Voodoo Inside

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wann gehts weiter mit der Geschichte ?
Max, es wird weitergehen, aber laaaaangsaaaaam.

Ich habe die Priorität auf das Programmieren von zwei Audiovisionen
(Malawi und Tansania) gesetzt.
Da bleibt für das Aussuchen und Nachbearbeiten von Bildern
der Voodooreise momentan leider wenig Zeit.
Im Mai und Juni werde ich neues Bildmaterial für zwei weitere
Reiseberichte sammeln.

Bis Juli geht es nur in kleinen Schritten weiter.
Wir befinden uns gerade noch am ersten Reisetag.
Es gibt noch viele Bilder, die ich gerne zeigen möchte.
Ich bitte um etwas Geduld.
 
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Die Fischer arbeiten mit Pirogen.
Das sind "Einbäume" aus großen Urwaldbäumen, die mit Planken verstärkt werden.
Eine Piroge hält ungefähr 10 Jahre.
Durh den Wachstum der Bevölkerung werde aber nicht nur alte Pirogen
erstetzt, sondern auch die Flotten vergrößert.
Die Pirogen enstehen in Handarbeit.
Hier ein Blick in die "Werft" am Strand.
#45


In den Häfen sind hunderte von Pirogen.
#46


Abends fahren die Fischer auf das Meer.
Größere Pirogen haben bereits einen Außenbordmotor.
Bei den kleineren wird gepaddelt.
#47


Nachts kann man vom Strand aus die Lichter der Boote sehen.
#48


Morgens kommen die Fischer wieder an den Strand ...
#49


... und ziehen dann die Netze an Land.
#50


Leider konnte meine Reisegruppe nicht warten, bis das Netzt angelandet war.
Ich hätte zu gerne die Fische gesehen.
Die Fanggründe sollen überfischt sein.
Bei der Anzahl der Boote, wundert es mich nicht.
In der Not arbeiten die Fischer mit immer kleineren Maschen,
da haben die Fische kaum noch eine Chance.

Europäische und Chinesische Fischfangflotten mit mondernster Technik
holen sich dann die noch verbliebenen Bestände.

Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn Fischer zu Piraten werden,
oder mit Ihren Booten versuchen nach Europa zu kommen.
Vom Sengal aus, werden die Boote mit über 50 Menschen besetzt.
Sie wagen die Überfahrt auf die Kanarischen Inseln.
Aber nicht alle Boote erreichen das Ziel.
Es wurde auch schon Boote mit mumifizierten Insassen an die brasilianische Küste angeschwemmt.
 
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Spät, aber nicht zu spät bin ich auf diese sehenswerte Reisereportage gestoßen.
 
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Ein letztes Bild von der Küste.
Am Strand war ein Muschelverkäufer.
Wegen dem Artenschutz habe ich lieber keine gekauft.
Ich möchte beim Zoll keine Überraschung erleben.
#51


Weiter geht die Fahrt nach Kumasi.
Auf dem Weg treffen wir wieder viele Menschen.
"Active People" haben eine Motorspritze dabei.
#52


Wir merkwürdigen Gestalten aus dem Wunderland
werden von Kinderaugen genau beobachtet
#53


Die Lehrerin in einer Grundschule wollte mich auf der Stelle heiraten
und sofort mit nach Deutschland kommen. :frog:
#54


Die Dame kommt gerade vom Geschirrspülen.
Schon ist ein italienischer Tourist zur Stelle ... :cam:
#55
 
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...Und??? Hast Du sie mitgenommen? Eine schöne Frau ist sie allemal!
Es gibt dort viele schöne Frauen ...
... viele wollen sich einen weißen Mann angeln ... :angler:
... und dann nach Europa.
Ich konnte mich einfach nicht entscheiden.

Schaufelverkäufer in James Town
#56


Frisör in James Town beim "Potato Cut" - (Kartoffel-Frisur).
#57


Obstverkäuferin mit Stand
#58


ein Junge bei den Palmölpressern
#59


kleines Mädchen in Elmina
#60
 
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Weiter geht die Reise von der Küste nach Kumasi.

Neben der Straße sieht man viele Ölpalmen.
Die Ölpalme hat hier ihren Ursprung und wurde vor
1500 durch die Portugiesen in Europa bekannt.
In Ghana wird schon seit Jahrunderten Palmöl hergestellt.

Die Früchte verderben leicht und müssen innerhalb eines Tages
geerntet und verarbeitet werden.
Kurze Wege und ein schneller Transport sind daher sehr wichtig.

#61


Es geht in die Palmölfabrik

#62


Die Palmölfrüchte sind in Dolden von bis zu 45 kg.
Daraus werden die in pflaumengroßen Früchte herausgelöst.

#63


In einen großen Metalltopf Topf werden sie erhitzt.
Dabei werden fettspaltende Enzyme zerstört.

#64


Das Palmöl wird aus dem Fruchtfleich gepresst.
Dann wird das restliche Fruchtleisch von den Kernen getrennt.
Zur Arbeitserleichtung gibt es dafür eine Siebtrommel.

#65


Die Kerne der Palmfrüchte werden her von Hand verlesen.

#66


Aus den Kernen wird dann das Palmkernöl gewonnen.
Dafür gibt es dann eine Motorpresse

#67


Palmöl wird heute in einer breiten Palette von Produkten von
Seife, Haarschampoo, Frittenfett, Schokolade, Kekse bis zum Biosprit verwendet
Ein Hektar Ölpalmen liefert pro Jahr etwa 10 Tonnen Früchte.
Daraus werden ca. 3 Tonnen Palmöl und Palmkernöl gewonnen.
Es ist die Pflanze mit dem höchsten Energiegehalt pro Anbaufläche.
Regenwald gibt es in Ghana nur noch in den Nationalparks und kleinen Restflächen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Nach der Palmölherstellung geht es zum Nachbarn.
Hier wird Palmwein und Palmschnaps hergesellt.
Das Gesöff kommt in große Fässer, die auf Autofelgen stehen.
Ein kleines Feuerchen erhitzt das Gebräu und über
ein ausgeklügeltes System von dünnen Röhrchen
wird der Alkohol destilliert und es ensteht Palmschnaps.

#68


Lecker!

#69


Während die Reisegruppe brav probiert hat ...
... habe ich mich lieber an Wasser aus Platiktüten gehalten.
Die "Klümchenbude" bekommt gerade eine neue Lieferung

#70
 
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Nachdem wir in einer Kakaoplantage ein wenig genascht haben,
geht es mit dem Bus weiter nach Kumasi.

Ein paar Eindrücke beim "Drive-by-Shooting" aus dem fahrenden Bus.

Straßenszene
#71


Schuhgeschäfte
#72


Verkaufsgespräche im Fachgeschäft.
Im Vorgergrund ein abgeholzter Baum.
Aus dem Holz wird Brennholz oder Holzkohle gewonnen.
#73


Geschäft reiht sich an Geschäft, Hütte an Hütte.
Innerhalb von Sekunden rauschen die Motive an mir vorbei.
Mit dem bloßen Auge lassen sich die Szenen gar nicht erfassen.
Erst beim Betrachten der Bilder erkennt man die Details.
Es ist so eine Art Restaurant.
Links nascht eine Ziege,
Radioempfang am Arbeitsplatz - auch ohne GEZ
Abschliesbare (diebstahlsichere) Drahtkäfige für Wasser in Platziktüten,
Das Essen köchelt im Potje auf dem Grill
Die Mama bereitet das Essen, Damf steigt auf,
Rechts sitzt ein Kind an der Sitzgruppe, die gegen die Straße
mit einem Tuch gegen Staub und Dreck geschützt ist.
Davor ein Windschiefer Tisch mit Töpfen und Geschirr.
Überall hängen Kleidungsstücke am und auf dem Dach.
Mit einem Wort: Afrika!
#74


Und ein normales Wohnhaus.
Auch hier spielt sich das Leben vor dem Haus ab.
#75
 
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Sehr schöne Reportage! :up: :up: :up:

Nur ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen: Deine Mangos in Bild #26 sind keine Mangos, sondern wunderschöne Papayas.
 
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Freut mich, dass du diese sehr interessante Westafrika-Reportage fortsetzt! :up:

Sorry, wegen der langen Pause.
In den letzten Monaten lag mein Schwerpunkt beim Erstellen von Vorträgen.
Jetzt wird es wieder langsam weitergehen.
Nur muss ich mich hier irgenwie mal einschränken.
Wir sind gerade in der Mittagspause des zweiten Reisetages und
der Reisebericht hat jetzt schon 75 Bilder.
In der nächsten Folge geht es auf eine Beerdigungsfeier in Kumasi.

Für mich war es nur schwierig verständlich, wie gepflegt diese Menschen in der Öffentlichkeit erschienen - Hut ab! - Danke!

Das Erscheinungsbild ist den Menschen sehr wichtig.
Viele Frauen haben sehr aufwändige Frisuren und verbringen viele Stunden im Beauty-Salon.
Auf gute Kleidung wird ebenfalls sehr viel Wert gelegt.
Für einen Mann ist es ein Armutszeugnis, wenn seine Frau(en)
keine schönen Kleider hat (haben).
Völliges Unverstängnis haben die Afrikaner, wenn wir Europäer
in Schmuddellook unterwegs sind.
Wir sind doch sooooo reich und können uns doch gute Kleidung leisten.

Deine Mangos in Bild #26 sind keine Mangos, sondern wunderschöne Papayas.

Da hast Du recht.
Danke für den Hinweis, ich habe es gleich korrigiert.
 
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