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Nach der Fasnacht begeben sich alle Cliquen (und auch Guggenmusiken) an einem der drei folgenden Sonntage auf den sogenannten Bummel. Dieser ist der Abschluss des Fasnachtsjahres und wird meist in Form einer kleinen Reise und eines Restaurantbesuchs durchgeführt. Danach ziehen die Fasnächtler in Strassenkleidern (unmaskiert und unverkleidet) durch die Basler Innenstadt die abgesperrt ist. Der öffentliche Verkehr (Tram und Bus) muss warten.
Reste der alten Passwangstrasse (ca 400 Jahre) unweit von meinem Wohnort. In der Topographie der Eydgnossschaft von 1754 gibt es eine Darstellung dieser Strasse bei Erschwil.
Da es sich eben um dokumentarische Fotos handelt, erlaube mit die folgende Anmerkung / Frage:
Im Bild 1 habe ich bei dem Text auf dem Schild der Gruppe rechts mit dem Wort "riot" ein Störgefühl, weil riot im Englischen in erster Linie einen gewaltsamen Aufstand beschreibt, das war sicher nicht gemeint, oder? "Stand up" wäre vielleicht treffender: Auf Bild 3 steht auf einem Schild genau das geschrieben (mittig auf vier Uhr).
Das sieht alles sehr friedlich aus - was ja auch gut und sicher gewollt ist. Warum werden auf der Bühne Transparente mit "please, calm down" gezeigt, War die Stimmung aufgeheizt? Wenn ja, warum, sind doch alles berechtigte statements und Störfeuer von irgendeiner Seite sieht man auf den Fotos zumindest nicht.
Kurze Antwort fände ich toll. Sorry für OT und bitte nicht falsch verstehen - reines Interesse; will hier keine epische Diskussion lostreten....
Das Störgefühl ist beabsichtigt, und riot meint genau das, Sprachirrtum ausgeschlossen. Der Zusammenhang erschließt sich aus Margaret Atwoods Roman „The Handmaid's Tale”: Der Aufstand der Frauen, die keine Bedienerinnen und Gebärerinnen mehr sein wollen. Auf die Verfilmung von Atwood Roman bezieht sich auch die Kostümierung am Stand.
Es war friedlich, warum auch nicht. „Please calm down” war die Bitte, während der folgenden Performance Stille zu wahren und zuzuhören. Verlesen wurden mit Datum und Ort – stellvertretend für viele mehr – die Namen von Frauen, die in den vergangenen drei Jahren weltweit durch Femizid ums Leben kamen. Dazu zog die Prozession von Frauen in weißer Kleidung mit symbolischen Blutflecken über den Römerberg.
Nach meinen sehr weit zurückliegenden Erfahrungen aus einigen Arbeitsjahren in CLP ('und ewig stinken die Felder' ) bin ich der Meinung, dass da oben Mist ausgefahren wird - erheblich angenehmer für Nase und Umwelt als Gülle.
Obwohl, die Ausbringung von Gülle, die ja flüssig ist, erfolgt mit einem breiten Strahl über die Felder, das müsste im abendlichen Gegenlicht fotografiert eine tolle Stimmung ergeben ...
VG Holger
Moin Holger, das hat gar nicht so schlecht gerochen, ist eben reifer Mist...
Und der müffelt kaum, da hast du recht !
Gülle darf gar nicht mehr mit einem breiten Strahl ausgebracht werden, sondern nur noch mit Schleppschläuchen. Das reduziert den Geruch erheblich.