Variationen großer Brennweite bei kleinem Budget

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wolfgang590326

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Momentan habe ich das AF 80-200D Drehzoom als längste Brennweite.
Es hat zwar keinen VR, ist aber bei Lichtstärke 2,8 noch lichtstark genug, um auch bei weniger Licht und größter Brennweite noch gute Aufnahmen mit Einbein hinzukriegen.
Die Brennweite genügt im Zoo meistens, ist in freier Natur aber um einiges zu kurz.

a) Ein Versuch mit einem Kenko DG300/1,4/2,0 am 200er ergab nicht wirklich eine signifikante Verbesserung der Auflösung, vor allem der Kontrast hat sich dabei deutlich verschlechtert.

b) Das VR 70-300 4,0-5,6 habe ich ausgeschlossen, da hier bei 300mm wegen Nichtverwendbarkeit eines Konverters Schluss ist.

c) Ich dachte zwischendurch an das AF-S 300/4, das schon bei Offenblende nach Berichten in diesem Forum sehr gute Schärfe zeichnet und sogar mit 1,4er Konverter noch sehr gute Leistungen bei 420/5,6 bringt.

Nachteil: Bei Verschlechterung von Blende 2,8 auf 4 und gleichzeitiger Brennweitenverlängerung um Faktor 1,5 ergibt sich ein ca. 3-faches Verwacklungsrisiko, bei Verwendung eines 1,4er Konverters wirds schon ca. 6-fach.
Ich täusche mich doch nicht, oder ?

d) Verwende ich ein AF-VR 80-400/4,5-5,6 bin ich bei VR um min. 3 Blendenstufen besser = 8-fache Belichtungszeit, also deutlich gegen der Kombi 300+1,4 im Vorteil.

Die Nachteile des 80-400 sind hinlänglich bekannt, vor allem der llllaaahhhmmmeee Autofokus und die schlechtere Qualität bei 400mm offen gegenüber der Festbrennweite+Konv.
Bei 400er Brennweite ist auch der Blendenvorteil des 300er dahin.

.....reine Theorie ?

Da ich weder das 300/4er, noch das 80-400er je auf der Kamera (D80) hatte, interessiet mich hier einzig Eure Meinung, zumal in verschiedenen Tests, die unter "Nikonlinks.com" aufgelistet sind, völlig unterschiedliche Meinungen über die Optik zu lesen sind. Auch 100% Crops beider Linsen ungeschärft bei 400mm, gleichen/ähnlichen Bedingungen, am liebsten Offenblende/1x abgeblendet wären hilfreich. Wenn Ihr mir Bilder senden wollt, sendet bitte eine kurze PN, dann kriegt Ihr meine Mailadresse.
Vielleicht kann ich mir anhand der Bilder dann selbst eine für mich optimale Meinung bilden.
 
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Schakaya schrieb:
Das AF 300 f/2.8 gibt es teilweise für schmales Geld...
Um das mal zu konkretisieren: 1.000 - 1.200 € ist der gängige Preis für die Linse; aber unbedingt drauf achten das die Geli-Verlängerung dabei ist, das gibt sonst elendige Sucherei und wird teuer.

Schakaya schrieb:
Offenblendetauglich
Jepp.

Schakaya schrieb:
...und für die meisten fotografischen Herausforderungen schnell genug. ;)
Das Objekt der Begierde sollte nicht allzu schnell fliegen oder rennen, dann ist die AF-Geschwindigkeit okay. Und: Es sollte nicht geräuschempfindlich sein. :winkgrin:

Schakaya schrieb:
Konvertertauglich
Darüber könnte man diskutieren. Für mit AF kommen ja eigentlich nur die Kenkos in Frage, und da muß ich ehrlich sagen das meine Begeisterung mit zunehmender Anzahl der Bilder nachläßt. Offenblende geht da gar nicht mehr, 1x abblenden ist das Minimum und der AF wird so schnarchlahm das ich zunehmend ernsthaft über einen Versuch mit Originalkonverter und MF nachdenke. :rolleyes:

Gruß
Dirk
 
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foxmulder schrieb:
Darüber könnte man diskutieren. Für mit AF kommen ja eigentlich nur die Kenkos in Frage, und da muß ich ehrlich sagen das meine Begeisterung mit zunehmender Anzahl der Bilder nachläßt. Offenblende geht da gar nicht mehr, 1x abblenden ist das Minimum und der AF wird so schnarchlahm das ich zunehmend ernsthaft über einen Versuch mit Originalkonverter und MF nachdenke. :rolleyes:

Gruß
Dirk

Es gibt noch die Handwerkslösung :D
 
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Um dieses kryptische Posten mal aufzuklären für Außenstehende: Wenn man bei den aktuellen Nikonkonvertern die sog. Marketingnase entfernt, dann passen sie auch an die Stangen-AF-Objektive - nur funktioniert an denen kein Autofokus da diese Konverter keine mechanische Übertragung dafür haben sondern nur elektrisch für AF-I und AF-S; und das meinte ich mit Originalkonverter und MF.

Gruß
Dirk
 
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foxmulder schrieb:
Für mit AF kommen ja eigentlich nur die Kenkos in Frage, und da muß ich ehrlich sagen das meine Begeisterung mit zunehmender Anzahl der Bilder nachläßt. Offenblende geht da gar nicht mehr, 1x abblenden ist das Minimum und der AF wird so schnarchlahm das ich zunehmend ernsthaft über einen Versuch mit Originalkonverter und MF nachdenke. :rolleyes:

Den Kenko DG300/1,4 hatte ich auch schon am 80-200 probiert, ohne dass er mich von der Stange gerissen hat. Das wäre ein KO Kriterium für das AF 300/2,8.
Wenn ich mit dem Kenko mehr abblenden muss, als mit dem original Nikon, ist F2,8 eigentlich bei Konvertereinsatz gestorben und ich kann auch das 300/4 mit TC14E nehmen.

Gibt es eigentlich keine älteren Nikon-Konverter für Stangen-AF, sind die nicht so gut oder sitzen die Besitzer drauf ???
Irgendwie unbefriedigend.........
 
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wolfgang590326 schrieb:
Gibt es eigentlich keine älteren Nikon-Konverter für Stangen-AF, sind die nicht so gut oder sitzen die Besitzer drauf ???
Irgendwie unbefriedigend.........
Es gibt keine.
Und es ist unbefriedigend, stimmt.
Wenn genügend Licht da ist, dann ist das okay mit dem Kenko, aber wenn es eng wird mit Licht, dann macht es einfach keinen Spaß mehr.

Gruß
Dirk
 
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wolfgang590326 schrieb:
Gibt es eigentlich keine älteren Nikon-Konverter für Stangen-AF, sind die nicht so gut oder sitzen die Besitzer drauf ???

Gibt es nicht.

Der Kenko Pro 300 1,4x ist aber gar nicht übel. Ich hatte den längere Zeit am 300/2.8 AF und habe ihn auch mit dem "richtigen" Nikon-Konverter verglichen (TC-14 ohne Buchstabenzusatz, entspricht TC-14B, manueller Konverter ohne AF für Brennweiten ab 300mm). Der Kenko erschien mir am 300er etwas kontrastreicher zu sein, dafür war der Nikon bei der Randschärfe etwas besser. Insgesamt beide etwa gleich gut an diesem Objektiv. soweit ich das an der D1X damals testen konnte.

Mit Konverter (egal mit welchem) muß man das 300/2.8 AF etwas abblenden, so etwa eine volle Blendenstufe wäre schon sinnvoll. Ohne Konverter hab ich's meist auf f3.2 abgeblendet, wobei es beim weiteren Abblenden noch etwas zulegt.
 
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Robert Goppelt schrieb:
Hallo
Welches Manfrotto hast Du denn?:)

Sieht genau so aus wie das 475 digital pro, ist aber schon ca.10 Jahre alt. Wiegt etwa 5 Kilo und lässt sich ebenfalls auf 1,85cm ausziehen.
Typenbezeichnung finde ich keine. Ich hab das jahrelang mit der Hassi verwendet und hatte nie Probs mit "wackeln" obwohl die einen ganz anderen Spiegelschlag hat.:hehe:
Gibts an der D70s nen Trick mit Vorauslösung ?

Wolfgang
 
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volkerm schrieb:
..soweit ich das an der D1X damals testen konnte.
Vielleicht liegt's an den Mehrpixeln der D200 das mich die Kombination nicht so überzeugt. Zuletzt hatte ich sie bei den Bekassinen im Einsatz, und als ich wieder zuhause war, war ich beim Bilder sichten echt entnervt. Ich mußte die Bilder noch ein wenig croppen, und dann war außer diesen Webbildchen nicht mehr viel drin, da fehlte einfach Schärfe.
Ich kann bei Bedarf auch gerne ein paar Ausschnitte einstellen, aber wie gesagt, nur wenn gewünscht weil's weiterhilft.

Gruß
Dirk
 
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Hallo Wolfgang,

ist hier vielleicht ein 4,0 500 if ED P eine Lösung? Diese Optik verfügt zwar über keinen AF, ist aber manuell sehr gut zu fokusieren. (Hatte selber eines)
Über die Abbildungsleistung brauche ich wohl kein Wort zu verlieren, da diese
überragend ist und in dieser Preisklasse nichts vergleichbares angeboten wird!!
Bei ebay wird gerade eines angeboten. (Angebots-Nummer 220170931912)
Gruß
 
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feuerwehr-1 schrieb:
ist hier vielleicht ein 4,0 500 if ED P eine Lösung?

Ähem... NEIN
Es muss auch noch schleppbar sein, deshalb denke ich nur an 300 + TK
Welches 300. das ist hier die Frage, aufgrund des Gewichts eigentlich fast nur das mit der F4 dahinter, es sei denn, jemand kann mich von der F2,8 überzeugen.
 
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wolfgang590326 schrieb:
Ähem... NEIN
Es muss auch noch schleppbar sein, deshalb denke ich nur an 300 + TK
Welches 300. das ist hier die Frage, aufgrund des Gewichts eigentlich fast nur das mit der F4 dahinter, es sei denn, jemand kann mich von der F2,8 überzeugen.

Der Vorteil des AF-S 300/4 gegenüber dem AF 300/2,8 sind sicherlich grundlegend zwei Dinge: schnellerer Autofokus auch an 'kleinen' Gehäusen (D70, D80, ..) und das Gewicht (Freihandfotografie).

Der Vorteil des 300/2,8 liegt auf der Hand: eine Blende mehr Licht (Verschlusszeit, Freistellen). Das Gewicht fällt mir im Rucksack weit weniger auf als in der Hand. Ich habe einen sehr bequemen Lowepro Mini Trekker. Wenn jemand jetzt eine Umhängetasche haben sollte und da 3KG an der Schulter ziehen kann das sicherlich schnell unangenehm werden. Ein Einbein ist wohl auch Pflicht (zumindest für mich). Da ich persönlich primär im Zoo fotografiere ist mir das bessere Freistellen sehr wichtig.
 
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Man kann es drehen und wenden wie man will, das Spiel mir den Konvertern ist und bleibt eben ein Kompromiss. Aus eigener Erfahrung kann ich da nur vom 70-200/2.8 VR mit TC-14E und TC-17E sprechen.
Anfang nächsten Jahres werde ich auch von Erfahrungen mit dem 300mm/2.8er und meinen Konvertern berichten können :p

Ich habe allerdings auch schon Crops bei Offenblende mit 300mm/2.8er + TC betrachtet, die auch meinen kritischen Ansprüchen genügten.

Noch mehr Brennweite incl. AF bedeutet eben, dass es noch teurer wird und man dann nur noch ein reines Spezialisten-Objektiv hat. Dies ist bei einem 300mm/2.8er nicht der Fall!

Ich fürchte ich werde irgendwann mal trotzt dem bei einer FF-Kamera mit 600mm/4 enden, bevor ich in Frieden ruhen kann :motz:
 
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