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Ich dachte, die Bildmitte wäre gerade, aber hier hätte ich tatsächlich noch etwas nach Gefühl 'drehen' können. Das verstärkt sich wohl durch den unsymetrischen Bildaufbau.
Moin, ich nehme an, dass es sich hier um eine Objektivverzerrung handeln könnte. Die Linse an der D7200 steht auf 19mm = 28mm an Vollformat. Leider kann ich in den exifs nicht sehen, welches Objektiv verwendet wurde. Meiner Erfahrung nach verzerren die nicht-Profi-Linsen im WW aber immer mehr oder weniger stark und müssen korrigiert werden. Das kann in der Kamera passieren oder -so wie ich es mache- in LR. Klappt meist sehr gut, manchmal muss ich trotzdem etwas nachhelfen.
Bei der ersten Version des Fotos kippten sowohl das Rote Rathaus wie auch der Berliner Dom in die Mitte, was auf eine Objektivverzerrung hindeutet - die Kamera war wohl waagerecht.
Wie auch immer, technische Kleinigkeit. Das Foto finde ich klasse!
Die stürzenden Linien sind schon recht stark korrigiert. Ich lass aber i.d.R. etwas Verzerrung übrig, da es m.E. sonst unnatürlich wirken kann. Das Rathaus kippt auch nach innen. Beim außermittigen Dom ist das hier allerdings ungünstig ausgefallen und verstärkt noch den Rechtsdreh.
Die stürzenden Linien sind das eine, hier meine ich den optischen Fehler von WW-Objektiven, den man korrigieren kann (Tonne, Kissen und wie das alles heißt) - oder, man lässt es so, stellt das Foto waagerecht und lässt den WW-Effekt einfach drin. Wirkt m.E. ehrlicher.
Habe ein jahreszeitlich nicht passendes Beispiel ( LINK ), daher zeige ich es derzeit hier nicht. Aufgenommen mit 10mm an DX, die Gebäude links und rechts kippen nach innen, das Gebäude in der Mitte ist (m.E.) gerade. Wenn ich da den Objektivfehler rausnehme, wirkt es unnatürlich.
VG Holger
Hab neulich mal wieder gespielt - mit Franzosen in Frankreich, auf Wunsch meines Tireurs auch selbst geschossen, getroffen und wir haben gewonnen.
Es ist ein Grund zum auswandern.