Heue Nachmittag auf dem Rückweg vom heutigen Friseurtermin. Dieses Gebäude an der Schnewlinstraße in Freiburg lacht mich schon seit einigen Monaten als potentielles Motiv an. Ich muss auf jeden Fall noch die richtige Uhrzeit und Lichtverhältnisse "austarieren".
... nicht für unseren Discounter, bei dem die Quengelzone im Kassenbereich voll ist mit goldenen, blauen und roten Hoppelchen aus Schokolade (und anderen Zusatzstoffen).
Der Sprayer wollte wohl kein Kunstwerk erzeugen, sondern einen Text der zum Nachdenken anregt. Ich ergänze: Nicht nur in jeder Krise.
Ärgerlich ist es natürlich für den Besitzer.
der Text regt zum Nachdenken an, fragt sich nur in welche Richtung die Gedanken gehen.
In der Tat handelt es sich hierbei einfach nur um Schmiererei, sehe ich genauso, und die Kosten zur Beseitigung sollte man dem Verursacher in Rechnung stellen.
Ungeachtet dessen bin ich jedoch schon dafür den Graffity-Künstlern, die es durchaus gibt, Möglichkeiten zum sprayen zu geben. Und wenn ich mir die vielen langweiligen und tristen Wände in unseren Städten anschaue, könnte dies durchaus Farbe in selbige bringen.
Ich habe mich auch schwer geärgert, als ich zum ersten Mal das Graffito dort sah.
Denn kurz zuvor war diese Mauer neu verputzt und dann gestrichen worden …
Insofern tut diese Botschaft gleich doppelt weh, aber das muss man aushalten.
Das war demnach knapp vor meiner Zeit. Hab auf dem Lac Leman gesegelt und war hinterher auch receveur auf einer mouette, da ist mir zwar Charly begegnet, aber nicht dieser August.
Auf der "Blauen Brücke" bzw. "Wiwili-Brücke" in Freiburg. Wiwili (Nicaragua) ist eine Partnerstadt von Freiburg.
Der Zug von Basel in Richtung Berlin fährt gerade ein.
Wenn ich mich zwischen meinem Weltbild und der Wirklichkeit entscheiden muss, wähle ich das Weltbild. Das ändert sich erst dann, wenn ich die Wirklichkeit auch mit viel Willenskraft nicht mehr ignorieren kann.