Update auf Nikon AF-S 18-70?

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soulseeker

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Hallo Community,

ich habe eine D50 mit dem 18-55-Kitobjektiv und bin soweit eigentlich sehr zufrieden ... ich fotografiere in erster Linie Tiere (Schlangen) und oft mit einer Brennweite von 50-55 und nah am Objekt der Begierde. Hier mal zwei Beispiele (die Tiere sind in etwa so groß wie ein 5-Markstück):

dong_600.jpg


sm_600.jpg


Jetzt frage ich mich, ob ein Update auf Nikon AF-S 18-70 mir da Vorteile bringen könnte oder ob ich mir das sparen kann? Das Objektiv ist ja um einiges wertiger und lichtstärker, aber die Naheinstellgrenze ist nicht so klein wie beim 18-55.

Wo seht ihr die Vorteile des 18-70? Die Boardsuche fördert ja jede Menge Negatives zum Kitobjektiv zutage, auf der anderen Hand habe ich aber auch oft gelesen, dass sich die beiden Objektive in ihrer optischen Leistung kaum unterscheiden, das 18-70 nur wertiger ist, etwas lichtstärker, aber im Weitwinkel verzerrt. Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass es an der D50 überhaupt nicht gut kommen soll.

Danke für eure Meinungen,

Marcel
 
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Moin Marcel,

mache doch gleich Nägel mit Köpfen und besorge Dir das 60er oder 105er Macro. Da wirst Du wirklich einen Quantensprung in der Qualität erleben.

soulseeker schrieb:
(die Tiere sind in etwa so groß wie ein 5-Markstück):

Wieviel ist das in Euro?
 
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Vielleicht wäre ein Makro-Objektiv auch etwas für dich?

Die haben zwar zumeist eine feste Brennweite aber für knappe 120 Euro oder so gibts ja die ganzen Cosina 100mm 3,5er Makros mit und ohne Achromat.

Da könnte man dann sogar Aufnahmen bis 1:1 machen.

Und die sind optisch alle ja nicht so schlecht, vielleicht besser als die beiden Kit-Objektive…

Bei 100mm Brennweite könnte man dann ja auch etwas weiter weg bleiben.

edit: Na, wer tippt hier wieder zu langsam? Schande, Schande…
 
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Wolle schrieb:
Wieviel ist das in Euro?

2,518219316 Euro :lachen: :lachen: :lachen:
... geht man von der kleinsten Währungseinheit als Maßstab aus, sind die Aufnahmen nahezu ein Wunder - da reicht nicht einmal ein 200mm Macro ... :D

Zum Thema: AF 105 / 2,8 VR Micro - für nicht ganz so "kuschelige" Fotosessions wär' (auch) meine Empfehlung :up:.
Nicht ganz so teuer wär' der Vorgänger ohne VR - qualitativ aber sicherlich ebenbürtig, sofern der Fotograf eine ruhige Hand hat, also nicht zwingend auf den VR angewiesen ist :rolleyes:.

Zuletzt: Feine Fotos, das :).
 
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Hi zusammen,

das Cosina-Makro habe ich bereits, damit kann ich allerdings aufgrund der Tiefenschärfe keine Fullbody-shots dieser Tierchen machen - aber für den Preis ist das Makro wirklich sehr brauchbar ... aber ich brauch das 18-55 bzw 18-70 Objektiv ja auch als Allrounder, nicht nur um meinen Schlangennachwuchs zu belichten.

Ich befürchte nur wenn ich mir das Nikon kaufe könnte ich evtl. enttäuscht sein weil ich entweder keinen Unterschied bemerke oder aufgrund der schlechteren Nahgrenze sogar mein 18-55 zurückwill ;)
 
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Kann Dir das Sigma 17-70 macroempfehlen.

Ich habe mir das Objektiv anstelle des KIT-Objektivs gekauft und bin sehr zufrieden.

1. 17 statt 18 mm
2. 2,8 statt 3,5 an blende
3. macro

Bei dem Brennweitenbereich fällt die Geschwindigkeit des StangenAF nicht ganz so negativ auf. Ich finde das er ausreiched schnell ist.
Und im vergleich zum Kit finde ich es schöner verarbeitet. Das etwas höhere gewicht des Sigmas finde ich auch wesentlich angenehmer.

Gruß roman
 
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koppman schrieb:
Kann Dir das Sigma 17-70 macroempfehlen.

Ich habe mir das Objektiv anstelle des KIT-Objektivs gekauft und bin sehr zufrieden.

1. 17 statt 18 mm
2. 2,8 statt 3,5 an blende
3. macro
Ich habe das Objektiv auch. Bei mir hat es das 18-70 ersetzt.

Einen Lichtstärkenvorteil gibt es nur bei den kurzen Brennweiten. Die optische Leistung entspricht dem 18-70 (das 18-55 kenne ich nicht gut genug, aber einen Unterschied sehe ich da auch nicht).

Die Naheinstellung beim Sigma ist durchaus reizvoll, aber mit sehr kurzen freien Arbeitsabständen verbunden. Bei 1:2 sitzt man mit der Frontlinse schon so dicht auf dem Objekt daß eine vernünftige Ausleuchtung schwer wird.

Deshalb würde ich hier wirklich ein Makroobjektiv verwenden.

Grüße
Andreas
 
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Also von mir klare Empfehlung:

Nikkor 28-105mm F3,5-4,5 AF-D Macro.

Hat eine wunderbare 1:2-Macro-Funktion, tolle Auflösung, beeindruckende Schärfe, extreme Naheinstellgrenze.
 
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Hallo!

Habe auch eine Nikon D50 mit 18-55 Objektiv. Ich mache auch Bilder von Tieren, aber die sind etwas größer als ein fünf Mark Stück (sie wiegen fast 400kg) nämlich Kühe, bin nämlich Landwirt. Ich habe auch lange nach einen allround Objektiv gesucht, und bin auch auf das Nikkor 18-70 gestoßen. Mit dem 38 cm min. Abstand, glaube ich könnten gute Macro aufnahmen entstehen, allerdings bei 18mm wirkt das Motiv etwas verzerrt. Habe mich allerdings dann für das Sigma 17-70 entschieden, weil mein Onkel gute Erfahrungen damit hatte. Es spricht damit auch viel für dieses, weil es statt 18 nur 17 mm WW hat, was besser ist, und die Bilder wirken auch nicht verzerrt. Was auch dafür spricht, ist dass es sich hier um ein echtes Macro O. handelt. Die Entscheidung hängt allerdings von Ihnen ab.

Mfg

Sebi
 
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Das 18 - 70 mm-Objektiv hat eine sehr gute Abbildungsqualität mit einem prima Preis-Leistungsverhältnis. Ob die unterschiedliche Naheinstellgrenze von 28 bzw. 38 cm für Dich relevant ist, kannst doch nur Du selbst entscheiden.

Für Schlangenporträts kommt das 105er Makro in Frage. Vom 60er würde ich gerade in diesem Fall abraten, dann schon eher das 200er. Porträts mit dem 105er sehen dann z.B. so aus:

1

_DSC6790_103147.jpg



2

_DSC6836_896224.jpg



3

_DSC6892_285273.jpg



Gruß
Suermel
 
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Hallo Marcel,

um auf deine ursprüngliche Frage zurück zu kommen, ich habe an meiner D40 genau den Tausch vorgenommen, der dir hier vorschwebt.

Ich bin mit diesem Tausch absolut glücklich und habe mein 18-55 inzwischen dauerhaft eingemottet.

Die Verzeichnung ist beim 18-70 im Übrigen erheblich geringer als beim 18-55, und kommt überhaupt nur bei 18 mm so richtig zum Tragen, ab ca. 22 mm kann man sie dann fast schon vernachlässigen.

Bei der offiziell angegebene Naheinstellgrenze muss man bedenken, dass diese immer vom Sensor bis zum Motiv berechnet wird. Das entspricht also nicht dem tatsächlichen Wert, wie dicht man mit der Kamera an das zu fotografierende Motiv rangehen kann. Ich fotografiere auch häufig relativ kleine Dinge. Ich habe mal nachgemessen, mein 18-70 fokussiert ab einer Entfernung von 18 cm des Objektives zum Motiv absolut korrekt. Nah genug also, damit dir dein Schlange in die Linse beißen kann. :D ;)

Auf längere Sicht ist aber das mehrfach bereits erwähnte 105er Nikkor eine sinnvolle Ergänzung. Das ist in der VR-Ausführung auch mein nächster Wunschkandidat.

Gruß Steffen
 
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StLeicht schrieb:
Ich habe nachgemessen, mein 18-70 fokussiert ab 18! cm absolut korrekt.
Du hast höchstwarscheinlich ab der Frontlinse gemessen. Ich glaube, man muss das aber ab dem Sensor messen, auf deinem Gehäuse müsste eine Markierung sein, ab wo du messen musst.
Viele Grüße
Stefan
 
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Macht denn das 105er Nikkor überhaupt Sinn für mich, wenn ich bereits ein Makro habe?

Einer der 1. Versuche:

close.jpg


Ich schwanke jetzt noch zwischen dem Sigma 17-70 und dem Nikkor 18-70, muss ich wohl mal live testen. Das Makro ist auch so eine tolle Ergänzung, aber aufgrund der Tiefenschärfe wollte ich es nicht für Aufnahmen in der totalen einsetzen.

@Suermel - schönes Getier :) ...


[edit] ... dieser Artikel lässt mich das ganze Vorhaben wieder überdenken ...

http://www.kenrockwell.com/nikon/1870.htm
 
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Moin Marcel,

soulseeker schrieb:
das Cosina-Makro habe ich bereits, damit kann ich allerdings aufgrund der Tiefenschärfe keine Fullbody-shots dieser Tierchen machen

???
Hast Du dich schon einmal über die Zusammenhänge zwischen Blende und Tiefenschärfe informiert?
Bei gleicher Blende und gleichem Abbildungsmaßstab ist die Tiefenschärfe übrigens immer gleich, unabhängig von der Brennweite.
 
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Ich habe mich im Rahmen meiner Möglichkeiten informiert (ich habe meinen Striwisch-Fotolehrgang noch nicht ganz durch ;)) - Blende & Tiefenschärfe war mir klar, aber ich dachte bislang immer, dass die Tiefenschärfe bei zunehmender Brennweite auch geringer wird ... wenn ich das richtig verstehe liegt die geringere Tiefenschärfe beim Makroobjektiv dann wohl eher am Abbildungsmaßstab von 1:2 bzw: 1:1 mit Nahlinse (vermutlich habe ich mich jetzt als totaler DAU geoutet :D).
 
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soulseeker schrieb:
aber ich dachte bislang immer, dass die Tiefenschärfe bei zunehmender Brennweite auch geringer wird

Nein, das ist nicht so.

Solange Du denselben Bildausschnitt mit demselben Blendenwert fotografierst, ist die Schärfentiefe im Nahbereich unabhängig von der Brennweite.

Dabei zählt nur der tatsächliche Abbildungsmaßstab - also der tatsächlich verwendete, abhängig vom abgebildeten Motiv. Der maximal mögliche Abbildungsmaßstab des Objektivs spielt keine Rolle.

Anders gesagt: wenn's mit dem vorhandenen Makro nicht klappt wegen Schärfentiefe, dann helfen auch andere Brennweiten nicht.
 
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Mit dem Abbildungsmaßstab hab ich noch so meine Verständnisprobleme ...

Dabei zählt nur der tatsächliche Abbildungsmaßstab - also der tatsächlich verwendete, abhängig vom abgebildeten Motiv. Der maximal mögliche Abbildungsmaßstab des Objektivs spielt keine Rolle.

... wird die Tiefenschärfe denn geringer wenn ich auf das 1:2 Cosina-Objektiv eine Nahlinse für 1:1 schraube oder spielt das ebenfalls keine Rolle?
 
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soulseeker schrieb:
Mit dem Abbildungsmaßstab hab ich noch so meine Verständnisprobleme ...

Wieso ... ist doch nicht kompliziert.

Abbildungsmaßstab = Größe des Motivs auf dem Sensor geteilt durch reale Größe des Motivs

Abbildungsmaßstab 1:1 bedeutet, daß das Motiv genau so groß ist wie der Sensor (etwa 2,4cm x 1,6cm).

soulseeker schrieb:
... wird die Tiefenschärfe denn geringer wenn ich auf das 1:2 Cosina-Objektiv eine Nahlinse für 1:1 schraube oder spielt das ebenfalls keine Rolle?

Wenn Du in beiden Fällen dasselbe Motiv in derselben Größe mit derselben Blende fotografierst, dann ist auch die Schärfentiefe gleich.

Mit welchen technischen Hilfsmitteln Du auf diesen Abbildungsmaßstab gekommen bist, das ist für die Schärfentiefe erstmal egal.
 
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Muchas gracias :) ... jetzt verstehe ich die Zusammenhänge schon besser.

Bleibt nur noch die Objektivfrage - wenn man die Ken Rockwell-Webseite durchliest, scheint nach seiner Ansicht das Nikon 18-70 zum 18-55 keine Verbesserung zu sein. Ob seien Ansicht jetzt auch zwingend meine Ansicht sein muss kann ich nicht sagen ;) ... gibt ja auch jede Menge Verfechter für das 18-70.

Das 28-105 Makro macht auch keinen Sinn für mich, da ich das Cosina habe ... dann bleibt schon nicht mehr viel an Möglichkeiten.
 
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volkerm schrieb:
Abbildungsmaßstab 1:1 bedeutet, daß das Motiv genau so groß ist wie der Sensor (etwa 2,4cm x 1,6cm).

Hm. Ich würde es eher so formulieren: Abbildungsmaßstab 1:1 bedeutet, daß das Motiv auf dem Sensor genauso groß abgebildet wird wie es im Original in der Natur ist. Dazu muß es nicht unbedingt die Sensorgröße haben.

Gemeint hast Du sicherlich das Gleiche.

Gruß
Suermel
 
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