in jedes Zimmer eindringt und alles knipst,
macht mich das schon sehr nachdenklich.
Da mindestens 8 von 12 Italienern vorher in der Hütte waren,
sind auch bei mir die Hemmschwelle etwas gefallen.
Mit einen unwohlen Gefühl im Bauch habe ich eher lieblos geknipst.
Trotzdem möchte ich Euch das Bild nicht vorenthalten.
Zeigt es doch, welchen Lebensstandard die Menschen dort haben ...
... und wie gut es den meisten von uns geht.

Die Rundhütte an einen Durchmesser von ca. 3-4m.
In der Mitte ist Baumstamm, der das Dach stützt.
Auf dem Boden sind zwei Matten. Sie dienen als "Bett".
Das heisst, die Menschen schlafen auf dem harten Boden.
Der Nagel an der Wand ist der Kleiderschrank.
Mehr Kleider gibt es nicht.
Hinten an der Wand steht ein Tisch mit Geschirr und Töpfen.
Das ist auch gleichzeitig die Speisekammer.
#127
 
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Nach der Ernte wird das Getreide gereinigt.
Dabei wird das Getreide in einer Schüssel gefüllt.
Dann rieselt das Getreide auf eine Matte.
Der Wind weht die Staubpartikel weg.
#128


Hier noch eine Foto bei der Arbeit.
Wenig später war diese Situation leider nicht mehr möglich ...
... ein netter Italiener hat der Dame ein feuerrotes Spielzeugauto geschenkt.
Welches sie auch während der Arbeit nicht mehr losgelassen hat ...
#129


Anschliessend wird das Getreide in einen großen Metalltopf erhitzt
und zum trocknen auf die Matten verteilt.
Die Dorfbeweohner laufen dann barfuß über die Matten ...
... und das Getreide.
#130


Noch schnell ein paar Portraits.
#131


#132


Die Reisegruppe sitzt schon im Bus und wartet ungeduldig auf mich.
Das nächste Ziel ist das Dorf der Hexen!
 
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Nach einer längeren Pause geht die Reise durch den Norden Ghanas weiter.
Wir verlassen ein Dorf der Dagomba in der Nähe von Tamale und fahren nach Osten.
Wir sind hier bereits in der Sahelzone.
Viele traditionelle Rundhäuser sind noch mit Stroh gedeckt.
Aber eckige Häuser mit Blechdach werden immer häufiger
#133


Moderne Maschinen habe es hier nicht einfach.
Am großen Traktor fehlt schon ein Rad.
#134


Kinder spielen zwischen dem gesammelten Holz.
Das Holz wird dann als Brennmaterial verkauft.
In manchen Orten stehen aber auch große Säcke mit Holzkohle zum Verkauf.
#135


Im Zentrum eines Dorfes ist oft ein größerer Baum.
Er spendet Schatten und ist ein beliebter Treffpunkt.
#136


#137
 
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Noch ein paar Bilder vom Drive-By-Shooting aus dem fahrenden Bus.
An der Pumpe treffen sich die Dorfbewohner.
#138


Ein Blick in die Großküche.
Ob der Mann mit dem T-Shirt der „Red Hot Chilli Peppers“ für die Gewürze zuständig ist?
Die Ziege darf vorkosten.
#139


Im Norden Ghanas leben auch viele Muslime.
Die Schuluniform für Mädchen ist der Kultur angepasst.
#140


In Yendi wird gerade demonstriert.
Oder es findet ein Schulumzug statt.
Auf jeden Fall sind viele Kinder auf der Straße unterwegs.
#141


Vor dem Busfenster tanzen die Jugendlichen.
Aber die Situation ist nicht so gefährlich, wie sie auf dem Bild aussieht.
Es wird viel gelacht und viele Hände geschüttelt.
#142
 
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Es freut mich wirklich sehr, dass es hier wieder weitergeht! :up: Besten Dank hierfür.
 
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Östlich von Yendi besuchen wir einen magischen Ort.
Das Hexendorf Jams
#143


Es ist ein mystischer Ort …
#144


Auch wenn die Mystik daraus besteht, dass mir ein Italiener ist Bild latscht.

Wir werden aus den Häusern heimlich beobachtet.
#145 (Zweitverwertung aus zeigt Eure Fenster und Türen)


Unter einem Baum Treffen wir das Oberhaupt des Dorfes.
Er ist hier der König der Hexen.
#146


Passieren in einem Dorf Dinge, die die Menschen nicht begreifen können,
dann wird dafür ein Schuldiger oder Schuldige gesucht und zur „Hexe“ erklärt.
Auch kann es sein, dass ein Mann einer seine Frauen (die alte Hexe) überdrüssig ist.
Auch sie wird dann zur Hexe erklärt.
Hexen werden in ihrem Dorf nicht mehr geduldet.
Sie finden Unterschlupf im Hexendorf.
Als erstes wird geprüft, ob es sich bei der Frau oder seltener den Mann um eine Hexe handelt.
Der „König der Hexen“ prüft das in einer Zeremonie.
Dabei wird einem Huhn der Kopf abgeschnitten.
Das kopflose Huhn wird wieder laufen gelassen.
Fällt es auf dem Bauch, ist es eine Hexe, fällt es auf den Hintern, ist es Keine!
(aus der Erinnerung bin ich mir nicht sicher, es kann auch anders herum definiert sein)
Hexen und Hexer dürfen wieder heiraten.
Aber auch manche Hexe kann von einem Mann (aus der Stadt) geheiratet werden, der nicht abergläubisch ist.
Anderenfalls bleiben sie den Rest des Lebens im Hexendorf.
Dort haben sie auch ein kleines Stück Land, von dem Sie leben können.
#147


Der Hexenkönig fragt uns, ob wir an Hexenkraft glauben und ob es bei uns auch Hexen gibt.
Ich erkläre ihm, dass bei uns die Hexen auf einem Besen fliegen können.
Sie treffen sich in der Walpurgisnacht auf dem höchsten Berg.
Außerdem gibt es bei uns Menschen, die magische Kräfte haben und die Zukunft vorhersagen können.
Da lächelte er und war sehr sehr glücklich.
Nach dem Palaver unterm Baum dürfen wir uns im Hexendorf etwas umsehen.
 
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Wir werden am Hexenhaus neugierig betrachtet.
Junge Hexen haben oft auch Kinder.
#148


Auch Hexen müssen sich ihren Lebensunterhalt hart erarbeiten.
Hier werden Erdnüsse geschält.
#149


#150


#151


#152
 
Kommentar
Weiter geht der Rundgang durch das Dorf der Hexen.
#153


#154


#155


Ein kleiner Junge zeigt seine „verhexten“ Fische
#156


Vor der Abfahrt ist unser Bus umzingelt.
Meine italienischen Mitreisenden zaubern Spielzeugautos und Bonbons hervor.
#157


Wir setzen unsere Reise auf dieser Straße fort und verlassen Ghana und fahren nach Togo.
 
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