Aufgenommen in die NF-F Highlights - gerne mehr! :up:
Danke, Bettina.
Weiter geht die Reise nach Elmina.
1471 erreichten die Portugiesen diesen Küstenabschnitt.
1482 wurde an einer strategisch günstigen Position eine Festung errichtet.
#38
Das Fort Elmina ist das älteste von Europäern errichtete Gebäude südlich der Sahara.
Jedoch ist durch kriegerische Auseinandersetzungen,
Erdbeben, Um- und Anbauten vom ursprünglichen Fort nichts mehr zu erkennen.
1637 wurde es von den Holländern erobert und 1872 an die Engländer verkauft.
Elmina war der Hauptstützpunkt des portugiesischen Handels
an der Küste.
Es wurden Gewürze, Gold, Elfenbein und Sklaven gegen
Stoffe, Glasperlen, Messing, Gewehre, Kanonen und Munition getauscht.
Auch die küstennahen Königreiche profitierten vom Handel mit den Europäern
und es gab Mietverträge für die Handelsniederlassungen.
#39
Die küstennahen Königreiche wurden dank moderner Waffen immer stärker.
Durch Raubzüge ins Hinterland wurden Menschen anderer Stämme erbeutet und
dem Europäern zum Kauf angeboten.
Die Anführer, die sich widersetzten wurden ohne Nahrung in einen Kerker geworfen.
Über diesen Kerker ist ein Totenkopfsymbol
#40
Männer und Frauen wurden getrennt.
Ein Kerker und ein Innenhof waren für weibliche Sklaven.
Mit Eisenkugeln wurden sie gefesselt.
#41
Viele Schulklassen besuchen das Fort Elmina.
Auch für Ghana ist es ein geschichtsträchtiger Ort.
Vom Balkon aus konnten sich die Offiziere die attraktivsten Mädels aussuchen.
Über eine enge Holztreppe ging es dann nach oben, wo die Offiziere
dann ihren Spaß mit den Sklavinnen hatten.
#42
Die Männer kamen in einen dunklen Kerker.
Mehrere hundert Männer waren hier zusammen eingesperrt.
Über ein Loch in der Decke wurden die Nahrungsmittel heruntergelassen.
Jedoch viel zu wenig für die eingesperrten Menschen.
Hintergrund dieser menschenverachtenden Vorgehensweise war es,
dass die Stärksten sich durchsetzen, damit diese die Reise nach Amerika überstehen.
#43
Durch das "Tor ohne Wiederkehr" (Sorry, grausige Dokuaufnahme)
wurden die Sklaven dann zu den Schiffen geführt,
die sie nach Nord- und Südamerika und in die Karibik brachten.
Auch Schiffe aus Brandenburg waren am Sklavenhandel beteiligt.
#44